Sicherheit, Kriminalität > Kriminalität & Polizei,

Lockerung des Betäubungsmittelgeset​zes

Artikel weiterempfehlen



Stimmen Sie dem Artikel zu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Artikel!

Nach dem gest­ri­gen Ent­scheid des Na­tio­nal­ra­tes zur Lo­cke­rung des Betäubungsmittelgeset​zes bezüglich des Kif­fend bleibt ein flaues Gefühl zurück. So sehr ich die­sen Ent­scheid begrüsse, ist es nur als Schritt in die rich­tige Rich­tung zu be­trach­ten. Ich stehe wei­ter­hin für eine Le­ga­li­sie­rung des Can­na­bis­kon­sums. So emo­tio­nal die Ar­gu­mente der Geg­ner­schaft sind, ich bin überzeugt, dass die heu­tige Hand­ha­bung zur Ver­teu­fe­lung des Kif­fend führt. Doch so­lange Al­ko­hol und Ni­ko­tin überall frei zu kau­fen sind, kann ich die heu­tige Ge­setz­ge­bung nur belächeln. Wie­viele Leute sind von übermässigem Al­ko­hol­kon­sum dau­er­haft ge­sund­heit­lich eingeschränkt? Das Gefährlichste am Can­na­bis­kon­sum ist die Un­klar­heit über die In­haltss­toffe des Ma­ri­hua­na. Bei einer Le­ga­li­sie­rung wäre Kon­trolle gewährleistet. Zudem ist es beim Kif­fen wie beim Al­ko­hol­kon­sum: Ein ge­sun­des Au­gen­mass ist gefragt. 

Zudem geht dem Staat enorm viel Geld verloren, wenn Cannabis verboten bleibt. All die Gelder die verschleudert werden durch Polizeieinsätze oder durch fehlende Steuerabgaben sind enorm...

Was ich auch ärgerlich finde, ist die Reaktion gewisser Politiker/innen zum Entscheid. Damit sei der Wille des Volkes missachtet worden und Cannabiskonsum legalisiert. Doch davon sind wir noch weit entfernt. Gerade die so genannt liberalen Politiker/innen sollten doch an die Mündigkeit des Volkes glauben...


Kommentare von Lesern zum Artikel

[ Neuen Kommentar verfassen ]



0%
(2 Stimmen)
Heinz Mahler sagte July 2012

Der Kanabiskonsum/Marihua​na kann wie der Alkoholmissbrauch schwere Psychosen mit Erwerbsunfähigkeit auslösen. Zwar kann man Relativieren das Marihuana nicht süchtig macht, aber gewisses Verhalten gefährdet nun mal die Gesundheit. Mobbing und mit Gewalt behafteter Komunikation und auch Masseneinwanderung mit den Folgen wie zunehmendem Leistungsdruck, Abnahme der Lebensqualität schädigen die Gesundheit nachweislich in weit höherem Mass.
Wenn der Mensch mit seiner Situation nicht klar kommt, braucht es sicher keine Freigabe aller Suchtmittel oder Bewusstsein verändernder Stoffe. Der Mensch muss sich bewusst werden wie er mit den Schwierigkeit klar kommt und auch die Möglichkeit hat seine Situation zu verbessern. Z.b. mit Weiterbildung, bessere Arbeitsbedingungen, kürzere Arbeitswege, Ganztagesschulen usw.
Die Flucht ins Nirwana mit Religion oder Drogen ist sicher nicht die Lösung. Besser wäre Alkohol usw. auch zu verbieten.


Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

78%
(9 Stimmen)
Thomas Steffen sagte March 2012

Kann Cedric Wermuth seine Joints endlich im Parlament rauchen ? :-) Wäre vielleicht gar keine schlechte Medizin für die meisten der Politiker dort.


Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Seite 1 von 1

Neuen Kommentar verfassen

Sie müssen als User, Newsletter-Abonnent oder Gönner von Vimentis oder bei Facebook registriert sein, um auf diese Seite zugreifen zu können. Bitte loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich kostenlos:

Auf Vimentis direkt einloggen..
 
 ... oder mit Ihrem Facebook-Account
 
E-Mailadresse:
Passwort:

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?