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Effizienz ist die günstigste Energie!

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An sie­ben Sit­zun­gen wird sich die ständerätliche UREK mit der Frage des Aus­stiegs aus der Atom­ener­gie beschäftigen. Be­reits die An­zahl der vor­ge­se­he­nen Sit­zun­gen zeigt auf, dass es dabei auf­grund ein­ge­reich­ter Vorstösse nicht nur um ein „Ja“ oder ein „Nein“ geht. Nach mei­ner Auf­fas­sung wurde bei der Be­ur­tei­lung von Al­ter­na­tivs­ze­na­​rien bei­spiels­weise dem Aspekt der Ener­gie­ef­fi­zi­enz​ bis heute zu wenig Be­ach­tung ge­schenkt.

Es ist bekannt, dass 10 Prozent des Stromverbrauchs in der Schweiz auf vollkommen ineffiziente Elektroheizungen zurück geht. 45 Prozent des weltweiten Stromverbrauchs werden heute durch Elektromotoren verbraucht. Mit Effizienzmassnahmen bei Motoren könnten gemäss dem CEO der ABB weltweit mehr als der doppelte jährliche Stromverbrauch der Schweiz eingespart werden. Für die Schweiz errechnet er bei Elektromotoren mit einem Einsparungspotenzial an Energie und damit Kosten von 350 Millionen Franken. Mit effizienteren Geräten, Vermeidung von Standby und intelligenten Messgeräten kann zusätzlich Energie gespart werden. Nicht konsumierte Energie ist betriebswirtschaftlic​h und volkswirtschaftlich die günstigste Energie. Deshalb werde ich bei der Diskussion um den Ausstieg aus der Atomenergie besonders auch auf diesen bis heute zu wenig beachteten Aspekt hinweisen und entsprechende Massnahmen fordern.


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