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Menschheit, wohin gehst Du?

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Seit ge­rau­mer Zeit sind die Stras­sen mei­ner Stadt nicht mehr sau­ber. Es wer­den Zi­ga­ret­ten­stum­me​l ein­fach auf den Boden ge­wor­fen (auch wenn ein Ab­fall­ei­mer nur einen Schritt ent­fernt ist). Es wer­den Abfälle, Leer­gut, Ver­pa­ckun­gen, Zei­tun­gen etc. ein­fach lie­gen ge­las­sen - ich mache mir doch nicht die Hände schmut­zig und schliess­lich be­zahle ich ja be­reits genug für deren Ent­sor­gung. So könnte ich noch wei­tere Bei­spiele nen­nen.

Was nimmt der Mensch da­durch auf und was ist die Ur­sa­che? Ausländer und Er­zie­hung je­ner? Sor­ry, denke kaum. Denn wenn man über die Gren­zen zu un­se­ren Nach­barn geht so sehe ich sau­be­rere Stras­sen. Zu­min­dest an den Or­ten, an wel­chen ich be­reits war. Und diese Orte waren nicht zwin­gend Tou­ris­ten­or­te! Also kann es doch ge­hen. Wur­den wir zu Egois­ten er­zo­gen dank der Wirt­schaft? Jeder schaut für sich sel­ber, Haupt­sa­che mir geht es gut? Es macht doch kei­nen schönen Ein­druck, wenn all die be­reits erwähnten Dinge und noch mehr auf dem Boden lie­gen. Zudem ist es Kon­tra­pro­duk­tiv. Ab­fall zieht an­de­ren Ab­fall an. Man kann nicht mehr kor­rekt sit­zen bevor man Dinge weggeräumt hat. Auch nimmt man da­durch Mehr­kos­ten in Kauf, wel­che dann über Steu­ern, Preiserhöhungen etc. an den Kon­su­men­ten wei­ter­ge­ge­ben wer­den können. Ist uns dies so egal? Ist uns so egal, was mit un­se­ren Mit­menschen, Nach­kom­men und der Um­welt ist? Wann ja, dann kann so wei­ter ge­macht wer­den. Man nimmt ja die Aus­wir­kun­gen in Kauf. Wenn nein, dann sollte sich was ändern.

http://www.stopp-litt​ering-schweiz.ch/

Aber​ eben, Vor­bil­der soll­ten ent­spre­chend da sein. So auch sei­tens Wirt­schaft und Po­li­tik. Nicht nur, was das Lit­te­ring an­be­langt, son­dern auch was das Mit­ein­an­der (an­stelle gegeneinander/Einzelk​ämpfer) die Um­welt und Klima etc. an­be­langt. Es kann nicht sein, dass Geld al­leine re­giert. Denn Geld kann man nicht es­sen. Höchstens sich was damit zu essen kau­fen. Hof­fent­lich sind noch längere Zeit ge­sunde Nah­rungs­mit­tel und sau­be­res Was­ser erhältlich. Wobei die Schweiz und jeder einzelne ja hier auch mit­mi­schen könnte....  


Kommentare von Lesern zum Artikel

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67%
(6 Stimmen)
Josef Küng sagte June 2012

Ja Ja Frau Sägesser, der Abfall ist wie die Armut und die Sozialbezüger importiert, ich kann ein Lied davon singen, reise in ganz Europa umher, was glauben Sie wie es in einigen Länder aussieht, versaute Parkplätze, Trottoirs und Strassen überfüllte Container die nur alle Monate geleert werden, wenn überhaupt. Was kann man denn erwarten, wenn solche Leute bei uns an der Grenze anklopfen und um Asyl bitten. Ich bin geboren 1942, ich kannte sie noch die saubere Schweiz. Wie hat Sarrazin so schön geschrieben "Die (Schweiz) schafft sich ab"!!!! Jetzt noch schöner "Wir brauchen den Euro nicht" sehr empfehlenwert diese Bücher.


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100%
(3 Stimmen)
Roland Steiner sagte June 2012

Frau Sägesser, wir sind leider zu einer Wegwerf- und Konsumgesellschaft verkommen. Es ist nicht nur das Littering, es geht auch darum, dass mit unseren Resourcen nicht mehr sorgsam umgegeangen wird. Sei es nun Strom, fossile Brennstoffe usw. Ich erinnere mich immer noch an ein Plakat aus den 80ern: "Wenn wir nicht Stromsparen wird uns langsam aber sicher das Licht ausg.....". Diese Grundeinstellung ist innerhalb der letzten Generation vollständig verloren gegangen. Es wird nicht mehr sorgsam mit unserer Umwelt umgegangen: unser Land wir mit immer mehr Strassen zubetoniert, Häuser schiessen wie Pilze aus dem Boden, unnötige Strassenlampen verschwenden Energie usw. usw. Diese Sorglosigkeit und Verantwortungslosigke​it gegenüber unserer Umwelt schlägt sich natürlich auch im täglichen Leben nieder. Und somit ist einer der Auswüchse das Littering.
Unsere Gesellschaft hat sich verändert, und leider nicht überall zum Guten. Woran dies liegt, ich weiss es auch nicht. Aber die die es beeinflussen könnten sind nicht bereit etwas zu unternehmen.

Die Zweitwohnungsinitiati​ve war einmal der erste Schritt in die richtige Richtung. Weitere Schritte müssen folgen. Es muss allen Leuten unserer Gesellschaft wieder bewusst werden, wie wichtig eine schöne Umwelt ist, und dass eine schöne saubere Umwelt auch Lebensqualität bedeutet.


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75%
(4 Stimmen)
Anton Keller sagte June 2012

Littering kostet jährlich 200 Millionen Franken

http://www​.drs.ch/www/de/drs/na​chrichten/schweiz/265​599.littering-kostet-​jaehrlich-200-million​en-franken.html



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30%
(10 Stimmen)
Heinz Mahler sagte June 2012

Sicher hat die Überbevölkerung und Unzufriedenheit in der Bevölkerung etwas damit zu tun. Ich selber sehe das Vermüllen durch Weggeworfenes als lächerliche Lapalie das ein beliebtes Thema von Stänkerer ist. Eher ist es ein problem wenn die ganze Schweiz verbetoniert wird und unser und Giftmüll und Abfall verlocht werden wo es keiner mehr sieht.
Also mir ist der Müll den man sieht auf der Strasse lieber als der Müll und Abwässer irgendwo verlocht werden und vergessen wird. Sichtbarer Müll hat viel eher den Präventiven Charakter der Probleme unserer Überbevölkerung als verstekter Müll und Verleugnung der Probleme der Überbevölkerung.

Wer schon stänkert soll doch einfach mal bei sich selber anfangen und weniger Müll produzieren.


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50%
(12 Stimmen)
Roger Walser sagte June 2012

Frau Sägesser ich verstehe, dass Sie sich über verschmutzte Strassen ärgern und dagegen etwas unternehmen. Ich bin auch für saubere Strassen. Sie sollten Ihre Energie aber in wichtigere Umweltschutz Themen stecken, wie z.B. Bekämpfung von Kohle- und Gaskraftwerken. Diese Dreckschleudern sind viel schädlicher als der Abfall auf den Strassen. Der ist zwar nicht schön anzusehen, und sollte deshalb auch vermieden werden, aber für die Verschmutzung der Umwelt ist er zweit-, wenn nicht sogar dritrangig.


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