Die meisten neueren Studien zur Erforschung des Zusammenhangs zwischen Einkommensverteilung und Wachstum kommen zum Schluss, dass eine ausgeglichene Einkommensverteilung einen positiven Einfluss auf die Wachstumsrate einer Volkswirtschaft hat, während eine ungleiche Einkommensverteilung Wachstum negativ beeinflussen kann. Diese Erkenntnis steht im Widerspruch zur früheren Meinung (Kuznets-Hypothese), Einkommensungleichheit sei eine notwendige Bedingung für Wachstum, da nur so die richtigen Arbeits-, Spar- und Investitionsanreize gesetzt würden. (Nach Dr. Martin Baur: „Welche Faktoren bestimmen die internationale Einkommensverteilung“ in „Die Volkswirtschaft 12-2007“, Seite 6).
Volkswirtschaftslehre, Oktober 2012
Wachstum durch ausgeglichenere Einkommensverteilung!
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Kommentare von Lesern zum Artikel
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Anton Keller sagte Oktober 2012 Es ist mir ein Rätsel, weshalb wir gleich werden wollen wie Äthiopien. Die haben die geforderte gleichmässigere Einkommensverteilung als die Schweiz. Und den Super-Wachstum in Äthiopien sehe ich auch nicht, dann schon eher in Ländern mit ungleicherer Einkommensverteilung wie China. Es schein sehr viel Ideologie und Wunschdenken in diese Studien eingegangen zu sein. |
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