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Nein zu „Sicheres Wohnen im Alter“: Neue Wege suchen!

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 Nein zur Volks­i­ni­tia­tive „Sicheres Woh­nen im Alter“: Neue Wege su­chen!

Die Eigenmietwertbesteuer​ung ist gerecht, ist doch die Nutzung der eigenen Wohnung ein Ertrag wie jeder andere Vermögensertrag auch. Auch der Abzug von Hypothekarzins und –schuld ist sinnvoll wie der Abzug von anderen Schuldzinsen und Schulden.

In die richtige Richtung geht die Forderung der Initianten, die Rückzahlung von Hypotheken attraktiver zu machen. Das könnte zum einen durch die stärkere Bekämpfung der Steuerhinterziehung erreicht werden. Rückzahlungen von Hypotheken können vor dem Fiskus nicht versteckt werden, ausländische Obligationen hingegen schon. Ein anderer Weg wäre eine dem versteuerten Einkommen flexibel angepasste Versteuerung des Eigenmietwerts. 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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60%
(5 Stimmen)
August Sommerhalder sagte September 2012

Sehr geehrter Herr Schneider, Sie bezeichnen Sich als Volkswirtschafter.
D​arf ich mir als einstiger Bauarbeiter und heutiger Rentner erlauben, Ihnen Ein "Rätsel" aufzugeben? Wir, meine Frau und ich haben unsere bescheidenen Ersparnisse nach 50 Arbeitsjahren in eine 3,5 Zi-Wohnung mit Autoabstellplatz investiert und abbezahlt.
Meines Wissens sind selbstgenutzte Betriebsbauten und Ländereien von der Eigenmietwert-Steuer befreit, bezw. waren noch nie erfasst. Wo liegt nun aber der Unterschied zu einem selbstgenutzten Tiefgaragenplatz?
Be​i dieser Gelegenheit möchte ich Sie an andere, Ihnen wohl bekannte Privilegierte erinnern: Lanwirtschaft (Aufzählung erübrigt sich), Milchverarbeitungs-Sp​arte der Firmen NESTLE + EMMI, die mit einer gewaltigen Summe von je 100 Millionen SFR subventioniert werden. Als Volkswirtschafter sind Sie sicher der fundierten Meinung, dass das richtig ist.
Als "Bauarbeiter" bin ich wohl geistig etwas minder bemittelt - eben deshalb bin ich zur Überzeugung gelangt, dass die Schweiz von einer Lobby-Clique regiert wird. Schade und beschämend!


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(2 Stimmen)
Rainer Selk sagte September 2012

Hier wird Mietrecht und Eigentumsrechte durcheinandergeworfen​.

Eigenmietwert würde im übetragenen Sinne bedeuten, dass ein geleastet vorzuziehen ist. Ein gekauftes Auto muss inskünftig vom Besitzer zusätzlich als Eigentaxiwert versteuert werden. Der Eigentaxiwert ist der Wert, den der Besitzer erreichen könnte, wenn er sein Fahrzeug als Taxi einsetzt, also WENN. Das Taxieinkommen gibt es in der Realität nicht, weshalb es eine Zockersteuer ist.

Das geleaste Fahzeug erfährt auf dem Kaufpreis einen Zins, der alles beinhaltet, also, Amortisation, Versicherung etc. und durch Laufzeit von 36 bis 48 Monate in Raten bezahlt werden muss. Das ist etwas völlig anderes als ein Barkauf. Hier geht das Eigentum auf den Käufer über, beim geleasten Fahrzeug eben nicht!

Weg mit diesem verzerrenden Eigenmietwert. Den gibt es so nur in der Schweiz!


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(2 Stimmen)
Thomas Hunziker sagte September 2012

Eine Mutter mit ihrer Tochter hat nicht viel Geld. Sie entschliesst sich in eine 3.5 Zimmerwohnung zu gehen 72m2, die einen Wert von 298 000 Sfr. hat. Der Zins wieder 1.5% pro Jahr auf dem Mietobjekt. Nach einem Jahr entschliesst sich die Mutter auszuziehen. Sie bekommt nun Geld zurück, wieviel Geld hat sie nach der Auszahlung durchschnittlich pro Monat bezahlt?

Die Rechnung ist einfach, sie hat lediglich den Zins für den Mieter auf dem Gesamtojekt bezahlt. Die Miete erhält sie beim Auszug ja vom Mieter wieder zurück. Daher die Rechnung:

298 000 Sfr. / 100 * 1,5 / 12 = 372.50 Sfr. pro Monat

Und wie viel Miete hat die Mutter pro Monat für die Wohnung bezahlt?

298 000 Sfr. / 30 / 12 = 827.77 Sfr.
Plus Zins 372.50 Sfr.

Insgesamt 1200.27 Sfr. hat sie pro Monat bezahlt.




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(2 Stimmen)
Thomas Hunziker sagte September 2012

Nehmen wir als Beispiel noch etwas anderes. Eine Ehepaar möchte mit seinem Kind in eine 3.5 moderene Luxuswohnung von 110 m2 ziehen. Der Preis beträgt 650 000 Sfr. Wie viel Monatsmiete werden sie bezahlen?

650 000 Sfr. / 30 / 12 = 1805.55 Sfr.
650 000 Sfr. / 100 * 1.5 / 12 = 812.50 Sfr.

Macht ingesamt 2618.55 Sfr.


Nicht zu vergessen, sie können jederzeit ausziehen und die Wohnung verlassen und bekommen Geld zurück oder in 30 Jahren gehört ihnen die Wohnung selber.


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(2 Stimmen)
Thomas Hunziker sagte September 2012

Ich bin auch für ein Nein. Weshalb, weil es viel bessere Ideen gibt. Um Wohnen im Alter attraktiver zu machen.

Gemäss meinem Vorschlag, sieht die Abstimmungsvorlage wie ein altgebackener Käse aus.

Jede Wohnung die man bezieht, ist nicht eine Mietwohnung, sondern wenn sie restlos abbezahlt ist, eine Eigentumswohnung. Das heisst, es wird eine gesetzliche Laufzeit von 30 Jahren angesetzt zwischen dem Vermieter und Mieter. Das gilt für jede Wohnung die bezogen wird.

Man bezahlt nicht die Hypothek der Bank, sondern direkt dem Vermieter anhand von Monatsmieten. Die Regelung sieht folgendes vor. Die Laufzeit dauert immer 30 Jahre. Dies sorgt dafür damit die reichere Bevölkerungsschicht nicht bevorzugt wird. Der Mieter bezahlt zusätlich zum Mietzins dem Vermieter jedesmal 1.5% Zins auf das gesamte Mietobjekt.

Machen wir hierzu ein Beispiel. Herr Meier kommt in eine 3.5 Zimmer Wohnung. Die Wohnung hat einen Wert von 400 000 Sfr. Die Laufzeit ist 30 Jahre, der Zins auf dem gesamten Wohnobjekt 1.5%. Wie viel Monatsmiete bezahlt Herr Meier bis die Wohnung ihm gehört?


400 000 Sfr. geteilt durch die 30 Jahre und geteilt durch die 12 Monate ergibt eine Miete von 1111.11 Sfr. zusätzlich des Zines von 1.5% auf dem Wohnobjekt (pro Jahr) ,(400 000 Sfr. geteilt durch 100 x 1.5. Jetzt haben wir den Zins pro Jahr und jetzt noch geteilt durch 12, da es sich um Monats- und nicht Jahresmieten handelt, wir bekommen einen Zins pro Monat von 500 Sfr.) Ergibt eine Monatsmiete von 1611.11 Sfr. Einen Mietpreis den man schon heute für eine schöne 3.5 Zimmerwohnung bezahlt. Nur mit dem Unterschied, dass man ein grosser Teil des Geldes zurückbekommt, wenn man auszieht.

Herr Meier ist 20 Jahre alt. Zu dem Zeitpunkt, wo ihm die Wohnung gehören wird, wird er also 50 Jahre alt sein.

Was passiert aber wenn er nach 10 Jahren sich entschliesst auszuziehen. Dann bekommt er vom Vermieter zurück 1111.11 Sfr. x 12 Monate x 10 Jahre = 133333.20 Sfr. von diesem Geld werden noch abgezogen, die Abnutzungen und Schäden die in der Wohnung entstanden sind. Der Zins während der Laufzeit hat der Vermieter einkassiert. Die Wohnung gehört dann aber wieder restlos dem Vermieter.

Das bekommene Geld kann der Mieter gut bei einer anderen Wohnung gebrauchen und kann somit bei der Bank auch eine Hypothek aufnehmen und selber eine Eigentumswohnung erwerben. Mit dieser Idee wird es für alle attraktiv eine Wohnung oder ein Haus zu erwerben.


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42%
(12 Stimmen)
Roland Steiner sagte August 2012

Ja, richtig, und jeder der sein Auto auf Abzahlung kauft bezahlt ab sofort auch einen Eigenmietwert!!!


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32%
(19 Stimmen)
Alex Schneider sagte August 2012

Warum muss ich als Mieter eine Miete bezahlen? Offenbar weil ich einen Ertrag aus der Wohnnutzung habe. Warum muss ich als Wohneigentümer den Eigenmietwert versteuern? Offenbar weil ich aus der Nutzung meiner Wohnung einen Ertrag habe. Offenbar ist das alles für viele Leute schwer verständlich!


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53%
(19 Stimmen)
Josef Küng sagte August 2012

Sehr geehrter Herr Schneider, wenn für Sie der Eigenmietwert gerecht ist, was sagen Sie denn zu dem steuerfreien Sozialbezug von 50000 Fr. für die linken ist das natürlich in Ordnung. Alles was aus dieser Küche kommt stinkt doch vor Neid zum Himmel. Wie krank ist denn das linke Gedankengut, ich lese auch hier wieder „Steuerhinterziehung“​: Der Eigenmietwert erfunden von der Neidgesellschaft hierzulande war und ist eine ungerechte Steuer, dreissig Jahre Eigenmietwert bezahlt, dann die Liegenschaft verkauft und nochmals brutal zur Kasse gebeten, ein Verbrechen am Liegenschaftsbesitzer​. Kommt noch dazu, dass das Geld zweckentfremdet wird, sehr wahrscheinlich in den Asylanten Topf.


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61%
(18 Stimmen)
Rainer Selk sagte August 2012

Nein, der Eigenmietwert ist eine angenommene, eigentlich willkürliche Einkommensannahme der Steuerbehörden, die auf diese Weise fiktives Einkommen abschöpft. Das steht diametral dem Eigentumsgedanken entgegen.

Ich bin aber völlig damit einverstanden, dass alles getan werden muss, damit Hypothekarschulden zurück bezahlt werden, wie alle anderen Schulden auch!


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