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SP plant ihren nächsten Coup

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Die SP Schweiz plant ihren nächsten Po­lit-­Coup: Ver­tei­di­gungs­mi­n​is­ter Mau­rer soll nicht Bundespräsident wer­den. Mau­rer gehört zum gemässigten, kon­zi­li­an­ten Flügel der Volkspartei.

Damit versucht die Linke erneut eine Jahrzehnte alte Regel des Parlaments zu brechen, die für Landesfrieden sorgen soll. Mit Verbündeten aus dem Mitte-Lager soll der Verteigungsminister gebodigt werden.

Die Begründung wird von SP-Fraktionschef Andy Tschümperlin wie folgt erläutert:

  1. Der Verteidungsminister habe seine Rolle als Bundesrat auch nach mehreren Jahren nicht gefunden

  2. Gegenüber der Zeitschrift «Die Zeit» sagte der SVP-Magistrat: «Heute will ja niemand, der noch alle Tassen im Schrank hat, in die EU.». Maurer solle dafür einen Denkzettel erhalten

  3. Signal ins Ausland. Man wolle mit der EU nicht auf Kollisonskurs gehen. Man stehe unter grossem ausländischen Druck. «Die Schweizer Politik würde damit zeigen, dass nur wer das nötige Format hat, Regierungschef unseres Landes werden kann.» 

Blick schreibt: "Ist es ernst gemeinte Sorge um die Schweiz – oder eine billige Retourkutsche, um Micheline Calmy-Rey zu rächen, die 2010 von der SVP kaum eine Stimme bekam?"

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Kommentare von Lesern zum Artikel

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48%
(33 Stimmen)
Jean-Pierre Lips sagte July 2012

Ich kann Ihnen nur sagen, das was Sie hier schreiben von wiederholter Regelbrechung, (was war da mit Herrn Blocher seiner Immunität,deren er sich sicher war) kann ich mich nur wegschmeissen vor Lachen! Dann müsste die meisten der SVP bildlich gesprochen schon lange in Regensdorf sein. Das ist genau so ein Blödsinn!! zb. als Herr Freysinniger im Ausland war.

Wenn man das Ganze sachlich ansieht, ist die Politik durch vor allem der SVP und der FDP verändert worden. Es sind viele Faktoren zusammen gekommen, das auf einmal die Schweiz, wie man miteinander umgeht, ausser jedem Vorschlag vom Knigge ist, schon fast Strassentauglich!!

Die SP konzentriert sich nicht darauf, die SVP fertig zu machen. Die SP versucht bestmöglichste, sachliche und zukunftsorientierte, nachhaltige Politik zu machen. Deshalb ist das Zeichen nicht falsch! Gelingen kann nicht immer alles, aber Zeit für Retourkutschen haben vielleicht andere Parteien die Zeit dazu, die SP aber sicher nicht. Denn wir konzentrieren uns darauf, für Alle da zu sein und sich nicht auf die Obersten 10'000 zu konzentrieren.

Und​ das Herr Maurer nicht das Präsidialjahr nicht das nächste Jahre übernehmen sollte, finde auch ich nicht die dümmste Idee. Denn dann könnte es wirklich passieren, dass wir uns nachher von der EU alles auf die Nase binden lassen müssen, denn das Abkommen ist kein Zuckerschlecken! Das sind tausende Seiten von Abkommen, die eingehalten werden müssen WEIL, genau, sonst Sanktionen kommen und Deutschland ist nun mal nach Amerika unser grösster Geschäftspartner!!


Aber die Musik macht den Ton, wie in JEDEM Bereich und auch in jedem Land im Leben! Denn, über die reisserischen Titel die die SVP jeweils hat, kann man im Buch von Hernn Krämer "Die Angst der Woche" nachlesen wie das geht, nämlich nur um reine Angst zu schüren.......

Es grüsst Sie
J.P. Lips


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37%
(91 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte July 2012

Herr Maurer ist klar die falsche Person für das Amt des Bundespräsidenten!


1. Er ist mit seiner Aufgabe als VBS-Vorsteher schon jetzt völlig überfordert. Wenn er nebenbei auch noch das Amt als Bundespräsident übernehmen soll, werden die Zustände im VBS noch chaotischer!

2. Maurer zeigt immer wieder, dass er über ein äusserst mangelhaftes Demokratie-Verständni​s verfügt. Als Parteipräsident hatte er Andersdenkende als "Ratten" diffamiert und selbst als Bundesrat unterstellt er Andersdenkenden, sie hätten nicht alle Tassen im Schrank.


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84%
(86 Stimmen)
Sägesser Barbara sagte July 2012

Fähige Politiker im Parlament und im Bundesrat wünsche ich mir. Da spielt für mich die Partei keine Rolle. Denn auch wenn Ziel das selbe sein mag, so nicht zwangsläufig der Weg. Solange über den Weg zum Ziel gestritten wird und Schuldzuweisungen nach von allen möglichen und unmöglichen Seiten her nach allen möglichen und unmöglichen Seiten verteilt werden, kann es auch keine Lösungen für Probleme geben. Genau solches findet sich auch in Kommentaren. Genauso wenig hilfreich sind "Spielchen", welche in jeder Partei zu finden sein können. Die Fronten scheinen mir mehr und mehr verhärtet. Wozu?! Hier geht es um nichts weniger als das Wohl der Schweiz und der Bürger..... und wir Bürger bezahlen durch die Steuern den Lohn der Politiker! Also bitte!, sollten die fähigsten Menschen diese Posten erledigen. So auch jener des Bundespräsidenten.


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