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Was wäre die Schweiz ohne uns?

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Neben der höchsten Er­folgs­quote bei Volks­ab­stim­mun­gen​, einer ähnlich er­folg­rei­chen in der Par­la­ments­ar­beit-​­nicht zu­letzt auch wegen der führenden Rolle der CVP im Ständerat- und der ef­fi­zi­en­ten Ar­beit in ihren Schwer­punkt­the­men hat die CVP ihre Ver­ant­wor­tung gegenüber den Wählerinnen und Wählern wahr genommen.


Wenige Leute träumen von einem Berlusconi-Land oder von einem Frankreich, das seit 37 Jahren ohne Unterbruch rote Zahlen schreibt. Wer von Wischi-waschi spricht, wenn wir mit viel Arbeit Kompromisse suchen und damit Lösungen finden, der hat nichts verstanden. Der zerstört die Schweiz Stück für Stück. Denn der Grund, warum dieses Land so gut wie kein anderes funktioniert, liegt im ständigen Bemühen um den Dialog. Wir schlagen Brücken, wir bringen Menschen und auch Parteien zusammen.

 

Wir machen Politik im Interesse des Landes und nicht nur im Interesse der Partei. Neben allen Definitionen von Konkordanz, inhaltlicher und arithmetischer, kann ich auch diejenige nennen, welche die grösste Übereinstimmung mit dem Volk aufweist: Die Konkordanz mit dem Volk. Mit anderen Worten: Die CVP ist die volksnaheste Partei der Schweiz. So wie die CVP denkt das Volk. Zumindest in über 80 Prozent der Vorlagen.

 

Wir sind verantwortlich für das Erfolgsmodell Schweiz. Als wir im Januar angetreten sind und diese Behauptung aufgestellt haben, konnte uns niemand wiedersprechen. Die politische Tradition der Schweiz gründet auf dem Respekt für die verschiedenen Regionen, Landesteile und politischen Strömungen. Es entspricht dem Wesen der Schweizerinnen und Schweizer. So gesehen beanspruchen wir unsere Traditionen ebenso wie gewisse andere Parteien. Und vor allem sagen wir: Die Schweiz gehört uns allen.

 

Manchmal müssen wir über unseren eigenen Schatten springen, denn wir wissen, dass niemand die absolute Wahrheit hat. Was uns alle eint, was das Zusammenleben möglich macht, ist die politische Kultur des Respekts, des Kompromisses und der Verantwortungsnahme. Das ist unsere Schweiz. Sorgen wir uns um sie, hegen und pflegen wir sie, denn es gibt keine Schweiz ohne einen starken Mittelstand, ohne starke Familien, ohne eine starke Mitte –  ohne die CVP!

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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80%
(10 Stimmen)
Heinz Mahler sagte November 2011

Für mich steht die CVP, insbesondere das C für Rückständigkeit. Bei der geforderten Stärkung der Familien könnte man meinen das Alleinstehende zu den schlechteren Menschen gehören. Sie sollen gemäss CVP einfach mehr geschröpft werden weil sie wahrscheinlich oft wechselnde, gleichgeschlechtliche​ Partner haben oder Bordelle besuchen. Insbesondere beim Beschränken (verunmöglichen) der Embryo & Gentech Forschung zeigt die CVP ihre Rückständigkeit.


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86%
(7 Stimmen)
Alois Amrein sagte November 2011

Herr Darbelllay, was wäre die Schweiz ohne die CVP? Ohne einen CVP-Parteipräsidenten​, der die Abschaffung jüdischer Friedhöfe fordert, gegen islamische Bewohner dieses Landes wettert und gegen die Homosexuellen mobil macht und sich auch sonst an Vorgestern statt an Morgen orientiert?
Die Antwort ist ganz einfach: Die Schweiz würde toleranter.
Eine Partei, die zwar das Wort Familie stets im Munde führt, aber nichts für eine wirkliche Familienpolitik unternimmt, wird von den Wählern halt immer mehr abgestraft, siehe jüngste Wahlverluste. Es würde schlicht nichts fehlen, wenn die Partei, die ein C für christlich im Namen führt, verschwinden würde. Sowieso nur noch eine Frage der Zeit.



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76%
(33 Stimmen)
Kurt Anton Brugger sagte Oktober 2011

Hallo Herr Darbellay, Ich finde gut, wenn Sie für Ihre Partei, deren Ansehen und für sich selber in der Oeffentlichkeit gerade stehen. In diesem Blog vertreten Sie eine These, die mehr als übertrieben, sogar unanständig übertrieben ist. Sie sind mir auch bei anderen Gelegenheiten schon aufgefallen, mit Ihrer Selbst-Beweihräucheru​ng. Offensichtlich sind Sie damit auch bei den Wählern nicht angekommen. Ihre Beteiligung an der Schmierenkomödie um aBR Blocher, mit Ihrem Adlaten aus Freiburg, ist noch vielen Bürgern in bester Erinnerung. Seit in der Schweiz der BR vom Parlament gewählt wird, ist nur einmal eine derartige Intrige vor den Augen der Oeffentlichkeit veranstaltet worden.
Und nicht gegen einen Hinterbänkler, sondern gegen einen der profiliertesten Politiker der Schweiz. Er hat mit seiner Partei und auch persönlich einen Leistungsausweis, von dem Sie bestenfalls träumen können. Sie können Ihre und die Leistungen Ihrer Partei hervorheben wie Sie wollen, nach den BRWahlen 2007 haben Sie sich, Ihre Adalten und Ihre Partei in den Augen vieler
Schweizer deklassiert.Sie sind einer der Totengräber der Konkordanz.Ich bin gespannt auf den 14.Dezember.


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81%
(31 Stimmen)
Franziska Keller sagte Oktober 2011

Gestern Freitag in der Arena,
da war diese königsblau gewandete CVP-Dame aus dem Wallis (Name vergessen!) die im Zusammenhang mit der beweihräucherten "Neuen-Mitte-Allianz​" die Leadership der CVP beanspruchte, weil die "CVP die Erfahrung hat um die neue Mitte zu führen!"
Genial - weiter so!
So fängt der Ärger nämlich immer an! Es wird amüsant!
Von wegen "Allianz".


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56%
(32 Stimmen)
Stefan Pfister sagte Oktober 2011

"Was wäre die Schweiz ohne uns?"

Könnte man mal ausprobieren. Dann wissen wir es. Ich behaupte mal, sie wäre nicht viel anders.


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83%
(24 Stimmen)
Hans Arnold sagte Oktober 2011

In der Sache mögen Sie Recht haben Herr Darbellay - seit 53 Jahren habe auch ich CVP oder deren Vorgängerpartei gewählt - diesmal das erste mal nicht mehr. Warum?
Zur Sachpolitik: CVP ist mittlerweile austauschbar mit GLP, FDP, EVP, BDP. Selbst in Ethikfragen gibt es da nur noch Spurenelemente der Differenz. Begonnen vielleicht mit Herrn Durrer, der sich schon äusserte: CVP werde ihren Stallgeruch nicht los.

Mit diesem Hintergrund ist es gefährlich für eine Partei, schlaue Spielchen zu machen - erinnern Sie sich an die Abwahl von Chnristoph Blocher? Man mag sich zur Person Blocher stellen wie man will, mit Spielern in Gesellschaft fühlt sich mancheiner in der Politik nicht wohl. Denn wo hört Sachpolitik -Argumentation auf und beginnt Spiel? Nicht jedermann hat Lust und Zeit sich immer in Sachfragen hineinknien zu wollen/können. Da bildet blindes Vertrauen, GRUND-Vertrauen die Basis, etwas anderes sehe ich nicht in unserer direkten Demokratie. In diesem Bereich Scherben zu kitten, das schafft eine Partei innerhalb einer Generation wohl kaum. Daraus lässt sich vielleicht für Ihre Partei die Trendumkehr bestimmen?


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70%
(46 Stimmen)
Anton Keller sagte Oktober 2011

Was wäre die Schweiz ohne uns? Viel besser und zum Glück sehen das auch immer mehr Wähler.


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96%
(24 Stimmen)
Franziska Keller sagte Oktober 2011

Informatives Interview zum Thema Konkordanz, mit Toni Brunner, Christoph Darbellay, Fulvio Pelli, NZZ, Ausgabe vom 16.02.2011:


http​://www.nzz.ch/nachric​hten/politik/schweiz/​hat_die_konkordanz_zu​kunft_1.9555424.html


Das war vor den Wahlen. Man rufe sich in Erinnerung was zwischenzeitlich alles gelaufen, bzw. gesagt worden ist.


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74%
(47 Stimmen)
Hans P. Grimm sagte Oktober 2011

Erfogsmodell CVP heisst Wendehälse zu sein!


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76%
(33 Stimmen)
Werner Nabulon sagte Oktober 2011

Wenn sie schon so fragen Herr Christophe Darbellay, CVP,

Politik und Religion gehören nach meiner Auffassung getrennt, somit habe ich schon das erste Problem mit dem Christlichen.
Dass Sie Walliser sind und dazu Jäger, das Wallis in Sachen Hundefragen ein ganz spezielles Gebiet darstellt, mach die Sache auch nicht wirklich besser.

P.s. ich mag auch Wölfe, Luchse, Bären, und andere Wildtiere, ob wohl ich ja ein SVPler bin, auch die Natur im allgemeinen mag ich sehr.

Wenn es nun um die BR Sitzverteilung geht, wird sich zeigen, ob bei der CVP noch der Rote Teil hinzukommt, Sie sozusagen mit den Sozialisten Grünen, Grünliberalen ins Bett gehen, und oh Wunder, auch die BDP darin liegt, ob wohl man bei denen nicht so genau weiss, wie Mittig und Links die aufeinmal sind.
Hauptsache es erfüllt einen guten Zweck, nicht?
Ach ja, es wird in 4Jahren wieder Wahlen geben, und alle Parteien werden bis dann gezeigt haben, was sie drauf haben.
freundliche grüsse....
eigentlic​h würde nichts fehlen...


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78%
(58 Stimmen)
Urs Gassmann sagte Oktober 2011

Es ist kein Kunststück, jeweils den nassen Finger in die Luft zu
heben, um festzustellen, von wo der Wind bläst, um sich noch vor
einer Abstimmung dem Mainstream anzupassen. Diese Prostitution lässt
sich bei keiner anderen Partei als der CVP notorisch feststellen.
Hierauf ins Feld zu führen, man sei dem Volk am nächsten, ist füglich
das unredlichste Argument unter der Sonne.

Wo die Meinungsumfragen völlig daneben lagen, gehörte die CVP immer
zu den Verlierern, was ein sicheres Indiz ist dafür, dass sie ihre
Parole zuvor dem sich abzeichnenden Trend anzuschmiegen pflegt.

Wer sich auch nur ein wenig in den Parteien auskennt, wird sich hüten,
die Wahlliste der janusköpfigen CVP einzuwerfen, sondern wird höchstens
einige valable CVP-Persönlichkeiten – es gibt in der Tat mehrere solche –
auf eine andere Liste übertragen.



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76%
(63 Stimmen)
Franziska Keller sagte Oktober 2011

Was wäre die Schweiz ohne uns? Was für eine Frage Herr Darbellay!
Es würde in diesem Land nichts fehlen auf was man nicht gerne verzichten würde!


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84%
(69 Stimmen)
Thomas Niedermann sagte Oktober 2011

Lieber Herr Darbellay

Ist wohl etwas dick aufgetragen "Wir sind das Erfolgsmodell Schweiz". Wir wählen jetzt national, aber die grosse Musik spielt in den Kantonen und das ist das eigentliche Erfolgsmodell.

Aus​gerechnet Sie als aboluter Machtpolitiker sprechen da von wir machen Politik nicht für uns - aber bitte....


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83%
(60 Stimmen)
Marianne Sulliger sagte Oktober 2011

Herr Darbellay, ich würde das Fell des Bären nicht verkaufen, bevor ich ihn erledgt habe - warten wir doch einfach zuerst den Sonntag ab!


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82%
(57 Stimmen)
Benedikt Jorns sagte Oktober 2011

Sehr geehrter Herr Darbellay

Meine Sympathie für die CVP war bis vor kurzer Zeit gross. Einzig die im Kanton Bern geschichtlich bedingte kleine Präsenz der Partei hielt mich davon ab, Mitglied zu werden. Auch Bundesrätin Leuthard gefiel mir sowohl im Volkswirtschaftsdepar​tement wie auch im Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation sehr gut.

Doch dann kam die von Ihnen und Bundesrätin Leuthard gepuschte "Energiewende". Gemäss meiner Einschätzung ist sie ein Fehlschuss in die falsche Richtung. Seit meinem Studium in Mathematik, Physik (inkl. Kernphysik, Reaktorphysik) und Nationalökonomie befasse ich mich in meiner Freizeit intensiv mit der Energieversorgung und der Volkswirtschaft. Ich habe triftige Gründe dafür, dass es für die schrittweise Ablösung der fossilen Energien alle drei braucht: Energieeffizienz, erneuerbare Energie und Kernenergie.

Ihre Artikel über Familienpolitik und tiefe Geothermie habe ich mit ergänzenden Beiträgen unterstützt. Diese erhielten immerhin 90% und sogar 100% Zustimmung durch die Vimentis-Leser. Doch vielleicht interessieren Sie die Antworten und Ergänzungen zu Ihren eigenen Beiträgen nicht so sehr.

Doch bei der Kernenergie-Nutzung und konkret bei den Ausstiegs-Motionen haben wir beide eine diametral entgegen gesetzte Sicht. Die Forschung im ganzen Spektrum der Energieversorgung ist mir ein grosses Anliegen. Deshalb habe ich mich in Briefen an die Ständeräte (insbesondere die im UREK) für den kleinen Zusatz zu den Ausstiegsmotionen eingesetzt. Im Auftrag an den Bundesrat steht demnach, dass das Verbot neuer Atomkraftwerke nicht einem Technologieverbot gleichkommt. Ausserdem soll der Bundesrat periodisch über die Entwicklung der Technologien berichten, auch über Fortschritte in der Kerntechnologie.

M​ir ist dieser Zusatz sehr wichtig, da leider im Moment der Beitrag des PSI und der ETH an die Entwicklung von Kernreaktoren der 4. Generation äusserst bescheiden ist. Vielleicht müssten Prestige-Projekte wie SwissFEL (eine schweiz. Kleinausgabe der sich im Bau befindlichen neuen Hamburger Röntgenlicht-Quelle XFEL, bei welcher die Schweiz auch beteiligt ist; vergleiche den Bericht im Tagesanzeiger vom 12. Januar 2010) vorläufig zugunsten der Energieforschung (in allen Bereichen) zurückgestellt werden. Durch den alle zwei Jahre von Bundesrätin Doris Leuthard zu veranlassenden Bericht über die Entwicklung der neuen Technologien wird ein nicht zu unterschätzender Druck auf das Paul Scherrer Institut erzeugt und Doktoranden der ETH werden motiviert, eine so auch in der Öffentlichkeit beachtete Dissertation in diesem Bereich zu schreiben.

In meinem Brief an die Ständeräte habe ich als Beilage eine Zusammenfassung meiner Beiträge in Vimentis zugelinkt. Für den Fall dass Sie, Herr Darbellay, auch daran interessiert sein sollten, habe ich hier die um einen neuen Artikel ergänzte Zusammenfassung aufrufbar gemacht.
www.berners​chach.ch/Vimentis-Ben​edikt-Jorns.pdf

Heinz Karrer, CEO Axpo Holding AG, schreibt im ETH-Klimablog vom 20.09.2011 zur "Energiewende": "Eine genaue Prüfung zeigt, diese unter grossem politischem Druck schnell getroffenen Entscheidungsgrundlag​en weisen fundamentale Schwachpunkte auf. … Die dem Entscheid zugrunde liegenden Annahmen müssen einem harten "Stresstest" unterzogen werden. Zudem ist ein derart weit reichender Entscheid unbedingt dem Volk zur Abstimmung vorzulegen."

Ich werde mich aus voller Überzeugung dafür einsetzen, dass diese Abstimmung zustande kommt und die "Energiewende" in einigen Jahren vom Volk schliesslich abgelehnt wird. Da ich keine einflussreiche Position innehabe, kann ich dabei nur mit klar und verständlich dargelegten ehrlichen und möglichst objektiven Argumenten versuchen, mich zusammen mit ähnlich denkenden Menschen für mehr Verständnis der Zusammenhänge einzusetzen.


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