Vielfach gibt es die Aussage, jede Sekunde wird einen Quadratmeter Schweizer Boden überbetoniert. Dazu einige Gedanken:
So wurde das Recht auf nationaler Ebene angepasst, jedoch hat es immer noch Handlungsbedarf. Es ist notwendig, dass das Recht zu Gunsten der Landwirte zum Aus- und Umbau ihrer Liegenschaften und bei Bauten ausserhalb von Bauzonen vereinfacht wird. Ansonsten gehen Bausubstanz, Wissen und die Lebensgrundlage der Bauern langsam aber sicher verloren.
Im Gegenzug erscheint es mir als notwendig, landfressenden Grossisten, wie beispielsweise Aldi, einen Riegel zu schieben. Diese benötigen auf bestem Industrieland sehr viel Platz für ein eingeschossiges Gebäude mit vielen Parkplätzen. Im Verhältnis dazu wird eine geringe Anzahl Arbeitnehmender beschäftigt. Diese Unterfangen führen zur Zersiedelung und sinnloser Überbauung der Schweiz.
Es ist wichtig, dass die Landwirte Freiraum zum Bauen erhalten und die für uns so üblichen und landschaftsschützenden Streusiedlungen erhalten bleiben. Nur so kann der Bauernstand, ein wichtiger Anteil unserer Wirtschaft, auch in ländlichen Regionen, wie dem Toggenburg, , längerfristig bestehen.


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