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Souveränität oder Abhängigkeit?

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KKW Mühleberg ab­schal­ten? Ger­ne, aber dann bitte ein neues als Er­satz bau­en!  In einer Volks­ab­stim­mung vom Fe­bruar 2011 sprach sich die Mehr­heit der Ber­ner genau für die­ses Vor­ge­hen aus. Auch wenn Mühleberg ver­schwin­den soll­te, sind wir künftig auf Kern­ener­gie an­ge­wie­sen. Heute macht sie gut 40% aus. Selbst wenn wir auf jedes Haus­dach So­lar­zel­len, in jede Land­schaft  Windräder und jeden Bach mit einem Wehr überbauen – al­ter­na­tive Ener­gien können Kern­kraft nicht er­set­zen. Zumal Son­ne- und Win­d­ener­gie nur dann Strom pro­du­zie­ren können, wenn das Wet­ter dafür mit­spielt. Ein­zige echte Al­ter­na­ti­ven sind heute Gas-­Kom­bi-­Kraft­we​r­ke. Doch auch bei die­sen  überwiegen die Nach­tei­le. Sie sind mas­sive CO2-Schleu­der und ma­chen die Schweiz abhängig von Gas-Im­por­ten aus dem Aus­land.

Die Stromversorgungssiche​rheit ist ein wichtiger Faktor für die Wirtschaft. Unternehmen siedeln sich dort an, wo die Verfügung und die Kosten für Energie berechenbar sind. Nicht nur als Arbeitnehmer sind wir an einer sicheren Energiepolitik interessiert. Sollte Strom knapp werden, steigen die Preise massiv an. Dies berappen schlussendlich Hauseigentümer und Mieter.

Und eine Stromknappheit ist real: Diesen Winter drohte Frankreich wegen dem hohen Energierbrauch erstmals Stromausfälle.

Schwe​izer KKW gehören zu den sichersten der Welt, deren Standards werden stetig erneuert und kritisch hinterfragt. Neue KKW sind effizienter, leistungsfähiger und sicherer. Schalten wir die alten Kraftwerke ab und ersetzen sie durch neue!


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Kommentare von Lesern zum Artikel

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75%
(4 Stimmen)
Sägesser Barbara sagte Februar 2013

Diese Studie kann die Pläne der Atomlobby erschüttern: Haftungsbeschränkunge​n und staatliche Förderungen von AKWs sind europarechtswidrige Wettbewerbsverzerrung​ - Anschober leitet Rechtsschritte ein und startet politische Initiativen - neuer Hebel für den Einstieg in den Atomausstieg...

ht​tp://www.anschober.at​/politik/presse/1631/​studie-erschuettert-d​ie-atomlobby


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0%
(5 Stimmen)
Rolli Anderegg sagte Februar 2013


Mehr zum Thema finden Sie auf diesem ausgezeichneten Blog:

http://www.p​ro-swissness.ch/2013/​02/09/fukushima-effek​t-wo-bis-du-nur-gebli​eben/


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60%
(10 Stimmen)
Karl Müller sagte März 2012

"Ein­zige echte Al­ter­na­ti­ven sind heute Gas-­Kom­bi-­Kraft­we​r­ke."

Es gibt noch eine andere Alternative, technisch viel simpler und ohne zusätzliche CO2-Emission:

Die ultimative Alternativenergie: Weniger Stromkonsumenten!

​Wie soll das gehen?
In der Schweiz leben etwa 750'000 Ausländer, die von der Wirtschaft nicht benötigt werden. Diese Zahl erscheint auf den ersten Blick unheimlich hoch aber sie ist leicht zu erklären:
In der Schweiz fehlen etwa 450'000 Arbeitsplätze. Für eine Begründung dieser erschreckend hohen Zahl, siehe mein Kommentar unter:
http://www.vi​mentis.ch/d/dialog/re​adarticle/zersiedelun​g-auch-im-mittelland-​bekaempfen/
Für die meisten arbeitslosen Schweizer gäbe es eine Stelle, die von einem Ausländer besetzt wird.
Die Erwerbsquote der Ausländer beträgt etwa 60%, es kommen also noch etwa 300'000 nicht arbeitende Familienmitglieder hinzu.
Das sind total 750'000 Ausländer.

Es ist offensichtlich: wenn diese 750'000 Ausländer nicht in der Schweiz leben würden, wäre der Stromverbrauch entsprechend kleiner.

Ist es möglich dafür zu sorgen, dass weniger von der Wirtschaft nicht benötigte Ausländer in der Schweiz leben?
Lässt es sich erreichen, dass die Unternehmer Schweizer beschäftigen und nicht Ausländer?
Was kann man tun?
Den Staat rufen und eine irrsinns Bürokratie aufbauen?
Nein, das ist nicht nötig. Es genügen einige einfache Massnahmen:

Für den Arbeitsmarkt muss gelten:
Die Schweizer müssen für die Unternehmen billiger werden als die Ausländer.
Die Neueinwanderer müssen für die Unternehmen teurer werden als die alteingesessenen Ausländer.
Das Ganze muss für die Unternehmen kostenneutral sein.

Da liegt eine Lenkungsabgabe auf der Hand.
Die Arbeitslosenversicher​ung wird anders finanziert:
Schweize​r sind für die Unternehmen gratis.
Die Beiträge für die Ausländer werden entsprechend erhöht.
Für Neueinwanderer gilt ein Malus: z.B. 100% im 1. Jahr, 80% im 2. usw.
Der Uebergang zum neuen Modell muss schrittweise vor sich gehen, sonst besteht die Gefahr, dass Firmen in Branchen mit hohem Ausländeranteil Konkurs gehen, weil die Kosten zu schnell ansteigen.

Durch diese simple Massnahme wird der gewünschte Effekt erzielt und die Unternehmen sanft in die richtige Richtung gelenkt. Und das ohne neue Bürokratie.

Die Lenkungsabgabe kann noch ergänzt werden durch einige Massnahmen im Sozialbereich (und bei der Ausländerpolitik, siehe weiter unten):

Ausländer erhalten keine Ergänzungsleistungen,​ Beiträge an die Krankenkassenprämie, Mietzinszuschüsse und vergleichbare Sozialleistungen.
Ar​beitslose Ausländer erhalten pro Jahr Erwerbstätigkeit in der Schweiz einen Monat Arbeitslosengeld, maximal soviel wie die Schweizer.

Wenn Ausländer Sozialhilfe beantragen, ihre Steuern oder Krankenkassenprämien nicht zahlen wird ihre Aufenthalts- bzw. Niederlassungsbewilli​gung automatisch in eine 60- bzw. 90-tägige Kurzaufenthaltsbewill​igung umgewandelt. Diese Bestimmung gilt auch rückwirkend, wenn die Ausländer diese Schulden nicht selber zurückbezahlt haben. Ein Schuldenerlass zählt also nicht.
Bei der Einreise muss jeder Ausländer ein Sozialhilfedepot hinterlegen, in der Höhe von 10'000 Franken, dieses Depot wird bei der Ausreise zurück bezahlt.
Ausländer erhalten nur so viel Arbeitslosengeld und Sozialhilfe wie es in ihrer Heimat üblich ist. Die Kosten der Sozialhilfe werden den Heimatstaaten in Rechnung gestellt.

Alle Ausländer zahlen als Kopfsteuer 5% ihres Einkommens, minimal 500 Franken pro Monat. Wenn die Arbeitslosenrate im Vorjahr grösser bzw. kleiner als 1% war, steigt bzw. fällt die Kopfsteuer um jeweils 1%, das Minimum 100 Franken.


Auch das Ausländerrecht sollte angepasst werden:

Voraussetz​ung für die Einwanderung ist eine gute Bildung: Ingenieur, Naturwissenschaftler oder eine solide Berufsausbildung. Denn in der Schweiz haben wir bereits mehr als genug schlecht qualifizierte Arbeitslose. Hinzu kommen Grundkenntnisse der lokalen Amtssprache (Sprachportfolio Niveau A2 bereits bei der Einwanderung).
Diese​ beruflichen Voraussetzungen gelten auch für die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligun​g (die Sprachkenntnisse müssen sich auf Niveau B1 verbessert haben), die Erteilung der Niederlassungsbewilli​gung (B2) und die Einbürgerung (C1), wenn die Ausländer bereits in der Schweiz leben.
Der Familiennachzug wird eingeschränkt.

Auc​h andere Staaten haben ein Ausländerproblem. Wie gehen sie damit um?
Das Ausländerrecht der skandinavischen Staaten ist in vielen Bereichen besser als unseres.
Es wird eine neue Arbeitsstelle beim Staat geschaffen. Eine Stelle genügt völlig, mehr Leute braucht es nicht. Der Stelleninhaber analysiert das Ausländerrecht der anderen Industriestaaten und sucht nach guten Ideen wie unser Ausländerrecht verbessert werden kann. Diese eine Stelle wird sich sehr schnell bezahlt machen.

Es wird ein Punktesystem eingeführt. Es gibt Punkte für:
Verurteilte Straftäter,
Verkehrs​- und andere Bussen und
Schulden bei den Steuer- oder Sozialbehörden.
Für die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligun​g, die Erteilung der Niederlassungsbewilli​gung und die Einbürgerung ist ein Punktestand von Null Punkten zwingende Voraussetzung.

Vie​le jugendliche Ausländer und Eingebürgerte sind entwurzelt.
Sie sind weder in der Schweiz noch in ihrer Heimat "daheim". Eine Minderheit dieser Jugendlichen wird dadurch zu einer Gefahr für uns alle.
Wie lässt sich dieses Problem verhindern?
Es dürfen nur Ausländer ohne Kinder im schulpflichtigen Alter einwandern.
Alle Ausländer müssen die Schweiz wieder verlassen bevor ihre Kinder in der Primarschule eingeschult werden. So wird eine problemlose Reintegration der Kinder in ihrer Heimat gewährleistet.
Für die bereits in der Schweiz lebenden Ausländer mit schulpflichtigen Kindern gilt eine Uebergangsregelung: Wenn keines der Kinder mehr als vier Jahre eine schweizer Schule besucht hat (ohne Kindergarten) wird die Aufenthalts- bzw. Niederlassungsbewilli​gung per Ende des nächsten Schuljahrs aufgehoben. (Wenn Kinder, die länger als vier Jahre schweizer Schulen besucht haben in ihre Heimat zurück kehren müssen, ist mit gravierenden Reintegrationsproblem​en zu rechnen. Diese gilt es zu vermeiden.)


Die konsequente Umsetzung dieser Vorschläge führt nicht nur zu weniger Atomstromkonsumenten sondern auch zu tieferen Sozialausgaben und zu einer besser integrierbaren ausländischen Bevölkerung.


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57%
(7 Stimmen)
Peter Schlemihl Wrobel sagte März 2012

Herr Hess vermittelt hier den Eindruck als ob es bei der Atomenergie keine Abhängigkeit vom Ausland gäbe. Das ist natürlich komplett falsch:

1. In der Schweiz wird kein Uran abgebaut, wir sind auf Importe angewiesen.
2. In der Schweiz kann kein Uran angereichert werden. Wir müssen unser Uran im Ausland anreichern lassen.
3. Wir haben in der Schweiz keine Wiederaufbereitungsan​lage. Auch hier sind wir vom Ausland abhängig.


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75%
(4 Stimmen)
Franziska Keller sagte März 2012

Wie ich sehe geht es hier nur ums liebe Geld. Es geht in dieser (und den meisten) Debatten zur Energiegewinnung nicht nur darum was mehr kostet, bzw. mehr oder weniger Gewinn für wen bringt.

Warum werden die Gefahren der Atomenergie immer so konsequent ausgeblendet und "schöngestreichelt"​? Mir geht für dieses Verhalten der Befürworter nach Tschernoby und nach Fukushima jegliches Verständnis ab!
Man findet andauernd Aussagen welche die jetzigen Zustände in Fukushima schönfärben wollen, während es ebenso genügend belegte Aussagen und Berichte gibt, die für das Land und die Bevölkerung zb. von Fukushima und Japan schreckliches aufzeigen. Darum kümmern sich die Befürworter der A-Werke aber nicht im geringsten - das ist nicht zu akzeptieren.
Ebenso wird andauernd übergangen, dass (vielen Dank Herr Steiner) bis jetzt in unserem Land von der Nagra noch kein Endlager für den Atommüll gefunden wurde und auch kein Platz dafür von der Bevölkerung jemals gutgeheissen worden ist.

Man spielt einfach auf Zeit - und liefert derweil die giftigen ausgedienten Brennstäbe ins Ausland wo die Bevölkerung nicht motzen darf wenn der giftige Müll gleich neben Wohngebieten und fliessenden Gewässern entsorgt wird - oder wie in Russland die längste Zeit in Fässern locker auf Parkplätzen gelagert wurde/wird.
Oder in Deutschland und in der Schweiz (?) einfach in den Auffangbecken gestapelt, im A-Werk selbst, so lange hochgiftig strahlend zwischengelagert wird bis man irgendwann Entsorgungslösungen dafür findet.

Die A-Werke erzeugen nicht nur Strom sondern enorm viele ungelöste Probleme und grosse Gefahren. Dafür hat man bis jetzt noch keine vernünftigen Lösungen gefunden, man wiegelt ab, redet nicht gern drüber, versucht die Tatsache zu verschleiern, dass man in einem Ernstfall keinen Schimmer davon hat was man tun könnte um die Bevölkerung zu schützen!!!
Nur nebenbei: Wir haben in der Jetzt-Zeit global gesehen so viele Kriege am laufen wie noch nie- und die Agressionsbereitschaf​t nimmt zu. Den Anschlag auf ein A-Werk einfach deswegen auszuschliessen weils bis anhin noch keinen gab halte ich für fahrlässig. Alle anderen Möglichkeiten die zur Katastrophe führen können bestehen auch weiterhin.

Wenn man - was ich glaube - die Förderung der Erneuerbaren so lange wie möglich blockieren will, nur um ja den Profit der Atomwirtschaft nicht zu gefährden und den Leuten deswegen ständig mit Strom-Engpässen droht, aber dafür mit den relevanten Informationen zu den Gefahren der Atomstromgewinnung hinter dem Berg hält, begeht man m.E. ein Verbrechen an der Menschheit! Man kann die Verantwortung für diese Strategie nie im Leben übernehmen (siehe Tepco und die Japanische Regierung) man spielt total verantwortungslos Roulette und hofft einfach darauf, dass sowas bei uns nicht passieren kann - oder bitte auch nicht im umliegenden Europa.
Wenn man aber subito die Forschung und Entwicklung der Erneuerbaren kompromisslos fördern würde und zudem im Sinne von Ecopop die Zuwanderung beschränken würde, generell die PFZ überdenken und neu verhandeln würde - dann würde man endlich mal eine konsequente Entscheidung (weg vom Atomstrom) konsequent umsetzen!!!!!
Was sich hingegen jetzt bezüglich des lauthals propagierten "Weg vom Atomstrom!" langsam abzeichnet ist die schrittweise Aufweichung dieses Bekenntnisses zugunsten derer die mit dem Atomstrom ihren Profit machen - auf Kosten derer die man jetzt mit der Angst vor Stromengpässen wieder in den Schatten unserer alten Meiler manipuliert und denen man im Ernstfall dieselben Märchen auftischen wird wie das Tepco mit der Bevölkerung in Japan getan hat.
Danke!




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67%
(9 Stimmen)
Roland Steiner sagte März 2012

Wenn die Schweiz die letzen Jahre nicht eine so immenses Bevölkerungswachstum gehabt hätte, könnte man heute ein Kraftwerk wie Mühleberg problemlos abschalten.

Somit Stichwort: Ecopop


Ich bin kein AKW-Gegner, aber ich bin dafür, dass langfristig die Atomenergie ersetzt wird, wenn es vernünftige Alternativen dazu gibt. Dies vor allem auch, da die Atomloby es bis heute nicht geschaft hat, ein Endlager für den Atommüll zu finden. Somit ist der Beweis erbracht, dass unsere Gesellschaft nicht bereit ist, die Atomkraft mit all ihren Konsequenzen zu tragen.


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50%
(6 Stimmen)
Anton Keller sagte März 2012

Ich bin erstaunt, dass hier diverse Kommentatoren noch der Illusion nachleben, dass jeder mit seinem einzigen Solarpanel auf dem Dach zur Energiewende beiträgt. Es ist absolut ökonomischer Schwachsinn eine so dezentrale Infrastruktur aufzubauen. Ein Solarpanel auf dem Dach ist nichts anderes als ein grünes Statussymbol. So wie in anderen Kreisen ein tiefergelegter BMW ein Statussymbol ist.

Das Ersetzen eines A++ Kühlschrankes mit einem A+++ Kühlschrank geht in die gleiche Richtung.

Und wer aus Angst das 2000-Watt Ziel nicht zu erreichen nur noch im Restaurant isst, trägt gar nichts dazu bei, denn auch dieser Energieverbrauch müsste dazugezählt werden.

Schliessli​ch ist es genau so unehrlich statt in der Schweiz Energie zu verbrauchen einfach die energieintensive Produkte (wie Solarpanels!) im Ausland zu kaufen. Mit einer Verteuerung des Stroms sorgen wir dafür, dass Landwirtschaft und Industrieunternehmen die Schweiz verlassen müssen oder eingehen. In Kombination mit dem durch die Politik beschleunigten Abbau im Bankensektoren bleiben nur noch wenige Branchen, die in der Schweiz überleben könnten.


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88%
(8 Stimmen)
werner witschi sagte März 2012

Herr Hess
Aus der Zeit heraus, als die AKW's noch dem Mainstream entsprachen, mussten ja deren Betreiber tausende Abnehmer suchen, welche die Bandlast abnahmen. Tausende Häuser wurden damals mit Elektrospeichern ausgerüstet. Nun Herr Hess, wir können uns wohl in dem Punkt einig sein, dass ein Elektrospeicher heute wohl nicht mehr das effizienteste Heizsystem darstellt und schnellstens ersetzt werden sollte. Im Einzugsgebiet der BKW haben wir zufälligerweise die grösste Dichte dieser Heizungen.
Der politische Wille, gepaart mit der aktuell besten Technik löst dabei wohl ein grosses Problem. Weitere Beispiele können beliebig aufgeführt werden.
Also, Sie sind Politiker.


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33%
(6 Stimmen)
J. Nyffeler sagte März 2012

Sehr geehrter Herr Hess
Was mich immer wieder überrascht ist dass genau die AKW -gegner am meisten Strom brauchen.
Habe dies jetzt 4x selbst erlebt.
Draussen Taghell und im Zimmer brennt Licht und die Schalusien sind unten, vor allem bei jüngeren Personen sehr oft zu sehen.
Da kann ich nur den Kopf schütteln.


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73%
(11 Stimmen)
Titus Sprenger sagte März 2012

Lieber Herr Hess

Vielleicht sollte es Ihnen entgangen sein, dass das Uran für den Betrieb von AKWs nicht aus einem Stollen unterhalb des Matterhorns gewonnen wird, sondern genauso aus dem Ausland stammt wie Gas oder etwelche Erdölprodukte.

Wenn wir wirklich unabhängig von ausländischen Energielieferanten und von Konflikten in diesen Ländern (wie etwa Irak, Iran usw. beim Erdöl) sein wollen, dann sollten wir uns auf jene Energiequelle besinnen, welche die SVP in ihrem Logo verinnerlicht hat und lokal gewonnen werden kann: Die Sonne.


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53%
(17 Stimmen)
David Mayer sagte März 2012

Herr Hess

Ihre Argumente mögen wohl stimmen, aber mit Sätzen wie: "Schweizer KKW gehören zu den sichersten der Welt, deren Standards werden stetig erneuert und kritisch hinterfragt" disqualifizieren Sie sich selbst. Worte wie Sicherheit und AKW im gleichen Atemzug zu erwähnen, ist schon fast geschmacklos, angesicht der kürzlich eingetretenen Ereignisse.

Es bleibt IMMER ein Restrisiko. Das Resultat ist in Japan ersichtlich.

Auf der anderen (politischen) Seite, fordert jeder den Ausstieg aus der Atomenergie. Bisher alles heisse Luft! Wer hat einen Plan?

Aber ich mache mir keine Sorgen, in 4 Jahren wird das Thema sicher wieder aufgegriffen.........​.oder bei der nächsten Katastrophe?


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46%
(24 Stimmen)
Stefan Pfister sagte März 2012

Erich Hess sagte vor Monaten den Medien gegenüber, dass wir noch in 150 Jahren AKWs haben werden.

Eine ETH Studie sagt dagegen, dass der Atomausstieg in den nächsten Jahrzehnten möglich ist, sofern der politische Wille dazu vorhanden ist.

Da ist die ETH vertrauenswürdiger.

Ausserdem nervt der Mythos vom "unabhängigen" Atomstrom. Das Uran wird im Ausland abgebaut und angereichert. Tolle Unabhängigkeit.

Un​d mit den Projekten, die durch den KEV-Deckel blockiert sind, können wir Mühleberg dreimal ersetzen.


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