Georg Stamm SVP

Georg Stamm
Georg Stamm SVP
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Beruf: Dr. phil. II, Biologe
Jahrgang: 1943









Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

Vor 6 Tagen Kommentar zu
NEIN zur PID!
Herr Wobmann und Frau Stutz: Noch eine letzte Anmerkung meinerseits hierzu. Sie sind sich hoffentlich bewusst, dass bei der PID-Vorlage nur das erlaubt werden soll, was bei den natürlich gezeugten Föten seit Jahren erlaubt ist ? Nämlich, dass dieselben gesetzlich definierten Untersuchungen auf Gendefektkrankheiten am Fötus neu auch am in vitro gezeugten Embryo gemacht werden dürfen (was in fast allen europ. Ländern längstens erlaubt ist). Es geht nur um eine Gleichstellung der "in vitro-Eltern" mit den anderen Eltern. Bei den natürlichen Eltern hat bekanntlich die Schwangere die Fristenoption, d.h. der Fötus kann auf Wunsch (ja, so ist es) abgetrieben werden und die Kasse zahlt das sogar. Bei den anderen Eltern wird der als krank erkannte Embryo (meist nur 8 undifferenzierte Zellen) nicht eingesetzt, dafür ein anderer. Ich kann beim allerbesten Willen die moralische Empörung, die hier herrscht, nicht verstehen. Herr Wobmann hat ja konsequenterweise zugegeben, dass er gegen die Fristenlösung ist. Wie steht es da bei Ihnen, Frau E. Stutz ?
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Vor 7 Tagen Kommentar zu
NEIN zur PID!
Man sollte bei der PID auch mal an die zukünftigen Eltern denken. Die sind oft schon relativ alt, um die 40 oder noch etwas älter und haben Jahre hinter sich mit natürlichen Versuchen, ein Kind zu zeugen. Nach umfangreichen und rel. teuren Abklärungen und der Eientnahme kommt es dann also zu 2-4 lebensfähigen Embryonen (völlig undifferenzierte Zellklumpen mit rund 8 Zellen).nach der in vitro Fertilisation. Es wird nun 1 Embryo eingesetzt, die anderen tiefgekühlt. Soll das nun ausgerechnet der gengeschädigte sein (im Falle eines Risikos von Elternseite) ? Man will also verbieten, dass mit einer einfachen Untersuchung festgestellt werden kann, ob oder nicht ein möglicher Gendefekt vorliegt, der für die Eltern jahrelange Konsequenzen hat ? Dabei wird ausgeblendet, dass die nicht eingesetzten Föten gel. vernichtet werden. All das scheint mir eine völlige Doppelmoral zu sein, denn wenn man wirklich moralisch sein will, dann muss man alles verbieten: Die künstliche Kinderzeugung und die Fristenlösung. Dort aber hiess es ja "mein Bauch gehört mir". Egoismus pur !
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Vor 7 Tagen Kommentar zu
NEIN zur PID!
W. Wobmann: Ihre Meinung kann selbstverständlich vertreten und akzeptiert werden. beachten Sie aber bitte Folgendes: Die PID ist ein pränatales Kinderspiel im Vergleich zur brandneuen Methode genannt Crispr/Cas9. Damit können erstmals in der Geschichte der Menschheit auch im menschlichen Genom beliebige Gene ersetzt werden, also z.B. krankmachende Gene durch gesunde und zwar relativ einfach. Die Methode wurde in den letzten rund 7 Jahren in Kalifornien und Braunschweig an biochemischen Instituten entwickelt durch einen jungen Biochemiker namens Martin Jinek. Diese arbeitet seit kürzerem an der UNI Zürich und wird dort bereits als möglicher Nobelpreiskandidat gehandelt, denn die realen Auswirkungen seiner neuen Biotechnologie können epochal sein. Sie sehen also: Der "Fortschritt" geht weiter und wenn man von der Gefahr von "Designerbabys" spricht, dann bei Crispr und nicht bei der PID. Denn dort wird am Genom rein nichts gemacht, es wird nur geschaut, welches Morulazellhäufchen gesund ist oder nicht.
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Vor 9 Tagen Kommentar zu
NEIN zur PID!
E.D. Stutz: Bei der PID wird nicht "mit menschlichem Erbgut rumgespielt". Dieses wird gar nicht verändert. Tiere und Menschen können (schwere) Erbdefekte haben. Bei Tieren ist die Lösung einfach: Das Junge wird tot geboren oder stirbt kurz nachher oder wird von den Eltern verlassen und verhungert. Die PID bietet die Möglichkeit, hier viel Leid und Angst (der Mutter in den ersten Schwangerschaftsmonat​en) zu verhindern. Anschliessend gibt es ja dann nur noch die Fristenlösung: D.h. man bringt einen 12 Wochen alten, als Mensch gut erkennbaren, Fötus legal um. Das scheint kein Problem zu sein, das ist ja erlaubt. Ich verstehe nicht, was so eine Denke soll und was das mit Ethik zu tun haben soll. Und was das "ewige Leben" anbetrifft: Darauf können Sie noch lange warten. Seit es die Medizin gibt wird übrigens an der Verlängerung des Lebensalters über die natürlichen Gegebenheiten hinaus herumgebastelt. Wie Sie ja sicher wissen, ist die heutige Lebenserwartung doppelt so hoch wie um 1900. Hat da jemand etwas dagegen ?
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Vor 10 Tagen Kommentar zu
NEIN zur PID!
Bei der PID geht es nur darum, bei Risikoeltern in bezug auf ihr Erbgut zu Beginn (beim Morulazellhäufchen) feststellen zu können, ob das Erbgut geschädigt ist oder nicht. Wenn man das nicht tun kann (im Falle eines NEIN), müsste diese Bestimmung am mehrwöchigen Fötus gemacht werden und dieser dann ev. abgetrieben werden (Fristenlösung). Ist das sinnvoll ? Und solche Risikosituationen, die aber auch zu einem gesunden Kind führen können, gibt es eben. Soll man nun die Eltern (und das spätere Kind) dazu zwingen, mit so einer schweren Krankheit zu leben (ein Bsp.: Thalassämie minor bei beiden Eltern kann die Thalassämie major ergeben, die lebensgefährlich ist). Solche Eltern können aber auch ein (relativ) gesundes Kind zeugen. Soll man sie im Ungewissen lassen und erst im Verlauf der Schwangerschaft mit der Wahrheit herausrücken, was dann eine Abtreibung bedeuten kann. Ich kann nicht begreifen, wie man sowas gutheissen kann.
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Vor 31 Tagen Kommentar zu
Vaterschaftsurlaub – ein lachendes und ein weinendes Auge
Es ist ja klar, dass eine Politikerin von der SP einen weiteren Ausbau der Giesskannen-Soziallei​stungen fordert. Auch meine Frau und ich sind seit 13 Monaten Grosseltern. Unser Schwiegersohn hatte es so eingerichtet, dass er um die Geburtszeit 5 Wochen Ferien genommen hat - von seinem normalen Ferienkonto ! Man kann ja in so einem Fall vorausplanen und sich mit dem Arbeitgeber absprechen, wenn man will und Verantwortung übernimmt. Oder man kann die hohle Hand beim Staat resp. bei der Firma machen. Unser Schwiegersohn nutzte den "Vaterschaftsurlaub" denn auch für Mutter und Kind und den Haushalt. Wenn der Vater den geschenkten Urlaub nehmen kann wann und wie er will, ja wer garantiert denn da, dass die Familie profitiert ? Hat sich das die SP überlegt ?
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April 2015 Kommentar zu
Kein Eingriff in die Bildungshoheit der Kantone
NR E. Schneider hat recht: Die Lebenskosten sind in verschiedenen Regionen der Schweiz sehr unterschiedlich. Wer in Zürich oder Genf studiert, braucht sicher mehr Stipendienunterstützu​ng als jemand, der in St. Gallen oder in Freiburg studiert. Dort sind auch die Löhne deutlich tiefer. Was soll also die nationale Gleichmacherei ?
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April 2015 Kommentar zu
Nette Liedchen, aber keine Hymne!
Lieber D. Schweizer und H. Narr: Das ist eben der Unterschied zwischen unserem Land und vielen anderen: Hier kann das Volk (=der Souverän=der, der das Sagen hat) auch bei der Landeshymne mitreden. Wem das nicht passt, der soll es sein lassen. Auch das ist erlaubt. Das Ganze hat übrigens mit anderen anstehenden "grösseren" Problemen wie dem zu teuren Verwaltungsapparat nichts zu tun. Man kann auch 2 Probleme gleichzeitig lösen.
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March 2015 Kommentar zu
Die unsinnige Sommerzeitregelung!
Das Thema ist kein Haferkäse. Die von der EU initiierte Sommerzeitregelung ist ein Haferkäse. Leider haben wir uns so daran gewöhnt, dass ein Zurück unwahrscheinlich ist. Und die EU hält sowieso an allem stur fest, was sie mal eingeführt hat. Das sieht man ja gegenwärtig am Euro: Griechenland soll (offiziell) in der Zone bleiben, koste es was es wolle, also bis zum letzten deutsch-französischen​-italienischen Steuereuro.
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February 2015 Kommentar zu
Wissenschaftlicher Nachwuchs - aus der Schweiz – fördern!
Meines Wissens gibt der Staat (z.B. der Bund) für Bildung und Hochschulen schon am 2.-meisten aus, nach den Sozialausgaben. Überall gibt es tolle Hochglanz-UNIs und -Institute und teuer ausgestattete Laboratorien. Was will man mehr ? Was man aber immer liest ist, dass bei Dozentenvakanzen vorwiegend Ausländer eingestellt werden. Die versperren dann dem "Wissenschaftlichen Nachwuchs aus der Schweiz" die Plätze. Vielleicht sollte es auch da einen Inländervorrang geben, so wie ihn SP-NR Strahm für die Wirtschaft fordert. Das wirkt - schnell und fast gratis ! Die UNI Zürich könnte ja mit dem guten Beispiel vorangehen, wo Frau K. Riklin im UNI-Rat sitzt.
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