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Kinderspital Zürich stoppt zu Recht Knabenbeschneidungen!​

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Blutiger Al­lah- Jahwe Kult muss fallen!

 

Dass das Zürcher Kinderspital keine Beschneidungen mehr durchführt (siehe Tagesanzeiger v. 20. Juli 12, Frontseite und S.11), auch wenn sie religiös begründet sind, ist nichts Anderes, als eine logische Entwicklung in die richtige Richtung, denn Verstümmelung des Körpers kann ja nicht Gottverehrung sein! Von daher kann nicht von einem Verstoss gegen die Religionsfreiheit gesprochen werden.

Selbstverstä​ndlich sind wir Schweizer Demokraten für die Religionsfreiheit, wenn diese Beten, Gottverehrung, Lehren und Praktiken beinhalten, die anderen Menschen und unserem Lande nicht schaden. Kinder und nicht urteilsfähige Personen müssen hier besonderen Schutz geniessen.
Wenn sich aber gewisse Kulte erdreisten, unter dem Deckmantel von Religionsfreiheit Beschneidungen an Kindern oder an erwachsenen Menschen ohne deren Einwilligung vorzunehmen (Genitalverstümmelung​), muss der Staat eingreifen!
Dass ein öffentliches Spital noch bis vor Kurzem solche irreversiblen Eingriffe vorgenommen hatte, ist eher unverständlich. Von daher war dieser jüngste Entscheid des KISPI richtig und überfällig.

Dass gegen Mädchenbeschneidungen​ vorgegangen wird (siehe: http://polizeibericht​.ch/ger_details_29554​/Schweiz_Strafnorm_ge​gen_Frauenbeschneidun​g_bzw_religioes_motiv​ierte_Genitalverstuem​melung_Suisse__R%C3%A​9primer_r%C3%A9solume​nt_la_pratique_des_mu​tilations_g%C3%A9nita​les_f%C3%A9mi.html und http://www.aargauerze​itung.ch/schweiz/bund​esrat-begruesst-straf​norm-gegen-frauenbesc​hneidung-11424182 ), ist nichts wie gut und recht. Warum aber sollen Knaben weniger Rechte haben?-- Dies ist nicht einzusehen und verstösst gegen die Rechtsgleichheit.

We​nn der Staat hier nicht Klarheit schaffen würde, hätten wir am Ende die wildesten Blutorgien bis zu Tier- und Menschenopfern. Letztendlich haben wir ja auch ein Schächtverbot, weil dies die Würde der Kreatur verletzt.

Dass solch blutige, unchristliche Bräuche hier in der Schweiz Eingang finden, haben wir unter Anderem auch der Massenzuwanderung aus diesen Vorderorientalischen und Ostafrikanischen Kulturkreisen zu „verdanken“. Wenn diese Leute schon hierher kommen, sollen sie sich den hiesigen Rechtsnormen und Bräuchen anpassen und nicht wir ihren archaischen Vorstellungen!

 

Di​eses blutige Kapitel sollte jedoch hier im aufgeklärten christlich-abendländi​schen Europa und auch in der Schweiz längst der Vergangenheit angehören. Religionsfreiheit in Ehren, aber nicht in dieser absolutistischen Form und nicht für hanebüchenen Unsinn, der den Betroffenen ungefragt irreversible Schäden hinterlässt!

 

Das Prinzip: „Was du nicht willst, dass man dir tut, das füg auch keinem Anderen zu“, muss für alle Menschen im Rechtsraum Schweiz gelten.-- Also auch keine Knabenbeschneidung!

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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50%
(4 Stimmen)
Muhammad Hanel sagte August 2012

Zitat:
"Dieses blutige Kapitel sollte jedoch hier im aufgeklärten christlich-abendländi​schen Europa und auch in der Schweiz längst der Vergangenheit angehören."

Spric​ht hier der Christ oder der irreführende und/oder ungebildete, "aufgeklärte" Populist?

JESU' Beschneidung - wird nicht am Neujahrstag gedacht?

Zitat:
​"Letztendlich haben wir ja auch ein Schächtverbot, WEIL (Hervorhebung von mir)dies die Würde der Kreatur verletzt."

Die Würde der Kreatur wird tatsächlich NICHT durch die Schächtung verletzt ... ist die Schächtung doch das von Gott, als DIE "menschliche Art und Kunst" des Tötens von Tieren, der tierischen (kreatürlichen) Tötung von Tieren "vorgesetzt" - dies ist, wie es ...* gesehen werden mag.

Was allerdings die Würde der Kreatur verletzt und die Würde des Menschen beschämt, ist vielmehr, WIE die Tiere zur Schlachtung im "aufgeklärten", Europa (allerdings auch anderswo) vorbereitet und letztlich in den Schlachthäusern behandelt und zu Tode gebracht werden.

*Wirr? Seltsam ... besser!


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40%
(5 Stimmen)
Dieter Bachmann sagte August 2012

Hier wird wieder einmal vorgeführt, weshalb die SD zu recht von niemandem ernst genommen wird. "Warum aber sollen Knaben weniger Rechte haben?" -- Sehr lustig. Lesen Sie sich doch erstmal ins Thema ein, bevor sie sich derart blamieren.

Es geht nicht um 'Religionsfreiheit'​, sondern um das Anvertrauen des Kindeswohls an die Eltern: wenn die Eltern sich im Interesse des Kindes für einen jahrtausendealten (und medizinisch völlig unbedenklichen, von 'Verstümmelung' kann keine Rede sein) Brauch entscheiden, hat das den Staat nicht zu interessieren. Wenn man den Eltern jegliche Entscheidungen für ihr Kind abnehmen wollen, dann brauchen wir gleich die 'hatcheries' aus Brave New World.
'Durch Massenzuwanderung in der Schweiz Eingang finden'? Es ist verbürgt, dass bereits zu römischer Zeit Juden im Gebiet der heutigen Schweiz siedelten, lange bevor Ihre und meine alemannischen Vorfahren dann im 6. Jh. endlich über den Rhein migrierten. Nicht einmal in den dunkelsten antisemitischen Zeiten um 1890, als man das Schächtverbot v.a. einführte, um den Juden zuleide zu werken, wäre man auf die Idee gekommen, den jüdischen Eltern die Beschneidung ihrer Söhne zu verbieten. Nein, dazu brauchte es erst die SD, oder was von ihr übrig ist nach dem totalen 'brain drain' (soweit das überhaupt möglich war) zugunsten der SVP.


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