Markus Thurner

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Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

October 2011 Kommentar zu
Die Zukunft ist erneuerbar
Ich bin mit Ihnen einverstanden, was die Situation der Schweiz isoliert betrachtet angeht.
Was Sie allerdings nicht beachten ist, dass die Schweiz eine der grössten Umweltsündern ist. Z.B. wird ein Mobiltelefon, welches in China "dreckig" hergestellt wird, in der Schweiz "sauber" konsumiert (ja, den Dreck haben die anderen). Und wo wird am meisten konsumiert (und sind somit die Verursacher des Drecks)? Ja, in den reichen Industrieländern!

​Das Problem ist die Messung von sauberer Umwelt. Sie wird an der Produktion gemessen (die ja bekanntlich nach China abgewandert ist), und nicht am Konsum (der ja weiterhin bei uns sehr viel höher liegt).
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October 2011 Kommentar zu
Die Zukunft ist erneuerbar
Das Energie-/Umweltproble​m ist global, die Einwanderung lokal. Sie haben somit nichts miteinander zu tun, ausser man glaubt, dass weniger Energie verbraucht wird, wenn eine Person z.B. in Deutschland lebt statt in der Schweiz.
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October 2011 Kommentar zu
Jetzt ist es Zeit, über eine andere Wirtschaft nachzudenken!
Der Franken ist so hoch, weil es der CH Wirtschaft so gut geht und die Schweiz (verglichen zu anderen europäischen Ländern) wenig Schulden hat. Ja, dies führt zu einem temporären Problem in der Schweiz (z.B. Abwanderung von einigen Firmen) und als Folge wird sich der Franken wieder abschwächen bzw. dem EUR/USD Kurs anpassen.

Viele Firmen werden aber durch notwendige Effizienzsteigerungen​ gestärkt aus dieser Phase herausgehen. Arbeitnehmer müssen eventuell temporär etwas mehr leisten, werden aber weiterhin und auch danach mit einem im europäischen Vergleich überdurchschnittlich guten Salär belohnt.

Wer gut ist, wird von der Konkurrenz (= den anderen Ländern) nicht noch weiter gefördert. Aber wir sollten uns deswegen nicht an den schwachen Ländern messen, sondern unsere Kompetenz weiterhin zeigen.
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September 2011 Kommentar zu
Jetzt ist es Zeit, über eine andere Wirtschaft nachzudenken!
Wenn man von Steuern spricht, dann geht es ja nicht um die Bestrafung von einzelnen (egal ob reich oder arm), sondern darum, den Staat, der eine Dienstleistung vollbringt, zu finanzieren.

Um die Steuern niedrig für alle zu halten, soll der Staat schlank sein, aber dennoch gewisse Mindestdienstleistung​en erfüllen. Bei vielen geht es leider immer darum, den Staat noch mehr aufzublasen.
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September 2011 Kommentar zu
Weltenergiebericht von BP
Klar wächst die Energie an fossilen Treibstoffen am meisten, wenn der Bericht von BP gesponsert ist. Was wollen Sie uns damit mitteilen? Dass wir BP Aktien kaufen sollen, und damit explizit Tiefseebohrungen in der Arktis unterstützen sollen?

Nein Danke. Jeder Bürger ist vielmehr aufgefordert, auf Energieeffizienz (Gebäude, Geräte) zu setzen, einen Strommix aus Wasserkraft/Alternati​ven Energien zu wählen und beim Autokauf auf den Verbrauch zu achten. All dies kann man tun, ohne auf etwas verzichten zu müssen.
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September 2011 Kommentar zu
Klare Zeichen setzten in der Energiepolitik
Dezentralisierung heisst Machtentnahme von den Stromkonzernen zum Volk. Dies deutet auf Konflikt hin.

Gerade von der GLP erwarte ich mir hier innovative Ideen und Verhandlungsgeschick,​ um diesen Prozess vernünftig (= sinnvoll für Wirtschaft und Umwelt) in Gang zu setzen.
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September 2011 Kommentar zu
Zeit für die Volkspension
Wow - meinen Sie das ernst?

Die zweite Säule (in Verbindung mit der AHV und der freiwilligen 3. Säule) ist etwas sehr innovatives im Bereich Pensionen weltweit gesehen. Statt bewährtes und erfolgreiches abzuschaffen, sollten wir bestehendes optimieren:

* Die AHV stellt die Grundsicherung zur Verfügung. Diese ist aktuell zwar dank Einwanderung und guter Wirtschaft super aufgestellt. Die Ängste liegen aber bei der Generation, die in ca. 30 Jahren in die AHV kommen, da die Kinder (sprich Beitragszahler) fehlen. Somit sehe ich die AHV nicht als das Sicherste an, aber wir haben (noch) genug Zeit für einen vernünftigen, langfristigen Übergang zu einer nachhaltig gesunden AHV.

* Die 2. Säule ist fair, indem eingezahltes mit dem ausbezahlten Übereinstimmt. Die Forderung des Volkes ist verständlich, solange die Pensionskassen so viele Gebühren kassieren. Sobald diese in einem vernünftigen Rahmen sind, wird das Volk auch geringere Umwandlungssätze in Kauf nehmen, wenn dadurch das Risiko geringer wird.

* Die 3. Säule ist sehr offen, indem Beitragszahlende aktiv ihr Portfolio (und somit ihr Risiko) bestimmen können. Sprich die Wahl zwischen ungefährer Inflationsanpassung (= 3.-Säule-Sparbuch) oder etwas risikoreicherer Anlage (= für die 3. Säule genehmigter Fonds).

Also was könnte man verbessern?
* AHV: Langfristige, aber flexible Anpassung an künftige demographische Änderungen.
* 2. Säule: Unterstützung des Volkes statt der Pensionskassen.
* 3. Säule: Gesetzlich sicherstellen, dass genehmigte Fonds entsprechend risikoarm sind/bleiben/werden und Leute nicht ihr gesamtes Vermögen aufs Spiel setzen.
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September 2011 Kommentar zu
Bundesgericht wird OpenJustitia veröffentlichen
Tolle Idee. Die Schweiz hat mit dieser Software keinen kompetitiven Vorteil gegenüber anderen Staaten, somit kann man von eine Zusammenarbeit via Open Source nur profitieren und eventuell sogar gute Programmierer für Stellen beim Bund gewinnen.

Viel Erfolg!
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August 2011 Kommentar zu
Effizienz ist die günstigste Energie!
Besten Dank für die Anmerkung.

Mit Effizienzsteigerung meinte ich die Minimierung des im Beispiel gerechneten Verlusts von 80%. Das aktualisierte Rechenbeispiel lautet also:

Original:
+​ Produktion 100 KWh
- Verlust 80 KWh
= Verbrauch 20 KWh

1% weniger Verlust (= bessere Effizienz im System):
+ Produktion 100 KWh
- Verlust 79.2 KWh (1% von 80 KWh)
= Verbrauch 20.8 KWh (+4% mehr tatsächliche Leistung)

Ja, richtig, meine 5% im original Text waren falsch, es sollten 4% gewesen sein.
Und ja, sie haben völlig recht, wenn man die Einsparung vornimmt, dass man sie von der Endleistung abrechnet ohne Effizienzsteigerung im System vorzunehmen (z.B. 1% weniger Geräte betreiben), dann ist es eine direkte Korrelation zwischen Verbrauch und Produktion.
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August 2011 Kommentar zu
Effizienz ist die günstigste Energie!
Hinzu kommt, dass das meiste der Energie von der Produktion (= Kraftwerk) bis zum Konsum (= Steckdose) verloren gehen. Beeinflusst ist dies vom Wirkungsgrad des Kraftwerks, vom Leistungsverlust bei der Speicherung und Übertragung der Energie und von der Effizienz des Endgerätes.

Nimmt man als Beispiel 80% Verlust, dann entspricht eine Effizienzsteigerung von 1% einer Einsparung von 5% in der Produktion.
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