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Verteilungsbericht - Umverteilung von unten nach oben

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Verteilungsbericht - bringt Transparenz  Schweizerischer Ge­werk­schafts­bund SGB|USS
Rechsteiner will Linke neu or­ga­ni­sie­ren; hält aber an Pfläschterlipolitik fest. Er denkt, höhere Löhne und bes­sere Ren­ten würden eine neue Runde einläuten.

Der Globalisierungsdruck wird die Schweiz unter seine Räder nehmen. Ein kosmetischer Eingriff wie dieser ist nicht dazu geeignet, das Verhalten der Politik und deren Exekutiven zu ändern.

Das Volk muss die Verantwortung zurücknehmen und die vor Jahren eingeläutete Infantilisierungskamp​agne in Gegenteil verkehren.

Sämtliche​ das langfristige Fortkommen unserer Bevölkerung behindernde egozentrische Elemente müssen auf direktdemokratische Art und Weise in die Wüste geschickt werden.

Holen wir zurück, was uns gehört! der falsche Weg; was einmal weg, kann nicht "zurückgeholt" werden
Das Pflästerchen an der linken kleinen Zehe der hart arbeitenden Bevölkerung (Hersteller dauerhafter Güter zum Anfassen) verpufft im Aether.

Was sind schon Mindestlöhne; wer bestimmt deren Höhe? Arbeiter im "Uebergwändli", Arbeiter im Anzug, Krawatte und weissen Hemden - sie denken noch immer, sie gehörten "dazu" - Arbeiter im Pullover, T-Shirt und Jeans, in Uniform mit Knüppeln und Pistolen bewehrt bestimmen, ob und zu welchen Löhnen überhaupt gearbeitet wird.

Sie haben es in der Hand; sie müssen nur erkennen, was sie sind und wo sie hingehören.

Gewerk​schaften zäumen Gaul vom Schwanz her auf; Mindestlohninitiative​ ein Wohlfühlprogramm
Gewer​kschaften zäumen den Gaul vom Schwanz her auf - von Pekuniärem gibt es überhaupt nichts -"zurückzuholen". Was einmal weg ist, kann in einer Demokratie niemals mehr zurückgeholt werden. Langfristig ist es auch nutzlos, faire Löhne mittels Mindestlohninitiative​ zu verlangen.

Hierbei​ handelt es sich lediglich um "Pfläschterlipolitik​", ein temporäres Wohlfühlprogramm ganz im Sinne des "Systems", um die Bürger weiterhin ruhig zu halten. Wie viele anderen wollen sie nur eines. Sie wollen im Sattel bleiben, an der Pfründe, am Tropf all der kleinen Steuerzahler. Keiner will sich opfern für das Ganze. Alle sind mehr oder minder auf ihren eigenen Vorteil bedacht.

Die mehr als lahm, satt und zufrieden gewordene profilierungssüchtige​ Garde an der Spitze der zumeist interesselosen Gewerkschafter tanzt mit im Reigen der Systeme. Was immer für Zwecke diese "Systeme" auch haben mögen.

Es kann allerdings mit Fug und Recht davon ausgegangen werden, dass das "System" lediglich ein Ziel verfolgt: die Zementierung der Offnung der Lohnschere. Statt zu 99 vom 100 werden die modernen Sklaven über kurz oder lang 999 vom 1000 sein. Und ein Ende ist nicht abzusehen.

Zurückholen können wir nur EINES: der Souverän holt sich SOUVERäNITäT zurück, und nur diese
Nur etwas kann zurückgeholt werden; die Worthülse Souverän (Stimmbürger) wird wieder mit Macht ausstaffiert; die Bürger kommen in den Ring der Landsgemeinde zurück. Sie nehmen AKTIV am Geschehen teil, sie bestimmen über ihre und ihrer Kinder Kindeskinder Zukunft.

Bemerkungen - der Stimmbürger kriegt, was er verdient hat: passive 56.6% sind mehr als das Zünglein an der Waage
Der erste Schritt in diese Richtung ist es, der Bevölkerung endlich klar zu machen, wer das Sagen hat. Wer sich alles selber eingebrockt hat. Wer es letzlich zugelassen hat, dass sich die Verhältnisse wie wir sie haben herauskristalisieren konnten. Wer es letztlich in der Hand hat, diesen Trend umzukehren. Es sind, waren und werden es immer bleiben: sämtliche erwerbstätige Einwohner und das Stimmvolk. Das Steuersubstrat.

Di​e Bevölkerung kriegt immer genau das, was sie verdient. Wir wählen unsere Volksvertreter in Gemeinden, Bezirken, Kantonen und der Eidgenossenschaft. Die Mehrheit der 43.4% (Durchschnitt Wähleranteil 1990 bis 2011) wählten offenbar zuviele Falsche. Nämlich jene, welche sich wegen deren Partikularinteressen nicht für die Bevölkerung sondern vor allem für sich selber einsetzen. Schliesslich geht es tagtäglich um der Politiker Verbleib in den Räten und an der Sonnenseite beschenkt mit viel Salär und Ehr'.

43.4% des Stimmvolkes von ca. 4.7 Millionen bestimmten also über die Schicksale von nunmehr rund 8 Millionen Einwohner der Schweiz. 43.4% sind ungefähr 2 Millionen Urnengänger. Um über eine Vorlage zu bestimmen, reichen also eine Million Stimmbürger und einer (1'000'000 + 1). Also bestimmen rund 1 Million Stimmbürger über das Fortkommen von 7.8 Millionen Einwohner und derer Kinder Kindeskinder.

Bei dieser Million Stimmbürger handelt es sich mit grosser Wahrscheinlichkeit mehrheitlich um jene Leute, deren Frauen lediglich eine Fertilitätsrate von unter 1 vorweisen. Diese Million und die Lethargie der übrigen Stimmbürger haben uns EINERSEITS beeinflusst von den Medien mit all deren Gelabber in unsere heutige Situation gebracht. ANDERERSEITS hat die Faulheit und die Kurzsichtigkeit der übrigen 56.6% einen ungleich grösseren Anteil am Zustandekommen der Misere. Letztlich ist die Bevölkerung der Souverän, welcher in Tat und Wahrheit das Sagen hat.

Nicht die letzten Jahre sondern die letzten Jahrhunderte wenn nicht Jahrtausende waren ein einziger riesiger Umverteilungsprozess nicht von sondern aus unten nach oben. Wenn wir unser heutiges Verhältnis zu den ehemaligen Kolonialstaaten als modernen Kolonialismus bezeichnen, so wurde dieser schon lange vor unserer Zeit erfunden. Wir haben es lediglich vergessen. Ueberall wo es Hierarchien hat, wird gnadenlos ausgebeutet.

Bemerkungen zu Schlagworten aus Holen wir zurück, was uns gehört!
Grundsatz: als Individualisierung getarnte Anonymisierung, Zielvereinbarung, Zielerreichung und Bonus tragen zur Auflösung von Solidarität und Mitgefühl bei. Die Hure Babylon will bezahlt werden. Die Franzosen wissen was Sache ist. Sie nennen die Aktiengesellschaft bzw. Shareholder Company bei ihrem richtigen Namen: Société Anonyme.

Oben wird abgesahnt…
Es ist die fortlaufende Anonymisierung, welche der Teppichetage Willkür Tür und Tor öffnet. Sich despotisch gebärdende als Kaiser, Könige oder gar Generäle wähnende "Topschüsse" - wohl eher Topabschiesser - würgen ihre Knechte halb zu Tode. Sie vergessen dabei, dass diese nicht nur Arbeitnehmer sondern auch die Abnehmer sämtlicher durch sie produzierter Güter und Dienstleistungen sind.

 …und unten bleibt nichts übrig
Dies ist die logische Konsequenz. Durch Einbindung sämtlicher Kader ja sogar die untersten Chargen mittels Bonus und anderer Anreize wird das Abzocksystem legitimiert. Jeder denkt - viele haben keine Ahnung - er gehöre "dazu", befindet sich auf dem Holzweg. Er kümmert sich einen Scheissdreck um andere - St. Floriansprinzip - und verhilft dem "System" zum Grosserfolg.

Sys​temfehler, keine Einzelfälle
Im Grunde genommen gibt es nur einen einzigen Systemfehler: die Kanalisierung der Ersparnisse der Bevölkerung und der damit eingehende fortschreitende Entmündigung der Bürger mit Bezug auf Investitionsentscheid​e. Alle anderen Systemfehler sind Folgefehler; sie dienen der Konservierung des den eigentlichen Fehlers.

Der Hauptfehler und dessen Auswüchse wurden und werden von den Stimmbürgern sanktioniert. Zwangssparen (1) und Delegation der Entscheidung (3) wurden und werden in demokratischer Manier von der Stimmbevölkerung - dem "Souverän" - mehrheitlich bejaht.

Die freiwilligen ignorant gehaltenen Sparer (2) ermöglichen gewissen Kreisen, sich auf Teufel komm raus gesund zu stossen. Sie werden abgezockt und merken es nicht einmal; sie lassen sich in der Regel freiwillig für dumm verkaufen.

Nebst rund abgezockter CHF 30 Milliarden werden über die Zuweisung sämtlicher Erträge aus den Zwangsersparnissen anderswo bestimmt. Das parasitär befallene Vermögen des Volkes wird zurechtgestutzt, benutzt, ausgenutzt; der Resterfolg wird thesauriert.

Kanal​isierung der Ersparnisse führt zu vermindertem verfügbaren Einkommen; der Entscheid wurde anderswo gefällt

1) Zwangssparen
1.1) AHV

1.2) IV
1.3) AL
1.4) Pensionskassenobligat​orium
1.5) Krankenkasse

2) Freiwilliges Sparen
2.1) Fondssparen

2.2) Lebensversicherung
2.3​) Risikoversicherung

3) Delegation der Entscheidung
3.1) voreingenommene Politiker

3.2) Verwaltungsvollmachte​n
3.3) Apparatschiks

De​legation von Entscheidungen, Vollmachtserteilung an Apparatschiks
Gemäss Statistik SNB - Vermögen der privaten Haushalte 2010  verwalten die Privathaushalte lediglich 9.9% ihrer Anlagen selbst. Die restlichen 1000 Milliarden überlassen sie gegen horrende Kommissionen der allzuteuren Finanzgemeinde (von einer Industrie zu sprechen erachte ich als vermessen).

Die Gesamtkosten belaufen sich auf ungefähr 3% jährlich. Also zocken Banken, Investmentmanager, Assetmanager, Assetmanager, Assetallocators, Consultants, Vermögensverwalter, die hohlen Hände, Bund, SIX Swiss Exchange und anderes so an die CHF 30'000'000'000 (CHF 30 Milliarden) jährlich ab. Und dies ohne das geringste Risiko.              ​       

Auch Vermögen konzentriert sich
Logische Konsequenz des durch die Stimmbürger selbst verursachten Debakels. Das Vermögen entzieht sich dem Einfluss des breiten Volkes, welches ohnmächtig an der Seitenlinie verharrt.

Rechtsbü​rgerliche Gefälligkeitspolitik
D​ie Stimmbürger haben die falschen nach Bern geschickt. Statt ihre Vertreter haben sie Verwaltungsratsmitgli​eder ihrer Sklavenhalter nach Bern delegiert. Diese zementieren die Strukturen. Man spricht vom "System".

Poli​tik der leeren Kassen
Leere Kassen der öffentlichen Hand schaffen Akzeptanz für versteckte Taxen. Die dummen Bürger lassen sich gängeln.

Abgaben​last nimmt zu
Logische Konsequenz; von irgendwoher muss die Kohle schliesslich kommen. Wenn nicht von oben halt von unten.

Verfügbares​ Einkommen sinkt
Logische Konsequenz aus dem Zwangssparen: Das verfügbare Einkommen sinkt, weil die Ueberschüsse durch das Zwangsparen regelmässig abgeschöpft werden. Wenn sich die Mänädscher des zwangsersparten Vermögens mal verhauen, richten es angestellte Arbeiter und arbeitende Angestellte; sie erfahren Leistungseinbussen und "erhalten" höhere Abzüge.

Mit der Mindestlohn-Initiativ​e den Wandel einläuten - Besitzstandwahrung wird Gelingen verhindern

Sicher nicht; es bleibt bei einem Versuch. Die Mindestlohn-Initiativ​e wird nicht greifen, weil es sich bei den 700'000 arbeitenden Armen lediglich um 17% aller Broterwerber handelt. 3'300'000 werden sich aufgrund der Propaganda (Zyniker Daum, Präsident Arbeitgeberverband empfiehlt dem Volk, sich im Falle von bald einmal institutionalisierten​ Engpässen ans Sozialamt zu wenden) nicht dazu hinreissen lassen, einen Mindestlohn von CHF 4'000 durchsetzen zu wollen. Ein Mindestlohn kann nur durchgesetzt werden, wenn die Lohnsumme als Gesamtes gleich gross bleibt. Dies bedeutete für 3'300'000 auf CHF 6.7 Milliarden oder rund CHF 2'000 pro Kopf und Jahr zu verzichten.

Fakten
Es liegt auf der Hand. Solange sich das Volk als Bittsteller gegenüber Politikern und Wirtschaft versteht, ändert sich nichts. Mit ihren Anliegen rennen sie gegen das altbewährte Bollwerk des Systems an. Weil sie gespalten sind - jeder ist sich selbst der nächste - entbehren sie der Schlagkraft einer zu allem entschlossenen Einheit. Sie scheitern kläglich und schieben sich die Schuld darob gegenseitig zu. Jeder kämpft für sich selber und macht sich zum Komplizen . . .  des Systems.

Remedur​
Der Systemwechsel wird von Grund auf vorgenommen. Politiker mit Interessenkonflikten werden ausgewechselt. Die Demokratie wird noch direkter. Das demokratische Instrumentarium wird voll ausgeschöpft.

Em​pfehlung
1) Die Bürger nehmen die Verantwortung vermehrt selber wahr. Sie nehmen diese zurück.

2) Die Bürger lassen sich auch durch die Parteien und zaudernden Gewerkschaften nicht länger gängeln.

3) Sie wählen ihre in die Räte Delegierten nach einfachsten Kriterien aus. Politiker, welche sich nicht um das Wohl der Einwohner und deren Kinder Kindeskinder kümmern wollen, werden in die Wüste geschickt. Sie werden ersetzt, durch jene welche nicht Wasser in den Wein giessen werden.

4) Politiker, welche sich nicht an getroffene Abmachungen halten wollen, werden ersetzt. Ein Bundesrat, welcher sich demokratischen Regeln widersetzt und dem Parlament eigenmächtig auf der Nase herumtanzt, wird ersetzt.

5) Die Bürger mobilisieren ihre 2'700'000 in den Stuben hockende Miteidgenossen. Sie machen sich und ihnen klar, dass 2.7 Millionen einzelne (ich bin ja nur einer, meine Stimme macht eh nichts aus) 2.7 Millionen Stimmen bedeuten. Gemeinsam können wir etwas erreichen.

6) Die Suppe, welche wir uns an der Urne im Verlauf der Zeit eingebrockt haben, brauchen wir nicht auszulöffeln. Gesetze und Verordnungen können ja sie müssen angepasst und bereinigt werden.

7) Wir ergreifen die Initative und ändern, was uns nicht gefällt.

copyright thomas ramseyer
https://www.x​ing.com/profile/Thoma​s_Ramseyer5?sc_o=mxb_​p


Kommentare von Lesern zum Artikel

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100%
(10 Stimmen)
Heinz Kremsner sagte June 2012

Es ist ja bekannt dass nur noch etwas 50 % der Schweizer das Stimm- und Wahlrecht wahrnehmen.
Eine Möglichkeit die Wählerbeteiligung anzuheben:
Hr Ramseyer: ich habe mir soeben angesehen welche Initiativen es gibt auf Bundesebene die gerade am laufen sind (Unterschriftenstadiu​m)
http://www.admin.​ch/ch/d/pore/vi/vis_1​_3_1_1.html
und ja was find ich da, ich glaubs nicht:
Eine Initiative 'JA zum Steuerabzug bei Wahl- und Stimmbeteiligung'
...Stimmberechtigte​, die an Abstimmungen oder Wahlen teilnehmen, werden wie folgt mit einem Steuerabzug belohnt..........
Da​s meinen die Initianten
http://ww​w.alpenparlament.com/​beitraege/gesellschaf​t-wirtschaft-politik/​250-ja-zum-steuerabzu​g-bei-wahl-und-stimmb​eteiligung
hier gibts den Initiativtext
http:/​/www.admin.ch/ch/d/ff​/2011/8757.pdf
Hier kann man den Unterschriftenbogen herunterladen
http:/​/www.alpenparlament.c​om/images/stories/PDF​/2011/aaa-unterschrif​tenbogen-initiative_s​teuern_d_.pdf
Blick schreibt
http://www.​blick.ch/news/politik​/wer-abstimmt-spart-s​teuern-id1650646.html​

Ich hab mal den Unterschriftenbogen ausgefüllt. Grundsätzlich finde ich das eine gute Idee.
Und wie finden Sie das Hr Ramseyer???


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78%
(9 Stimmen)
Heinz Kremsner sagte June 2012

Hr Ramseyer: Wie man die Wähler zu mehr Beteiligung am politischen Geschehen anregen kann weiss ich auch nicht (hihi).
Man sollte moralisch argumentieren dass es eine Bürgerpflicht sei. Aber ob das was bringt: der Kanton Tessin hat das in der Kantonsverfassung stehen:
SR 131.229 Verfassung von Republik und Kanton Tessin
Art. 32 Stimmpflicht
Die Teilnahme an den Abstimmungen und Wahlen ist eine Bürgerpflicht
http:/​/www.admin.ch/ch/d/sr​/131_229/a32.html
Un​d nützt was? Wieviele Tessiner gehen stimmen ???


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83%
(6 Stimmen)
werner witschi sagte June 2012

Grüezi Herr Ramseyer
Im Grundsatz kann ich Ihnen bei der Umverteilung wie auch schon beipflichten, in einigen Details sehe ich es dann wieder etwas anders.
Stimmbeteili​gung: Wenn 40% an die Urne gehen, entspricht das Resultat einem sehr guten SChnitt über alle Stimmbeteiligten, rein statistisch. Das sieht man ja in den meisten Fällen auch bei den Votings mit einigen hundert bis tausend Befragten. Den Nichtstimmenden Faulheit zu unterstellen, bewegt diese erst recht nicht, an die Urne zu gehen. Möglicherweise haben wir eine zu hohe Abstimmungsdichte, da kann dann jeder sagen, "ich geh das nächste Mal".
Systeme mit annähernd 100% Stimmbeteiligung behagen mir überhaupt nicht. Diese hinterlassen in den Geschichtsbüchern immer so fahle Nachgeschmäcker.
Sie​ schreiben hier von "Pflästerlipolitik"​ unterstützen diese aber wenns um die AUNS-INI geht. Denn dies ist nichts anderes, als einmal mehr uns, dem Volk das Gefühl zu geben, am Schalthebel zu sein.

Einigkeit haben wir im Punkt, dass die Umverteilung ein MAss angenommen hat, das es zu reduzieren gilt. Wie aktuell die Bausparinitiative wird uns wieder einmal aufgezeigt, dass "wir es ja vielleicht auch einmal schaffen könnten".

Unsere Direktdemokratie ist gut. Das Mehrparteiensystem ist gut.

Wie schaffen wir es nun, dass unser Vertrauen in die gewählten Parlamente eben wieder steigt. Da ist für mich ein Ansatz des Berufsparlamentes zu diskutieren, damit die Wirtschaft etwas auf Distanz gehalten werden kann. Die Lobbyisten haben keinen Zugang mehr ins Parlament. Weitere MAssnahmen sind zu diskutieren.


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82%
(11 Stimmen)
Heinz Kremsner sagte June 2012

Ja Hallo Hr Ramseyer: wir haben doch eine Stimmpflicht in der Schweiz! Wissen Sie nicht? Nein nein früher mal war es tatsächlich Zwang, jetzt ist es eine moralische Frage.
Aber Aber Aber: es gibt die Stimmpflicht im Kanton Schaffhausen!!! Wer nicht geht kriegt eine Busse! (3 Franken). Der Erfolg ist bescheiden: es gehen etwa 60% stimmen. Der Kanton nimmt etwa 50'000 Franken Busse ein. Also 40% ist es egal Busse zu zahlen.
http://www.swissinf​o.ch/ger/Das_Stimmwun​der_am_Rheinfall.html​?cid=5596522

http:​//www.entscheidung11.​sf.tv/Nachrichten/Arc​hiv/2011/10/03/Hinter​grund/Ich-stimme-ab-w​eil-ich-sonst-eine-Bu​sse-kassiere
Wie man das ändern kann dass sich der Bürger vermehrt beteiligt/abstimmt. Gute Frage. Weiss nicht. Bussen verteilen ist Blödsinn.


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