Es ist eine Binsenwahrheit: Mehr Strassen ziehen mehr Verkehr an. Wenn am Gotthard die 2. Röhre gebaut wird, ist es sicher, dass es danach mehr Verkehr geben wird. Mit einer 2. Röhre müssen vorher die dahinterliegenden Problemstellen gelöst werden. Luzern hat schweizweit fast am meisten Stau – auch ohne die heutigen Baustellen. Luzern wird ohne Gegenmassnahmen ertrinken im Verkehr. Ich fordere vom Bundesrat ganz klar vorher die Realisierung des Bypasses Luzern. Zusätzliche Verkehrsprobleme wird es sicher auch an den Grenzen in Chiasso und Basel, rund um Lugano und an der Kreuzung der A1 mit der A2 geben. Wie sollen diese Verkehrspunkte entlastet werden? Darauf erwarte ich vom Bundesrat Antworten.
Luzern wird im Verkehr ertrinken
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Kommentare von Lesern zum Artikel
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40%(5 Stimmen) |
Roland Steiner sagte Juli 2012 Was nützt die zweite Röhre wenn schlussendlich der Stau vom Tunnel an die Grenze verlagert wird? http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/Freie-Fahrt-gen-Sueden-/story/19377712 Es gibt sicher Engpässe auf unseren Strassen die jährlich mehr Staustunden als der Gotthard aufweisen. Dort sollte das Geld investiert werden. |
40%(10 Stimmen) |
Thomas Steffen sagte Juni 2012 Bypass Luzern ? Jetzt nachdem man am Sonnenberg die letzten 2 Jahre den Verkehr gestaut hat ? Kommt mir vor wie wenn man eine 2. Gotthardröhre baut und dann den Verkehr nur für die Velofahrer frei gibt. Ich wäre für Park-and-Ride für die Stadt Luzern. Fertig, das würde den Verkehr stoppen. Beim Verkehrshaus gibts mehr Parkplätze und von dort einen Shuttel alle 5 Minuten. Auch bei anderen Zentralpunkten vor Luzern könnte man das machen. Nicht immer gleiche beim Bund anklopfen und nach Lösungen betteln. Selber denken wäre angebracht. |
45%(11 Stimmen) |
Roland Steiner sagte Juni 2012 Bevor die 2te Röhre am Gotthard gebaut wird, gäbe es noch viele dringlichere Orte wo dieses Geld investiert werden könnte. Ich wohne im Kanton Uri und hoffe, dass die zweite Röhre nicht kommt. Zusammen mit mir hofft auch ein grossteil der Bevölkerung hier (wie die letzten Abstimmungen gezeigt haben). Wenn dies von der Regierung und den Medien anders dargesteltt wird, ist das ein vorspielen falscher Tatsachen. Wir Urner wollen die 2te Röhre nicht. Und so viel ich weiss, die Tessiner auch nicht. |
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Werner Nabulon sagte Juni 2012 Ja, Herr Werner Witschi, Wir sind am fertigstellen des längsten Eisenbahntunnels der Welt. Und das ist in etwa alles war wir zustande brachten. Die ganze Zubringerlinien fehlen noch. Fehlplanungen, Einsprachen, Prioritäten setzen, jeder in seiner Region, kommt mir in etwa so vor wie vor der Zusammenlegung der SBB 1902. Einsprachen gegen die Bahn, sind etwa aus der gleichen Ecke gekommen, wie Einsprachen gegen Nationalstrassen. 8 ½ Stunden braucht ein Huckepack von Grenze zu Grenze. Und man wundert sich, dass dies nicht besser genutzt wird. Seit der Abstimmung „Alpenschutz“ 1994, heute schreiben wir 2012, also 18Jahre hat man es noch immer nicht fertig gebracht, die Eckmasse anzupassen. Ja, es ist möglich, womöglich auch richtig da die Strecke via St Gotthard eine der Kürzesten ist Nord Süd, das man aus ökonomischen aber auch ökologischen Gründen diese Strecke befährt. Setzt aber eine funktionierende Nord-Süd Wirtschaft voraus, setzt weiter voraus, dass Angestellte sich weiterhin Ferien in Italien leisten können. Wenn dieser Verkehr durch 2Röhren ohne Ampel am Tunnel geführt wird, entstehen normalerweise keine Staus mehr. (Zwingend LKW auf die Bahn). Und dieser Mehrverkehr wird nicht mehr Abgasen produzieren als heutige 14km lange Staus. Herr Albert Vitali, bevor die Fahrzeuge / wenigstens ein Teil davon, nach Luzern kommen, fahren sie bei Zürich vorbei. Im Gegenverkehr zu Ihren LU Fahrzeugen, welche nach Zürich arbeiten kommen. Muss wohl so sein. Sie kriegen es auch nicht hin, die ZG Fahrzeuge nach LU zu holen, weil anscheinend Luzern einfach eine Provinzstadt ist. Jammern auf sehr hohem Niveau ist das. |
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werner witschi sagte Juni 2012 Transit konsequent auf die Schiene und dafür haben wir ja den längsten Eisenbahntunnel der Welt gebaut. |
73%(22 Stimmen) |
Peter R. Aebi sagte Juni 2012 Immer wieder wird argumentiert, dass mehr Strassen mehr Verkehr zur Folge haben. Das ist richtig, richtig ist aber auch dass die Zunahme des Verkehrs auch bei gleichbleibender Kapazität im Strassennetz erfolgt. Bei einem Szenario von 10 Mio. Einwohner!! wird es auf den Schweizer Strassen nur noch Staus geben, wenn nicht zusätzliche Kapazitäten gebaut werden. Also 2. Röhre am Gotthard, Umfahrung Rapperswil, Fortsetzung Zürich-Oberland-Autobahn etc.etc. |
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Manfred Eberling sagte Juni 2012 Vorläufig ertrinkt (um nicht sagen zu müssen, ersäuft) Luzern und seine Umgebung in seinen ewig dauernden Baustellen. |
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