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Die Zukunft ist erneuerbar

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Liebe Le­se­r­In­nen

Sie sind Teil einer unglaublich bewegten Zeit. Die Augen Ihrer Umwelt sind so offen, wie schon lange nicht mehr, die Ohren sind gespitzt, weiter denken scheint wieder möglich zu sein! Vielleicht erleben wir gar einen historischen Wendepunkt, vielleicht werden unsere Enkel in der Schule mal lernen, das so ca. anfangs 21. Jahrhundert die Epoche der Energiewende begonnen habe…

Es zeigt sich, dass sich mit der Finanz- und Wirtschaftskrise eine dritte Krise abzeichnet: die Energiekrise. Und alle drei haben miteinander zu tun. Nur dank dem schier unendlichen Reichtum an Öl, das sich zwar v.a. am Äquator und an den Polkappen befindet, aber praktisch ausschliesslich im Norden konsumiert wird, konnte sich ein Wirtschaftswachstum entwickeln, der geschichtlich einmalig ist. Diese Energie überbot alles Denkbare, war so intensiv und gleichzeitig so immens billig (billiger als Wasser!), dass man Häuser baute, die gleichzeitig beheizt und gekühlt werden müssen, Fahrzeuge hervorgebracht, die eine Tonne wiegen um 100kg Mensch zu befördern, unzählige Gegenstände produzierte, die davor eigentlich niemand brauchte und Produktionsrozesse begünstigte, die unverständlich anmuten (z.B. wird eine Jeans mit chinesischer Baumwolle in der Türkei und in Indien verwebt, in Kasachstan geschnitten und mit italienischem Reissverschluss in der ganzen welt verkauft).

Die Verknappung des Öls, des Erdgases, der Kohle zwingt uns zum Umdenken oder ersetzen. Das erste ist vermutlich die Lösung, das zweite nicht machbar. Auch wenn wir Uran trotz Fukushima und ungelöster „Entsorgung“ verwenden würden, die Reichweite ist weit vom Öl entfernt.

Also: Umdenken… und das heisst, dass die Zukunft im Erneuerbaren liegt. Nur eine Kreislaufwirtschaft, die möglichst nahe am Menschen ist, hat eine Chance unsere Bedürfnisse zu befriedigen. All die Verschwendung, die die heutigen Finanz- und Wirtschaftsregeln als „wirtschaftlich“ bezeichnen, entpuppen sich als zeitlich befristete Versprechen und sind dümmliche Lügen. Wir müssen unsere Kindern beibringen, dass eben doch nicht alles jederzeit und grenzenlos verfügbar ist und wir müssen gleichzeitig feststellen, dass wir zu lange an diese Verheissungen geglaubt haben.

Wir haben Glück! Wir können noch was tun, wir haben es in der Hand. Sie und ich. Alle. Wir müssen das Geschenk, offene Ohren und Augen zu haben, entgegen nehmen und weiter denken, als nur an den Preis, an die kurzfristige Befriedigung. Und schon handeln wir so, dass es nachhaltig wird, als uns zufriedenstellt, ohne jemanden dabei was weg zu nehmen und ohne unsere Kinder mit unlösbaren Entsorgungsaufgaben zu belasten. Wir werden spüren, dass wir damit wieder mehr auf den Boden der Realität kommen, vielleicht weniger gestresst sind und uns, wenn es uns kalt wird, näher zum Anderen setzen, als einfach nur die Heizung anzustellen…

Ich wünsche Ihnen reiche Erfahrungen und einen goldenen Herbst (der kostet gar nichts…)

 

Herzlich​ Geri Müller


Kommentare von Lesern zum Artikel

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83%
(12 Stimmen)
Heinz Mahler sagte Januar 2012

Grün sein ist nichts weiter als eine weitere scheinheilige Religion, ein ja für das AKW verbot und eine Solarzelle auf dem Dach. Schon ist das schlechte Gewissen wie in der Kirche mit der Kollekte entsorgt und man als Scheinheiliger die Leiter ind Paradies aufgestiegen.

Herr Müller verzichten Sie erst mal selber und zeigen das Sie das können. Auch Sie predigen Wasser und saufen Wein.


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100%
(9 Stimmen)
Benedikt Jorns sagte Januar 2012

Sehr geehrter Herr Geri Müller

In Ihrem Beitrag haben Sie versucht, ein bisschen über die Wirtschaftsentwicklun​g und den damit verbundenen, immer noch stark steigenden Verbrauch von Erdöl, Erdgas und Kohle zu philosophieren. Doch Ihre Sicht in die Zukunft teile ich nicht.

Vorerst noch rasch einen Blick auf den von der Internationalen Energieagentur IEA regelmässig ermittelten weltweiten Energieverbrauch: www.bernerschach.ch/I​EA.pdf

Die IEA träumt nicht wie Sie, Herr Geri Müller. Sie stellt vielmehr sachlich fest, dass die Weltbevölkerung im Laufe dieses Jahrhunderts gegen 10 Milliarden Menschen wachsen, und, insbesondere wegen den Schwellen- und Entwicklungsländern, den Energieverbrauch ungefähr verdreifachen wird.

Der stark wachsende, beängstigend grosse Verbrauch von Erdöl, Erdgas und Kohle wird schon in den kommenden Jahrzehnten stark zurückgehen müssen. Erdöl und Erdgas werden knapp und durch Spekulation zunehmend teuer.

Die Nutzung von Biomasse bleibt gemäss Experten weltweit auch bei wachsendem Energieverbrauch insgesamt ungefähr im heutigen Rahmen. In der Schweiz wird sich der Anteil noch fast verdoppeln. In vielen Entwicklungsländern ist die Nutzung der Biomasse heute zu gross und muss langfristig zurückgehen. Die Wasserkraft kann gemäss den Experten ebenfalls weltweit den heutigen Anteil etwa halten.

Für die restlichen ca. 87% sind die Neuen Erneuerbaren Energien und die Kernenergie-Nutzung zuständig. Ich begreife Sie, Herr Müller, dass Sie da Ihre Zweifel haben, wenn sie auf die bisherige Entwicklung dieser beiden Anteile in der Grafik schauen. Die Kernenergie-Nutzung stagniert zur Zeit und die Neuen Erneuerbaren Energien haben beim weltweit stark wachsenden Energieverbrauch auch mit der heutigen starken Förderung Mühe, ihren noch sehr kleinen Anteil auch nur zu halten.

Doch wer genau hinschaut, sieht, dass es sowohl im Bereich der Neuen Erneuerbaren Energien wie auch bei der Kernenergie-Nutzung ein heute noch schlummerndes, grosses Potential gibt. Eines kann man heute mit Sicherheit sagen: Es braucht alle drei, Energieeffizienz, erneuerbare Energie und Kernenergie.

Sie schreiben, Herr Müller, die Reichweite von Uran sei nur noch klein und damit sei auch die Kernenergie-Nutzung nur noch für kurze Zeit möglich. Vergessen Sie bitte solchen Quatsch! Die Kernenergie-Nutzung ist in wesentlich grösserem Mass als heute noch solange möglich, wie es Menschen auf der Erde geben wird. Wir schnuppern erst ein bisschen am geförderten Uran herum, bringen die in unseren heutigen Reaktoren erst zu 2% genutzten Brennstäbe in einen unmöglichen Strahlungszustand und haben sogar Angst davor, sie für ca. 1 Mio. Jahre von der Biosphäre fernzuhalten. Die genutzten Brennstäbe aus unseren Kernreaktoren gehören niemals in ein Endlager. Es gibt für sie zwei Varianten. Bekanntlich dürfen die heute zwischengelagerten Brennstäbe das Zwischenlager erst ab 2040 verlassen. Es steht nichts im Weg, sie noch einige Zeit länger dort zu lassen. Allerdings müssen die alternden Lagergefässe jeweils nach einigen Jahrzehnten ersetzt werden. Die heute im Vordergrund stehende Variante ist jedoch eine Tiefenlagerung mit Rückholbarkeit. Ein solches Tiefenlager brauchen wir sowieso. Wir haben verschiedenste Radionuklide aus unterschiedlichsten Anwendungen, z.B. aus der Medizin, zu entsorgen. Ideal wäre, wenn wir vorher die lange strahlenden Radionuklide durch Transmutationen in einen kurzlebigen Zustand bringen könnten. Grundsätzlich ist das möglich, doch muss das Kosten-Nutzen-Verhält​nis und die Zumutbarkeit der bleibenden Strahlungsbelastung für kommende Generationen abgeschätzt werden. Abfälle mit Halbwertszeiten von wenigen hundert Jahren sind problemlos während ihrer Strahlungszeit in einer sicheren Verpackung einschliessbar.

Na​tururan enthält neben dem heute genutzten Isotop Uran-135 auch noch das 140-mal häufigere Isotop Uran-138. Auch dieses kann in Zukunft genutzt werden. Da dieser Prozess auf Umwegen abläuft, ist nicht eine 140-fache sondern nur etwa eine 50-fache Energiegewinnung aus Uran-138 möglich. Daneben ist auch das Isotop Thorium-132 nutzbar. Es kommt auf der Erde sehr häufig vor. Die Kernspaltung ist so noch während mehreren zehntausend Jahren möglich. Daneben wird ab etwa Jahrhundertmitte auch die Kernfusion mit praktisch unbeschränkt nutzbarem Brennstoff zur Verfügung stehen. In wenigen Jahrzehnten wird sie schon möglich sein. Doch ihr grosses Potential zur Weiterentwicklung wird die Wissenschaftler und Techniker noch lange beschäftigen. Bis die Kernfusion die Kernspaltung auch vom ökonomischen Blickwinkel her endgültig wird verdrängen können, werden wohl noch einige Generationen sich um diese Energiequellen kümmern müssen.

Viele AKW-Gegner sind der Meinung, auf die in der Entwicklung stehenden Technologien könnten wir ewig warten, sie seien eine nicht realisierbare Utopie. Andere wiederum sehen keinen Bedarf an irgend einmal in einigen Jahrzehnten vielleicht zur Verfügung stehenden Reaktoren. Wiederum andere sehen ein in ihrer Einschätzung nicht zu umgehendes Restrisiko und unzumutbar lange strahlenden „Atommüll“. All diesen Leuten kann ich nur sagen: Seht her, was ihr da sagt, ist einfach nicht wahr! Die erneuerbaren Energien und die Kernenergie haben es auch zusammen nicht einfach, jemals die gesamte Energieversorgung abzudecken. Dies auch mit wesentlich mehr Energieeffizienz und unserer Bereitschaft für mehr Suffizienz. Mit Kernfusionsreaktoren und mit inhärenten (= nicht überhitzbaren) Kernreaktoren sind zwar Unfälle wie in vielen Industrieanlagen immer noch möglich. Doch sind solche Ereignisse bereits von der Auslegung der Reaktoren her nicht so, dass Evakuierungen wie in Fukushima notwendig sein könnten. Folgen wie in Tschernobyl sind bereits bei unseren Leichtwasserreaktoren​ gar nicht möglich. Der „Atommüll“ schliesslich wird zum grössten Teil kurze Halbwertszeiten haben und kaum ein unlösbares Problem sein.

Es ist mir klar, dass ich hier schreiben kann, was ich will, die „Grünen“ können ihren „Glauben“ nicht plötzlich beiseite legen. Sie haben vielfach schon gar nicht die Fähigkeit, Aussagen in ihr Gehirn rein zu bringen, die nicht ihrer tief verwurzelten Denkweise entsprechen. Doch vielleicht habe ich das Glück, dass wenigstens eine Leserin / ein Leser bereit ist, das soeben Gelesene ein klein wenig zu überdenken und bei anderer Lektüre zu vergleichen.



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73%
(15 Stimmen)
Werner Nabulon sagte Oktober 2011

Herr / Frau joey joe,

““Wie lange darf der Schweizer eigentlich noch verarscht werden?““

Das ist in der Schweiz die falsch gestellte Frage. In anderen Ländern in denen nicht über alles direkt abgestimmt werden kann, kann man mit der Aussage kommen, „Die Regierung „verars…. die Bevölkerung“.

Hier​ in der Schweiz, mit der direkten Demokratie machen das die Stimmberechtigen selber, in dem sie jeden Mist glauben, auch wenn dieser noch so hanebüchen ist.
Und je gröberer Mist aufgetragen wird, muss wohl daran liegen dass wir ein ehemaliges Land von Bauern sind, je mehr wird dem geglaubt.

Schwachs​inn lässt sich nun einmal nicht so einfach Wissenschaftlich wiederlegen!

Ich kann also x beliebige Lüge auftischen, moderne Sekten, ein Gutmenschen und Liebes Mäntelchen darum hängen, jeder der dagegen ist, ist somit ein böser Mensch. Schon habe ich als nicht Lügner vorerst verloren. Aber, Lügen kommen immer wieder ans Tageslicht.

Die Hoffnung stirbt zuletzt.


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78%
(23 Stimmen)
Roger Villiger sagte Oktober 2011

Sehr geehrter Herr Müller
Ich glaube, jetzt verstehe ich, warum die Grünen so an der PFZ hängen. Ihre Aussage: --"wenn es uns kalt wird, näher zum Anderen setzen, als einfach nur die Heizung anzustellen…"-- bekommt so einen ganz neuen Sinn. Mit der PFZ bleibt uns ja gar nichts anderes übrig, wir kommen uns damit gezwungenermassen näher! Im Zug, im Bus, im Einkaufsladen, auf der Autobahn... und ich Dösel hab gedacht, das wäre die Klimaerwärmung! ;-)


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72%
(18 Stimmen)
Werner Nabulon sagte Oktober 2011

Ach, alles was bis heute gewesen ist, nennt man Vergangenheit, die nicht mehr ver- und geändert werden kann, egal was wir tun.

Was die Zukunft bringen mag? 2012 heisst es bei jenen die Orakeln, dass möglicherweise die Erde unterginge, da ja der Maya Kalender am 21Dezember 2012 aufhört. Möglicherweise war es dem Schreiber nur zu anstrengend, diesen Kalender weiterzuführen, wenn nicht, müssen wir uns um unsere Zukunft keine Sorgen mehr machen, dann ist alles geregelt.

Andere Orakeln in der Vergangenheit, das heisst sie erstellen Datenbanken, Statistiken, woraus diese berühmte Weltklima (Lüge) Hysterie entstanden ist, obwohl wenn man weitere Datensätze anschaut, klar ersichtlich wird, dass es diese Schwankungen schon immer gegeben hat.

Gut, eines ist klar wie Klossbrühe, wenn wir weiter diese Grüne, Soziale, Linke Politik unterstützen wird die Zukunft sehr viel beschwerlicher, und es wird uns überall an allem fehlen. Wie stark und Extrem, Kaffeesatzlesen und weiter Orakeln mag da etwas helfen, unsere Zukunft zu sichten, möglicherweise.



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79%
(29 Stimmen)
Kurt Nünlist sagte Oktober 2011

Guten Tag Herr Müller

"Die Zukunft ist erneuerbar."

Dies​e Aussage ist falsch. Die Zukunft wird Gegenwart und dann Vergangenheit und ist nicht erneuerbar.


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78%
(23 Stimmen)
Benedikt Jorns sagte Oktober 2011

Sehr geehrter Herr Geri Müller

In Ihrem Beitrag haben Sie versucht, ein bisschen über die Wirtschaftsentwicklun​g und den damit verbundenen, immer noch stark steigenden Verbrauch von Erdöl, Erdgas und Kohle zu philosophieren. Doch Ihre Sicht in die Zukunft teile ich nicht.

Vorerst noch rasch einen Blick auf den von der Internationalen Energieagentur IEA regelmässig ermittelten weltweiten Energieverbrauch: www.bernerschach.ch/I​EA.pdf

Die IEA träumt nicht wie Sie, Herr Geri Müller. Sie stellt vielmehr sachlich fest, dass die Weltbevölkerung im Laufe dieses Jahrhunderts gegen 10 Milliarden Menschen wachsen, und, insbesondere wegen den Schwellen- und Entwicklungsländern, den Energieverbrauch ungefähr verdreifachen wird.

Der stark wachsende, beängstigend grosse Verbrauch von Erdöl, Erdgas und Kohle wird schon in den kommenden Jahrzehnten stark zurückgehen müssen. Erdöl und Erdgas werden knapp und durch Spekulation zunehmend teuer.

Die Nutzung von Biomasse bleibt gemäss Experten weltweit auch bei wachsendem Energieverbrauch insgesamt ungefähr im heutigen Rahmen. In der Schweiz wird sich der Anteil noch fast verdoppeln. In vielen Entwicklungsländern ist die Nutzung der Biomasse heute zu gross und muss langfristig zurückgehen. Die Wasserkraft kann gemäss den Experten ebenfalls weltweit den heutigen Anteil etwa halten.

Für die restlichen ca. 87% sind die Neuen Erneuerbaren Energien und die Kernenergie-Nutzung zuständig. Ich begreife Sie, Herr Müller, dass Sie da Ihre Zweifel haben, wenn sie auf die bisherige Entwicklung dieser beiden Anteile in der Grafik schauen. Die Kernenergie-Nutzung stagniert zur Zeit und die Neuen Erneuerbaren Energien haben beim weltweit stark wachsenden Energieverbrauch auch mit der heutigen starken Förderung Mühe, ihren noch sehr kleinen Anteil auch nur zu halten.

Doch wer genau hinschaut, sieht, dass es sowohl im Bereich der Neuen Erneuerbaren Energien wie auch bei der Kernenergie-Nutzung ein heute noch schlummerndes, grosses Potential gibt. Eines kann man heute mit Sicherheit sagen: Es braucht alle drei, Energieeffizienz, erneuerbare Energie und Kernenergie.

Sie schreiben, Herr Müller, die Reichweite von Uran sei nur noch klein und damit sei auch die Kernenergie-Nutzung nur noch für kurze Zeit möglich. Vergessen Sie bitte solchen Quatsch! Die Kernenergie-Nutzung ist in wesentlich grösserem Mass als heute noch solange möglich, wie es Menschen auf der Erde geben wird. Wir schnuppern erst ein bisschen am geförderten Uran herum, bringen die in unseren heutigen Reaktoren erst zu 2% genutzten Brennstäbe in einen unmöglichen Strahlungszustand und haben sogar Angst davor, sie für ca. 1 Mio. Jahre von der Biosphäre fernzuhalten. Die genutzten Brennstäbe aus unseren Kernreaktoren gehören niemals in ein Endlager. Es gibt für sie zwei Varianten. Bekanntlich dürfen die heute zwischengelagerten Brennstäbe das Zwischenlager erst ab 2040 verlassen. Es steht nichts im Weg, sie noch einige Zeit länger dort zu lassen. Allerdings müssen die alternden Lagergefässe jeweils nach einigen Jahrzehnten ersetzt werden. Die heute im Vordergrund stehende Variante ist jedoch eine Tiefenlagerung mit Rückholbarkeit. Ein solches Tiefenlager brauchen wir sowieso. Wir haben verschiedenste Radionuklide aus unterschiedlichsten Anwendungen, z.B. aus der Medizin, zu entsorgen. Ideal wäre, wenn wir vorher die lange strahlenden Radionuklide durch Transmutationen in einen kurzlebigen Zustand bringen könnten. Grundsätzlich ist das möglich, doch muss das Kosten-Nutzen-Verhält​nis und die Zumutbarkeit der bleibenden Strahlungsbelastung für kommende Generationen abgeschätzt werden. Abfälle mit Halbwertszeiten von wenigen hundert Jahren sind problemlos während ihrer Strahlungszeit in einer sicheren Verpackung einschliessbar.

Na​tururan enthält neben dem heute genutzten Isotop Uran-135 auch noch das 140-mal häufigere Isotop Uran-138. Auch dieses kann in Zukunft genutzt werden. Da dieser Prozess auf Umwegen abläuft, ist nicht eine 140-fache sondern nur etwa eine 50-fache Energiegewinnung aus Uran-138 möglich. Daneben ist auch das Isotop Thorium-132 nutzbar. Es kommt auf der Erde sehr häufig vor. Die Kernspaltung ist so noch während mehreren zehntausend Jahren möglich. Daneben wird ab etwa Jahrhundertmitte auch die Kernfusion mit praktisch unbeschränkt nutzbarem Brennstoff zur Verfügung stehen. In wenigen Jahrzehnten wird sie schon möglich sein. Doch ihr grosses Potential zur Weiterentwicklung wird die Wissenschaftler und Techniker noch lange beschäftigen. Bis die Kernfusion die Kernspaltung auch vom ökonomischen Blickwinkel her endgültig wird verdrängen können, werden wohl noch einige Generationen sich um diese Energiequellen kümmern müssen.

Viele AKW-Gegner sind der Meinung, auf die in der Entwicklung stehenden Technologien könnten wir ewig warten, sie seien eine nicht realisierbare Utopie. Andere wiederum sehen keinen Bedarf an irgend einmal in einigen Jahrzehnten vielleicht zur Verfügung stehenden Reaktoren. Wiederum andere sehen ein in ihrer Einschätzung nicht zu umgehendes Restrisiko und unzumutbar lange strahlenden „Atommüll“. All diesen Leuten kann ich nur sagen: Seht her, was ihr da sagt, ist einfach nicht wahr! Die erneuerbaren Energien und die Kernenergie haben es auch zusammen nicht einfach, jemals die gesamte Energieversorgung abzudecken. Dies auch mit wesentlich mehr Energieeffizienz und unserer Bereitschaft für mehr Suffizienz. Mit Kernfusionsreaktoren und mit inhärenten (= nicht überhitzbaren) Kernreaktoren sind zwar Unfälle wie in vielen Industrieanlagen immer noch möglich. Doch sind solche Ereignisse bereits von der Auslegung der Reaktoren her nicht so, dass Evakuierungen wie in Fukushima notwendig sein könnten. Folgen wie in Tschernobyl sind bereits bei unseren Leichtwasserreaktoren​ gar nicht möglich. Der „Atommüll“ schliesslich wird zum grössten Teil kurze Halbwertszeiten haben und kaum ein unlösbares Problem sein.

Es ist mir klar, dass ich hier schreiben kann, was ich will, die „Grünen“ können ihren „Glauben“ nicht plötzlich beiseite legen. Sie haben vielfach schon gar nicht die Fähigkeit, Aussagen in ihr Gehirn rein zu bringen, die nicht ihrer tief verwurzelten Denkweise entsprechen. Doch vielleicht habe ich das Glück, dass wenigstens eine Leserin / ein Leser bereit ist, das soeben Gelesene ein klein wenig zu überdenken und bei anderer Lektüre zu vergleichen.



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77%
(39 Stimmen)
Franziska Keller sagte Oktober 2011

Ach Herr Müller, das liest sich alles so wunderbar kuschelig!

Es geht nur leider hinten und vorne nicht auf und hat mit unserer Realität nichts zu tun. Zudem: Wie soll man einer Partei vertrauen, die einerseits Energie sparen will und andererseits grenzenlose Zuwanderung befürwortet?

Eine Partei die partout nicht verstehen will, dass jeder Mensch der hier lebt Energie verbraucht und das viele Menschen die in diesem unserem Lande leben eben viel Energie verbrauchen und ausserdem noch lange nicht alle die aus anderen Ländern zuwandern von grünen Parteien bereits auf Energiesparen getrimmt worden sind und wissen um was es hier geht!
Wie hier schon von anderen Kommentierenden erwähnt, ist in dieser Beziehung häufig das Gegenteil der Fall. Man freut sich endlich mal genügend Strom und Benzin zur Verfügung zu haben und schwelgt im vermeintlichen Überfluss.

Aber ich weiss schon für die Grüne Partei ist das alles nicht wahr. Wir können selbstverständlich energiebewusst und "erneuerbar" leben, trotzdem die Grenzen weit öffnen und selbstverständlich auch noch der EU beitreten! Und wenn wir das alles tun wird es uns umgehend immer besser gehen und unsere Enkel werden es uns ewig danken!

Ich freu' mich drauf - weiter so!



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29%
(14 Stimmen)
Markus Thurner sagte Oktober 2011

Das Energie-/Umweltproble​m ist global, die Einwanderung lokal. Sie haben somit nichts miteinander zu tun, ausser man glaubt, dass weniger Energie verbraucht wird, wenn eine Person z.B. in Deutschland lebt statt in der Schweiz.


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100%
(12 Stimmen)
Franziska Keller sagte Oktober 2011

Das stimmt Herr Thurner. Nur wird die Energiepolitik leider nicht global abgestimmt und einträchtig auf Linie gebracht!

Das heisst gemäss dem Grünen Denken auch: Wir als brave Eidgenossen sollen müssen/wollen (?) uns zuerst profilieren, anpassen, einschränken, investieren, während wir gleichzeitig auch noch von der unbeschränkten Zuwanderung überrollt werden, welche uns zwangsläufig immer mehr Energiekonsumenten einbringt.

Dürfen wir vielleicht mal zuerst den Anspruch erheben, die Dinge in Ruhe und gezielt anzugehen? Ohne das die laufende Zuwanderung das ganze Problem laufend vergrössert?
Dürfen wir - die den ganzen "energetischen Umbau" finanzieren sollen - uns vielleicht mal ein paar vernünftige Gedanken dazu machen, wie das für uns am besten gehen soll, wenn das schon die Grünen nicht tun?

Wir dürfen zb. dank der PFZ laufend mehr Energiekonsumenten aus anderen Ländern in unser Land aufnehmen, sollen gleichzeitig total grün und umweltbewusst sauber und erneuerbar leben (???), während dem gewisse Länder an der Grenze sich nachweislich im Vergleich zu uns einen Dreck darum kümmern in welchem Zustand ihre Meiler sind und wieviele Menschen sie damit gefährden - auch ausserhalb ihrer Landesgrenzen.

Wie sollen wir als vorbildliche brave Eidgenossen mit Erneuerbaren den stetigen Zustrom und Bedarf von mehr Energiekonsumenten in unserem Land befriedigen?
Ausserdem: Länder haben die Eigenschaft nicht mit der Anzahl ihrer Bewohner mitzuwachsen! Es wird enger, stinkiger, teurer, agressiver etc. kurz: Die Lebensqualität geht den Bach 'runter! Das sind keine Märchen, dass erkennt man bereits jetzt!

Dies mit dem gleichzeitigen Risiko der alten Schrottmühlen die, infolge der gänzlich anderen Energiepolitik unserer Nachbarländer ganz nahe, aber ennet der Grenze weiterlaufen?
(Von wegen "Global!)

Die Schweizer wollen aussteigen - klar - ich auch!
Aber wie wir das machen sollen ist noch lange nicht klar.
Und, dass das WIE immer schwieriger wird, je mehr Menschen in unserem Land den Anspruch auf Energie haben, dürfte auch jedem einigermassen vernünftigen Wesen klar sein.

Ebenso klar: Das Energie- und Umweltproblem ist global - aber die Russen und die Chinesen, die Japaner, die Amerikaner, auch die Deutschen und ebenso die Franzosen gehen damit ganz anders um als wir.
Obwohl die CH hoch gelobt wurden für das Lippenbekenntnis des BR zum Ausstieg aus der Kernenergie, mit Umweltpreis für die BR, ist dieser Preis etwa soviel Wert wie eine Narrenkappe!
Oder glauben Sie wirklich daran, dass dieses globale Problem allseits akzeptierte und umsetzbare globale Lösungen findet?
Ich sehe keine Ansätze dafür.
Nur Spiele auf Zeit, Heuchelei und Täuschungsmanöver zur Besänftigung der Bürgern, wenn sie wieder mal durch einen mehr oder weniger grossen atomaren Gau geschockt werden!

Und solange wir uns im Bereich der Visionen und Hochrechnungen bewegen und nur spekuliert wird, vorläufig für den Bürger keine diskutierbaren Vorlagen angeboten werden, ist es nicht nur für mich relevant WIEVIELE Menschen in unserem Land Energie konsumieren und wieviele die Strassen, Bahnhöfe und Züge füllen, Wohnungen brauchen etc. usf.
Vernünftigerweise muss man sich darüber Gedanken machen ob eine derart rasant wachsende Bevölkerung mit einem "grünen Leben" in einem kleinen Land in Einklang zu bringen ist.

Deshalb habe ich meine liebe Mühe mit Parteien welche die Zuwanderung in unser kleines Land weiter laufen lassen wollen und gleichzeitig für eine intakte Natur, erneuerbare Energie und saubere Luft und eine dementsprechende gute Lebensqualität einstehen wollen!
Beides zusammen geht nicht!

Das Ganze hat sehr wohl und sehr direkt in der Auswirkung etwas mit dem Zustand unseres Landes und der Lebensqualität in unserem Land zu tun - das erkennt man bereits jetzt!

Global sind die Umwelt-Probleme, richtig - und wir sind alle davon betroffen - aber globale Lösungen dafür müssten wohl von Ausserirdischen angeboten werden die keine finanziellen Interessen damit verfolgen würden, sondern einfach nur nett wären.
Alles andere können wir vermutlich noch längerfristig vergessen, weil "hier auf Erden" immer die finanziellen Profite im Vordergrung stehen und nicht "globale Ldösungen" von Umweltproblemen zum Wohle der gesamten Menscheit und unserem schönen Planeten.

Deshalb sind die Grünen für mich nicht glaubwürdig. Sie stehen sich mit ihren Anliegen selber im Weg - oder verfolgen eine Strategie die grüne Ziele nur vorgibt um tatsächlich die Roten (offene Grenzen & Beitritt zur EU) zu erreichen.



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33%
(9 Stimmen)
Markus Thurner sagte Oktober 2011

Ich bin mit Ihnen einverstanden, was die Situation der Schweiz isoliert betrachtet angeht.
Was Sie allerdings nicht beachten ist, dass die Schweiz eine der grössten Umweltsündern ist. Z.B. wird ein Mobiltelefon, welches in China "dreckig" hergestellt wird, in der Schweiz "sauber" konsumiert (ja, den Dreck haben die anderen). Und wo wird am meisten konsumiert (und sind somit die Verursacher des Drecks)? Ja, in den reichen Industrieländern!

​Das Problem ist die Messung von sauberer Umwelt. Sie wird an der Produktion gemessen (die ja bekanntlich nach China abgewandert ist), und nicht am Konsum (der ja weiterhin bei uns sehr viel höher liegt).


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86%
(7 Stimmen)
Franziska Keller sagte Oktober 2011

Herr Thurner ich beachte das sehr wohl.
Sagen Sie uns was wir DAGEGEN zum jetzigen Zeitpunkt sinnvolles unternehmen können?
Und beachten Sie, was schon in der Richtung versucht worden ist.
Es geht nicht nur um Handys, auch um Jeans, um die Fischerei, um die Räuberei der Industrienationen (in der ersten Reihe: Die EU) in Entwicklungsländern generell und um Organisationen die sich immer schon bemüht haben die Aufmerksamkeit darauf zu lenken.

Einige davon leben wohl nur noch vom Image(m.E. auch gewisse politische Parteien!), andere haben den Versuchungen standgehalten und kämpfen immer noch (Greenpeace).

Waru​m funktioniert das Geschäft mit dem Missbrauch immer noch so gut? Überlegen Sie, wer von Billiglöhnen profitiert und wer auf Billigpreise ANGEWIESEN ist und warum.
Aber seien Sie so nett und überlegen Sie das folgerichtig vom ersten Glied der ganzen Kette angefangen bis hin zum sog. Endverbraucher.
(Ang​efangen von der "zündenden Geschäftsidee" über die Vermarktung bis hin zu den Banken und den sogenannten "Volksvertretern" inkl. aller zusammenhängenden Verflechtungen, also den gesamten Weg des finanziellen Profits).

Sie reden von "reichen Industrieländern". Wer ist in unseren Industrieländern reich?
Das werden ganz schnell zunehmend immer weniger Menschen.
Wenn wir diese mit den Menschen in den Entwicklungsländern vergleichen, sind die Bürger in den Industrieländern klar die Reichen - aber nicht wenn sie da wo sie leben die Lebenshaltungskosten inkl. alles begleichen müssen.

Also finden die Produkte die durch fahrlässige, menschenverachtende Billigproduktion in den entsprechenden Ländern erzeugt werden und hier billiger angeboten werden immer mehr Absatz. Die kostenintensiveren, dafür "Grüneren" hingegen, bleiben einer vorläufig noch besserverdienenden Minderheit vorbehalten die sich dafür gleich noch ein gutes Gewissen mit einkauft.

Fazit: Es spielt keine Rolle in welchem Land ein Mensch arm ist - wir werden alle mehr oder weniger über den Tisch gezogen - auch ohne das man uns von privilegierterer Seite noch ein zusätzlich schlechtes Gewissen 'reindrückt, um uns weiter schön unten zu halten, sich selbst ein bisschen besser zu fühlen und bei den armen Ewigschuldigen dabei gleich noch Stimmen abzuholen.
(Das haben übrigen die Kirchen auch so gemacht!)

Das Ganze ist nicht einfach mit dem moralinsauren, erhobenen Zeigefinger zu lösen.
Dafür muss man die ganze Wirtschaft aus den Angeln heben und das politische System insgesamt verändern. Denn damit dieser auf dem tollen Wort "Raubtierkapitalismu​s" gründende Kreislauf aufhören kann darf es nirgendwo mehr davon abhängige Menschen geben - Richtig?

Also? Fangen wir mal mit was Konstruktivem an statt uns in dusteren Schuldzuweisungen zu ergehen.

Dabei fällt mir gerade folgendes ein:

http://www.zeitpunk​t.ch/news/artikel-ein​zelansicht/artikel/oc​cupy-paradeplatz-drei​-gefahren-viele-antwo​rten.html

Ein Anfang? Wir werden sehen.



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(32 Stimmen)
Christoph Reuss sagte Oktober 2011

Der ökologische Fussabdruck der Immigranten vergrössert sich stark, indem diese in die Schweiz kommen. Trotzdem ist die "grüne" Partei für Immigration, ja bezeichnet diese sogar als "Menschenrecht" von 7.5 Milliarden Menschen -- während sie gleichzeitig kritisiert, dass wir 3 Planeten Erde bräuchten, wenn alle den Schweizer Energieverbrauch hätten! Zudem sind diese Leute besonders schwer zu energiesparsamem Verhalten zu bringen, da sie ja nicht in die Schweiz kommen, um Velo zu fahren, sondern ein möglichst grosses Auto, möglichst viel Stromverbrauch, regelmässig per Auto oder Flugzeug in ihr Heimatland Ferien machen oder gar pendeln. Energiesparen und Velofahren gilt wenigstens bei manchen Schweizern als trendy und chic, aber bei Ausländern als "Armutszeugnis" und verpönt.

Es ist so frustrierend, wenn man selber lebenslang aufs Auto und Flugzeug verzichtet und viel Freizeit geopfert hat, um die Leute zum Umstieg aufs Velo zu bewegen, und man nun zuschauen muss, wie -- durch das JA der "grünen" Partei und der "grünen" SP -- massenhaft PFZ-Autofahrer ins Land strömen, die mit dem Offroader oder gar Humvee zum Zigarettenholen fahren und einen als Velofahrer auf der Strasse im wahrsten Sinne verdrängen, dass man noch froh sein muss, wenn man mit dem Leben davonkommt. (Wurde nach über 20 Jahren unfallfreiem Velofahren von einem Ausländer angefahren, nach der dortigen Mentalität "Recht des Stärkeren".)

Da empfindet man die Sprüche von Geri Müller ("Die Zukunft ist erneuerbar", "Wir müssen unsere Kindern beibringen, dass eben doch nicht alles jederzeit und grenzenlos verfügbar ist", "Wir müssen das Geschenk, offene Ohren und Augen zu haben, entgegen nehmen und weiter denken", etc.) als zynischen Hohn!



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63%
(32 Stimmen)
Werner Nabulon sagte Oktober 2011

Herr Geri Müller, Grüne

Vor dem Öl waren die Dampfmaschinen, welche die Industrialisierung eingeläutet haben. Vorher waren es Wind und Muskelkraft von Tier und Mensch.
Dazwischen hatten Menschen Visionen und Ideen, aber auch Ängste, machten auf Panik oder nannten alles eine Sache des Teufels.
Falls man die Geschichte etwas kennt, stellt man fest, dass die damalige Menschheit es fast geschafft hatte, unsere Wälder komplett abzuordnen.
Glücklicherweise fand man Kohle, Glücklicherweise danach das Erdöl.
Möglicherweise werden unsere Enkel einmal lernen, dass es
A) nicht klug war, wieder auf den Holzbau zurückzukehren,
B) das nachwachsende Brennmaterial oder auch die Biotreibstoffe durch die Öfen und die Motoren zu vernichten.

P.S. Den Wind kennen wir, ungeeignet, Das Wasser kennen wir, halbwegs geeignet, Die Sonne kennen wir halbwegs, da liegt etwas drin, Atomkraft ist in den Kinderschuhen, Panik herrscht, Erdwärme wäre genügend vorhanden, …

Ich behaupte eher, unsere Enkel werden uns ab unserer Einstellung und Ängste AUSLACHEN, ach es wurde mal was von einer Weltweiten Klimaerwärmung gesprochen?



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69%
(45 Stimmen)
Roland Steiner sagte Oktober 2011

Herr Müller
Ich glaube sie gehen mit Scheuklappen durch die Welt. Oder wollen sie die Realität nicht sehen? Sicher, hier in der Schweiz könnte man vielleicht noch etwas korrigieren (die Politik ist aber noch lange nicht bereit dazu). Aber in der Grossen weiten Welt gibt es noch milliarden von Leuten die unseren Lebensstandard erreichen möchten.
Die Welt und auch die Grünen haben es verpasst dies zu erkennen und die entsprechenden Massnahmen zu ergreifen. Dieser Planet ist überfüllt mit Menschen. Das Gleichgewicht zwischen dem Lebensraum Welt und der Anzahl Menschen die darauf leben ist gestört. Der Mensch beansprucht den Lebensraum Welt über der Regenerierbarkeitsgre​nze.

Wir können dies nur mit einer vernünftigen Bevölkerungspolitik wieder in den Griff bekommen. Die Schweiz könnte da mit gutem Beispiel vorangehen.


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