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Staats-Terror auf unsern Strassen ?

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Staats-Terror auf un­sern Strassen?

Leider stelle ich fest, dass unsere Strassen unter Verwendung von extrem viel Aufwand und vor allem Geld immer gefährlicher werden. Es werden nicht nur Strassen so verengt, dass ein LKW ziemlich genau die Breite vom Strassenrand bis zum Mittelstreifen haben kann, nein es werden auch noch Inseln und andere Schikanen eingebaut, welche kaum zu umfahren sind und nicht nur die Aufmerksamkeit durch extreme Ermüdungsgefahr einschränken, sondern meist direkt sehr lebensgefährlich sind. Persönlich betrachte ich solche Massnahmen/Bauten als ein mittelbarer Angriff auf meine persönliche Unversehrtheit und mein Leben.

Es werden auch  immer mehr Geschwindigkeiten heruntergesetzt, und zwar so dass die meisten Fahrer/innen sich auf alles andere als den Verkehr konzentrieren.

Abges​ehen, das das meist fast tägliche weit vor den eigentlichen Ort setzen der Tafeln kaum sinnvoll erscheint, ist es eine sicher unbestrittene Tatsache, dass solche Massnahmen einen ungeheuerlichen, volkswirtschaftlichen​ Schaden mit einer grossen Kette von Folgeschäden anrichtet, Damit wird zweifelsohne ein immer grösserer Teil der Bevölkerung an und unter die Armutsgrenze gedrückt. Produkte, Halb-& Teilprodukte verteuern sich wegen der längeren Liefer- & Anlieferzeit. Auf ein Endprodukt ist das vielfach aufzurechnen. Firmen welche Anfahrtswege zu Kunden haben, haben weit höhere Kosten. Z.B. Handwerker oder Service. Ich habe überschlagsmässig aufgrund von Erfahrungswerten gerechnet, dass sich Wohnungsmieten so mindestens 20 % verteuert haben und Wohnnebenkosten noch wesentlich mehr. Tendenz progressiv sehr stark zunehmend.

Nach eingehender Ueberlegung und Betrachtung bin ich zur Auffassung gelangt, dass soetwas nicht der Volks-/Staatsauftrag sein kann. Es erscheint, dass hier ein paar wenige Extremisten ans Werk gelassen wurden, gepaart mit Leuten/Unternehmen welche an dieser, für mich offensichtlich gravierenden Volksschädigung sehr verdienen und profitieren.

Ich bin der Meinung, dass Strassenbau so wie derzeit praktiziert und Verkehrspolitik wie immer noch mehr praktiziert eines wirklich demokratischen Landes nicht tauglich sind. Und dass unter den „Allerweltsdeckmantel​“ von *Verkehrssicherheit“ genau das Gegenteil geschaffen wird, dies wiederum gepaart mit der Verteuerung fast aller Lebensbereiche, so dass ein noch grösserer Teil der Leute in diesem Land in die Armut u/o nicht mehr reparierbaren Verschuldung getrieben wird.


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Kommentare von Lesern zum Artikel

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33%
(3 Stimmen)
Stephan Wiesendanger sagte Januar 2013

Genau - kommt noch hinzu, dass man immer mehr Schadstoffe in die Umgebungsluft ausbringt weil dann ja, wegen der "Hindernisse", in den kleineren und verbrauchsstärkeren Gängen gefahren werden muss. Über dieses Thema vernahm ich nun gar nichts in den letzten Jahren...Tragt auch mal Sorge zur Luft , wenn es die Industrie und der Superflugverkehr nicht schaffen. (Ja ok, die Arbeitsplätze etc....naja)




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40%
(15 Stimmen)
Thomas Steffen sagte Oktober 2012

Leider besteht ein grosser Teil des Problems im Kantönli- und Gemeindligeist !

Da wird 2 Meter an eine Gemeindestrasse gebaut (nicht mehr heute, aber vor Jahren) und dann wird der Durchgangsverkehr gefördert. Das Resultat ist, dass der Lärm zu hoch ist und gemäss LSV (Lärmschutzverordnung​) muss man dann den Lärm eindämmen. Wie muss man das machen (den Lärm beim Ursprung reduzieren): indem man das Tempo auf 30 reduziert.

Es hat also nicht nur mit dem Strassenbau zu tun, sondern auch mit der Siedlungspolitik von jeder einzelen Gemeinde.




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24%
(17 Stimmen)
Hans Meier sagte Oktober 2012

Leider sind diese Schikanen in der Bevölkerung breit abgestützt.


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73%
(15 Stimmen)
Heinz Mahler sagte Oktober 2012

Sicher richtig analysiert, ich überlege mir auch noch ob ich den Regierungsrat anschreiben soll wegen der Sicherheitsbegründung​ im Strassenverkehr das alleine zum Schikanieren und Abzocken der Bürger dient und nichts mehr mit der Sicherheit zu tun hat.

Unsere Politiker und Beamten, sind nicht nur am Verblöden. Sie haben noch den Spass drann uns zu verarschen und meinen Sie handelten richtig. (vielleicht knapp im sinne des Gesetzes) Aber der Linienbus kommt deswegen auch nicht um die Verkehrsschikane herum.




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