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Den Traum von Wohneigentum verwirklichen!

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Ja Nein

Wer kann schon da­ge­gen sein, wenn Men­schen ihren Traum von einer ei­ge­nen Woh­nung oder einem ei­ge­nen Haus ver­wirk­li­chen wol­len?

 

Und trotzdem empfehlen der Mieterverband und linke Parteien den Wählerinnen und Wählern ein NEIN zur Initiative „Eigene vier Wände dank Bausparen“. Sie behaupten, die Initiative diene nur den Reichen. Das stimmt nicht. Solche Argumente wurden kürzlich von einer neuen Bauspar-Studie klar widerlegt: „Bausparmodell Schweiz“ von RÜTTER & PARTNER und POM+. Gemäss dieser Studie profitiert primär der Mittelstand von der Initiative, da dieser beim erstmaligen Erwerb von Wohneigentum am meisten unterstützt wird.

 

Was sind also die wahren Gründe der Ablehnung? Ist es nicht so, dass der Mieterverband deshalb gegen die Initiative ist, weil nach einer Annahme sich mehr Mieter ein eigenes Haus leisten könnten? Damit würde der Mieterverband einen Mitgliederschwund erleiden. Und weshalb sind linke Parteien dagegen? Hauseigentümer stimmen oft bürgerlicher ab, als Mieter. Diese Tatsache spricht für sich.

 

Deshalb unterstützen wir gemeinsam den Mittelstand und helfen wir mit, den Traum vom Eigenheim zu verwirklichen! Stimmen wir der Volksinitiative „Eigene vier Wände dank Bausparen“ zu und legen wir am 17. Juni ein JA in die Urne!

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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80%
(5 Stimmen)
August Sommerhalder sagte Oktober 2012

Die Mehrheit hat nun entschieden! Es ist eigentlich müssig, die Angelegeheit nochmals anzusprechen. Ich persönlich bin bei den Verlieren, werde die von den Gegnern (Alle Parteien ausser der SVP) angeblich in Kürze angestrebte völlige Abschaffung des "Eigenmietwertes" wohl nicht mehr erleben, da bereits 76-jährig.
Meine schrift. Frage an unsere Bundespräsidentin Frau Eveline Widmer-Schlumpf übrigens 2 Wochen vor der Abstimmung wurde leider nicht beantwortet. Wie dem auch sei - sie lautet: Wir meine Frau und ich bezahlen für eine 3,5 Zi. Whg. und separat für einen Auto-Abstellplatz in der Tiefgarage Eigenmietwert-Steuer.​ Meines Wissens unterliegen selbst genutzte Wirtschaftbauten und Ländereien keiner Eigenmietwert-Besteue​rung, es ist deshalb merkwürdig, dass wir für einen Auto-Abstellplatz zu bezahlen haben.
Die SVP hatte schon vor einigen Jahren eine Vorlage zur völligen Abschaffung dieser Steuer zur Abstimmung gebracht - leider auch ohne Erfolg - aber damals waren Sie Frau Bundespräsidentin noch Mitglied der SVP - merkwürdig, dass Sie heute so viele negative Bedenken aufzählen, die in keinster Weise den Tatsachen entsprechen. Die Finanzbranche ist selbstredend gegen die Abschaffung, müsste sie doch event. auf einen Teil der Hypozinsen verzichten. Wenn Sie Frau Bundespräsidentin aber schon damals gegen die SVP-Parteiparole waren - wäre es für mich ziemlich enttäuschend.
Mit Vorzüglicher Hochachtung - A. Sommerhalder


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20%
(5 Stimmen)
Alois Amrein sagte Juli 2012

Frau Estermann, wie Sie sehen, hat Ihre Unterstützung der Bau- und Immoblienlobby nichts gebracht, die Initiative wurde haushoch verworfen. Dass Sie als SVP-Nationalrätin, nicht die Interessen des Mittelstandes vertreten, haben Sie einmal mehr bewiesen. Ihnen sind der Milliardär Blocher und seine Freunde offensichtlich lieber. Merken Sie noch immer nicht, dass Sie am Volk vorbei politisieren? Besitzförderung von Wohneigentum sieht anders aus als sich das der HEV und die SVP vorstellen.


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47%
(15 Stimmen)
Ronald Frank sagte Juni 2012

Für was für schweinereien muss das volk den Grind noch herhalten? Sie wollen noch billiger bauen können! Das Volk wird, wegen solchen schweinereien keine Bürgerliche unterstützen dondern eine Spannung aufbauen und euch in die Löcher zwingen! vonRF


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36%
(14 Stimmen)
peter frei sagte Juni 2012

Von NICHTS kommt NICHTS, mann muss sich schon ein bisschen in den Arsch "CHLÜBE" und auf einige Mödeli verzichten, so wie 4x im Jahr in die Ferien oder immer das NEUESTE MODERNSTE KAUFEN! Ein wenig bescheiden geht es auch. Meinen letzten Neuwagen habe ich 1995 gekauft und er läuft und läuft .....


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87%
(15 Stimmen)
Anton Keller sagte Juni 2012

Wir haben die Säule 3a zum Bausparen. Viel mehr als 7000 Fr. kann der normale Büezer sowieso nicht sparen. Keine zweite Administration fürs Gleiche.

Grüsse von einem SVP Wähler.


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67%
(21 Stimmen)
Stefan Pfister sagte Juni 2012

Herr Steffen,

wegen eines Navigationsproblems kann ich Ihnen leider nur auf diesem Weg antworten.
Offenbar kennen Sie die Abzüge nicht so gut wie Filippo Leutenegger. Der hat 2001 dank „werterhaltender Renovationen“ gar keine Steuern bezahlt.

Meine Quelle ist übrigens dieser Artikel:

http://ww​w.beobachter.ch/geld-​sicherheit/steuern/ar​tikel/steuern_wer-hat​-dem-wird-gegeben/


knackige Zitate: „Eine Million kann man in der Schweiz auf null kleinrechnen – dank den 99 offiziell möglichen Steuerabzügen. Gerecht ist das nicht: Vor allem die Reichen profitieren.“
„Viele​ dieser 99 Steuerabzüge können nur Reiche geltend machen, weil sie viel Kapital voraussetzen. Und Reiche profitieren auch überproportional von der Wirkung der Schlupflöcher, weil derselbe Abzug bei einem hohen Einkommen mehr Steuern spart als bei einem tiefen.“

„Vertraue​n ist gut, Kontrolle nicht möglich […] Von diesen Vollzugsschwierigkeit​en pro¬fitieren Selbständigerwerbende​ speziell. Sie können geschäftliche Investitionen von den Steuern absetzen. Doch was fürs Geschäft und was privat gebraucht wird, ist eine Ermessensfrage, die sich nur schwer nachprüfen lässt.“

Offiziell haben wir progressive Steuern. De facto, wenn die Abzüge eingerechnet werden, sind die Steuern degressiv.



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63%
(30 Stimmen)
Stefan Pfister sagte Juni 2012

Frau Estermann,

die von Ihnen erwähnte Studie ist irreführend.

Sie schaut nämlich nur das steuerbare Einkommen an, nicht das Bruto-Einkommen.

W​er ein Bruto-Einkommen von einer Million hat und die vorhandenen 99 Steuerabzüge geschickt ausnutzt, kann sein steuerbares Einkommen auf Null herunterbringen.

W​er unter "steuerbares Einkommen 40 000" aufgeführt ist, verdient wahrscheinlich 100 000 oder noch mehr.

Anstatt den 100. Steuerabzug einzuführen, wäre es mMn besser tabula rasa zu machen. Die wenigen Steuerabzüge, von denen wirklich alle profitieren (z.B Kinder, Arbeitsweg, Weiterbildung, ...) drin lassen, und den Rest streichen. Wer beispielsweise ein Haus besitzt, muss ja heute praktisch gar keine Steuern mehr zahlen.


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34%
(35 Stimmen)
Thomas Steffen sagte Juni 2012

Die Initative würde nur den Reichen helfen, zeigt, dass A) das den Gegner die Argument ausgehen und B) das sie keine Ahnung haben von Reichen.

Liebe Linke, Gewerkschafter und Mieterverbände - ein kleiner Geheimtyp:

Reiche tun nicht Bausparen. Die Kaufen ein Objekt cash und danach wird überlegt ob man bei den Sautiefen Zinsen nicht doch ein Leverage machen sollte. Die Reichen brauchen kein Bausparen - schreibt es euch auf wenn ihr es euch nicht merken könnt.

So - und jetzt bringt ein paar anständige Argumente.


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78%
(36 Stimmen)
Sägesser Barbara sagte Juni 2012

Soll man so vom Bausparen profitieren können? Ich glaube kaum!

Von einem Jahreslohn (Monatliches Einkommen zwischen CHF 5'000.- und CHF 6'000.--) können weg gehen (Berechnung auf 1 Personen-Haushalt):

3 Monatslöhne an Miete

3 Monatslöhne an Lebenskosten (Kleider, Ferien, Essen, Versicherungen)

2 Monatslöhne an Steuern

2 Monatslöhne an Auto

1 Monatslohn an Krankenkasse

1 Monatslohn an 3. Säule (glaube kaum noch an die AHV und Pensionskasse, sondern nur noch an dies was ich bei meiner Pensionierung auf meinen Konti habe).

Bausparen liegt so nicht drin. Es sei denn man spart bei den Lebenskosten, hat kein Auto, sucht sich eine billigere Wohnung oder zahlt weniger in die dritte Säule. Doch ob dies viel hilft, weiss ich nicht.... (Achtung: Der 13. Monatslohn ist gesetzlich nicht vorgeschrieben und freiwillig http://www.kmu.admin.​ch/themen/00208/00223​/index.html?lang=de. Deshalb nicht miteinbezogen. Frage mich allerdings, ob dieser dann fürs Bausparen wirklich so viel bringt.....)...


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75%
(36 Stimmen)
Hans - Rudolf Schneider sagte Juni 2012

Frau Estermann, der Durchschnittslohn beträgt ca. Fr. 5823.

Profitieren würden Haushalte mit einem Bruttoeinkommen von mehr als 100’000 Franken. Es trifft nicht die Schwellengruppe, die sie damit eigentlich anvisieren.

«Von der steuerlichen Abzugsfähigkeit des Bausparens profitieren die gut verdienenden überproportional. Also genau diejenigen Kreise, die sich sonst immer lautstark gegen die grassierende Subventionitis wehren.

Frau Estermann, zeigen sie doch den Lesern auf wie sie mit diesem Durchschnittslohn sparen können. Ich lass mich gerne überraschen.


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50%
(34 Stimmen)
Thomas Hunziker sagte Juni 2012

Was ist wenn Bausparen abgelehnt wird? Ein Verkäufer, ein Taxifahrer, ein Raumpfleger, ein Chaiffeur haben sehr wenig interesse an dieser Bauspariniziative. Warum? Sie geben jeden Monat so viel Geld aus, dass sie mit Sicherheit nichts auf die Seite legen können.

Die Bauspariniziative baut aber darauf, dass man auf das Bausparkonto Geld einlegt. Ergo wenn man Geld in das Bausparkonto einlegen möchte, muss man als erstes auch Geld besitzen und da liegt der Hacken dieser Bauspariniziative.


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31%
(55 Stimmen)
Urs Gassmann sagte Juni 2012

Die Linken zählen logischerweise die Tüchtigen, Fleissigen und Sparsamen
nicht zu ihresgleichen – womit sie sich selbst natürlich völlig zutreffend
qualifizi​eren - und denunzieren diese bezeichnenderweise als „die Reichen“,
die nicht noch mit „Steuergeschenken“ zu unterstützen seien. Die
Vorsteherin des Mieterverbands ist von der SP als Nationalrätin
abgeha​lftert worden und bemüht sich offensichtlich, dass diese Partei
sie wieder portiert, womit sie erneut zu ihrem alten, ungerechtfertigt
hohen Einkommen gelangen kann. Einige von Herrn Walter Hunzikers
arithmetischen Darlegungen treffen nur zu bei Leuten, die übermässig
über die Verhältnisse leben.



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73%
(41 Stimmen)
Georg Stamm sagte Juni 2012

Es ist sicher schön, wenn jeder ein Eigenheim hätte. Doch: Das funktioniert nicht. Das zeigen die Lohnstatistikzahlen von Walter Hunziker hier im Blog. Somit entsteht durch das Bausparen eine neue Ungerechtigkeit: Wer genügend verdient, kann für sein zukünftiges Eigenheim Steuern sparen, somit sein Haus "subventionieren" lassen. Die Subventionsgeber sind die anderen, vor allem die Aermeren, die nie ein Eigenheim haben werden - mit oder ohne Bausparen. Denn der Fiskus braucht Geld und wenn der Steuerausfall durch das Bausparen zu hoch wird, wird der Fiskus Steuern und/oder Gebühren erhöhen, was dann besonders die erwähnten Aermeren trifft. Besonders asozial wird das Bausparen bei den Betuchten mit Löhnen im oberen Bereich der Skala, die sich eh ein Eigenheim leisten können, aber noch mit einem Steuernachlass belohnt werden.


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62%
(37 Stimmen)
Roger Seglias sagte Juni 2012

Sehr geehrte Frau Estermann

Sie sollten eigentlich wissen: jede Studie ist so neutral, wie ihre Auftraggeber und jene, die die Studie in deren Auftrag durchführen. Darüber hinaus gibt es Studien, deren Ergebnis doch noch für jedermann nachvollziehbar ist.
Dazu gehört auch jene Studie, die besagt, dass die durchschnittliche mittelständische Familie nach Abzug aller Lebenshaltungskosten nicht mehr wirklich die nötigen Reserven hat, um effektiv ein Bausparprojekt durchzuziehen.

Daz​u kommt: gerade jetzt, wo die zunehmende Zersiedelung und die Verknappung der Baulandreserven wieder einmal schmerzlich klar wird, gerade jetzt, wo dringendst auf zunehmend verdichtetes Bauen gesetzt werden muss, sollen unter anderem Einfamilienhaussiedlu​ngen gefördert werden? Das widerspricht sich ganz gewaltig!

Ausserde​m bewirkt ein Bausparmodell noch weiter sinkende Steuereinahmen für den Staat - und dies ausgerechnet in Zeiten wie diesen, die von drohenden und bereits existenten Krisen überschattet ist. Und da frage ich mich dann doch, wo der gesunde Menschenverstand vieler Politiker bleibt??




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60%
(50 Stimmen)
Walter Hunziker sagte Juni 2012

Erstens kommt der Artikel sehr spät.

Zweitens haben Sie (absichtlich oder nicht) vergessen, was ein normaler Schweizer Haushalt verdient, nämlich:

Der monatliche Bruttolohn betrug 2008 im Mittel 5823 CHF (Median, alle Altersstufen, Branchen und Bildungsniveaus eingeschlossen). Dies bedeutet, dass die Hälfe aller Erwerbstätigen in der Schweiz mehr als 5823 CHF pro Monat verdient. Die 10% am schlechtesten bezahlten Lohnempfängerinnen und -empfänger verdienten weniger als 3848 CHF pro Monat, während die 10% am besten bezahlten einen Lohn von mehr als 10’538 CHF erzielten.

- der Bruttolohn hat sich für Nicht-Reiche seit 2008 wenig verändert. Für Reiche praktisch verdoppelt
- wie Sie wissen sollten, können Familien mit einem Einkommen unter 8000.- nichts, aber rein nichts sparen. Weder
Bauspar noch Sonstspar.
- das heisst: die Initiative greift vor allem für jene mit Einkommen über 10'000.- . Das heisst: etwas mehr als 10%

Frau Estermann, ich erwarte von Nationalräten und Nationalrätinnen, dass sie ihre Voten, Initiativen und Blogs vorerst fachlich und sachlich durchrechnen. Ihr obiger Text geht in Richtung "Volk über den Tisch ziehen". Nehmen Sie dies bitte als massive Kritik. Ob es nutzt ist ja ein anderes Blatt.


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