Die Initiative „Jugend + Musik“ wurde von praktisch allen Profi– und Laienmusikverbänden unterstützt, wie zum Beispiel dem Eidg. Jodlerverband, der Schweiz. Chorvereinigung, dem Verband Schweiz. Volksmusik, dem Schweiz. Blasmusikverband etc.. Ihr Anliegen ist, die Musik dem Sport gleichzustellen. Für den Sport werden heute rund 80 Millionen Franken ausgegeben, für die Musik nur 0,5 Millionen Franken! Die Initianten haben ihre Initiative zurückgezogen, nachdem das Parlament einen Gegenvorschlag ausgearbeitet hatte, welchen Bundesrat und Parlament unterstützen. Ebenso alle Kantonsregierungen. Sie werden das spätere Gesetz zusammen mit dem Bund ausarbeiten. Es wird also nicht über ihre Köpfe entschieden. Einen solchen Verfassungsartikel gibt es bereits für den Sport und die Filmförderung. Ebenso gibt es bereits nationale Bildungsziele bei den Sprachen, der Mathematik und den Naturwissenschaften. Vieles in der Bildung ist also heute schon nicht mehr nur alleinige Kantonssache. Mit einem Artikel zur Musik runden wir das Bildungsangebot ab. Unser Kanton Luzern hat dies bereits umgesetzt und geht mit positivem Beispiel voran. In vielen anderen Kantonen wird die Musikförderung jedoch vernachlässigt. Hier soll der Bund einschreiten dürfen. Geben wir den Jugendlichen anderer Kantone die gleiche Chance, wie es unsere Luzerner Kinder haben. Als aktiver Jodler und Sänger stimme ich JA am 23. September.
, September 2012
Jugend macht Musik
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Kommentare von Lesern zum Artikel
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Rainer Selk sagte September 2012 Und vor allem, wenn dann Musik von überallher 'gefördert' wird. Ich höre schon die Programme: Integrationsförderdende Musik für alle und jeden und wer etwas dagegen sagt, ist wohlmöglich noch Rassist. Egal, Musik und eigentlich auch Sport gehören nicht in die Verfassung. Beim Sport in der Verfassung müsste man sich auch sofort die Frage stellen über den rechtlichen Status der FIFA in Zürich..... |
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Patrick Hafner sagte September 2012 Ob ausgerechnet ein Vertreter der FDP richtig liegt, wenn er auch DIESE Aufgabe dem Staat zuordnen will, dazu noch entgegen dem föderalistischen Gedanken auf Bundesebene? Ich bin selbstverständlich FÜR die Förderung von Kindern und Jugendlichen, gerade auch im Bereich Musik, und gerade deshalb GEGEN diesen Bundesbeschluss. Wein wird nicht besser, wenn er zu viel Wasser und Dünger hat - viel zu viele Politiker haben aber immer wieder das Gefühl, wenn man Kultur, Musik, was auch immer nur genügend düngt und bewässert, komme etwas Besseres heraus. Oft ist genau das Gegenteil der Fall: wir provozieren fade Hors-Sol-Kulturen... |
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