Ausländer-, Migrationspolitik > Sonstiges,

Die SVP hat ihre Lage analysiert

Artikel weiterempfehlen



Stimmen Sie dem Artikel zu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Artikel!

Und sie kommt zum Schluss, dass sie sich noch stärker als bis­her auf ihre Kernthe­men kon­zen­trie­ren will! Damit hat sie alle po­li­tisch In­ter­es­sier­ten total überrumpelt.

Und pünktlich zum 1. August werden wir auch wieder beglückt mit einer SVP-Post. Die Themen werden sein: Ausländer, EU und ähh... da kommt mir sonst nichts in den Sinn. Die 800'000.- die das kostet sind im Trockenen, sagt Brunner.

Ein indianisches Sprichwort sagt: «Wenn du entdeckst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab!» Wann merkt es Parteistratege Toni Brunner wohl, dass der politische SVP-Grat einfach zu schmal ist um eine glaubwürdige Politik zu machen?

Die SVP braucht neue Ideen, neue Kräfte, neue, frische Pferde.


Kommentare von Lesern zum Artikel

[ Neuen Kommentar verfassen ]

86%
(14 Stimmen)
sagte August 2012

Herr Herzig, für einmal muss ich Ihnen recht geben. Von der SVP kann man tatsächlich nicht mehr viel Neues erwarten. Das liegt an ihren verkalkten Strukturen und den alten Männern und Frauen an der Spitze, die dermassen von ihren Zuträgern, Mitläufern, Zujublern, Höflingen, Groupies und Paladinen umschwärmt werden, dass sie den Bezug zur Realität und zur Mehrheit der Basis des jungen Stimmvolks längst verloren haben und auf ewig an alten und verstaubten Ansichten beharren. Man spricht ja in den Reihen des SVP-Fussvolks schon längst vom Heiland aus Herrliberg.

Die Schweiz braucht eine rechte Kraft, welche auch die Jungen anziehen und für sich gewinnen kann. Es muss eine Partei sein, die den Jungen die Möglichkeit gibt mitzureden und sich einzubringen. Das geht bei der SVP nicht. Junge SVP-Politiker wie Reimann oder Rickli hatten immer einen älteren Schirmherrn, der sie unterstützt hat oder stammten aus einer Politiker Familie. Bei Lukas Reiman ist das Maximilian Reimann und bei Ricklis Wahl zur Vizepräsidentin der SVP-Bundeshausfraktio​n kam es zum Eklat. Weil das Zentralpolitbüro der SVP wollte, dass man Madame Kronprinzessin gefälligst zu wählen hat.

Und wieso wohl ist die Jungpolitikerin Anita Borer bei den letzten Zürcher Nationalratswahlen gleich nach Christoph Blocher auf der zweiten Position der SVP-Liste aufgeführt gewesen? Noch vor altgedienten SVP'lern? Hier zeigt sich der autoritäre und feudale Führungsstil der SVP-Führung.

Bisher konnte das Feld, welches die SVP aufgeben hat, nicht besetzt werden. Die BDP ist einfach zu links positioniert. Aber zum Glück gibt es einen Hoffnungsschimmer am Horizont, es ist die Direktdemokratische Partei Schweiz (DPS). Hoffentlich wird das etwas, damit es mit unserem Land wieder vorwärts geht!

http://www.n​zz.ch/aktuell/schweiz​/neue-rechtspartei-dp​s-formiert-sich-auf-d​em-ruetli-1.17415068


Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

55%
(31 Stimmen)
Hammond Winton sagte Juli 2012

Erkennen gewisse SP Wähler wie Frau Fischer ("Als SP-Wählerin sehe ich ...") ihre Scheinheiligkeit nicht?

Einerseits nennen diese es mangelndes Demokratie-Verständni​s, wenn für eine ANGENOMMENE Initiative wegen Ignoranz der Politiker in Bundes-Bern gegenüber dem Souverän nun offensichtlich eine Durchsetzungsinitiati​ve nötig ist, damit die angenommene Ausschaffungsinitiati​ve sinngemäss umgesetzt werden kann.

Andererseits​ hat die SP selbst nur 4 Jahre nach ABLEHNUNG der Initiative 'Für eine soziale Einheitskasse' (11.03.2007) am 1.2.2011 schon wieder von neuem Unterschriften für die Initiative 'Für eine öffentliche Krankenkasse' zu sammeln begonnen.

Aber wenn das rote Parteibüchlein die Verstaatlichung der Privatwirtschaft verlangt, sehen es die Linken plötzlich kein Problem.
(Muss ja schöner sein, wenn mit einem Staatsbankrott auch das Gesundheitswesen zusammenbricht... Griechenland lässt grüssen.)


Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



58%
(33 Stimmen)
Mik Schaer sagte Juli 2012

Lieber Herr Herzig GLP

Weitere Haupt-Themen der SVP sind z.B. Landwirtschaftspoliti​k, Bildungspolitik, Sozialpolitik, Gesundheitspolitik, Energiepolitik und Familienpolitik. Die Aufzählung ist nicht abschliessend.

Die​ Positionen sind fast immer nachvollziehbar und weitsichtig.

Nach dem Fukushima-Effekt besteht offensichtlich auch das Parteiprogramm der GLP nur noch darin, eine Partei schlecht zu machen, die durch gute Sachpolitik Wähler-stärkste Partei geworden ist.

Ein Austausch auf sachlicher Ebene würde unserer Demokratie mehr bringen; das SVP Bashing ist nämlich bereits langsam inflationär.

Liebe​ Grüsse


Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



38%
(16 Stimmen)
Kurt Anton Brugger sagte Juli 2012

Herr Herzig, und diesen Beitrag von einer Partei, die es bis dato nicht verstanden hat, sich ein eigenes Profil zu geben, noch in den Windeln steckt, und grösste Mühe hat, sich vom Mainstream der Mitte Parteien abzuheben.

Zudem sind Sie nun schon bald 1 Jahr als NR in Bundesbern. Ich warte noch immer auf Ihren 1. Auftritt, falls Sie diesen im ersten Jahr nicht schaffen, werden Sie definitiv zum "Hinterbänkler" mutieren.

Nein, Herr Herzig, so funktioniert die CH Politik nicht. Auch privat sollten Sie sich endlich ein Profil geben, damit Sie als glaubwürdiger Volksvertreter in Bern wirken können. Nicht nur mit unangebrachter Kritik an anderen Gruppierungen in der Mehrparteien Demokratie unseres Landes.

Bis dato, haben Sie sich lediglich in Kritik an der grössten Partei der Schweiz profiliert. Das wird nicht genügen um Ihren Sitz halten zu können, und Ihrer Partei ein überzeugendes Profil zu geben.


Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



72%
(32 Stimmen)
Heinz Mahler sagte Juli 2012

Und, wurde den Leser etwas neues mitgeteilt ?


Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Seite 1 von 1

Neuen Kommentar verfassen

Sie müssen als User, Newsletter-Abonnent oder Gönner von Vimentis oder bei Facebook registriert sein, um auf diese Seite zugreifen zu können. Bitte loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich kostenlos:

Auf Vimentis direkt einloggen..
 
 ... oder mit Ihrem Facebook-Account
 
E-Mailadresse:
Passwort:

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?