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In der Asyl­frage dre­hen wir uns im Kreis. Seit Jah­ren wird das Asyl­ge­setz verschärft und die Pro­bleme neh­men zu. So­lange für die meis­ten Men­schen aus­ser­halb Eu­ro­pas die Asyl­schiene die ein­zige Möglichkeit ist, hier­her zu kom­men, wer­den wir auch mit Wirtschaftsflüchtling​en zu tun ha­ben. Schärfere Kon­trol­len an Eu­ro­pas Aus­sen­gren­zen und stren­gere Asyl­ge­setze ar­bei­ten hauptsächlich den Schlep­pern in die Hände, die sich eine gol­dene Nase verdienen. 

Neben rascheren Asylverfahren sollten wir auch einmal an Wirtschafts-, Austausch- und Ausbildungsprogramme mit den Herkunftsländern denken. Das dürfte auch Verbesserungen im Vollzug der Rückführung von abgewiesenen Asylsuchenden führen.


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Kommentare von Lesern zum Artikel

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56%
(9 Stimmen)
Anton Keller sagte September 2012

Brigitte Fischer,

Sie gehen davon aus, dass die undemokratischen Strukturen, welche nicht auf die Minderheiten Rücksicht nehmen, so plötzlich kooperativ verhalten, nur weil wir ihnen Geld geben. Das Geld nehmen sie schon, aber an die Abmachungen halten, tun sie sich dann doch nicht.

Im Gegenteil, indem wir die Attraktivität bei ungerechtfertigten Asylgesuchen erhöhen (etwa mit Rückkehrgeld) , werden wir die Asylindustrie noch mehr ausbauen müssen.

Wie war das doch mit den serbischen Asylbewerber. Nur weil innerhalb zweier Tage entscheiden wurde, sind die Asylbeweber auf Null zurückgegangen. Es hat sich für diese Asylbewerber einfach ökonomisch nicht mehr gelohnt. Ökonomen nennen dies "induzierte Nachfrage".

Wenn die Grünen etwas für den Weltfrieden machen wollen, sollen sie sich dafür einsetzen, dass die Asylbewerber in einem armen Drittland warten müssen. So erhält ein armes Land, das es nötig hat, die Schweizer Betreuungsgutschrifte​n. Dann würden aber die Schweizer Asylindustrie zusammenfallen, und dies wollen die Grünen doch nicht.


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