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JA zum A4-Zubringer Obfelden/Ottenbach am 23. September

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Der A4-­Zu­brin­ger Ob­fel­den/Ot­ten­bac​h ist ein vernünftiges und aus­ge­wo­ge­nes Bau­pro­jekt, das von der Lokalbevölkerung klar unterstützt wird und eine Win-Win-­Si­tua­tion für die Schul­kin­der und An­woh­ner der bei­den Dörfer ebenso wie für Natur und Land­schaft im Reus­stal schafft. Warum?

  1. Er verlagert den stetig zunehmenden Durchgangs- und Schwerverkehr (über 70% in Obfelden-Bickwil seit 2009) durch die beiden Dörfer auf eine einzige geeignete Strasse. Dadurch kann das Unfallrisiko auf den Schulwegen, die heute als Zubringerstrecken dienen, massiv gesenkt werden. 870 Schulkinder erhalten wieder sichere Schulwege, die Einwohner ihre Lebensqualität zurück. 
  2. Der Schutz von Natur und Landschaft hat bei diesem Projekt höchste Priorität. Auf die einst geplante Umfahrung Obfelden-Bickwil wurde zugunsten des Landschaftsschutzes vollständig verzichtet. Bei der Umfahrung Ottenbach sorgen umfassende Ausgleichs- und Aufwertungsmassnahmen​ (neue Amphibienteiche, Magerwiesen, ökologische Vernetzung, Hecken und Büsche) im Umfang von zwei Millionen Franken dafür, dass das angrenzende Flachmoor Bibelaas an Artenvielfalt und Pflanzenreichtum gewinnt. Zudem werden frühere Beeinträchtigungen des Naturschutzgebiets rückgängig gemacht.
  3. Der öffentliche Verkehr in der Region wird dank dem A4-Zubringer wieder attraktiver. Der Grund: Wer heute mit dem Postauto reist, bleibt in Obfelden und Ottenbach zu Stosszeiten regelmässig im Stau stecken. Mit verkehrsberuhigten Dorfzentren ist Schluss damit – der öffentliche Verkehr hat endlich wieder Priorität. 
  4. Die Bevölkerung steht in Ottenbach klar und in Obfelden mit überwältigender Mehrheit hinter dem Projekt. Die lokalen Projektgegner bestehen aus einer Handvoll direkter Anwohner, die ihre legitimen Interessen vertreten, jedoch keinerlei breiteren Rückhalt geniessen vor Ort.

Zu bedenken ist ferner, dass bei dieser Vorlage gar keine Nulllösung gibt. Die Ortsdurchfahrten müssten bei einem Nein aus Sicherheitsgründen ausgebaut und mit Lärmschutzmassnahmen ergänzt werden. Gemäss Experten fallen dann Kosten von 20 bis 30 Millionen Franken an. Also über die Hälfte dessen, was der Kanton Zürich für den A4- Zubringer bezahlt. Die Verkehrsprobleme würden  durch das bevorstehende Siedlungswachstum im Freiamt trotzdem zunehmen.

 

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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69%
(16 Stimmen)
Veronika Jack sagte August 2012

Sehr geehrter Herr Mahler

Und wir Eltern sind die totalen Egoisten, weil wir nicht wollen, dass unsere Kinder auf einem Autobahnzubringer zur Schule gehen. Neben wachsendem Schwerverkehr und einer immer dichter werdenden Kolonne von PWs, Lieferwägen, etc. Auf Trottoirs, die z. T. nur einen knappen Meter breit sind. Die Kinder sind verdreht, weil sie Angst vor dem Schulweg haben. Äxgüsi, in welcher Welt leben SIE denn?
Eine Welt die vermehrt Unfälle mit Kindern in Kauf nimmt, damit sich einige wie Sie nirgendwo an irgendwelche Regeln halten müssen? In einem Dorf, dass sich freiwillig selber einen täglichen Stau konstruiert, sich selber den ÖV lahmlegt und bereitwillig die zusätzlichen Abgase einatmet, damit sich einige wie Sie gerade nebendran in eine Wiese legen können um zu träumen?

Ich denke, ich weiss, wo der Egoist sitzt!


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30%
(43 Stimmen)
Heinz Mahler sagte August 2012

Mir scheinen obige Argumente stimmen nicht, z.b. ÖV soll besser genutzt werden können ohne zu wissen wo die Umfahrung durchführen soll. Das mit dem Naturschutz ist auch schwer nachvollziehbar, für die Umfahrungsstrasse muss wertvolles Kulturland und teilweise Naturschutzgebiet nahe der Reuss geopfert zudem Lärmemissionen einfach verlagert werden.
Ich verstehe zwar die Forderung, doch sind das einfach Interessen Einzelner auf Kosten anderer die Durchgeboxt werden sollen . In Affoltern haben wenige Anwohner wo eine Umfahrung hätte realisiert werden sollen gebodigt, selber fahren die natürlich fleissig Auto und anderen vor der Nase durch. In Hedingen kenne ich das selbe Problem. Da darf man für die Badibesuch nicht mit dem Auto den Hügel hoch fahren, Anwohner benutzen aber fleissig Ihr Auto um Ihre Bierkisten und Grillutensilien an den Hedigerweiher zu karren.

Ich frage mich schon wie Weltfremd und Egoistisch gewisse Zeitgenossen sind, selber fleissig Autofahren aber anderen das Autofahren verbieten. Und wenn dann sollen die anderen woanders durchfahren, wenn man selber durch das Dorf fährt soll das etwas anderes sein.




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69%
(58 Stimmen)
Philipp Schweiger sagte August 2012

Durch den Bau der A4 wurde die Lebensqualität dank weniger Verkehr in Mettmenstetten, Affoltern, Hedingen oder Birmensdorf massiv erhöht. Sind sie deswegen Egoisten? Wenn eine Autobahn gebaut wird, soll sie auch zu Ende geplant und entsprechend umgesetzt werden. Das beinhaltet nun mal auch die Erstellung von Zubringer. Das hat nichts mit Egoismus zu tun, sondern mit einer konsequenten Haltung. Ohne A4-Zubringer Obfelden/Ottenbach ist eine Umverteilung des Dorfverkehrs erwirkt, aber keine endgültige Lösung.
20 bis 30 Mio bezahlt der Kanton Zürich bei einem Nein für flankierende Massnahmen in den Dörfern und erreicht ist damit gar nichts, ausser dass über kurz oder lang ein Zubringer umgesetzt wird, der dann nicht mehr zusammen mit dem Bund finanziert wird, sondern ausschliesslich über den Kanton Zürich.


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33%
(58 Stimmen)
Heinz Mahler sagte August 2012

Ich finde es nicht Fair das Einwohner von Obfelden verlangen das mit Perfekter Anbindung zur Autobahn verlangt wird das der Steuerzahler noch eine Umfahrung bezahlen muss und nur Obfelder durch Ihr Dorf und anderen am Haus vorbei fahren dürfen.
So gesehen sind die Initianten völlige Egoisten, selber anderen Menschen um die Häuser rasen und gleichzeitig verlangen das bei Ihnen andere Regeln zu gelten haben. Wo leben Sie eigentlich ?


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