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Kreiselgestaltung - Jenseits der Vernunft

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Die ein­fa­chen na­tur­na­hen Möglichkeiten bei der Krei­se­lin­nen­raum­​ge­stal­tung wer­den nach wie vor nicht um­ge­setzt.

Es macht oft den Anschein, dass es Überhaupt keine Rolle spielt wie viel Steuergeld und andere Ressourcen verschwendet werden. Man hat den Eindruck das die Verantwortlichen überhaupt noch nie was von Lichtverschmutzung, Begrünung mit natürlicher Dynamik, verantwortungsvollem Ressourcenumgang etc. gehört haben.

Neu ist es nach Art-Garten Manier Mode Unmengen an Stahl  zu verschwenden.

Mehrer​e cm dicke Stahlwände wurden in vielen Kreiseln  aufgestellt. Man stelle sich mal den Stahlverbrauch vor wenn man in jedem Kaff auf der Welt auf die Idee käme das man Solche “Art-Elemente” in jedem Kreisel braucht. Dann die Beleuchtung! Hallo liebe Entscheidungsträger, noch nie was von Lichtverschmutzung, von Fukushima gehört? Von der Bepflanzung gar nicht zu sprechen.  Es gibt Beispiele wo der Schulgartenbau gar “schwarze Liste” Pflanzen gesetzt hat. Eine andere Mode ist es Kiesplätze zu schaffen die man bewuchsfrei halten will. Mit einem grossen Aufwand wird dann jegliche Spontanvegetation   regelmässig chemisch und mechanisch entfernt.

Wie sähe dann eine natur- und weltverträgliche Lösung aus?

Man belässt einfach das Wandkies oder den Rohboden im Kreiselinnenraum. Durch Spontanvegetation und die Samenbank im Boden entsteht von selbst eine Begrünung. Diese muss dann nur noch entsprechend gepflegt werden um die Entwicklung Richtung Wald aufzuhalten. Stahlwände und Beleuchtungen, braucht es schlicht und einfach nicht.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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100%
(2 Stimmen)
Hans P. Grimm sagte Februar 2012

Kreisel sind nun mal unsere grössten Probleme. Zum Glück haben wir keine andern!

In 20 Jahren wird die Verkehrsstrategie wieder eine andere sein und die Kreisel werden geschleift!


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33%
(3 Stimmen)
Stefan Kirchgraber sagte Februar 2012

Es ist bekannt, dass wegen des hohen Stahlverbrauchs in China Stahl viel teurer geworden ist. Es ist zwar generell nichts Schlechtes, wenn hiesige Metallbaufirmen Aufträge vom Staat erhalten.
Nur stellt sich mir die Frage, ob die Gemeinden mit dem Statussymbol Stahl protzen müssen. Will man so suggerieren, dass mehr als genug Geld vorhanden ist? Oder will man beispielsweise auf Sozialhilfe-Unterstüt​zung angewiesene Gemeindebewohner demütigen?


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0%
(2 Stimmen)
Roland Steiner sagte Januar 2012

Herr Scheiwiller

Da kann ich ihnen nur zustimmen. Auch das Thema Lichtverschmutzung sollte endlich mehr Beachtung finden. Es gibt sicher Sicherheitstechnische​ Aspekte, dass Strassen beleuchtet werden. Aber grundsätzlich sollte man auf eine Beleuchtung von Strassen verzichten. Jedes Auto hat seine eigene Lichtquelle und jetzt will man diese sogar bei jeder Tageszeit eingeschaltet lassen.
Eine Beleuchtung von gewissen Gehwegen kann sinnvoll sein, muss aber nicht gerade die ganze Strasse ausleuchten.

Somit​ mein Appell: Weg mit den unnötigen Strassenlampen!!


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