Georg Stamm SVP

Georg Stamm
Georg Stamm SVP
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Beruf: Dr. phil. II, Biologe
Jahrgang: 1943








Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

June 2015 Kommentar zu
Der Preis der Souveränität?
Und wieder haben wir das Gerede von der "Abschottung" der Schweiz, die doch eigentlich "weltoffen" sein sollte. Das kennen wir bis zum Überdruss, darauf muss man im Hinblick auf die Bevölkerungsstatistik​ nicht mehr eingehen. Der EU-Botschafter in der Schweiz hat genauestens registriert, dass die ganze Linke und Teile der CVP auf dieser Welle reiten und genau deshalb gibt sich Brüssel uns gegenüber hart. So erreicht man nichts. Wie man etwas erreicht, werden wir bei Cameron und Tsipras sehen. Die haben das Volk mehrheitlich hinter sich, die Regierung sowieso, und werden deshalb von Brüssel ernst genommen. Und das lustigste dabei: Vor kurzem brachte SRF 1 einen Beitrag über ein Treffen von Schweizer und EU-Politikern zum Thema des 9.2.14. Ein Österreichischer Politiker sagte nachher: Die Schweizer haben keine Vorschläge gemacht, wir wissen nicht, was die wollen. In der Delegation war NR K. Riklin ! Sie war vielleicht sogar Delegationsleiterin, jedenfalls hatte sie am meisten TV-Präsenz.im Beitrag.
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May 2015 Kommentar zu
NEIN zur PID!
Herr Wobmann und Frau Stutz: Noch eine letzte Anmerkung meinerseits hierzu. Sie sind sich hoffentlich bewusst, dass bei der PID-Vorlage nur das erlaubt werden soll, was bei den natürlich gezeugten Föten seit Jahren erlaubt ist ? Nämlich, dass dieselben gesetzlich definierten Untersuchungen auf Gendefektkrankheiten am Fötus neu auch am in vitro gezeugten Embryo gemacht werden dürfen (was in fast allen europ. Ländern längstens erlaubt ist). Es geht nur um eine Gleichstellung der "in vitro-Eltern" mit den anderen Eltern. Bei den natürlichen Eltern hat bekanntlich die Schwangere die Fristenoption, d.h. der Fötus kann auf Wunsch (ja, so ist es) abgetrieben werden und die Kasse zahlt das sogar. Bei den anderen Eltern wird der als krank erkannte Embryo (meist nur 8 undifferenzierte Zellen) nicht eingesetzt, dafür ein anderer. Ich kann beim allerbesten Willen die moralische Empörung, die hier herrscht, nicht verstehen. Herr Wobmann hat ja konsequenterweise zugegeben, dass er gegen die Fristenlösung ist. Wie steht es da bei Ihnen, Frau E. Stutz ?
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May 2015 Kommentar zu
NEIN zur PID!
Man sollte bei der PID auch mal an die zukünftigen Eltern denken. Die sind oft schon relativ alt, um die 40 oder noch etwas älter und haben Jahre hinter sich mit natürlichen Versuchen, ein Kind zu zeugen. Nach umfangreichen und rel. teuren Abklärungen und der Eientnahme kommt es dann also zu 2-4 lebensfähigen Embryonen (völlig undifferenzierte Zellklumpen mit rund 8 Zellen).nach der in vitro Fertilisation. Es wird nun 1 Embryo eingesetzt, die anderen tiefgekühlt. Soll das nun ausgerechnet der gengeschädigte sein (im Falle eines Risikos von Elternseite) ? Man will also verbieten, dass mit einer einfachen Untersuchung festgestellt werden kann, ob oder nicht ein möglicher Gendefekt vorliegt, der für die Eltern jahrelange Konsequenzen hat ? Dabei wird ausgeblendet, dass die nicht eingesetzten Föten gel. vernichtet werden. All das scheint mir eine völlige Doppelmoral zu sein, denn wenn man wirklich moralisch sein will, dann muss man alles verbieten: Die künstliche Kinderzeugung und die Fristenlösung. Dort aber hiess es ja "mein Bauch gehört mir". Egoismus pur !
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May 2015 Kommentar zu
NEIN zur PID!
W. Wobmann: Ihre Meinung kann selbstverständlich vertreten und akzeptiert werden. beachten Sie aber bitte Folgendes: Die PID ist ein pränatales Kinderspiel im Vergleich zur brandneuen Methode genannt Crispr/Cas9. Damit können erstmals in der Geschichte der Menschheit auch im menschlichen Genom beliebige Gene ersetzt werden, also z.B. krankmachende Gene durch gesunde und zwar relativ einfach. Die Methode wurde in den letzten rund 7 Jahren in Kalifornien und Braunschweig an biochemischen Instituten entwickelt durch einen jungen Biochemiker namens Martin Jinek. Diese arbeitet seit kürzerem an der UNI Zürich und wird dort bereits als möglicher Nobelpreiskandidat gehandelt, denn die realen Auswirkungen seiner neuen Biotechnologie können epochal sein. Sie sehen also: Der "Fortschritt" geht weiter und wenn man von der Gefahr von "Designerbabys" spricht, dann bei Crispr und nicht bei der PID. Denn dort wird am Genom rein nichts gemacht, es wird nur geschaut, welches Morulazellhäufchen gesund ist oder nicht.
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May 2015 Kommentar zu
NEIN zur PID!
E.D. Stutz: Bei der PID wird nicht "mit menschlichem Erbgut rumgespielt". Dieses wird gar nicht verändert. Tiere und Menschen können (schwere) Erbdefekte haben. Bei Tieren ist die Lösung einfach: Das Junge wird tot geboren oder stirbt kurz nachher oder wird von den Eltern verlassen und verhungert. Die PID bietet die Möglichkeit, hier viel Leid und Angst (der Mutter in den ersten Schwangerschaftsmonat​en) zu verhindern. Anschliessend gibt es ja dann nur noch die Fristenlösung: D.h. man bringt einen 12 Wochen alten, als Mensch gut erkennbaren, Fötus legal um. Das scheint kein Problem zu sein, das ist ja erlaubt. Ich verstehe nicht, was so eine Denke soll und was das mit Ethik zu tun haben soll. Und was das "ewige Leben" anbetrifft: Darauf können Sie noch lange warten. Seit es die Medizin gibt wird übrigens an der Verlängerung des Lebensalters über die natürlichen Gegebenheiten hinaus herumgebastelt. Wie Sie ja sicher wissen, ist die heutige Lebenserwartung doppelt so hoch wie um 1900. Hat da jemand etwas dagegen ?
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May 2015 Kommentar zu
NEIN zur PID!
Bei der PID geht es nur darum, bei Risikoeltern in bezug auf ihr Erbgut zu Beginn (beim Morulazellhäufchen) feststellen zu können, ob das Erbgut geschädigt ist oder nicht. Wenn man das nicht tun kann (im Falle eines NEIN), müsste diese Bestimmung am mehrwöchigen Fötus gemacht werden und dieser dann ev. abgetrieben werden (Fristenlösung). Ist das sinnvoll ? Und solche Risikosituationen, die aber auch zu einem gesunden Kind führen können, gibt es eben. Soll man nun die Eltern (und das spätere Kind) dazu zwingen, mit so einer schweren Krankheit zu leben (ein Bsp.: Thalassämie minor bei beiden Eltern kann die Thalassämie major ergeben, die lebensgefährlich ist). Solche Eltern können aber auch ein (relativ) gesundes Kind zeugen. Soll man sie im Ungewissen lassen und erst im Verlauf der Schwangerschaft mit der Wahrheit herausrücken, was dann eine Abtreibung bedeuten kann. Ich kann nicht begreifen, wie man sowas gutheissen kann.
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April 2015 Kommentar zu
Vaterschaftsurlaub – ein lachendes und ein weinendes Auge
Es ist ja klar, dass eine Politikerin von der SP einen weiteren Ausbau der Giesskannen-Soziallei​stungen fordert. Auch meine Frau und ich sind seit 13 Monaten Grosseltern. Unser Schwiegersohn hatte es so eingerichtet, dass er um die Geburtszeit 5 Wochen Ferien genommen hat - von seinem normalen Ferienkonto ! Man kann ja in so einem Fall vorausplanen und sich mit dem Arbeitgeber absprechen, wenn man will und Verantwortung übernimmt. Oder man kann die hohle Hand beim Staat resp. bei der Firma machen. Unser Schwiegersohn nutzte den "Vaterschaftsurlaub" denn auch für Mutter und Kind und den Haushalt. Wenn der Vater den geschenkten Urlaub nehmen kann wann und wie er will, ja wer garantiert denn da, dass die Familie profitiert ? Hat sich das die SP überlegt ?
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April 2015 Kommentar zu
Kein Eingriff in die Bildungshoheit der Kantone
NR E. Schneider hat recht: Die Lebenskosten sind in verschiedenen Regionen der Schweiz sehr unterschiedlich. Wer in Zürich oder Genf studiert, braucht sicher mehr Stipendienunterstützu​ng als jemand, der in St. Gallen oder in Freiburg studiert. Dort sind auch die Löhne deutlich tiefer. Was soll also die nationale Gleichmacherei ?
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April 2015 Kommentar zu
Nette Liedchen, aber keine Hymne!
Lieber D. Schweizer und H. Narr: Das ist eben der Unterschied zwischen unserem Land und vielen anderen: Hier kann das Volk (=der Souverän=der, der das Sagen hat) auch bei der Landeshymne mitreden. Wem das nicht passt, der soll es sein lassen. Auch das ist erlaubt. Das Ganze hat übrigens mit anderen anstehenden "grösseren" Problemen wie dem zu teuren Verwaltungsapparat nichts zu tun. Man kann auch 2 Probleme gleichzeitig lösen.
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March 2015 Kommentar zu
Die unsinnige Sommerzeitregelung!
Das Thema ist kein Haferkäse. Die von der EU initiierte Sommerzeitregelung ist ein Haferkäse. Leider haben wir uns so daran gewöhnt, dass ein Zurück unwahrscheinlich ist. Und die EU hält sowieso an allem stur fest, was sie mal eingeführt hat. Das sieht man ja gegenwärtig am Euro: Griechenland soll (offiziell) in der Zone bleiben, koste es was es wolle, also bis zum letzten deutsch-französischen​-italienischen Steuereuro.
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