Georg Stamm SVP

Georg Stamm
Georg Stamm SVP
Wohnort:
Beruf: Dr. phil. II, Biologe
Jahrgang: 1943









Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

Vor 3 Tagen Kommentar zu
BR/BAG etc. schützen Pharma, statt Bürger/Innen
L.v.Limaa: Was meinen Sie mit "Ingredienzien" ? Das Wort bedeutet Inhaltsstoffe, also Wirkstoff(e) und Hilfsstoffe. Das wäre ein pharmakologisches Problem, kein klinisches.
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Vor 3 Tagen Kommentar zu
BR/BAG etc. schützen Pharma, statt Bürger/Innen
In der Schweiz, und vermutlich auch in anderen Ländern, ist es so, dass eine Pharmafirma für die Neuanmeldung eines Medikaments bei der hiesigen Swissmedic selbst bestimmen kann, welche klinischen Studien eingereicht werden sollen. Es gibt hier weder eine Publikationspflicht noch eine Einreichnungspflicht.​ Die Firme muss mit den Unterlagen die Swissmedic überzeugen von der Wirksamkeit und der Unbedenklichkeit des neuen Präparats. Kann sie das bei einer genügenden Anzahl Patienten, so wird registriert. Das ist so seit Jahrzehnten. Wer diese nun ändern will (Publikationspflicht,​ Einreichungspflicht für alle Studien), muss die nötigen gesetzlichen Aenderungen machen, d.h., der NR und der StR wären gefragt.
Roche hat sich mit Tamiflu also legal verhalten. Ob sich Roche auch klug verhalten hat, bleibe dahingestellt. Immerhin ist der "Tamiflu-Hype" auch wegen den Behörden und deren Panik entstanden. Die WHO verlangte imperativ, dass Roche das Präparat weltweit z.V. stellt und die Produktion ankurbelt.
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Vor 7 Tagen Kommentar zu
Zentralistischer Inselmoloch, nein danke
Wenn ich RR Perrenoud wäre, wäre ich auch für 1 Megahospital in Bern. Das schaltet nämlich die lästige Konkurrenz aus, ganz genau so wie die Einheitskrankenkasse.​ Unser Gesundheitswesen schreit nach mehr Konkurrenz, übrigens auch im ambulanten, ärztlichen Bereich. Nur so wird kostenbewusst und gut gearbeitet. Das gilt selbstverständlich auch für Spitäler.
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Vor 15 Tagen Kommentar zu
Die Schweiz und Europa: Nachbarn auf Gedeih und Verderb
Der Vorschlag von M. Landolt scheint erwägenswert. Die EU sollte darauf eingehen können. Wenn die EU aber auf dem PFZ-Prinzip beharrt, wird es schwierig, wie immer, wenn Prinzipien und nicht Vernunft und Ausgleich regieren. Wie es scheint, hat das FL Lichtenstein eine Spezialregelung mit der EU treffen können, wonach die Fremdenobergrenze im FL bei 34% liegt. wäre in der Schweiz in den letzten Jahren nicht am Fliessband eingebürgert worden, so wären wir nicht mehr weit von den 34% entfernt. Das rächt sich jetzt. Man erinnere sich an das Schreiben des damaligen RR Notter an alle ZH-Gemeinden vor etwa 4-5 Jahren. Darin forderte er auf, Einbürgerungen speditiv und ohne grosse Hindernisse grosszügig durchzuführen. Aus heutiger Sicht für unsere Verhandlungsposition genau das Falsche.
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Vor 17 Tagen Kommentar zu
Warum wir den "GRIPEN" brauchen...
Vreni Schopfer: Wie kommen Sie auf 10 Mrd. Kosten für den Gripen ? Das interessiert mich sehr. Bitte bedenken Sie, dass gegenwärtig viel Unsinn über diese Beschaffung geschrieben wird, immer mit der Absicht, ihr zu schaden. Die Kostenfrage sieht so aus: Die Kosten sind 3.126 Mrd.; dazu kommen jährliche Unterhaltskosten von rund 100 Mio. sFr. Auf 35 Jahre gerechnet wären das in der Tat 3.5 zusätzliche Mrd. Ist das eine seriöse Rechnung ? Die 3.126 Mrd. können übrigens aus dem ordentlichen VBS-Etat beglichen werden und fallen über mehrere Jahre an. Es braucht keine Steuerehöhung, kein anderes Bundes-Deptm. muss auf einen einzigen Rappen verzichten. Zum Vergleich: Die Gripenkosten machen für die nächsten 10 Jahre jährlich etwa 1/7 (ja: 1/7 !) der KV-Prämienverbilligun​g aus. Das zeigt die realen Verhältnisse. Bitte halten Sie sich an diese Zahlen, denn sie stimmen. Alles andere ist Polemik, Dämagogie und Populismus.
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Vor 19 Tagen Kommentar zu
Warum wir den "GRIPEN" brauchen...
Zur Souveränität eines Staates und zu seiner Verteidigung gehört völkerrechtlich die Souveränität über den Luftraum über dem Staatsterritorium. Dieses Ziel erreichen wir nicht mehr mit 32 FA-18 nach der Ausmusterung des Tigers (nicht nachtflugtauglich !) ohne Gripenersatz in 3-4 Jahren. Alle Länder um die Schweiz haben eine Luftwaffe. Unsere Sicherheit und Souveränität darf dem reichsten Land Europas (=die Schweiz) 3.2 Mrd. sFr. wert sein. Mit einer adäquaten Bewaffnung schaffen wir uns Respekt. Ausserdem ist Europa nicht ganz so friedlich wie wir es gerne hätten. Das zeigen die neusten Turbulenzen um die Ukraine resp. die Krim.
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Vor 23 Tagen Kommentar zu
Ja zur medizinischen Grundvesorgung
Wenn die med. Grundversorgung (Hausärzte) droht "nicht mehr selbstverständlich zu werden", dann verdanken wir das den BR Dreifuss und Couchepin. Zuerst gab es den Numerus clausus und dann wurde der Studienzugang durch Zusatzprüfungen weiter erschwert. Eine eidg. Matura reichte nicht mehr für das Medizinstudium. So wurden während rund 15-20 Jahren jedes Jahr hunderte von Medizinern zu wenig ausgebildet. Folge: Diese wanderten aus dem EU-Ausland ein, was die Herkunftsländer (z.B. D) erzürnte, denn die finanzierten für uns das teure Studium. Heute haben wir überall ausl. Aerzte und hunderte von Millionen gespart. Ist das eine zukunftsfähige Gesundheitspolitik ? Ist das eines reichen Landes würdig ? Ausserdem soll noch darauf hingewiesen werden, dass in unserem Gesundheitssystem für die niedergelassenen Aerzte jegliches Wettbewerbselement fehlt. Ein solches ist z.B. bei den Zahnärzten gegeben: Sie legen die Höhe des Taxpunktwertes selbst fest je nach sozialem Umfeld. Nicht so bei den Aerzten. Diese haben ein Lohnkartell mit gesichertem Einkommen; sie steuern auf Vertrauensbasis ihr Einkommen selbst, die Kassenkontrollen sind large und extrem grosszügig. Solche Bedingungen fördern Spitzenleistungen nicht. Hier wäre anzusetzen und der Numerus clausus ist sofort zu beenden; das wäre gute Gesundheitspolitik.
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Vor 30 Tagen Kommentar zu
Dauerhafte Präsenz der Schweizerflagge
Der Vorstoss von Frau Estermann mag zweitrangig erscheinen. Er ist aber berechtigt und ich hoffe, er habe die erwünschte Wirkung: Unsere Flagge dauernd auf dem Bundeshaus. Auch eine Nebensächlichkeit kann ihre Bedeutung und Berechtigung haben.
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März 2014 Kommentar zu
Nein zur Einheitskasse – Ja zu echten Lösungen
A. Fischer: Ich denke, Sie verniedlichen die IT-Probleme. Sicher haben sie vom neusten IT-Skandal in der AHV-Zentralverwaltung​ gehört. Da ist eigentlich jeder weitere Kommentar überflüssig.
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März 2014 Kommentar zu
Nein zur Einheitskasse – Ja zu echten Lösungen
Der jüngste IT-Skandal bei der AHV-Hauptverwaltung spricht klar gegen eine Einheitskrankenkasse.​ Dort könnte sich das leicht wiederholen. Solche Megalogebilde sind nicht mehr zu führen, sie sind intransparent. Auf diese Weise kann der behauptete Kostenvorteil der Einheitskasse leicht verloren gehen und zu einem Kostenalbdruck werden. Hände weg. Kleine Strukturen sind vorzuziehen. Sie sind überschaubar.
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