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Das Berner Modell im Kt. St.Gallen?

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Tunnelbauten pro­du­zie­ren mehr Ver­kehr. Mehr­ver­kehr senkt die Lebensqualität und be­las­tet die Um­welt mit Lärm, Ab­gasen und Fein­staub.

Untersuc​hungen bei realisierten Umfahrungen und Tunnelbauten zeigen, dass im Bereich von 2 Kilometern aller Einfahrten der Verkehr überproportional zunimmt. Die Folge solcher Bauwerke sind wenige Gewinner und viele Verlierer.

83 % des Verkehrs in Rappeswil-Jona ist Ziel-, Quell- und Binnenverkehr. Der Durchgangsverkehr hingegen macht im Durchschnitt nur 17 % aller Fahrten aus. Wir Grünen haben deshalb eine alternative Strategie aufgezeigt: 1. Verkehr vermeiden; 2. Verkehr verlagern; 3. Verkehr erträglich abwickeln.

1. Verkehr vermeiden:

In unserer Stadt kann alles Wichtige in der Nähe zu Fuss oder mit dem Velo erledigt werden.

In den Quartieren hingegen sind die Versorgungsstrukturen​ zu verbessern. Die Quartierstrassen sind Fussgänger- und Velofahrer freundlich auszugestalten.

2. Verkehr verlagern:

Der Verkehr soll auf umweltfreundliche Verkehrsmittel verlagert werden. In erster Linie ist das in der Stadt der Fuss- und Radverkehr. Dazu ist ein vom motorisierten Verkehr möglichst getrenntes Fuss- und Velowegnetz nötig.

3. Verkehr verträglich abwickeln:

Der restliche Verkehr muss siedlungsgerecht durch die Stadtzentren und die Quartiere geführt werden. Lärm und Abgase sind so weit wie möglich zu reduzieren. Dies gelingt dadurch, dass die  Geschwindigkeit reduziert wird, die Fahrbahn dank längeren Mittelinseln besser gequert werden kann und den Füssgängern sowie Velofahrern mehr Platz eingeräumt wird.

Diese fortschrittliche und umweltfreundliche Strategie ist im Kanton Bern bei fünf Gemeinden - u.a. Köniz - bereits erfolgreich umgesetzt worden und nennt sich deshalb das Berner Modell.

 


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Kommentare von Lesern zum Artikel

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0%
(1 Stimme)
Stefan Kirchgraber sagte Februar 2012

Danke für Ihr Engagement - bitte auch zu meinem Wohle.

http://www.​vimentis.ch/dialog/re​adarticle/politische-​fehlentscheide---waru​m-passieren-sie/



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100%
(1 Stimme)
Stefan Kirchgraber sagte Januar 2012

Mit dieser Niederreisserei ehrlichen Bemühens um eine lebenswerte Zukunft wird nichts Anderes erreicht als noch mehr Nahrungsmittelspekula​tion, noch mehr Krieg und noch mehr Flüchtlinge in der Schweiz. Scheinheiliger geht's ja gar nicht mehr!
Der Klimawandel ist erwiesen. Der Tod auch. Wer's nicht glauben will, probiert mal das Zweite aus.

http://www.yo​utube.com/watch?v=5k5​LbtS4SXM&feature=play​er_embedded



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53%
(15 Stimmen)
Werner Nabulon sagte Oktober 2011

Wenn ich so von diesen Grünen, Themen und Parolen höre, tauchen seltsame Bilder in meinen Träumen auf.
In Lumpen gekleidet kämpfen wir uns durch Sümpfe, dichte Urwälder, hungrig abgekämpft, erfolglos haben wir wieder einmal versucht, an etwas Nahrungsmittel zu kommen.
Es ist Herbst, der kommende Winter kündigt sich an und wir stellen uns die Frage, wer nach dem harten Winter der kommen mag, das Frühjahr noch erleben wird.
Sollten wir das Naturparadies das zur Hölle wurde doch langsam verlassen…gedankenver​loren rollen wir den Stein vor die Höhle….



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63%
(8 Stimmen)
Roman Rauper sagte Oktober 2011

SCHADE ...

Dem grössten Teil des Textes stimme ich gerne zu. Wieso aber dieser Titel?

Das angesprochene Konzept, welches auch in einigen Ländern gut implementiert ist (z.B. Japan), hilft den Verkehr besser in den Griff zu bekommen.

1. Verkehr vermeiden
2. Verkehr verlagern
3. Verkehr verträglich abwickeln

Verlager​n bedeutet aber eben auch Tunnels und Umfahrungen zu bauen. Der Verkehr nimmt in einem "Luxus-Land" wie dem Unseren - in welchem viele 18 jährige schon ein Auto besitzen, respektive Familien zwei - proportional zum Bevölkerungswachstum zu. Dieser Verkehr muss kanalisiert werden. In Japan wird dies z.B. mit "Stadt-Highways", ähnlich einer langen Brücke, ermöglicht.

Natürl​ich sollen Fahrradfahrer und Fussgänger unterstützt werden. Doch die derzeitige Situation ruft auch nach weiteren Lösungen für Personen die auf motorisierte Fahrzeuge (Zug, Bus, Auto, Lastwagen, etc.) angewiesen sind.
Das Eine schliesst das Andere nicht aus ...


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88%
(8 Stimmen)
Jeannette Wulkow- Nyffeler sagte Oktober 2011

Beitrag von Silvia Kündig-Schlumpf Grüne Tunnelbauten pro­du­zie­ren mehr Ver­kehr. Mehr­ver­kehr senkt die Lebensqualität und be­las­tet die Um­welt mit Lärm, Ab­gasen und Fein­staub.

Sie sagen es!
Nur: Wie möchten Sie das mit mehr Ausländer und AKW abstellen, sowie mit Gaswerken wieder unter einen Hut bringen???? Bevor ich es noch vergesse, da gibt es ja auch noch den Heimatschutz.
Wenn Sie für all das eine vernünftige Lösung hervorbringen,und die Lebensqualität dazu auch noch steigt, werde ich in Zukunft für die Grüne Partei Abstimmen.
Freundlic​he Grüsse




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81%
(16 Stimmen)
Urs Gassmann sagte September 2011

Mehr Strassen = mehr Verkehr. Über diese Formel habe ich mich
schon immer aufgehalten, denn sie besagt nichts anderes, als dass
eine Unzahl Leute täglich die Zeitungen nach der Nachricht einer
Strassen-Neueröffnu​ng durchforsten und sich dann mit ihrem Vehikel
dorthin begeben, um ausgiebig die neue Strasse auf- und abzufahren.
Dabei bedeutet eine Strasse in der Regel immer eine Abkürzung,
womit die Formel „Mehr Strassen = weniger Verkehr“ gilt. Frau
Silvia Kündig-Schlumpf scheint der Ansicht zu sein, der Verkehr
fände aus blossem Vergnügen am Herumfahren statt. Dies mag
sonntags eher zutreffen, doch werktags sind Autofahrer doch zum
grössten Teils aus beruflichen Gründen unterwegs. Wenn sich
Berufsleute aufs Velo verlagern sollen, wird sich der grössere
Zeitaufwand​ natürlich auf die Konsumentenpreise niederschlagen;
Frau​ Kündig-Schlumpf hätte dann Grund für ein neuerliches
Zeter-Mo​rdio.

Sämtliche bisherigen Kommentare zu diesem Blog treffen voll und
ganz zu; es liegt ausschliesslich an der Massenzuwanderung, dass
wir neue Strassen brauchen, doch dieses Thema ist tabu, weil sich
die Grünen ja sonst der Partei annähern würden, die sie auf ihre
Proskriptionsli​ste gesetzt haben.



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83%
(18 Stimmen)
Daniel Ryder sagte September 2011

Frau Kündig-Schlunmpf, "Der Verkehr soll auf umweltfreundliche Verkehrsmittel verlagert werden" Da frage ich sie, was ist umweltfreundlicher als das Auto? Die Grünen müssen ja die Klimalüge unterstützen, sonst hätten sie ja gar kein Existenz Grund.

Ich Behaupte das ist alles Klimaschwindel.

Es gibt eben auch die Andere Seite, nur diese wird Tod geschwiegen, lesen sie selber!

Klimapolit​ik durch die Brille des Ökonomen

Klimawiss​enschafter diskutierten per E-Mail untereinander Aktionen gegen kritische Fachkollegen. Der unter dem Schlagwort «Climategate» publik gewordene E-Mail-Verkehr der University of East Anglia werfe ein schiefes Licht auf die Klimapolitik, die durch Einseitigkeit geprägt sei, schreibt der Autor.



In einer anderen Nachricht heisst es, man könne die Erwärmung leider nicht beweisen. CRU-Direktor Phil Jones schrieb, er würde die vom Institut gesammelten Klimadaten lieber vernichten, als sie über ein Gesuch nach dem Informations-Freiheit​sgesetz an die Klimaskeptiker herauszugeben. Und er forderte seinen Kollegen, den amerikanischen Klimaforscher Michael Mann, auf, E-Mails zu löschen. Dieser wiederum gibt Kollegen zu bedenken, ob man nicht eine Wissenschafts-Zeitung​ boykottieren solle, weil dort Artikel von Klimaskeptikern veröffentlicht würden, die sonst vom Peer-Review-Prozess abgelehnt wurden

Ganzer Bericht
www.nzz.ch/nachrich​ten/wirtschaft/aktuel​l/klimapolitik_durch_​die_brille_des_oekono​men_1.4387118.html



www.heise.de/tp





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85%
(20 Stimmen)
Werner Nabulon sagte September 2011

Sehr geehrte Silvia Kündig-Schlumpf, Grüne,
Mehr Bevölkerung, mehr Wohnungen, mehr Energieverbrauch, mehr Strassen und Verkehr.
Zu jedem Haus führt eine Strasse oder ein Weg. Mindestens beim Bauen oder Einziehen müssen diese Strassen und Wege LKW tauglich sein.
Im Notfall müssen für die Einsatzkräfte diese Strassen und Wege ebenso schnell erreichbar sein. Aus diesem Grund ist möglichst auf Schwellen und Verengungen zu verzichten.

Falsch​e Bau und Zonenordnung, Zersiedelung, alle wollen im Grünen arbeiten, aber Top Verdienste in der Stadt Zürich abholen, führt zu viel Pendler Verkehr.
Es spielt keine Rolle, ob das Strom aus KKW ist für ÖV, Bio Diesel für Öv-Bus, oder einfach nur fossiler Treibstoff für Normalverkehr, zu denen auch die Handwerker gehören.

Nein, Mehrverkehr und Energie verbrauch gibt eine wachsende Bevölkerung. Nicht einfach Strassen. Aber die Staus der Grünen und SP geben sicher mehr Abgase.



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91%
(22 Stimmen)
Christoph Reuss sagte September 2011

Mehr Ausländer = mehr Verkehr = mehr Strassen.

Die vermeintlich "Grüne" Partei ist dafür!



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91%
(22 Stimmen)
Anton Keller sagte September 2011

"Tunnelbauten pro­du­zie­ren mehr Ver­kehr."

Das haben die Grünen auch gesagt bei der Stadtautobahn in St. Gallen. Mit der Stadtautobahn sind aber die Staus in der Stadt verschwunden. Die Emmissionen wurden markant reduziert. Die Lebensqualität hat zugenommen. Velofahrer und Bus haben mehr Platz und kommen schneller vorwärts. Soll das für Rapperswil nicht gleich gelten?

Pech für die Grünen, denn es gilt: ohne Staus keine Grünen.


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