Nach dem gestrigen Entscheid des Nationalrates zur Lockerung des Betäubungsmittelgesetzes bezüglich des Kiffend bleibt ein flaues Gefühl zurück. So sehr ich diesen Entscheid begrüsse, ist es nur als Schritt in die richtige Richtung zu betrachten. Ich stehe weiterhin für eine Legalisierung des Cannabiskonsums. So emotional die Argumente der Gegnerschaft sind, ich bin überzeugt, dass die heutige Handhabung zur Verteufelung des Kiffend führt. Doch solange Alkohol und Nikotin überall frei zu kaufen sind, kann ich die heutige Gesetzgebung nur belächeln. Wieviele Leute sind von übermässigem Alkoholkonsum dauerhaft gesundheitlich eingeschränkt? Das Gefährlichste am Cannabiskonsum ist die Unklarheit über die Inhaltsstoffe des Marihuana. Bei einer Legalisierung wäre Kontrolle gewährleistet. Zudem ist es beim Kiffen wie beim Alkoholkonsum: Ein gesundes Augenmass ist gefragt.
Zudem geht dem Staat enorm viel Geld verloren, wenn Cannabis verboten bleibt. All die Gelder die verschleudert werden durch Polizeieinsätze oder durch fehlende Steuerabgaben sind enorm...
Was ich auch ärgerlich finde, ist die Reaktion gewisser Politiker/innen zum Entscheid. Damit sei der Wille des Volkes missachtet worden und Cannabiskonsum legalisiert. Doch davon sind wir noch weit entfernt. Gerade die so genannt liberalen Politiker/innen sollten doch an die Mündigkeit des Volkes glauben...



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