Flurina Marugg

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Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

Oktober 2010 Kommentar zu
Ein klares Signal des Rechtsstaates
Im Kontext der steigenden Islamophobie schuetten Sie mit ihrem Artikel Oel ins Feuer.
Was faellt einem auf wenn man ihren Artikel im Kontext sieht:
a) der heutige Imperialismus kommt vom Westen (dh. Christentum): Intervention in Irak und Afghanistan. Vor allem wegen Oel. Um diese 'neuen Feldzuege' zu verkaufen, brauchte es eine zuenftige Propaganda, die dem Westen eintrichterte: Moslems sind brutal und unzivilisiert, deshalb muessen wir uns nicht schuldig fuehlen, dort Krieg zu fuehren und Tausende von Zivilisten zu toeten und eine Generation von Kindern zu traumatisieren. Mit ihren 'facts' unterstuetzen Sie diese Hass Propaganda. Falls Sie Moslems kennen, wissen Sie aber: das sind Menschen, wie du und ich. Und der Koran predigt Frieden (wie alle Weltreligionen). Schon erschreckend, dass man das erwaehnen muss. Und wenn man bedenkt, wie wenig Mitgefuehl Menschen aus diesen Kriegsgebiete erfahren, frage ich mich ernstlich wo unsere 'ausserordentliche Friedliebigkeit, christlicher Naechstenliebe und Zivilisiertheit' ist.
b) Schon einmal hat Europa nach einer Wirtschaftskrise (1929) eine Welle von Hass gegenueber einer Religion heraufbeschworen (Holocaust). Deshalb habe ich meine groesste Muehe, wenn in Folge einer Wirtschaftskrise (2008) gegen eine Religion (Islam) gehetzt wird. Und Sie als Politiker haben eine wichtige Verantwortung: um jeden Preis eine Wiederholung zu verhindern! Nehmen Sie das sehr ernst.
c) Ihre 'facts' toenen vielleicht fuer Leute, die nichts ueber Islam wissen sehr recherchiert, was Sie aber gemacht haben ist folgendes: Sie picken unvollstaendige Aussagen raus, zum Teil falsch (Beschneidung hat nichts mit Islam zu tun, es wird auch von Christen ausgeuebt) um ein haessliches, verzerrtes Bild zu kreiiren. Das ist gefaehrlich.
Bitte nehmen sie ihre Verantwortung wahr und schreiben Sie im Namen einer Schweiz, die Platz fuer verschiedene Religionen hat und um die Vorteile einer toleranten, modernen Gesellschaft weiss. Danke!
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Oktober 2010 Kommentar zu
Nein zur Revision der Arbeitslosenversicher​ung!
"Aber eine Minderheit der Bevölkerung finanziert eine Mehrheit der Bevölkerung."
Leide​r wird in unserer Marktwirtschaft Arbeit nicht der Arbeit entsprechend entloehnt.
Die Minderheit von der Sie sprechen hat ihr Geld nicht "verdient", weil verdienen von dienen kommt. Und diese Minderheit hat ihren Reichtum nicht verdient durch dienen, sondern durch verantwortungsloses, kurzfristiges, egoistisches, unverbesserliches Handeln (siehe Finanzkrise). Solche Abzocker dienen der Mehrheit nicht, im Gegenteil, die Mehrheit zahlt fuer die Habgier und Fehler der Minderheit. Wenn man wirklich die wahre geleistete Arbeit anschaut, dann arbeitet die Mehrheit fuer das Wohl und den Luxus einer Minderheit (wer unterrichtet die neue Generation, wer kuemmert sich darum, dass wir Essen auf dem Tisch haben und die Strassen funktionieren...). Solange es keinen Maximallohngrenze gibt, koennen sozial Abgaben der Reichsten gar nicht zu hoch sein. Solange die Einkommensschere immer weiter auseinander klafft, und der Mittelstand absackt, muessen auch die Abgaben immer weiter ausseinander klaffen. Ich werde die Klagen der Reichen erst dann ernstnehmen, wenn ich von Ihnen nicht Arroganz, sondern Bescheidenheit, Demut und Verantwortungsgefuehl​ gegenueber der Gesellschaft fuehle. Bis dann habe ich kein Verstaendnis weshalb man diese neuen selbsternannten Sonnenkoenige mit samtenen Handschuhen anfassen sollte.
Und jeder hat ein Leben nach der Arbeit in Wuerde verdient. Vor allem all jene, die immer hart gearbeitet haben und knapp ueber die Runden gekommen sind. Ich weiss nicht, wie Kommentare aussehen wuerden, wenn alle beispielsweise auf dem Bau oder an der Kasse gearbeitet haetten. Vielleicht waere die Minderheit weniger selbstgefaellig. Waere sehr erfrischend.
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