Erich Iseli Parteilos

Erich Iseli
Erich Iseli Parteilos
Wohnort:
Beruf:
Jahrgang: 1974


Blog abonnieren
per Mail
per RSS

Blog weiterempfehlen






Réponse à Pascal Jeannerat, journaliste à la RTS
Je re­con­tre de plus en plus sou­vent le terme « uto­pie » lor­s­que l’on com­mence à réfléchir à une so­lu­tion des pro­blè­mes ac­tu­els, con&sh
Réponse à Urs Gfeller, journaliste à la RTS
M. Gfeller déclare que aux USA la démocratie est d'une vitalité, parce que 67 Mio de spectateurs ont regardé le débat présidentiel. Et que, donc, le déclin n'est pas pour demain. Ma réponse:
Ein Abstimmungssonntagabe​nd im Grünen
Kurz vor Som­mer­son­nen­wen­d​e. Es ist ein Ab­stim­mungs­sonn­ta​g­abend. Ich sitze im Ge­mein­schafts­gar­t​en, im wohl­rie­chen­den, schon fast tro­ckenen Heu un

Seite 1 von 1





Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

June 2014 Kommentar zu
Vollgeld-Initiative: Unterschriftensammlun​g läuft!
So ein Quatsch. Die Ecopop-Initiative hat in dieser Diskussion nichts verloren. Nur soviel: ob jetzt 8 Millionen oder 6 Millionen oder 10 Millionen Einwohner in der Schweiz jeweils 9 Tonnen CO2 pro Jahr ausstossen: es ist viel zu viel. Also der falsche Ansatz.

Sie schreiben: "Kein Mensch weiss, wie sich eine allfällige Annahme dieser einfältigen Idee auswirken würde." Sowas haben auch Leute gesagt, als das Automobil erfunden wurde. Das waren Stockkonservative Leute, die Angst vor Neuem hatten und einfach auf Modus "kenne ich nicht, will ich nicht" geschaltet haben. Leute, die daran geglaubt haben, haben die Welt verändert. Klar bringt jede Neuheit auch eine Serie von Problemen (heute haben wir die Luftverschmutzung, die verstopften Autobahnen usw...) Aber der kluge Mensch findet halt Antworten darauf.

So wird es auch mit dem Vollgeld sein. Ich wage den Blick in die Kristallkugel: beim ersten Mal wird die Initiative nicht angenommen, sie öffnet aber die Augen von vielen. Aber spätestens wenn die nächste Riesenblase platzt, wird sowas mehrheitsfähig.
-
April 2014 Kommentar zu
Stimmen Sie der Vorlage "Abstimmung 18.5.2014: Gripen-Fonds-Gesetz" zu?
Herr Wobmann, Sie sind natürlich schon der Gipfel. Ich habe doch nicht geschrieben, dass die Schweiz 231 Kampfjets braucht! Ich habe geschrieben, dass ein Land wie die Ukraine auch mit dieser Menge an Kampfjets die Krim, ein Territorium so klein wie 2/3 der Schweiz nicht verteidigen konnte. Dies weil sie eben nicht zum Einsatz gekommen sind. Wären sie es, dann hätte die Ukraine das Gebiet noch schneller verloren, weil sie dadurch ihre eigene Bevölkerung angegriffen hätte, und so dort definitiv den Rückhalt verloren hätte, nicht nur bei der russisch-sprachigen Bevölkerung, sondern bei den ukrainischen und der tatarischen.
-
April 2014 Kommentar zu
Stimmen Sie der Vorlage "Abstimmung 18.5.2014: Gripen-Fonds-Gesetz" zu?
Schweden ist zwar ein neutraler Staat und nicht in der NATO. Aber: was nutzt uns diese "Unabhängigkeit" wenn das Funksystem von der NSA zertifiziert ist? http://www.derbund.ch​/schweiz/standard/Die​-NSA-fliegt-beim-Grip​en-mit/story/30667718​ Denken Sie vielleicht, dass NSA-Zertifizierung "abhörsicher" bedeutet? Oder nicht eher "wir können uns einklinken, wenn wir wollen"?
-
April 2014 Kommentar zu
Stimmen Sie der Vorlage "Abstimmung 18.5.2014: Gripen-Fonds-Gesetz" zu?
Herr Wobmann,
Der sogenannte "Denkfehler" ist dass Sie mir Sachen unterstellen, die ich nicht gedacht und nicht geschrieben habe. Also ist es Ihr eigener Denkfehler.
=> ich habe nicht geschrieben, dass wir auf eine Armee verzichten sollen. Ich habe geschrieben, dass der neue Gripen die von den Befürwortern erhoffte "Sicherheit" nicht gewährleisten kann. Und wenn, dann stehen die Kosten in keinem Verhältnis mit den Nutzen.

Anders gesagt, damit Ihre Logik nicht nochmal was anderes reininterpretiert: ich fühle mich in der Schweiz sicher, an erster Stelle was den Luftraum betrifft, weil ich von dort keine Gefahren sehe. Wo keine Gefahr, keine Massnahme.

Dort wo ich Gefahren sehe (wie erwähnt: Wirtschaftskrieg, elektronische Kriegsführung) schon. Aber da sind wir uns ja einig.

Zur Sicherheit trägt auch die interne Stabilität zu. Wenn wegen dem Gripen das Geld fehlt für die Schulen, den sozialen Kleister, dann ist der Sicherheit auch nicht gedient.
-
April 2014 Kommentar zu
Stimmen Sie der Vorlage "Abstimmung vom 18.05.2014: Volksinitiative: „Für den Schutz fairer Löhne“ – Mindestlohninitiative" zu?
Herr Heinz Mahler, anscheinend haben Sie überhaupt nicht verstanden, was ich geschrieben habe. Ich habe Jakob Hardegger geantwortet, dass der Lebensstandard nicht ganz so einfach runtergeschraubt werden kann weil:

a) ein günstiger Wohnraum in Nähe des Arbeitplatzes nicht einfach so auffindbar ist, die Nähe ist nötig sonst fallen Pendlerkosten an

b) wenn man auf Vergünstigungen auf Kosten der Allgemeinheit angewiesen ist (die obligatorische Krankenkasse ist dafür nur ein Beispiel) darf man sich ständig von den Bürgerlichen als "Profiteure" abstempeln lassen und

c) es fallen überall Kosten an, die von der Gesellschaft gefordert werden (nicht im Sinne eines Obligatoriums sondern im Sinne der Zugehörigkeit). Sprich: ein Kind das aus Kostengründen nicht am Skilager teilnehmen kann wird ausgegrenzt, fühlt sich nicht als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft. Bei der Schule kann man natürlich auch um Kostenerlass betteln gehen, dann sind wir aber im Szenario b angekommen.

Fazit:​ in der Schweizer Gesellschaft fallen gewisse Kosten an, wenn man Teil davon sein will. Wenn die Erwerbsarbeit diese minimalen Kosten nicht decken kann, die Allgemeinheit dafür bezahlen muss, so kommt das einer Subventionierung dieser Arbeitstellen gleich, und deshalb sage ich, dass die Wirtschaftlichkeit jener Betriebe eben nicht gegeben ist.
-
April 2014 Kommentar zu
Stimmen Sie der Vorlage "Abstimmung vom 18.05.2014: Volksinitiative: „Für den Schutz fairer Löhne“ – Mindestlohninitiative" zu?
Der Lebensstandard dem Einkommen anpassen? Wie zum Beispiel eine ganz billige Wohnung in der Nähe des Arbeitsplatzes finden, die Krankenkassenprämien von der Allgemeinheit bezahlen lassen und die Kinder nicht ins Skilager schicken?
-
April 2014 Kommentar zu
Stimmen Sie der Vorlage "Abstimmung vom 18.05.2014: Volksinitiative: „Für den Schutz fairer Löhne“ – Mindestlohninitiative" zu?
@Francis Kuhlen: wenn Sie aus erster Hand wissen, was der Vorteil der dualen Bildung ist (damit bin ich mit Ihnen einig), inwiefern soll denn die Initiative diese gefährden? Ich ging davon aus (da sie nichts genaueres erwähnt haben) dass Sie sich auf das Argument beziehen, dass sich eine Ausbildung nicht mehr lohnt, wenn man mit keiner Ausbildung den Mindestlohn kriegt. Dem kontere ich eben, indem ich sage, dass die Ausbildung nicht nur den Lohn sichert, sondern viel mehr Möglichkeiten bietet.
-
April 2014 Kommentar zu
Stimmen Sie der Vorlage "Abstimmung 18.5.2014: Gripen-Fonds-Gesetz" zu?
Weil eine Armee ohne Flugzeuge keine Armee ist? Mit dieser Logik funktioniert Nordkorea: wir haben keine Armee solange wir keine Atombombe haben. Es ist eine Logik der Aufrüstung bis man vermeintlich stärker ist als der stärkste Feind.
-
April 2014 Kommentar zu
Stimmen Sie der Vorlage "Abstimmung 18.5.2014: Gripen-Fonds-Gesetz" zu?
@Willy Gerber: wie können 22 Flugzeuge die Sicherheit gewährleisten? Wie können sie das Hoheitsgebiet verteidigen? Wir haben es mit der Krim gesehen: Die Ukraine hat 231 Kampfjets und hat die Krim trotzdem nicht verteidigen können. Wenn man sieht, dass man von einem zu grossen angegriffen wird, tut man halt manchmal auch gut, wenn man einen bewaffneten Konflikt vermeidet. Denn Bomben hätten wohl mehr Schaden und Leid angerichtet, als den Nationalstolz verletzt.
-
April 2014 Kommentar zu
Stimmen Sie der Vorlage "Abstimmung vom 18.05.2014: Volksinitiative: „Für den Schutz fairer Löhne“ – Mindestlohninitiative" zu?
Ihre Logik hinkt an allen Stellen. Also, der Reihe nach:
- Wir sprechen hier von Mindestlöhnen, nicht von Höchstlöhnen, Sie sind wahrscheinlich noch im letzten Abstimmungskampf steckengeblieben.
- Wieso sollten fixe Mindestlöhne weitere Automation mit sich führen? Es gibt nun mal Arbeiten, die von Menschen gemacht werden müssen. Und: wo es leicht ist zu automatisieren, da wurde es bereits gemacht, auch ohne Mindestlohn.
- Auch wenn: Automation bringt mit sich neue Jobs. Oder haben Sie einen Anstieg der Arbeitslosigkeit mit der Technologisierung und Automatisierung der letzten 50 Jahren feststellen können?
- Wenn ein KMU nur dank billig Jobs "wirtschaftlich" ist, und die Angestellten nicht über die Runden kommen (Stichwort Working Poors), dann ist das KMU eben nicht wirtschaftlich. z.B. bezahlen wir aktuell so wenig wie noch nie fürs Essen, dass sich durch höhere Mindestlöhne in der Landwirtschaft die Nahrungsmittel verteuern werden ist logisch. Oder aber der Detailhandel wird mit der Marge zurückfahren müssen. Ob Herr und Frau Schweizer auf Billigst-Importe schlechter Qualität umstellen wollen, sei ihnen überlassen.
- Die Entlöhnung steht jetzt schon nicht im Einklang zur Wertschöpfung. Und Wertschöpfung ist relativ, hat was mit Wertschätzung zu tun und erst wenn man etwas nicht mehr hat weiss man, was es wirklich Wert war.
- Die duale Bildung wird sicher nicht gefährdet. Ein Angelernter steht stecken wo er ist, einer mit abgeschlossener Lehre hat Entfaltungsmöglichkei​ten z.B. Berufsmatura, Fachhochschule usw... Wer also sowas von abstruses behauptet hat eine sehr geringe Wertschätzung von der dualen Bildung.
-