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Runder Tisch Migrationspolitik 2030

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Es zeigt sich in ver­schie­de­nen Be­rei­chen po­li­ti­scher Her­aus­for­de­run­ge​n, dass Föderalismus und Kon­kor­danz einen stra­te­gi­schen „Top-Down-Ansatz“ zur Lösung an­ste­hen­der Pro­bleme und Be­dro­hun­gen schwie­rig ma­chen. Un­sere Schweiz ist von „unten nach oben“ or­ga­ni­siert. Es ist daher sys­tem­be­dingt, dass um­fas­sende Stra­te­gien schwer zu er­ar­bei­ten sind. Glo­bale Be­dro­hun­gen und Ri­si­ken bedürfen daher mehr denn je der ver­netz­ten Ko­ope­ra­tion und den Wil­len, über Par­tei- und Lan­des­gren­zen hin­weg den Dia­log und nach Lösungen  zu su­chen. Der „Runde Tisch Mi­gra­ti­ons­po­li­t​ik 2030“ hat sich die­sem Ziel ver­schrie­ben:

Fragen der Zuwanderung und des Zusammenlebens mit Staatsangehörigen anderer Nationen bewegen die schweizerische Öffentlichkeit wie kaum ein anderes Thema. Oft entspringen die hitzigen Debatten der Tagesaktualität, wie aktuell die Diskussionen über die Personenfreizügigkeit​.  Für die Schweiz stellt aber die mittel- und längerfristige Perspektive in der Migrationspolitik (als Oberbegriff für Einwanderungs-, Integrations-, Einbürgerungs-, Asyl-, Rückführungs- und Migrationsaussenpolit​ik) eine der zentralen Zukunftsfragen dar: Einerseits dürfte die Schweiz auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten ein attraktives Land bleiben, welches dadurch einem erhöhten Migrationsdruck ausgesetzt ist. Andererseits ist die Schweiz aufgrund ihrer prosperierenden Wirtschaft mit den Bedürfnissen nach qualifizierten Arbeitskräften und aufgrund der demographischen Alterung auf Zuwanderung angewiesen. Die Zuwanderung führt aber zu Besorgnis und Ängsten, sei dies wegen der begrenzten natürlichen Ressourcen des Landes, sei dies wegen der Beanspruchung der Infrastruktur, sei dies um die Integrationsfähigkeit​ des Landes. Zwischen diesen widersprüchlichen Interessen müssen Politik und Gesellschaft einen gemeinsamen Nenner finden, um den Herausforderungen für die nächsten Jahrzehnte gerecht zu werden und eine zukunftsfähige Migrationspolitik zu definieren.

Dies ist der Grund, dass sich unter meinem Vorsitz ein Runder Tisch konstituiert hat, in welchem Vertreter und Vertreterinnen der grossen Parteien, der Kantone, der Wirtschaftsverbände und der Gewerkschaften, der Bundesverwaltung und der Hilfswerke versammelt sind. Der Runde Tisch hat sich während über 1 ½ Jahren mit der aktuellen Ausgangslage und mit den Zielen und Perspektiven der schweizerischen Migrationspolitik für die nächsten 20 Jahre befasst und diese ausführlich diskutiert. Das Jahr 2030 wurde dabei nicht zufällig gewählt: Zwei Jahrzehnte sind zum einen ein realistischer Horizont, der vernünftige Prognosen zulässt. Zum anderen haben die Erfahrungen gezeigt, dass von den ersten Vorschlägen für eine neue Migrationspolitik bis zur Umsetzung auf Gesetzesstufe schnell 20 Jahre vergehen. Vor dem Hintergrund einer prognostizierten starken Zuwanderung hat der Runde Tisch die wesentlichen Herausforderungen skizziert. In einem weiteren Schritt werden sich nun der Bundesrat und die politischen Parteien diesen Herausforderungen stellen müssen und versuchen, umsetzbare Antworten zu finden. Ich hoffe, dass dies in einem ebenso konstruktiven Geist sein wird wie er in unserer Gruppe geherrscht hat. Sie können mehr dazu unter www.fiala.ch/politik abrufen.


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Kommentare von Lesern zum Artikel

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70%
(10 Stimmen)
J. Nyffeler sagte August 2011

Die Schweiz wird Flächenmässig nicht grösser aber aus 5 Mio Einwohner machen wir 10 Mio.
Beim Tierschutzverein wird genau berechnet wieviel m2 ein Tier erhalten soll damit es artgerecht gehalten wird.
Statt Lösungen zu präsentieren bringen es tatsächlich einige Poliziker zu stande die ganze Schweiz zu zerstören mitsamt den Bürgerinnen und Bürger. Wann um Himmelswillen hört Ihr endlich damit auf? Statt Bla Bla bitte mal was Gescheites präsentieren und Handeln. Oder warten einige immer noch auf einen Bürgerkrieg????


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67%
(9 Stimmen)
Peter Oberholzer sagte August 2011

VEHEMENTE RÜCKTRITTSFORDERUNG FÜR BUNDESRAT SCHNEIDER-AMMANN

Rund um die Personenfreizügigkeit​ sind viele Unwahrheiten und absichtliche Widersprüche entstanden. Dies ist in den untenstehenden Beiträgen ausführlich beschrieben Das Verhalten vieler politischer Kräfte muss als bevölkerungsverachten​d beurteilt werden. Mit ihrer einseitigen Argumentation sind Sie Frau Nationalrätin mit dabei.

Die Argumentationswidersp​rüche können auch mit den gestrigen Forderungen der Wirtschaftsparteien für einen schlankeren Staat nicht wett gemacht werden. Der massive Massnahmenkatalog scheint eine Reaktion auf die Rücktrittsforderungen​ zu sein. Agieren aus der Verletzung des EVD-Bundesrates heraus führen zu noch vehementeren Rücktrittsforderungen​:
http://www.vimentis​.ch/d/dialog/readarti​cle/jedes-jahr-eine-z​usaetzliche-stadt-win​terthur-/?jumpto=1033​1


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85%
(13 Stimmen)
Peter Oberholzer sagte Juli 2011

DIE MÄR VOM FACHKRÄFTEMANGEL – DIE WIRTSCHAFT JAGT EIN PHANTOM

Bericht des Nachrichtensenders N-TV über den Fachkräftemangel in Deutschland

War die Not am Ende bislang doch gar nicht so gross? Gibt es am Ende gar keinen echten Fachkräftemangel? Für einen aktuell erheblichen Fachkräftemangel sind in Deutschland kaum Anzeichen zu erkennen. Ein Kernproblem der deutschen Wirtschaft, am Ende nur ein willkommener Phantomschmerz, um die Lohnkosten im Zaum zu halten?

Onlineartikel:
http://www.n-tv.de/​wirtschaft/Die-Maer-v​om-Fachkraeftemangel-​article3833126.html


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85%
(20 Stimmen)
Peter Oberholzer sagte Juli 2011

DER FACHKRÄFTEMANGEL IST EINE JAHRHUNDERT-LÜGE

Im Bericht «Runder Tisch Einwanderungspolitik 2030» steht, der Arbeitskräftemangel wird bis ins Jahr 2030 bleiben. Solche Aussagen sind für mich keine Überraschung. Von Arbeitskräftemangel sowie Fachkräftemangel kann die Politik immer sprechen. Dies machte sie auch in den letzten fünf Jahren andauernd, obwohl dies nur für sehr wenige Arbeitskräfte mit der Realität übereinstimmt. Die Gegensätze zwischen Worten und Realitäten sind in unserem Land enorm.

Im nördlichen Nachbarland ist eine ähnliche Diskussion im Gange. Das deutsche Forschungsinstitut DIW und der Bundestag haben sich den Widersprüchen für die Situation angenommen und gewisse zurückhaltende Resultate präsentiert.

DIW bezweifelt den Fachkräftemangel:
http://www.spiegel.​de/wirtschaft/soziale​s/0,1518,729202,00.ht​ml
Mythos Fachkräftemangel, deutsche Bundesregierung bleibt Beweise schuldig:
http://www.spiegel.​de/wirtschaft/soziale​s/0,1518,746411,00.ht​ml
Weitere Dokumente:
http://www.arbeitsf​rieden.ch/dokumente#e​uropa


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84%
(19 Stimmen)
Peter Oberholzer sagte Juli 2011

DIE SITUATION AUF DEM ARBEITSMARKT WIRD ABSICHTLICH ERZEUGT

Geschätzte Frau Nationalrätin Fiala

Mit ihrem Verhalten fördern Sie die Lohndrückerei und die Verdrängung von inländischen Arbeitnehmenden. Das zeigen die beiden Zeitungsartikel vom 26. und 29. Juni deutlich auf. Sie negieren die Aussagen ihres Parteikollegen Ineichen, statt als Volksvertreterin die Worte des Fachkräftemangels der Realität entsprechend einzusetzen und mit ihrer Wirkung in den Reihen der Unternehmen für Besserung zu sorgen.

Es geht um die beiden bekannten Zeitungsartikel:
http://www.blick.ch​/news/politik/fiala-k​ontert-ineichen-17561​1
http://www.blick.ch​/news/politik/wahlen2​011/profitgier-ist-an​-der-einwanderung-sch​uld-175455

Für die Aufklärung der bevölkerungsverachten​den Politik benötigen wir ein WIRTSCHAFTSTRIBUNAL, das die einseitigen Berichte, die Geldflüsse sowie die Meldungen des Fachkräftemangels analysiert und die Tatbestände der rechtstaatlichen Wiedergutmachung zuführt.


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80%
(15 Stimmen)
Karl Müller sagte Juli 2011


"Andererseits ist die Schweiz aufgrund ihrer prosperierenden Wirtschaft mit den Bedürfnissen nach qualifizierten Arbeitskräften und aufgrund der demographischen Alterung auf Zuwanderung angewiesen."

Stim​mt das wirklich?

Für die Wirtschaft ist es sehr bequem, wenn sie sich ihre Arbeitskräfte aus dem grossen EU-Arbeitslosen-Pool aussuchen kann. Das drückt die Löhne und die Angstellten sind weniger aufmüpfig.

Nur wenige Ausländer sind hochqualifiziert. In der Schweiz arbeiten ausländische Maurer, Serviceangestellte, Aerzte, Büroangestellte, Krankenschwestern, Taxifahrer, Putzfrauen, Professoren, ...
Das gesamte Berufsspektrum ist vertreten. Offensichtlich arbeiten diese Ausländer nicht für die Schweizer, wie häufig behauptet, sondern für die in der Schweiz lebenden Ausländer. Das ist nicht vorteilhaft!

Es ist wirklich nicht sinnvoll in der Schweiz Arbeitsplätze für Einwanderer zu schaffen! Durch einen Einwanderungsstop würden die Firmen gezwungen die Produktion auszulagern und Arbeitsplätze in der Heimat der Ausländer zu schaffen. Das wäre für die Ausländer angenehmer als eine Migration in die Schweiz.

Die Schweiz würde mit einer Bevölkerung von 10, 50 oder 100 Millionen genauso gut funktionieren wie mit 5 oder auch nur 2 Millionen Menschen. Die Vergangenheit lehrt: eine Zuwanderung von 100'000 Ausländern wird von der Wirschaft problemlos verkraftet. Sie ist sehr anpassungsfähig. Vermutlich wäre auch eine Zu- oder Abwanderung von 500'000 Menschen ohne gravierende Folgen möglich. Probleme gibt es allenfalls für die Umwelt und das soziale Gefüge.

Der Ausländeranteil ist politische Frage, keine wirtschaftliche. Wir können frei festlegen wieviele und welche Ausländer in der Schweiz leben sollen.

Mit der Demographie ist es so eine Sache. Wenn die staatlichen Rechnungen stimmen, wird die AHV in knapp 50 Jahren ein erhebliches Problem haben. Das Verhältnis von Erwerbstätigen zu Rentnern wird sehr ungünstig sein.
Nun ist es aber so: Ein Ausländer, der heute einwandert wird in 45 Jahren selber eine Rente beziehen. Also ausgerechnet dann, wenn die AHV die grössten Probleme haben wird. Für die Finanzierung seiner Rente werden weitere Ausländer einwandern müssen. Eine Politik, die dies nicht berücksichtigt, ist nicht vorausschauend.
Hinz​u kommt, dass sich ein Ausländer mit tiefem Einkommen für die AHV langfristig betrachtet nicht lohnt. Denn die Summe der gesamthaft von ihm einbezahlten Beiträge ist kleiner als die Summe aller an ihn ausbezahlten Renten.


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62%
(13 Stimmen)
Karl Müller sagte Juli 2011

Welche Kosten verursacht eigentlich die Einwanderung?

Sozi​alhilfe und Ergänzungsleistungen,​ Krankenkassen-Prämien​verbilligungen, Mietzuschüsse usw.
AHV- und IV-Renten (bei einer individuellen Rechnung ist bei Ausländern mit geringem Einkommen die Summe der Beiträge sehr schnell kleiner als die Summe der Renten)
Schul-, Justiz und Gesundheitswesen
Asy​lwesen
Dolmetscher
​Staus
höhere Mieten
...

Es fehlt eine Gesamtrechnung all dieser Kosten.

Eine solche Vollkostenrechnung müsste die Basis jeder Entscheidung im Ausländerwesen sein. Selbstverständlich unter Berücksichtigung der Erträge.

Es wäre sinnvoll für diese Ausgaben ein jährliches Maximum festzulegen. Wenn in einem Bereich höhere Kosten anfallen, müsste in einem anderen Bereich gespart werden.

Für jeden Ausländer (bzw. Familie) wird eine individuelle Kosten-Nutzen-Rechnun​g gemacht. Ausländer mit einem negativen Saldo müssen in ihre Heimat zurückkehren. Um Härten zu vermeiden, wird ein von der Aufenthaltsdauer abhängiger "Bonus" eingeführt. So wird verhindert, dass ein seit Jahrzehnten in der Schweiz lebender Ausländer, die Schweiz verlassen muss, nur weil er jährliche Kosten in der Höhe einiger tausend Franken verursacht.


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88%
(17 Stimmen)
Peter Oberholzer sagte Juni 2011

DIE EINWANDERUNGSPOLTIK UND DIE GROSSEN UNTERNEHMEN

Geschä​tzte Frau Nationalrätin Fiala

Die Kunststoffindustrie, Gastronomie und das Pflegepersonal sollen gemäss dem Zeitungs-Artikel die Diskussionsthemen der Einwanderungspolitik sein. Für diese Branchen würden die Wirtschaftsverbände niemals mit so massivem Personalaufgebot einstehen. Der Widerspruch hat Gründe. Er wird absichtlich erzeugt, denn es geht um viel grössere Personalverschiebunge​n in den Grossunternehmen.

Zeitungs-Artikel von gestern: Freisinnige streiten um Einwanderung
http://​www.blick.ch/news/pol​itik/fiala-kontert-in​eichen-175611

In den letzten zwei Jahren erkundigte ich mich mehrmals über die Rekrutierungs-Kontrol​len der 20 grössten Unternehmen. Die Inhalte der ausweichenden Antworten haben mir bestätigt, die Unwahrheiten haben sich zum grössten Wirtschaftsverbrechen​ der schweizerischen Geschichte entwickelt. Diese Grössenordnung kann nur mit vielen Akteuren und Gehilfen erreicht werden.

Die Fachkräfte fehlen nur in kleinem Umfang auf dem Arbeitsmarkt. In der Politik fehlen sie sehr wohl. Eine Politik die nur die wirtschaftsfreundlich​en Informationen beachtet, disqualifiziert sich bis zur Nutzloserklärung.


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85%
(20 Stimmen)
Peter Oberholzer sagte Juni 2011

DIE WUNSCHVORSTELLUNGEN DER WIRTSCHAFT ZUR MIGRATIONPOLITIK 2030

Geschätzte Frau Nationalrätin Fiala

Der Arbeitstitel «Runder Tisch Migrationpolitik 2030» ist neutral. Die Beschreibungen entsprechen mehr den folgenden zwei Sätzen: Am Runden Tisch wurden einige wesentliche Wunschvorstellungen der Wirtschaft zur Migrationspolitik 2030 werbetechnisch ausformuliert. Die Teilnehmer passen zu den im Bericht beschriebenen Resultaten.

Die folgenden Erkenntnisse mit langfristigen Auswirkungen wurden nicht genügend, respektive gar nicht beachtet:
- Grundauftrag der Politik in Bezug auf funktionierende Märkte und Arbeitsmärkte
- Veränderungen in den Devisenmärkten, insbesondere Währungsschwankungen
- Der Bericht des SECO mit massiven Verstössen betreffend Lohndrückerei
- Die Feststellungen von DIW Deutschland betreffend Abhängigkeit zwischen Fachkräftemangel und Lohnentwicklungen
- Die Erkenntnisse von Otto Ineichen betreffend Verdrängung von inländischen Arbeitskräften
- Die volle Personenfreizügigkeit​ ist unnötig und kostentreibend. Ihr Weiterbestehen ist abhängig von ihrem eigenen Funktionieren und der Zufriedenheit der Bevölkerung.
- Der Mangel an Arbeitskräften stimmt in der Realität nicht mit den ausländischen Rekrutierungsaktivitä​ten überein. Die Unternehmen rekrutieren im Ausland auch bei gutem inländischem Arbeitskräfteangebot der entsprechenden Branche.
- Die Anreizsysteme für Bildung der jungen Personen sowie für Weiterbildung der Älteren verstricken sich zurzeit in sehr grosse Widersprüche.

SCHLUSSFOLGERUNGEN:​
Die Bevölkerung in Europa hat sich in der zweiten Hälfte des 20 Jahrhunderts erfreut nicht mehr in menschenverachtenden Diktaturen zu leben. Zu Beginn des 21 Jahrhunderts setzen nun politische Kräfte unter dem Deckmantel von Demokratie und Globalisierung die BEVÖLKERUNGSVERACHTEN​DEN METHODEN systematisch ein.


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72%
(25 Stimmen)
Werner Nabulon sagte Juni 2011

Wenn man Eu weit hört, was da für Probleme zu lösen sind, besser gesagt zu lösen wären, und die PFZ Bestimmungen dies eigentlich auch zulassen würden.

Und man setzt sich wieder an einen Tisch, bespricht zum Xten Mal Probleme, zeigt Lösungen auf die dann bei Härtefällen nicht angewendet werden, das gibt zu denken.

Ich persönlich schliesse Verträge an, die kurz, klar und verständlich geschrieben sind, was natürlich bei so einem Werk nicht so einfach ist, und dann wird der Vertrag eingehalten.

Inter​essant ist ja, die Vertragsklauseln kommen ja meist dann zu tragen, wenn eben dieser nicht eingehalten wird, was seit längerem der Fall ist.
Und dann steht da, dass man in so einem Fall so einen Vertrag aufkünden kann, weil Grundlegende Vorgaben nicht eingehalten werden.
Und nun soll man Angst vor Repressionen haben? Das wäre ja dann noch das Pünkten auf dem i.


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54%
(46 Stimmen)
Rolli Anderegg sagte Juni 2011

Bitte jetzt handeln und nicht erst morgen

Ich weiss nicht was hier ein runder Tisch ( oder ein eckiger?) bringen soll? Die Probleme sind ja schon länger bekannt, verschärfen sich immer weiter, ohne grosse Alternativen, während die Zeit drängt: Entweder wursteln wir der PFZ zu liebe weiter, ohne diese zu kündigen, damit wir gut dastehen in der EU, dafür mit den größten Nachteilen; oder dann eben müssen wir die Variante der SVP nehmen! Auf 10-20 Jahre hinaus zu spekulieren ist mir viel zu konfus und vor allem zu spät!

Das Hauptproblem sind hier nämlich die knappen und engen Platzverhältnisse in der Schweiz. Damit wir hier nicht noch mehr in Platznot kommen, ist es nötig die PFZ zu kündigen und alle wichtigen Teile davon neu zu verhandeln, damit wir wieder mehr Luft kriegen zum amten in diesem Land!

Bei Frau Fiala gehe ich dann aber nicht davon aus, dass sie die PFZ kündigen und neu verhandeln lassen möchte. Dafür redet Frau Fiala vom Runden Tisch Mi­gra­ti­ons­po­li­t​ik 2030. Aber dieser Tisch ändert ja nichts an der Tatsache, dass wir eben nur die knappen Platzverhältnisse haben, die wir eben schon immer hatten! Und das ist ja das Hauptproblem an der ganzen Sache, wir können ja nicht die Alpen wegsprengen zum Raumgewinn, dass geht halt leider nur in die Richtung der SVP, möglichst bald, aber nicht mit einem konfusen Runden Tisch!

Die Wirtschaft hat uns mit dieser PFZ größte Angst eingejagt. So z.B auch schon bei den Bilateralen 2, wo u.a auch Polen darunter fällt. Wir hätten Probleme in der Wirtschaft für die Fachkräftesuche, wenn wir nicht diesem Vertrag zustimmen würden, argumentierten damals die PFZ-Anhänger.

Dumm​erweise habe ich heute aber einen polnischen Professor kennen gelernt, der minds.schon seit 12 Jahren in der Schweiz wohnt, hoch dekoriert, mit guten Job in Zürich ( ETH?), mit drei erwachsenen Kindern und eigenem Haus. Wir konnte also schon vor der PFZ ausgezeichnete Fachkräfte ins Land hereinholen!

Die gleiche Angstmacherei wurde uns dann von der Wirtschaft und der FDP bei Rumänien/Bulgarien eingejagt. Schon Jahre vor dieser Abstimmung kannte ich einen Schweizer, der im rumänischen Donaudelta erfolgreich eine Bootsvermietung und Werft betreiben konnte! Von wegen wir Schweizer hätten uns bislang schlecht in Rumänien niederlassen können! Das gilt übrigens auch für Rumänen in der Schweiz! Die wirklichen Probleme dort unten sind nämlich die Korruption, Bürokratie und die Arbeitsmoral, was aber nichts mit der PFZ oder ohne diese zu tun hat!

Anhand nur schon von diesen zwei Beispielen, sollten die PFZ-Befürworter endlich damit aufhören, den Leuten Sand in die Augen zu streuen und sie zu verängstigen! Es geht nämlich auch ohne PFZ, wir erhielten auch schon vor 20 Jahren die Leute die wir brauchten! Die Schweiz besteht dann auch nicht bloss aus Grosskonzernen und Akademikern, für die vor allem diese ganze PFZ maßgeschneidert wurde! Wir verdienten dann auch wohl schon vor der PFZ jeden 2. Franken im europäischem Ausland! Und was hier mit der PFZ in Sachen Schwarzarbeit und Lohndrückerei so abläuft ist unterste Schublade!


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48%
(23 Stimmen)
Anton Keller sagte Juni 2011

Ich hätte ihnen auch sagen können, dass der Bunderat umsetzbare Lösungen vorschlagen muss. Denn dies ist die Aufgabe des Bundesrats.

Nur haben wir zurzeit einen Bunderat und ein Parlament, das vor dem konkreten Ausarbeiten des Ausstiegszenario schon entschliesst aus dem Atom auszusteigen. Machen wir es doch gleich. Entscheiden wir den Ausstieg aus dem Arbeitskräftemangel per 2030, bevor wir entscheiden, wo wir neue Städte bauen wollen, wie wir die Infrastruktur ausbauen und woher wie die Energie nehmen wollen.


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39%
(36 Stimmen)
Doris Fiala sagte Juni 2011

Sehr geehrter Herr Oberholzer

Besten Dank für Ihr Interesse an meinem Blog und Ihren Diskussionsbeitrag!

Wie der Bericht des Runden Tisches für Migration - Bericht zur Schweizerischen Migrationspolitik 2030 - aufzeigt, wird die Demographie in der Schweiz zwangsweise zu einem Arbeitkräftemangel führen.

Hier finden Sie den betreffenden Bericht: http://www.fiala.ch/p​df/Runder_Tisch_Migra​tion_Schlussberericht​%20Ausgangslage_Persp​ektiven_Herausforderu​ngen_Summary_Juni_201​1.pdf

Dabei geht es nicht nur um Fachkräfte in Bereichen wie Hotellerie oder dem Spitalwesen, sondern auch und insbesondere um hochgebildete Personen, um Ingenieure, Informatiker und Finanzexperten. Es ist somit auch zum Wohle der Schweizer Bevölkerung, dass die reguläre Migration kontrolliert und in Kooperation mit allen betroffenen Parteien auch in Zukunft stattfinden kann.

Nur mehr, nicht weniger Kooperation und schon gar keine Abschottung führen zum Ziel.


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73%
(33 Stimmen)
Werner Widmer sagte Juni 2011

Es wird viel geredet in Bern, aber nicht gehandelt. Die Abstimmmungsresultate​ zu diesem Thema werden ignoriert oder bewusst verzögert. Im Moment haben die Parteien ohnehin andere Probleme, da steht der Wahlkampf im Vordergrund und nicht die aktuellen, zukunftsrelevanten und drängenden Probleme.


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73%
(37 Stimmen)
Peter Oberholzer sagte Juni 2011

DIE PROFITGIER SOLL AN DER EINWANDERUNG SCHULD SEIN

Geschätzte Frau Nationalrätin Fiala

Nationalrat Otto Ineichen ihrer Partei umschreibt die massive Verdrängung von inländischen Arbeitnehmenden. Die Grossbetriebe haben gemäss seinen Angaben tausenden qualifizierten Arbeitnehmern über 50 Jahren gekündigt.

Zeitungsartikel: http://www.blick.ch/n​ews/politik/wahlen201​1/profitgier-ist-an-d​er-einwanderung-schul​d-175455

Die Aufgaben der Politik bestehen darin, die Profitorientierung der Unternehmen in geordneten Bahnen zu halten. Die Verdrängung von inländischen Arbeitskräften hat gemäss ihrem Parteikollegen Ineichen ein alarmierendes Ausmass angenommen. Das negative Ausmass ist massiv und kann nicht mehr mit geordneten Verhältnissen oder Ängsten umschrieben werden. Mit der in diesem Blog angestrebten Vorgehensweise wird sich aber die Profitgier noch weitere zwanzig Jahre frei entfalten können.

Der Ruf aus der Bevölkerung nach hochqualifizierten Personen in der Politik nimmt weiter zu. HOCHQUALIFIZIERTE PERSONEN LEITEN WIRKSAME SITUATIONS-VERÄNDERUN​GEN IM ENTSPRECHENDEN ZEITPUNKT EIN. Die Absicht ihrer geplanten Vorgehensweise ist davon weit entfernt.


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