Herr Feix E. Müller ist überzeugt davon. Er titelt so zumindest in der NZZ am Sonntag. Und weiter schreibt er:
Zitat: « Machtpolitisch gesehen, sollten sich die Schweizer glücklich schätzen, dass Brüssel Berlin einbindet und sie deshalb nicht auf Gedeih und Verderb von einem einzelnen dominanten Nachbarn abhängig sind»
Ich bin mir da nicht so sicher. Auch habe ich meine Zweifel, wenn Herr Müller die Hypothese aufstellt, dass es uns allen ohne EU nicht so gut gehen würde.
Man kann sich ja durchaus auch fragen, wie es den sein würde, wenn die EU langsamer gewachsen wäre und wenn die politische Union Voraussetzung für die Währungsunion gewesen wäre. Ich bin überzeugt, dass das EU-Gebäude heute auf wesentlich besseren Fundamenten stehen würde als es das heute tut.
Und noch ein Wort zu Deutschland: Wer hat denn heute in der EU am meisten Gewicht und das Sagen? Wer gibt die Pace vor? Wer bestimmt wie die Haushalte in Griechenland, Irland, Portugal und Spanien zu führen sind? – Heute zählt nicht mehr die militärische, sondern die monetäre Macht.
Und wo steht die Schweiz? – Aus meiner Sicht hat der Bilateralismus keine wirkliche Zukunft. Die Schweiz muss sich nach 1992 erneut und ernsthaft damit beschäftigen dem EWR beizutreten. Das wäre aus meiner Sicht ein mutiger Entscheid für die Zukunft unseres Landes.



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