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ECOPOP-Initiative: Einwanderungspolitik überprüfen!

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Seit der Einführung der vol­len Personenfreizügigkeit​ im Jahr 2007 hat sich das BIP pro Kopf jährlich um -0.28% (!) ne­ga­tiv verändert (Stand 2010). Das gab es in der schwei­ze­ri­schen Wirt­schafts­ge­schic​hte bis­her erst zwei­mal, nämlich während der bei­den Welt­krie­ge! Nebst viel Lebensqualität ver­liert der Durchschnittsbürger also auch in wirt­schaft­li­cher Hin­sicht. Für den Han­del und ein­zelne Un­ter­neh­mer sieht die Sache natürlich an­ders aus: sie pro­fi­tie­ren von einer ge­stei­ger­ten Nach­frage und er­reich­ten gleich­zei­tig – durch das ver­mehrte An­ge­bot an Ar­beit­su­chen­den – seit Jah­ren eine Sta­gna­tion des Lohn­ni­ve­aus. Vorab nied­rig qua­li­fi­zierte Ar­beit­neh­me­rIn­ne​n sehen sich ver­mehrt mit Lohn­dum­ping kon­fron­tiert. Gleich­zei­tig be­steht die klare Ten­denz, dass durch die erhöhte Nach­frage nach Wohn­raum die Mie­ten wei­ter stei­gen und ein immer grösserer Teil des Ein­kom­mens für das Woh­nen aus­ge­ge­ben wer­den muss. Die Schweiz ist schon heute eines der am dich­test be­sie­del­ten Ge­biete der Welt. Mit 480 Per­so­nen pro km2 im be­wohn­ba­ren Mit­tel­land sind wir schon heute nach den Holländern an der Spitze Eu­ro­pas, was die Bevölkerungsdichte an­be­trifft. Auch Hol­land hat die Ge­fahr die­ser Si­tua­tion er­kannt und die Re­gie­rung hat be­schlos­sen, Mass­nah­men zu er­grei­fen und die Mi­gra­tion einzuschränken. Dies ist of­fen­bar auch im Rah­men des EU-Rechts möglich. ECO­POP for­dert daher die Po­li­tik auf, jetzt end­lich das Heft in die Hand zu neh­men und für die Schweiz eine mass­volle Mi­gra­ti­ons­po­li­t​ik zu de­fi­nie­ren. Die ECO­POP-I­ni­tia­tive​ „Stopp der Überbevölkerung – zur Si­che­rung der natürlichen Lebensgrundlagen“ bringt diese Zusammenhänge auf den Punkt. Un­ter­schrei­ben Sie diese In­itia­tive jetzt auf ww­w.e­co­pop.ch!


Kommentare von Lesern zum Artikel

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93%
(15 Stimmen)
David Mayer sagte August 2012

Einer der besten Initiativen!!!


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18%
(17 Stimmen)
Hans Meier sagte August 2012

Erstens die BIP Abnahme ist lächerlich klein in Anbetracht, der grössten Wirtschaftskrise seit den 30igern. Zweitens ist das ein absolut lächerliches Argument. Die Ecopop-Initiative wird bei einer Annahme sicher zu einer zweistelligen BIP-Abnahme führen. Wir sind dann das nächste Spanien.
Drittens will Holland nicht die PFZ einschränken, denn die ist als EU-Mitglied nicht verhandelbar.




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38%
(16 Stimmen)
Rolli Anderegg sagte August 2012

Werter Herr Schneider, ich würde es mal gut finden, wenn man bei der ganzen Wahrheit bleiben würde. Warum sagen Sie den Leuten nicht, dass mit der Initiative von Ecopop 10% unserer Entwicklungshilfe in die Familienplanung fliessen soll?? Genau darum muss man die Initiative ablehnen, da es kolonialen Charakter hat, wenn man den Afrikanern auferlegen will, wie viele Kinder Sie haben sollen. Umgekehrt hätten wir das ja auch nicht gerne!! Zudem wirft man da unnütz viel Geld aus den Fenster hinaus, wo dann eine stark anwachsende Bevölkerung nicht in jedem Entwicklungsland ein Problem darstellt und sogar erwünscht ist.

" 2 Die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz darf infolge Zuwanderung im dreijährigen Durchschnitt nicht um mehr als 0,2 Prozent pro Jahr wachsen."

Sind Asylanten darin auch schon mit eingerechnet, wo echte und unechte Asylanten auf Grund ihrer grossen Einreise durchaus auch schon als ständige Wohnbevölkerung gelten? Beim derzeit grossen Anstrum durch Asylgessuchsteller sind die 0,2% schon sehr schnell erreicht. Für die Ausländer die wir dann kurzzeitig bräuchten ( z.B spezifische Fachkräfte ) besteht dann auf Grund der Klausel eine Einreisesperre!! Wir täten also mal gut daran Asylanten und vorläufig Aufgenommene auch mit einzubeziehen. Genau dieser Umstand aber bezweifle ich bei der Ecopop-Initiative. Dessen viele Werbung in meinem Briefkasten macht die Initiative auch nicht besser.



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