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Schon wieder Sommerzeit-Umstellung​!

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Am Sonn­tag, den 25. März, müssen wir wie­der eine Stunde früher auf­ste­hen und brin­gen des­halb un­sere in­nere Uhr wegen der Som­mer­zeit-Re­ge­lu​ng aus dem Rhyth­mus. Da diese Zeit­um­stel­lung vor allem Kin­der und Ju­gend­li­che be­trifft, wel­che dar­un­ter lei­den, reichte ich an der Frühjahrsession in Bern eine In­ter­pel­la­tion mit fol­gen­dem Text ein:

 

Regelmässig zur „Sommerzeit-Umstellun​g“ erhalte ich eine grosse Anzahl Briefe, E-Mails und Telefonate von besorgten Eltern, Lehrern und Therapeuten. Diese Reaktionen zeigen mir zusätzlich auf, dass es sich bei der „Sommerzeit-Umstellun​g“ im Frühjahr für viele um ein echtes Problem handelt,- vor allem aber für junge Menschen.

 

„Die meisten Jugendlichen sind sowieso ‚Nachteulen’ und haben bereits ohne Zeitumstellung Probleme, morgens in der Schule fit und leistungsfähig zu sein“, sagt Prof. Dr. Ch. Randler, von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Seine Studie mit 500 Jugendlichen belegt, dass die jungen Menschen zwei bis drei Wochen brauchen, um sich auf die neue Situation der Zeitumstellung im Frühjahr anzupassen. Die Müdigkeit nimmt zu, die Leistungsfähigkeit wird eingeschränkt und die Noten können sich deshalb bei den Betroffenen sogar verschlechtern. Die Studie wurde auch in der renommierten Fachzeitschrift „Sleep Medicine“ publiziert.

 

Ich stelle Ihnen deshalb - auch für andere interessierte Erziehungsberechtigte​, Lehrer und Betreuer - die Fragen:

 

  1. Ist Ihnen dieses Problem, besonders bei Jugendlichen, bekannt?

 

  1. Was wären Ihre Lösungsansätze für dieses Problem?

 

  1. Eine​ der vielen Möglichkeiten wäre, dass im Frühjahr, bei der „Sommerzeit-Umstellun​g“, der Schulanfang um eine Stunde nach vorn verschoben wird. Was ist Ihre Meinung dazu?

 

  1. Die Umstellung auf Sommerzeit im Frühjahr betrifft jedes Jahr Millionen von Menschen. Dennoch sei die Öffentlichkeit über deren gesundheitliche Auswirkungen kaum informiert worden, melden die Forscher. Was sagen Sie dazu?

 

Gerne hoffe ich, dass Sie die Brisanz dieses Problems erkennen. Mit einer Lösung würden Sie diejenigen Reihen der aufgeklärten Menschen bereichern, welche die neuesten wissenschaftlichen Ergebnisse und Beweise nicht nur zur Kenntnis nehmen, sondern sie im Interesse unserer Jugend auch berücksichtigen.

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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42%
(12 Stimmen)
Jürg Rimann sagte March 2012

Liebe Frau Estermann
In der Schweiz haben sicher andere, wichtigere Probleme als die Sommerzeit umstellung. Es gibt doch noch so viele andere Probleme für die es sich lohnt dafür einzustehen. Diese wichtigeren Themen würden, aufgeliestet, eine ganze Seite füllen, da ist sicher auch etwas dabei wofür auch Sie zu gebrauchen sind.


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71%
(17 Stimmen)
werner witschi sagte March 2012

Es ist Sonntag und ich fühl mich gut, freu mich auf heute Abend länger bei Tageslicht und Sonne am Gläsli zu nippen.


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52%
(29 Stimmen)
Rudolf Mohler sagte March 2012

Alle Jahre wieder – die unnötige Diskussion zur Sommerzeit

Frau Estermann belästigt uns im Halbjahres-Rhythmus mit ihrem Sommerzeit-Geplärr. So gebe ich ihr halt alle Halbjahre wieder die gleiche Antwort. Yvette Estermann wird es wohl kaum je begreifen, daß ihr Sommerzeit-Thema ein Hafenkäse ist. Was sie sehr wohl versteht, ist die in diesem Thema nun wirklich sinnlose EU-Abgrenzungsübung. Wohl der Bundesparlamentarieri​n, die keine wichtigeren Themen hat.

Doch ein paar Fakten interessieren sicher neue Vimentis-Leserinnen und -Leser. Hier kommen sie:

Es ist schon faszinierend, wie sich die Sommerzeit-Gegner Jahr für Jahr sich über diese menschengemachte Einteilung aufregen und sich dabei immer wieder um geografische Realitäten foutieren.

Südafri​ka kennt eine Zeitzone. Vom östlichsten Punkt, der im Krüger Nationalpark liegt, bis zum westlichsten Punkt beträgt die Differenz in Längengraden 15 Grad und 53 Minuten. Das ergibt eine Zeitdifferenz von gut 62 Minuten. Also beim gleichen Stundenschema, das über dem ganzen Land liegt, beträgt die mittlere Tageslichtdifferenz etwas über eine Stunde.

So, und nun sagt man, Südafrika sei halt ein großes Land. Deshalb folgt hier ein sehr einfach nachvollziehbares Beispiel aus Europa. Zwischen der Elsässer Hauptstadt Straßburg und der bretonischen Hafenstadt Brest beträgt die Differenz 12 Längengrade und 23,5 Dezimalminuten. Das entspricht einer Zeitdifferenz von 49 Minuten. Somit beginnt in Frankreich – vom Tageslicht her gesehen – der Tag am Rhein fast eine Stunde früher als im französichen Département Finistère.

Und für jene, denen das immer noch zu europäisch ist, gibt es auch ein SVP- – äh, Entschuldigung – ein Schweizer Beispiel: Ohne Einbezug von lokalen Umständen wie die Gebirgslandschaft, die immer geringfügige Abweichungen mit sich ziehen, müssen vom Verlauf des Tageslichtes her die Schweizerinnen und Schweizer in der östlichsten Gemeinde, in Müstair GR 18 Minuten früher aufstehen, als die Genferinnen und Genfer, die in der westlichsten Gemeinde der Schweiz, in Chancy GE wohnen.

Glaubt eigentlich jemand ernsthaft, die Elsässer würden an der Tatsache, daß bei Ihnen die Tageshelle eine Stunde früher eintritt als am bretonischen Atlantik so sehr leiden, wie Sommerzeit-Gegner es uns Schweizern gerne weismachen wollen? Glaubt wirklich jemand, daß die Mitbürgerinnen und Mitbürger im Val Müstair weniger glücklich sind, als ihre welschen compatriotes aus der Genfer Gemeinde Chancy, weil diese – wenigstens dem Tageslicht nach – noch 18 Minuten länger liegen dürfen? Oder sind die Einwohner von Chancy möglicherweise deswegen unglücklicher als ihre Mitbürger aus Müstair, weil sie bei gleicher Weckzeit noch 18 Minuten länger im Dunkel herumirren müssen?

Übrigens: Die Tageslichtdifferenz vom kürzesten zum längsten Tag im Jahr ist gewaltig gegenüber dieser einen Sommerzeit-Stunde, beträgt diese Differenz doch nur die "Kleinigkeit" von 7 Stunden und 39 Minuten!

Und den Hühnern ist beim Eierlegen, den Kühen beim Milchgeben und den Rehen beim Austritt zum Aser unsere menschengemachte Zeitschablone, die wir über den Tag legen, völlig egal. Sie schauen auch nie auf die Kirchturmuhr. Sie alle tragen das Gesetz der Zeit in sich und richten sich einfach stets nach dem Tageslicht.



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75%
(20 Stimmen)
Stefan Pfister sagte March 2012

Kommt jetzt alle sechs Monate so ein Artikel?


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59%
(27 Stimmen)
Peter Meyer-Wartmann sagte March 2012

Ehrlich, Frau Estermann, haben Sie wirklich keinen dringenderen Probleme die der Lösung harren?


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59%
(17 Stimmen)
Beat Sollberger sagte March 2012

Wer für den ausstieg in der Kernenergie ist, muss folgerichtig auch für die Abschaffung der Sommerzeit sein!
Eingeführt wurde die Sommerzeit damals zunächst in der Hoffnung, unter dem Eindruck der Ölkrise Energie einsparen zu können, da die eine Stunde später einsetzende Dunkelheit weniger künstliche Beleuchtung nötig machen sollte. Die erhofften Energieeinsparungen blieben jedoch aus, und so wird die Sommerzeit heute mit der relativ dünnen Formulierung „zur besseren Ausnutzung der Tageshelligkeit“ begründet. Ein weiterer Grund ist die 2002 erfolgte Harmonisierung der Sommerzeitregelung innerhalb der EU-Staaten. Da sich der natürliche Zeitablauf des Universums nicht an die Vorgaben des EU-Parlaments hält, gehen während der Sommerzeit Europas Uhren um eine Stunde gegenüber dem natürlichen Tagesablauf vor. Das heißt alle astronomischen Ereignisse treten scheinbar eine Stunde später ein, weil die Uhr ja bereits eine Stunde vorgestellt ist. Somit steht die Sonne nicht um 12 Uhr Mittags im Süden, sondern um 13 Uhr Sommerzeit. Und ebenso ist wahre Mitternacht nicht um 0 Uhr Nachts, sondern um 1 Uhr Sommerzeit.
Gegenübe​r der gültigen mitteleuropäischen Zeit (MEZ), bzw. der mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) ist dann noch eine Korrektur je nach Standort des Beobachters gültig.



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41%
(22 Stimmen)
Bea Habegger sagte March 2012

Wurde dieser Beitrag von der boomenden Pharmaindustrie oder von der boomenden Psycho-Zunft angeregt/und oder gar finanziert? Das Volk lehnte seinerzeit die Sommerzeit ab, die Politik zwängte sie durch und nun wollen die Politiker wieder ein bisschen diskutieren über die Sommerzeit? Gibt Sitzungsgelder. Und die Krankmacherlobby hat derzeit auch gerade nichts spanndens....Gehört Frau Estermann auch zu den topmodernen Präventionsfanatikern​(grössten Kostenverursachen des derzeitge Gesundheitssystems, jammern ohne Ende und immer neue Kosten verursachen), welche sich zuweilen immer mehr als verlängerte Arme der Pharma und Psychobranche entpuppen? Wenn man bestehende Probleme nicht lösen kann, sucht man eben neue die sich vermarkten lassen, nicht wahr Frau Estermann?


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46%
(26 Stimmen)
Helmut Barner sagte March 2012

Na wunderbar! Wir passen uns nach Frau Estermanns Plänen Russland an! Verkappte Agentin Brüderchens?




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48%
(42 Stimmen)
Rolli Anderegg sagte March 2012

Gibt, oder gab es hier jemals Berechnungen und Studien, die besagen würden, dass mit einer Sommerzeit weniger Strom verbraucht wird?? Und gib es diese Sommerzeit eigentlich nur in Europa?? In Nordafrika gibt es diese nicht so viel ich weiss, obwohl teilweise im selben Zeitfenster wie Mitteleuropa.



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38%
(53 Stimmen)
Georg Stamm sagte March 2012

Bei dieser Sommer-/Winterzeit handelt es sich wieder um einen EU-Blödsinn, den die Schweiz wohl oder übel mitmachen musste. Soviel ich weiss, war die Motivation in erster Linie ein erhofftes Stromsparen, das allerdings nicht eingetreten ist. Die Schweiz kann leider nicht als "Insel" zum bewährten Zeitregime zurück. Das müsste von Brüssel aus kommen. Doch dort muss man die Eurozone retten und hat hieran kein Interesse. Und so stellen wir denn die Uhren um und um und um ...


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47%
(77 Stimmen)
Umberto Marzo sagte March 2012

Die Schweizer-Stimmbürger​ haben mehr als einmal NEIN gesagt zur Einführung der Sommerzeit. Die Politik hat dem klaren Willen der Stimmbürger nicht entsprochen und in eigener Regie entschieden. Mehr als nur fragwürdig. Aber eben, das sind unsere Politiker (Volksvertreter ! ? ! ?)
Es gibt eigentlich nur eine Lösung:
Die kosten verursachenden Umstellung so schnell wie möglich abschaffen, denn es gibt überhaupt keine Energieeinsparungen !!! Was unsere Politiker aber nie wahrhaben wollten.
Die Industrie/Wirtschaft,​ die privaten Haushalte etc. brauchen genau gleich viel Strom um ihre Produkte zu erstellen, ob es Sommer oder Winter ist.
Wenn dem nicht so ist, soll sich jeder - aber mit stichhaltigen Argumentationen - melden, der immer noch das Gegenteil behauptet !!!
Bin mal wirklich gespannt wer sich mit welchen Argumenten meldet.



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84%
(70 Stimmen)
Werner M. Rohr sagte March 2012

Sorgen haben manche Leute ... beneidenswert!


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66%
(50 Stimmen)
Reto Gross sagte March 2012

Die CH ohne Umstellung hätte dann als einziges Land in Europa DIE wirkliche SOMMERZEIT.


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63%
(120 Stimmen)
Alois Amrein sagte March 2012

Frau Estermann, ganz Europa akzeptiert die Sommerzeit, auch Ihr Heimatland Slowakei. Können Sie es nicht lassen, sich lächerlich zu machen?



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70%
(119 Stimmen)
Thomas Steffen sagte March 2012

Gesundheitliche Probleme wegen der Sommerzeit - ich glaube mich tritt ein Pferd. Klar, die "Experten" finden es gibt ein Problem. Diese Experten verkaufen dann 10 Psychotherapien zum Preis von 9.

Man behauptet, dass bei Flügen in andere Zeitzonen pro Stunden einen Tag zur Angewöhnung nötig sind. Einmal abgesehen davon, dass ich aus Erfahrung weiss, dass da nicht stimmt, es zudem darauf ankommt ob gegen oder mit der Zeit fliegt und bei jeder Person anders ist, sollen die armen Schulkinder plötzlich zwei bis drei Wochen benötigen um eine Stunde Unterschied zu verarbeiten ?!

Ich muss Herr Burgermeister Recht geben - ich hoffe sehr, dass man in Bern noch wichtigere Sachen zu entscheiden hat als so einen Schwachsinn.


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