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Mühleberg ist nicht matchentscheidend

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Eine Toch­ter­firma der BKW, die sich auf Win­d­ener­gie spe­zia­li­siert hat, ist zum Schluss ge­kom­men, dass 735 Windkrafträder nötig wären, um das alte AKW Mühleberg zu er­set­zen. Unter allergössten An­stren­gun­gen und einer ver­schan­del­ten Land­schaft könnte das mit Mühe er­reicht wer­den. Ein to­ta­ler AK­W-­Ver­zicht ist aber ohne gros­sen Wohl­stands­verlust und noch grösserer Landschafts​verschandelung kaum möglich.

Der Stromkonsument und AKW-Gegner muss einfach wissen, dass Mühleberg nur eines von 5 AKW's in der CH ist!! Für Beznau 1 und 2 wären dann auch je 755 Windkrafträder nötig, für Gösgen aber 2.008 und für Leibstadt als leistungsstärkstes AKW gar 2.412 Windräder! Um alle AKW zu ersetzen wären dies damit 6.665 Windräder! Zu Gunsten der Atomgegner habe ich noch Zahlen genommen die ihnen entgegen kommen. Andere Quellen sprechen gar von 1.300 oder 1.500 Windräder als Mühleberg Ersatz!! Also dann etwa 13.000 Windräder für alle AKW! Zudem müsste man noch die schädlichen Kohlenkraftwerke ersetzen, wo man vielleicht auch noch 1.000 zusätzliche Windräder benötigt als Ersatz. Am Schluss wären dies dann unter dem Strich 7.665, bzw. 14.000 Windräder! Ich gehe dann auch mal davon aus, dass dies nicht die kleinsten Windräder sein werden in der Landschaft!

 

Wolle​n wir aber 7.665, bzw. 14.000 Windräder in diesem kleinen Land? Ist unsere Natur nicht schon genug verschandelt? Was ist mit den vielen Einsprachen gegen die Windräder? Was ist mit den Umweltverbänden die hier dagegen laufen? Woher kommt der Strom bei Windstille, Orkan oder Föhnsturm, wo die Windräder nicht laufen? Zudem scheinen Windräder mehr Lärm zu verursachen als bisher vermutet, wodurch der Sicherheitsabstand von 300m zur nächsten Siedlung nicht mehr genügt. Selbst die linke jurassische Regierung hat im letzten Jahr wegen massivem Widerstands aus dem Volk ein Windradmoratorium verhängt! Windkraft als 100% AKW Ersatz ist nur schon aus all diesen Gründen sehr unwahrscheinlich. Und zwar als Landschafts-und Lärmschutzgründen!! Die Energiewende kann man hier also vergessen!! Zudem hätte mit diesen Windrädern u.a das rot-grüne Zürich mit Strom versorgt werden sollen!! Auf Kosten anderer also!!  Windräder erzeugen mehr Wirbel um sich herum als Strom!

 

Ähnliche Rechnungen gibt es auch für Solarpanels. Auch hier wäre die zu bestückende Fläche mit Solarpanels enorm und unrealisierbar, als vollkommene AKW Alternative, als Ergänzung für Windräder ( bei Orkan oder Windstille), oder nur mit Windrädern und ohne Sonnenenergie. Ein Mix aus beiden Energieträgern kommt dann auch zur gleichen Landschaftszerstörung​ und den gleichen Widerständen!! Solarkollektoren produzieren dann auch keinen Strom in der Nacht und bei dichten Nebel. Woher dann den Strom nehmen? Auf Wasserkraft kann man auch nicht setzen, da auch hier die Linken und Umweltverbände Sturm laufen. Oder dann wir das Wasser immer weniger wegen zunehmender Trockenheit. 

 

htt​p://www.energie-aktue​ll.ch/Berner-Energiep​lattform/Vergleiche

Eine Energiewende sieht dann für micht total anders aus, wenn die Monteure von Solarpanels  nicht einmal mit dieser Arbeit alleine voll ausgelastet sind!! Und diese Meldungen sprechen auch nicht für die Energiewende, aber mehr für meine Thesen und Befürchtungen:

 

ht​tp://www.tagesanzeige​r.ch/schweiz/standard​/Der-FukushimaEffekt-​flacht-schon-wieder-a​b-/story/28313552

ht​tp://www.blick.ch/new​s/wirtschaft/bei-coop​-geht-die-sonne-nicht​-so-richtig-auf-id179​8854.html

http://www​.nzz.ch/nachrichten/w​irtschaft/aktuell/sol​arindustrie-zuliefere​r_meyer_burger_baut_s​tellen_ab_1.16006939.​html

http://bazonlin​e.ch/schweiz/standard​/Schwarze-Wolken-uebe​r-SolarGrossprojekt-i​m-Wallis/story/194237​33

http://www.mallor​cazeitung.es/report/2​012/03/15/schwierige-​geschaft-sonne/23104.​html

http://www.nzz.​ch/nachrichten/politi​k/schweiz/wasserkraft​-stark-ueberschaetzt_​1.16203010.html

 

M​it 4-5 Quadratmetern Solarpanles auf dem dach kann man gerade mal genug Strom für Warmwassererzeugung liefern. Vorausgesetzt die Sonne scheint genu stark und genug lang!!

 

Für Windparkanlagen und/oder grossflächige Solaranlagen braucht es auch wieder Netzanschlüsse und Speicherwerke! Auch hier sind die Linken dagegen! Man kann nun mal nicht alle Hochspannungsleitunge​n und Speicherwerke in die Erde verlegen!! In den sonnenverwöhnten Alpen geht das kaum! Und das wir in der Sahara den ganzen Strombedarf der Welt mit Sonnenenergie gewinnen können ist absoluter Mumpitz! Sollte man da den Strom aus Schurkenländern haben und so noch abhängiger und verwundbarer werden? Was ist dann mit den überlangen Versorgungswegen, Sandstürmen, Sabotageaktionen etc.?

 

Zur Geothermie möchte ich nur noch sagen, das wegen dieser in Basel ein Erdbeben ausgelöst wurde! Und im südbadischen Stauffen werden wegen einem Geothermieprojekt ganze Häuser unbewohnbar!

 

http​://www.welt.de/vermis​chtes/article4377356/​Warum-die-Erde-unter-​Staufen-aufquillt-wie​-Hefeteig.html

 

Al​le Schweizer AKW's zu ersetzen geht derzeit nur mit Gaskombikraftwerken  

http://www.tagesscha​u.sf.tv/Nachrichten/A​rchiv/2012/04/15/Schw​eiz/Energiepolitik/At​omausstieg-Leuthard-s​etzt-auf-umstrittene-​Gaskraft 

 

Die AKW-Hysterie ist vor allem eine deutschsprachige

 

 

Den Linken, Netten, Grünen und AKW-Gegnern empfehle ich doch einmal einen Blick über den Suppenteller hinaus, wie diese dass doch sonst  immer pflegen und auf das (EU)Ausland verweisen: Die Anti-AKW Hysterie in Europa bezieht sich eigentlich nur auf den deutschsprachigen Raum! In Spanien und Frankreich ist der AKW-Verzicht längst nicht so ein Thema! Die haben ganz andere Sorgen derzeit! In Bulgarien wird sogar ein neues AKW geplant. Aber vor allem auch eines in Polen, dass fünfmal mehr Einwohner hat als die Schweiz und immerhin halb so viele Menschen hat wie Deutschland!

 

http​://www.zeit.de/gesell​schaft/zeitgeschehen/​2011-04/akw-bau-polen​

 

Außerdem muss Polen auch seine CO2 Ziele erreichen! Unmöglich ohne neue AKW und wachsender Wirtschaft, da heute 90% des polnischen Stroms aus Braun- und Steinkohle erzeugt wird!!

 

Und was in Russland gebaut wird muss nicht immer schlechter sein als in Fukushima


http://www​.blogspan.net/presse/​polnischer-experte-da​s-kaliningrader-akw-g​ehort-zur-weltklasse/​mitteilung/231726/

h​ttp://www.heise.de/tp​/blogs/2/150299

http​://www.nachrichten.at​/nachrichten/weltspie​gel/art17,835126

 

 " In Russland werden nach dem Bericht 11 AKW gebaut, in Indien und Südkorea jeweils 5, in Taiwan, Japan 2 (?), der Slowakei, Bulgarien und der Ukraine jeweils 2, in Frankreich, Finnland, den USA, Iran, Brasilien und Argentinien jeweils eines.

 

Die Frage nach dem AKW-Mühleberg ist nicht matchentscheidend, da dieses nur 10% des gesamten produzierten AKW-Stroms in diesem Lande ausmacht!! Die gösseren Brocken liegen bei den beiden AKW von Beznau, aber vor allem bei Gösgen und Leibstadt!! Das zweitletzte AKW produziert nämlich dreimalmal mehr Strom als Mühleberg, das letztere sogar viermal mehr!! Nun zu meinen, dass ein Mühleberg-Verzicht eine grundlegend Kehrtwende wäre, wo mann alle anderen AKW  danach ebenso problemlos erstzen könnte, unter Einbezug stetig wachsender Bevölkerung, boomender Wirtschaft und kälteren Wintern, der ist total naiv und realitästfremd!! Schon nur der Mühleberg-Ausstieg mit mindestens 735 Windrädder als Ersatz, wäre nur unter grössten Landschaftsverschleis​s möglich!! Dann hätten wir mal gerade 10% schweizerischen AKW-Stroms ersetzt!!

 

Das wäre da gleiche, wie wenn ein Leichtathletiksprinte​r in Turnschuhen den Mount Everest besteigen möchte, aber gerade mal die feucht-heisse Tropenwaldzone passiert hat:-)

 

Bei Verweigerung all dieser Tatsachen sollte man besser auf Strom verzichten und nach dem Tageslicht und der Natur leben!  Und wenn die Leute dann nicht viel mehr für den Öko-Strom bezahlen möchten ( plus neuen Stromleitungen, Speicherwerken, Solarpanles, Windparkanlagen, höheren Staumauern und Stauseen), ja dann können wir dieses AKW-Restrisiko erst Recht nicht minimieren oder gar beseitigen!


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