Sonstige, September 2010
Diskussion Alkoholverbot: Bevormundung liegt im Trend
Kommentare von Lesern zum Artikel
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Georg Stamm sagte September 2010 Dem Beitrag von B. Mäder ist aus liberaler Sicht zuzustimmen. Leider gibt es Angriffe auf die persönliche Freiheit in ganz anderen Dimensionen. Da sei z.B. die unsägliche Kinderhüteverordnung von BR E. Widmer erwähnt, die vom EJPD zurückgezogen wurde und jetzt in milderer aber immer noch bevormundender Art in der Vernehmlassung ist. Als zweites kann man das SMS- und mail-Ueberwachungssystem JSS erwähnen, das im Keller wieder des EJPD (BR E. Widmer) für Dutzende von Millionen sFr. errichtet wird. 6-700 Provider sind angehalten Daten zu liefern und hohe Beträge für die techn. Nachrüstung zu investieren. Für JSS gibt es derweil noch keine zweifelsfreie gesetzliche Grundlage ! Kein Wunder, dass der Liberale Ph. Leutenegger kürzlich im Sonntalk von TeleZüri sagte, es sei Zeit "wenn im EJPD endlich Vernunft einkehre". Soviel zur Bevormundung und Ueberwachung des Bürgers in der Schweiz. |
48%(21 Stimmen) |
Adrian ~ sagte September 2010 Der öffentliche Raum ist eine wertvolle Resource, es lohnt sich alles zu tun diesen so zu erhalten dass er von allen genutzt werden kann ohne durch andere belästigt zu werden. Habe in den Staaten erlebt wie angenehm der öffentliche Raum ohne Saufgelage sein kann und befürworte daher entsprechende Regelungen! |
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Alexander Müller sagte September 2010 Ich bin gegen ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen. Es gibt hauptsächlich in grösseren Städten ein Problem mit betrunkenen Jugendlichen aus verschiedenen Herkunftsländern. Meiner Ansicht nach könnte man das Problem in den Griff bekommen indem man die Polizeipräsenz an den neuralgischen Stellen erhöht, Delinquenten konsequent aus dem Verkehr zieht, sie über Nacht in eine Ausnüchterungszelle sperrt und ihnen danach eine saftige Rechnung für die entstandenen Kosten präsentiert. Eine Strafverschärfung für wiederholtes Randalieren könnte auch nicht schaden. Zum Beispiel könnte ein Eintrag im Strafregister wegen wiederholtem Randalieren in betrunkenem Zustand bei der Jobsuche hinderlich sein. |
42%(26 Stimmen) |
Roland Steiner sagte September 2010 Guten Tag Frau Mäder Eigentlich bin ich ihrer Meinung: Der Bürger sollte nicht vom Staat bevormundet werden. Die Eigenverantwortung jedes Einzelnen sollte ein vernünftiges Zusammenleben unserer Gesellschaft ermöglichen. Leider ist dies aber scheinbar in Bezug auf dieses Problem nicht mehr möglich. Oder sind sie der Meinung, dass es kein Problem ist, wenn Leute regelmässig stockbetrunken durch die Strassen laufen (mit all den Problemen wie Lärm, Verschmutzung usw.). Wie soll dieses Problem ihrer Meinung nach gelöst werden? Ich persönlich habe mir bezüglich dieser Problematik schon länger Gedanken gemacht. Wenn man in der Zeit etwas zurückgeht und überlegt seit wann dieses Problem aufgetreten ist, dann kann man dies relativ genau definieren. Mit der Aufhebung der Polizeistunde ist dieses Problem vermehrt aufgetreten. Dies ist leider meiner Meinung nach die Ursache die zu diesem für die Gesellschaft störenden Problem geführt hat. Somit meine Frage: Wäre die Wiedereinführung der Polizeistunde nicht die bessere Lösung? Ich weiss, dies ist auch wieder eine Einschränkung der persönlichen Freiheit von gewissen Leuten. Aber der Normalbürger liegt doch um diese Zeit meist im Bett. Die anderen die gerne Party machen wollen, können dies immer noch tun. Sie müssen die Zeit nur etwas schieben und können ihre Freiheit voll ausleben. Ich glaube dies wäre eine vernünftige Lösung. Ich bin aber offen für andere Vorschläge. |
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