Benedikt Jorns

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Der Krieg in der Ukraine hat einen erkennbaren Hintergrund
Was hat un­sere Ener­gie­stra­te­gie mit den Aus­ein­an­der­set­zu​​​​​​​​​​​​n­gen in der Ukraine zu tun?
Unsere Armee hat Zukunft, sie ist auf gutem Weg dorthin
Wir wis­sen es alle: Jedes Jahr wird ca. ein Sech­zigs­tel un­se­rer alten Stimm­be­rech­tig­ten​ durch junge Stimm­bür­ge­rin­nen und Stimm&
"Nein zum Gripen" heisst nicht "Nein zur Schweizer Armee"
Doch die Dis­kus­sion um un­sere zukünf­tige Mi­litär­stra­te­gie ist damit lan­cier­t. ­Raum­​si­che­rung, sub­si­diäre Einsät­ze, Ka­ta­stro­phen­hilfe​
F/A-18 können noch weit länger als bis 2030 fliegen
Es ist an­zu­neh­men, dass un­sere F/A-18 noch bis weit über 2030 flie­gen wer­den. Ent­schei­dend sind die noch­mals zu ü­ber­den­ken­den Prä­
Die Festlegung von CO2-Kontingenten bringt uns nicht weiter
Der un­ver­än­dert kon­stante An­stieg der CO2-­Kon­zen­tra­tion​ in der At­mo­sphäre ist ein­zig und al­lein von der Ver­bren­nung f

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Gute Lebensbedingungen für alle,
frühzeitiges Erkennen von kommenden Entwicklungen
und eine sich weiter entwickelnde Ethik
sind Voraussetzungen für ein glückliches Volk.

Mein Einsatz gilt insbesondere ...
... der schrittweisen Ablösung der fossilen Brennstoffe.
... langfristigen Strategien, an welchen sich die Politik orientieren kann.
... der Verbesserung einiger in der Bundesverfassung stehenden Spielregeln unserer direkten Demokratie.





Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

Vor 28 Tagen Kommentar zu
Die eklatanten Widersprüche der Gegner der Gold-Initiative
Die Nationalbank ist keine „Bank“. Auch wenn ihr Name uns dies suggerieren will. Ein „Vermögen“ besitzt sie nicht. Auch wenn man gerne davon spricht und angebliche „Gewinne“ den Kantonen verschenkt.

Was ist sie denn? Sie ist nichts anderes als eine staatliche Institution, die das in der Schweiz insgesamt vorhandene Geldvolumen je nach Konjunkturlage und Wertentwicklung des Schweizerfrankens vergrössert oder verkleinert. Sie kann zudem durch den Kauf oder Verkauf von ausländischer Währung den Wechselkurs auf gewünschter Höhe fixieren.

Gold war früher eine Art „Weltwährung“. Doch diese Bedeutung hat es schon lange nicht mehr. Müsste in Zukunft unsere Nationalbank zusätzlich zu den beiden oben beschriebenen Aufgaben noch Gold kaufen und verkaufen, würde sie dadurch sehr unbeweglich und im internationalen Geldhandel hätte sie ihre Glaubwürdigkeit nicht mehr. Zum Glück will dies gemäss der 2. Umfrage die Volksmehrheit nicht.
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November 2014 Kommentar zu
Goldpreis schwankt
Es gibt noch einen weiteren Grund, warum es für den Schweizer Export und natürlich auch den Tourismus sehr dumm wäre, wenn die Nationalbank einen dermassen grossen Goldanteil horten müsste. Unsere Exporteure profitieren sehr davon, dass die Nationalbank einen ungefähr konstanten Wechselkurs zum Euro hält. Jede Intervention der Nationalbank wirkt sich heute nicht nur auf den Schweizerfranken sondern auch noch etwas auf den Euro aus. Z.B. hat bereits alleine die Ankündigung des Mindestkurses 1,20 Fr. pro Euro durch den damaligen Nationalbank-Präsiden​​ten sofortige Wirkung gezeigt, ohne dass die Nationalbank bereits eingegriffen hat. Der Kauf von Gold wirkt sich weniger stark und vor allem weniger rasch auf den Wechselkurs aus.
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November 2014 Kommentar zu
Goldpreis schwankt
Wenn Gold ein nützlicher Rohstoff wäre, ok. Zum Beispiel das seltene und für viele Zwecke einsetzbare Platin oder das zwar häufige aber langfristig für die Menschen knappe Lithium werden langfristig sicher teurer. Doch Gold dient nur für die Herstellung von Schmuck. Sein Preis ist der Laune von uns Menschen extrem ausgesetzt und sein Wert langfristig alles andere als sicher. Gold hat zwar bei der Einführung des Geldes eine zentrale Rolle gespielt. Doch diese Zeit ist heute längstens vorbei
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October 2014 Kommentar zu
Ja zur Energiewende, ja zu Energie- statt Mehrwertsteuer
@Erich Iseli: Atommüll aus Kernreaktoren der 4. Generation ist für unsere Nachkommen unproblematisch. Ein erster produktiv eingesetzter solcher Reaktor wird zurzeit in Rongcheng (China) gebaut, weitere Typen (weltweit werden sechs sehr verschiedene Modelle entwickelt) folgen innerhalb der kommenden Jahrzehnte. Die Halbwertszeiten der Abfälle werden mehrheitlich nicht über 100 Jahre sein, der notwendige Einschluss folglich weniger als 2'000 Jahre (17-fache Halbwertszeit). Verpackungen von Atommüll schliessen mehrere tausend Jahre absolut dicht. Zum Glück kann auch der heutige Atommüll als noch äusserst ergiebiger Brennstoff in Reaktoren der 4. Gen. genutzt werden. Deshalb kommt heute der Atommüll nur für eine überblickbare Zeit in ein Tiefenlager mit Rückholbarkeit.

En​er​​gie aus erneuerbaren Quellen schätze ich sehr, doch selbst zusammen mit der Kernenergie (inkl. Kernfusion) ist die schrittweise Ablösung der fossilen Brennstoffe ein Riesending. Unsere weltweite Abhängigkeit von den Fossilen wächst jedes Jahr sehr stark. Bereits 85% des Weltenergiebedarfs wird heute mit diesen abgedeckt.
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October 2014 Kommentar zu
Ja zur Energiewende, ja zu Energie- statt Mehrwertsteuer
Wer die „Energiewende“ propagiert und gleichzeitig die fossilen Brennstoffe ablösen will, der träumt. Das geht nicht! Hartnäckig wird es zwar immer wieder behauptet. Nicht nur von Roland Fischer, selbst die mir sonst sympathische Bundesrätin Doris Leuthard und ihr nicht ganz billiges Gefolge erzählen solchen Mist. „Bewiesen“ wird das nicht selten mit dem Hinweis, dass irgend eine Ortschaft allein mit Photovoltaik mehr als sich selbst „versorgen“ kann. Doch schauen wir genauer hin, sieht man, dass solches nicht mehr als irreführende Propaganda ist. Nur ca. ein Drittel unseres Energiebedarfs wird durch Haushalte erzeugt. Den grossen „Rest“ beanspruchen die Wirtschaft, der Verkehr und all die Berufstätigen, die in unserer Gesellschaft notwendig sind. Zudem deckt z.B. Deutschland nur ca. 20% seines Energiebedarfs mit Elektrizität. Nach „Adam Riese“ versorgt diese Ortschaft also nur knapp 7% ihres Energiebedarfs mit Photovoltaik. Doch selbst das stimmt noch bei Weitem nicht. Es sind nicht die produzierten Kilowattstunden, die uns zeigen, was eine Stromquelle bringt. Es ist ihr nicht ganz einfach zu schätzender Beitrag an die Aufrechterhaltung der verlangten Spannung im Versorgungsnetz während dem ganzen Jahr. Etwa in der Schweiz und in Österreich bringt die Photovoltaik nicht viel, denn 75% ihrer Stromproduktion erfolgt im Sommerhalbjahr und dann haben wir wegen unseren viel Wasser führenden Flüssen Stromüberschuss. Dieser lässt sich heute leider schlecht im Ausland verkaufen. Der Nutzen der Windkraft ist stark abhängig von der durchschnittlichen Windgeschwindigkeit. Bis zur Grenze der nutzbaren Maximalgeschwindigkei​​​​t gilt folgende Regel: Doppelte Windgeschwindigkeit bringt achtfache Energieproduktion. Wind in windreichen Küstengebieten hat ein wesentlich höheres Potential als der in unserer Schweiz zu nutzende Wind. Zudem empfinden die davon betroffenen Menschen eine Vielzahl von Windturbinen als schlecht akzeptierbare Zumutung, die man möglichst vermeiden soll.

Zurzeit wächst in unseren Nachbarländern Deutschland, Italien und Österreich der fossile Anteil der Stromproduktion von Jahr zu Jahr. Auch der von uns aus diesen Ländern billig importierte Strom vergrössert unseren „schmutzigen Stromanteil“. Es ist nicht zu vermeiden, dass wir mit der Abschaltung unserer bereits alten AKW zunehmend Strom aus diesen Ländern importieren werden.

Glauben Sie wirklich, Herr Roland Fischer, dass Sie mit Ihrer radikalen und in ihrer Wirkung auf die wirtschaftliche Entwicklung der Schweiz schlecht einschätzbaren Umstellung der eidgenössischen Besteuerung auf dem richtigen Weg sind? Der Bundesrat und das Parlament glauben es nicht. Ich auch nicht. Ich finde den Vorschlag einen totalen Unsinn.

Für die schrittweise Ablösung der fossilen Brennstoffe bin ich auch. Sie ist ein zentraler Punkt der von mir vorgeschlagenen Energiestrategie. Offenheit für kommende Entwicklungen, sei es im Bereich der erneuerbaren Energiequellen oder der Kernenergie, ist die beste in die Zukunft gerichtete Energiestrategie.

​​​​Bundesrätin Doris Leuthard hat freundlich dankend meinen Vorschlag für eine Neuformulierung des Energieartikels in ihre Handtasche gesteckt.
Willst Du, liebe Leserin/lieber Leser, ihn auch? www.ch-strategie.ch/E​nergiestrategie.pdf
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September 2014 Kommentar zu
Ja zur Energiewende, ja zu Energie- statt Mehrwertsteuer
Sehr geehrter Herr Fischer
Sie sind Ökonom. Dass Sie die „Energiewende“ und insbesondere den Atomausstieg durch ökonomische Massnahmen erreichen wollen, ist nahe liegend. Leider genügt diese Ausbildung bei der komplexen Beurteilung der zukünftigen Entwicklung unserer Energieversorgung nicht. Deshalb studierte ich an der Uni Bern nicht nur Volkswirtschaft sondern auch Physik (inkl. Kern- und Reaktorphysik) sowie Mathematik. Zudem ist es notwendig, die internationale Forschung über längere Zeit zu beobachten und zu verstehen.

Die Nutzung der fossilen Brennstoffe Erdöl, Erdgas und Kohle sowie die damit verbundene Industrialisierung ermöglichten der Menschheit ein Wachstum von 1 auf 7 Mrd. Menschen. Erdöl und Erdgas werden in den kommenden Jahrzehnten knapp, politisch umkämpft und unter dem Einfluss von Spekulanten teuer. Anstatt schrittweise auf die nicht Fossilen Energiequellen umzusteigen, schauen wir machtlos zu, wie ihr Anteil an der weltweiten Gesamtenergieversorgu​ng bereits auf 15% abtaucht. Die schrittweise Ablösung der fossilen Brennstoffe durch erneuerbare Energie und Kernenergie dürfte eine der grössten Herausforderungen der Menschheit sein.

Die Nutzung der Kernenergie steht erst ganz am Anfang ihrer langfristigen Entwicklung. Brennstoff gibt es auf der Erde unbeschränkt. Wir nutzen bis heute nicht Uran, wie viele meinen, sondern das darin nur spurenweise (0,7%) vorhandene Nuklid Uran-235. Der riesige Rest ist Uran-238 und kann schon bald in Reaktoren der 4.Gen. genutzt werden. Der erste produktive Reaktor dieser neuen Generation wird zurzeit in Rongcheng (China) gebaut. Es ist ein relativ kleiner (250 MW) mit der Bahn transportierbarer Reaktor. Eine Kernschmelze wie in Fukushima ist nicht möglich. Reaktoren der 4.Gen. können auch das weit verbreitete Nuklid Thorium-232 nutzen.

Das langfristig mit Abstand grösste Potenzial hat die Kernfusion. Entsprechend gibt es dort auch die grössten international abgestützten Projekte, allen voran Iter in Cadarache (F). Beteiligt sind die USA, Russland, China, Indien, Südkorea, Japan, die EU und auch die Schweiz. Der dort in Bau stehende Kernfusionsreaktor soll uns ab ca. 2022 zeigen, dass der Dauerbetrieb der Kernfusion möglich ist. Die vielen Computersimulationen zeigen uns schon heute, dass er laufen wird. Brennstoff sind Wasserstoff-Isotope. Von diesen hat es auf unserer Erde unbeschränkt.

Reak​torabfälle werden bei den Reaktoren 4. Generation und bei den Fusionsreaktoren kein grosses Problem mehr sein. Ihre Radioaktivität klingt in überblickbar kurzer Zeit ab. Da unsere heutigen Reaktorabfälle noch sehr viel nutzbares Uran-238 enthalten, dürfen die ausgemusterten Brennstäbe nur rückholbar gelagert werden. Die Nagra achtet in ihren Studien streng darauf.

Die von Bundesrat und Parlament beschlossene „Energiewende“ war ein Schnellschuss im Fukushima-Schock. Zurzeit steht kein Reaktorprojekt zur Diskussion. Für die schrittweise Ablösung der fossilen Brennstoffe braucht es sowohl erneuerbare Energien wie Kernenergie. Das Schweizervolk will heute keine radikale Umstellung des Steuersystems. Ungeduldig warten wir auf die Referendumsabstimmung​ zum neuen Energiegesetz und damit zum Atomausstieg. Offenheit für kommende Entwicklungen sowohl bei den erneuerbaren Energien wie bei der Kernenergie wäre die nahe liegende und in die Zukunft weisende Energiestrategie.

Zur Energiewende hier noch ein viel beachteter Vortrag des international bekannten Ökonomie-Professors Hans-Werner Sinn: www.youtube.com/watch​?v=m2eVYWVLtwE
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September 2014 Kommentar zu
Nein zur Volksinitiative „Energie- statt Mehrwertsteuer“
Internationale Vergleiche zeigen es immer wieder neu: Die Schweizer Volkswirtschaft funktioniert sehr gut. An ihr massive Änderungen vorzunehmen, wäre ein schlecht einschätzbares Risiko. Ich würde es nicht tun. Sie Herr Candinas und mit Ihnen die grosse Ratsmehrheit offenbar auch nicht.

Ich habe an der Uni Bern Mathematik, Physik und Volkswirtschaft studiert. Während in der Mathematik unumstössliche Beweise und in der Physik äusserst präzise Voraussagen möglich sind, gleicht die Denkweise der Ökonomen eher derjenigen von Meteorologen. Eine gefühlsmässige Abschätzung gemäss vorhandenen Erfahrungen gehört immer dazu.

Eine komplette Umstellung unseres eidgenössischen Steuersystems brächte einerseits Gewinner (die Initianten nennen sie sehr gern) und andrerseits Verlierer (Sie Herr Candinas haben einige genannt). Daneben bringt die Umstellung auch spürbare Änderungen mit unerwünschten Auswirkungen am Arbeitsmarkt.

Sowe​it sind wir uns einig Herr Candinas. Ich habe Ihnen den Aufwärts-Daumen gedrückt, …

… dies obschon ich unsere zukünftige Energieversorgung ganz anders als Sie sehe. Vergessen Sie die Träumerei der „Energiewende“. Es ist nicht einfach, unsere Energieversorgung zu verstehen. Ich brauche dazu alle meine Kenntnisse in Volkswirtschaft und Physik, insbesondere auch die besuchten Vorlesungen in Kernenergie und Reaktorphysik. Zudem ist es notwendig, die internationale Forschung über längere Zeit mitzuverfolgen.

Die Nutzung der fossilen Brennstoffe Erdöl, Erdgas und Kohle sowie die damit verbundene Industrialisierung ermöglichten der Menschheit ein Wachstum von 1 auf 7 Mrd. Menschen. Erdöl und Erdgas werden in den kommenden Jahrzehnten knapp, politisch umkämpft und unter dem Einfluss von Spekulanten teuer. Anstatt schrittweise auf die nicht Fossilen Energiequellen umzusteigen, schauen wir machtlos zu, wie ihr Anteil an der weltweiten Gesamtenergieversorgu​ng bereits auf 15% abtaucht. Die schrittweise Ablösung der fossilen Brennstoffe durch erneuerbare Energie und Kernenergie dürfte eine der grössten Herausforderungen der Menschheit sein.

Die Nutzung der Kernenergie steht erst ganz am Anfang ihrer langfristigen Entwicklung. Brennstoff gibt es auf der Erde unbeschränkt. Wir nutzen bis heute nicht Uran, wie viele meinen, sondern das darin nur spurenweise (0,7%) vorhandene Nuklid Uran-235. Der riesige Rest ist Uran-238 und kann schon bald in Reaktoren der 4. Generation genutzt werden. Der erste produktive Reaktor dieser neuen Generation wird zurzeit in Rongcheng (China) gebaut. Es ist ein relativ kleiner (250 MW) mit der Bahn transportierbarer Reaktor. Eine Kernschmelze wie in Fukushima ist nicht möglich. Reaktoren der 4. Generation können auch das weit verbreitete Nuklid Thorium-232 nutzen.

Das langfristig mit Abstand grösste Potenzial hat die Kernfusion. Entsprechend gibt es dort auch die grössten international abgestützten Projekte, allen voran Iter in Cadarache (F). Beteiligt sind die USA, Russland, China, Indien, Südkorea, Japan, die EU und auch die Schweiz. Der dort in Bau stehende Kernfusionsreaktor soll uns ab ca. 2022 zeigen, dass der Dauerbetrieb der Kernfusion möglich ist. Die vielen Computersimulationen zeigen uns schon heute, dass er laufen wird. Brennstoff sind Wasserstoff-Isotope. Von diesen hat es auf unserer Erde unbeschränkt.

Reak​torabfälle werden bei den Reaktoren 4. Generation und bei den Fusionsreaktoren kein grosses Problem mehr sein. Ihre Radioaktivität klingt in überblickbar kurzer Zeit ab. Da unsere heutigen Reaktorabfälle sehr viel noch nutzbares Uran-238 enthalten, dürfen die ausgemusterten Brennstäbe nur rückholbar gelagert werden. Die Nagra achtet in ihren Studien streng darauf.

Die von Bundesrat und Parlament beschlossene „Energiewende“ war ein Schnellschuss im Fukushima-Schock. Zurzeit steht kein Reaktorprojekt zur Diskussion. Für die schrittweise Ablösung der fossilen Brennstoffe braucht es sowohl erneuerbare Energien wie Kernenergie. Das Schweizervolk will heute keine radikale Umstellung des Steuersystems. Ungeduldig warten wir auf die Referendumsabstimmung​ zum neuen Energiegesetz und damit zum Atomausstieg. Offenheit für kommende Entwicklungen sowohl bei den erneuerbaren Energien wie bei der Kernenergie wäre die nahe liegende und in die Zukunft weisende Energiestrategie.

​Siehe auch: www.ch-strategie.ch/e​nergie.htm
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September 2014 Kommentar zu
Atomschweiz: Wende ohne absehbares Ende?
Wenn Sie schreiben
... Es sollte schon zu denken geben, wenn wir Kernkraftwerke laufen lassen, deren rissige Reaktormäntel behelfsmässig mit Stahlringen zusammengehalten werden, weil auswechseln "zu teuer" wäre ...
dann wird offensichtlich, dass Ihre Vorstellung von einem Kernreaktor nicht ganz der Realität entspricht. Die Risse sind - wie weiter oben in Ihrem Beitrag zu lesen ist - im Kernmantel des Reaktors Mühleberg zu finden. Kernkraftwerke mit Siedewasserreaktoren verfügen über einen Kernmantel, der den Reaktorwasserstrom im Innern des Reaktordruckbehälters​​​​​ lenkt. Der Kernmantel steht nicht unter Druck und hat keine Barrierenfunktion zum Einschluss von Radioaktivität. Mit dem Reaktordruckbehälter hat der Kernmantel nichts zu tun.
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September 2014 Kommentar zu
Familien sind die Verlierer

Die öffentliche Krankenkasse für alle ist nicht gewinnorientiert. Familienfreundliche Tarife sind politisch leicht durchsetzbar. Als Nationalrätin hätten Sie, Frau Glanzmann-Hunkeler, mehr Einflussmöglichkeit. Nachteile für die schon heute vorgegebene Grundversicherung sehe ich nicht.
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September 2014 Kommentar zu
Trau, schau, wem...
Blochers Weitsicht, Manager-Qualitäten und seine Intelligenz sind gross. Dass er zurzeit die Schweizerpolitik stark beeinflusst, gefällt ihm selbst und seinen Anhängern sehr. Doch seine Politik macht nicht nur Martin Landolt und Alt-Bundesrat Ogi sondern auch mir und vielen Mitbürgern Angst. Insbesondere die SVP-Plakate erschrecken mich und viele Menschen sehr. Sie provozieren und verbreiten zunehmend europaweit eine Denkweise, die unserer Ethik nicht entspricht.

Martin Landolt spricht in seinem neusten Interview mit Philipp Loser (Tages-Anzeiger, Berner Zeitung, Der Bund) von einer Volksabstimmung über die Personenfreizügigkeit​. Die EU sieht diese jedoch als einen festen Bestandteil der bilateralen Verträge. Letztendlich werden wir im Konsens mit der EU eine Lösung finden müssen, welche die bilateralen Verträge in der Weise ergänzt, dass sie die heute übermässig grosse Zuwanderung vermeidet. Über diese Lösung stimmen wir voraussichtlich im November 2015 ab.
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