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Heilpädagogen

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In den Schu­len hat der Beruf der Heilpädagogen Ein­zug ge­hal­ten. In den Schu­len soll doch aber Bil­dung ver­mit­telt wer­den. Was wol­len denn diese Pädagogen hei­len? Woher kommt denn die­ser Beruf überhaupt?

Da hat mir eine neue Statistik die Antwort geliefert. Durch die pränatale Diagnostik erfahren viele Elternpaare schon in der frühen Schwangerschaft, ob ihr Kind gesund oder behindert ist.

Über 80% entscheiden sich nach der Diagnose "behindert" für einen Schwangerschaftsabbru​ch.

Dadurch braucht es immer weniger Heime für Behinderte oder Heilpädagogische Schulen.

Somit wäre der Beruf "Heilpädagoge" vom Aussterben bedroht. Um den Beruf zu erhalten, suchten sie einen neuen Wirkungskreis. Und sie fanden ihn in den Volksschulen, wo sie nun an gesunden Kindern etwas heilen wollen, wo es nichts zu heilen gibt. 

In die Schulen gehören Lehrer und Schüler, keine Heiler und Psychiater!

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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13%
(23 Stimmen)
Stefan Kirchgraber sagte February 2012

Wie schaut die SVP dazu, dass engagierte Lehrpersonen nicht ausbrennen und das Berufsfeld wechseln? Mit nachhaltigen Rahmenbedingungen vielleicht? Das Modell Finnland gäbe es schon lange, auch andere skandinavische Errungenschaften wären einer optimalen Schulung unserer Kinder dienlich. Wieso stellt sich die SVP immer genau dann quer, wenn es um das Wohl unserer heutigen und künftigen Kinder geht? Um dann wie Pfarrer die eigenen Auswirkungen zu geisseln? Selbstkasteiung à la komplizierter geht's nicht! Und was versucht die SVP-Politik an uns gesunden Grünen zu heilen?
Schauen Sie mal den Film 'Sennentuntschi', vielleicht finden Sie Zusammenhänge zur SVP-Politik der letzten 20 Jahre.


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95%
(21 Stimmen)
Damaris Cynthia Bächi sagte January 2012

Das war leider schon zu meiner Schulzeit so...
Bevor ich eingeschult wurde (das war 1995), musste ich zu einer "Psycho-Tante" vorbei, die mir dann ein solch vernichtendes Resultat ausstellte, dass ich nicht eingeschult werden dürfte. Gott sei Dank haben sich meine Eltern gewehrt und ich bin ihnen bis heute dankbar...

Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen. Aber sobald diese Heilpädagogen irgendeine Schwäche an einem Kind entdecken, wird es in eine Therapie verfrachtet. Ein Kind muss doch lernen, wie es mit seinen Schwächen umgeht, oder nicht?


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92%
(24 Stimmen)
Daniel Rebmann sagte January 2012

Der durchschnittliche Zürcher Schüler hat, so habe ich mal von einem Gemeinderat erfahren, im Schnitt 8 Sondermassnahmen (Schulpsychologo, Logopäden etc.) pro Jahr. Hmm..wer hat denn schon von Anfang an die Bildung und auch die Vergabe von neuen Stellen im Bildungswesen unter sich? Vor allem linke Illusionisten, oder? Wetten, dass jeder Heilpädagoge links wählt? Eine Hand wäscht die Andere.


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