Sonstige,

Bürokratie in der Schweiz: ein Trugbild?

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Eine Be­fra­gung von Schwei­zer Bau­ge­such­stel­lern​ im Som­mer 2006 (Die Volks­wirt­schaft 5-2007, Seite 40-42) hat er­ge­ben, dass die Rea­li­sie­rung eines Bau­vor­ha­bens in der all­ge­mei­nen Einschätzung als viel schwie­ri­ger ein­ge­stuft wird als im kon­kre­ten Ein­zel­fall. Es be­steht of­fen­bar eine starke Vor­stel­lung, dass alles kom­pli­ziert ist. Bei der Be­fas­sung mit dem kon­kre­ten Ob­jekt lösen sich diese Vor­ur­teile zu einem guten Teil auf. Es ist auch möglich, dass ein­zelne Gross­vor­ha­ben – wie der Sta­dion­neu­bau Zürich, das Ein­kaufs­zen­trum Sprei­ten­bach oder das An­sied­lungs­vor­ha­​ben Amgen in Gal­miz – das ne­ga­tive Bürokratie-Bild prägen. Die Aus­wer­tung der Be­fra­gung lie­ferte keine Hin­weise auf ausgeprägte Pro­blem­zo­nen, die bei der Rea­li­sie­rung von Bau­vor­ha­ben auf­tre­ten und von der öffentlichen Hand aus­ge­hen.

 

Sobald man also nach konkreten Hemmnissen durch die Verwaltungsbürokratie​ fragt, lösen sich die allgemein negativ geprägten Vermutungen in Luft auf. Dies dürfte auch bei einer allfälligen Umsetzung der FDP-Initiative zum Bürokratie-Abbau zum Vorschein kommen.


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