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Chance! starker Schweizer Franken und hohe Erdölpreise

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Die Schwei­zer Ex­por­t­in­dus­trie kämpft gegen den überhöhten Wert des Schwei­zer Fran­kens und lei­det unter hohen Erdölpreisen! Beide Ent­wick­lun­gen, der starke Fran­ken und die hohen Erdölpreise, wei­sen den Weg zum "­green new deal" und die er­folg­rei­che Po­si­tio­nie­rung der Schweiz im in­ter­na­tio­na­len Wett­be­werb!

Zum hohen Franken: die Nationalbank hat einen mutigen Entscheid gefällt! Jetzt brauchen wir noch mutige Entscheidungen in der Politik: mindestens zwei Milliarden Unterstützung für stark betroffene Unternehmen und Regulierungen im Bankengesetz, die verhindern, dass weiterhin Milliarden Spekulationskapital, das in der Schweiz sauber gewaschen wird, auf unsere Schweizer Konten fliesst.

Zum Erdölpreis: es ist sonnenklar - die Preise für fossile Energieträger werden teurer! Nutzen wir deshalb einheimische erneuerbare Energiequellen! Das schafft Arbeitsplätze und Wertschöpfung im eigenen Land. Das Haus, das seinen Energiebedarf klimaschonend mit Sonnen-, Bioenergie und Geothermie deckt und gleichzeitig noch CO2-neutral Gas für das Auto produziert ist nicht mehr Utopie - mit klaren Förderentscheiden in der Politik wird dieses Ziel für die nächste Generation Realität!


Kommentare von Lesern zum Artikel

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Werner Nabulon sagte September 2011

Herr Christoph Pfluger,

Wer versteht denn heute etwas als Fachmensch? So wie wir in diversen Bereichen dastehen, kann doch wirklich niemand, auch nicht die HSG Studierten, oder weitere Wissenschaftler von sich behaupten; „Wir haben die Sache im Griff, Wir verstehen die Probleme, und lösen sie auch gleich!“

Wo Wir hinschauen, in der Schweiz, Europa, USA, der Welt, Überall Probleme, Kriege, Baustellen bis zum abwinken.

Praktisc​h ist das ganze Fahrrad im Eimer, so dass wir es nur noch so nebenherschieben können, und ja nicht zu viel auf den Gepäckträger laden, weil der auch so halb marode ist.

Jetzt gehen Politikerinnen und Politiker hin und lösen Fahrradständerproblem​e. Hauptsache man kann das Ding jetzt einigermassen hinstellen, dass es nicht gleich umkippt, Freude herrscht.

Ach ja Herr Christoph Pfluger, wenn Sie mit ihrer arroganten Art ja behaupten genau Sie hätten den allwissenden Durchblick, bitte, bitte, lassen Sie sich an eine Weltweit Namhafte Stelle wählen, und bringen Sie uns unser Seelenheil zurück. Da wo der Pfeffer wächst habe ich gehört, sei diese Stelle die es zu besetzen gilt.

Vielen Dank.



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(4 Stimmen)
Yvonne Gilli sagte September 2011

Sehr geehrter Herr Keller
Es war schon immer eine Forderung der Kritiker der Grünen, sie sollen mit dem eigenen Beispiel voraus gehen. Auch ich habe diese Erwartung an mich selbst, und handle entsprechend! Ich setze mich dafür ein, dass wir politische Rahmenbedingungen fördern, die Anreize für die ganze Bevölkerung schaffen und nicht nur für einige wenige, die es sich leisten können oder eine überdurchschnittliche​ Opferbereitschaft zeigen.


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(5 Stimmen)
Yvonne Gilli sagte September 2011

Sehr geehrter Herr Pfluger
herzlichen Dank für Ihren Ratschlag, nur zu bloggen, wo mein Verständnis dazu ausreicht. Genau das mache ich. Kritik an gemachten Aktionen ist immer leichter, als selbst dafür Verantwortung zu übernehmen! Ich teile natürlich Ihre Bedenken! Es gibt keine einzige Massnahme, die nicht auch Ihre Schattenseiten zeigt. Und der gemachte Eingriff der Nationalbank ist natürlich nur Symptombekämpfung. Er kann auch nur im Kontext weiterer Massnahmen beurteilt werden. Eine wichtige Ursache der Frankenstärke ist die Attraktivität der Schweiz für spekulative Kapitalanlagen. Hier wäre demokratisch kontrollierter Handlungsbedarf auf politischer Ebene. Denken Sie, dass wir dafür politische Mehrheiten im Rat erreichen? Mit all den Interessenkonflikten?​


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86%
(7 Stimmen)
Anton Keller sagte September 2011

Machen Sie doch den ersten Schritt und bauen sich doch so ein Haus. Wenn das die 10% Grün-Wähler machen, wäre die Schweiz viel Grüner.

Ich kann einfach nicht verstehen, dass wir 10% Grün-Wähler und über 50%-Atom-Aussteiger haben, aber praktisch niemand beim lokalen EW Alternativen Strom beziehen will. Wasser predigen und Wein trinken?


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57%
(7 Stimmen)
Christoph Pfluger sagte September 2011

Liebe Frau Gilli
Es ist leicht, der Nationalbank zuzustimmen, wenn man nicht weiss, was die Übung kostet. Was sie tut, ist hoch riskant. Sie kauft unbeschränkt Papiere, die niemand will (also wertlos sind) und bezahlt mit harten Schweizer Franken (ein Anrecht auf unsere Wertschöpfung). Das kann ohne weiteres 500 Milliarden kosten, ein ganzes Bruttosozialprodukt. Oder auf deutsch: Ein Jahr lang gratis arbeiten für die Hedge Fonds. Das darf nicht Ihr Ernst sein.
Zudem: Alles ohne demokratische Kontrolle und Einflussmöglichkeit. Da dürfen Sie als Parlamentarierin nicht schweigen.
Mehr dazu: http://www.vimentis.c​h/dialog/readarticle/​schwaeche-macht-gluec​klich/
oder auf www.christoph-pfluger​.ch
Und bloggen Sie doch bitte nur über Themen, von denen Sie wirklich etwas verstehen.
Mit herzlichem Gruss, Christoph Pfluger


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