Gotthard Frick SP

Gotthard Frick
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Wohnort: Bottmingen
Beruf: Denker
Jahrgang: -

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NEIN, WIR HÄTTEN SOGAR 600 GRIPEN KAUFEN KÖNNEN
NEIN, WIR HÄT­TEN SOGAR MEHR ALS 600 GRI­PEN KAU­FEN KÖN­NEN! ­Die Men­schen haben sich schon im Al­ter­tum zu­sam­men­ge­schlos­​​sen, um ihre Si­cher­heit zu ge­währ­leis­
WIR HÄTTEN 110 GRIPEN KAUFEN KÖNNEN !
Wir hät­ten 110 GRI­PEN kau­fen kön­nen! ­Das Par­la­ment hat letz­tes Jahr die Ent­wick­lungs­hilfe auf 11.5 Mil­li­ar­den er­höht, fast 4 mal mehr, als der GRI­PEN kos­tet. Der Kre&
Muslime sollen besser informieren!
Vi­men­tis.ch 9.5.2014 ­Mus­lime sol­len uns bes­ser in­for­mie­ren! ­Die Mus­lime är­gern sich über ge­wisse Vor­ur­teile und Mei­nun­gen von Nicht-Mus­li­men, z.B. über
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GRI­PEN jagt "­SCHOCK­WEL­LEN DURCH IN­DUS­TRIE UND RE­GIE­RUN­GEN" ­​​​Der Titel ist wört­lich einem Video im In­ter­net der FI­NAN­CIAL TIMES vom 8 Mai ent­nom­men (Ü­ber­
Der Gripen, das Kampfflugzeug der nächsten Generation
Der GRI­PEN E, das Kampf­flug­zeug der nächs­ten Ge­ne­ra­ti­on. ­Die SPS, und ihre Ver­tre­te­rIn­nen im Par­la­ment, dar­un­ter Frau Evi Al­le­mann, Frau Chan­tal Gal­

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Dafür setze ich mich ein

Eine selbstbewusste (aber nicht arrogante und überhebliche), demokratische, weltoffene, neutrale, soziale Schweiz mit einer glaubwürdigen Landesverteidigung.





Meine politischen Ämter und Engagements




Hobbies / Interessen

Interesse an den grossen Fragen



Meine neusten Kommentare

May 2014 Kommentar zu
GRIPEN jagd "SCHOCKWELLEN DURCH INDUSTRIE UND REGIERUNGEN"
Ich muss sie leider korrigieren. Die FINANCIAL TIMES ist eine URENGLISCHE ZEITUNG.
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May 2014 Kommentar zu
Mitglied der NATO werden?
Vimentis.ch

Sehr geehrter Herr von Wildenstein,

Ich habe nicht gesagt, die Gripen-Gegner wollten die Schweiz in die NATO führen, sondern dass sie das im Falle eines Neins bewirken, weil dann in wenigen Jahren unser Luftraum von uns selber im Neutralitätsfall nicht mehr geschützt werden kann. Die NATO wird ihn dann uneingeschränkt für ihre eigenen Zwecke benützen und keine grossen Umwege mehr fliegen. Der Bundesrat kann dann nur „heftig“ protestieren. Aber ein Gegner der NATO wird feststellen: „Aha, die NATO benützt den Schweizer Luftraum“ und Gegenmassnahmen treffen - und schon sind wir auf Seiten einer Partei im Krieg, selbst wenn wir gar nicht unternommen hätten. Im Kriegsfall ist das Territorium der Schweiz, mit allem was wir haben, für alle Kriegsparteien viel zu wichtig, als dass sie diesen „Preis“, (das Wort ist aus einer deutschen Angriffsplanung entlehnt) nicht in ihre Kampfführung einschliessen würde - falls er billig oder gratis zu haben wäre. Sollte in den nächsten Jahren ein Krieg in Europa doch Wirklichkeit werden, werden wir unweigerlich hineingerissen, weil wir – auch dank SPS - keine Armee mehr haben, die stark genug ist, ihn vom Land fern zu halten.

Ich finde es erstaunlich, dass man das überhaupt erklären muss, so offensichtlich ist es. Aber ich weiss, das schon lange währende schöne Wetter lässt viele glauben, die Welt habe sich verändert. Auf dem Zentralsekretariat der SPS wurde ich sogar darüber belehrt, die menschliche Natur habe sich völlig verändert und ein Krieg in Europa sei deshalb ausgeschlossen. Also Hyperschall-Epigeneti​c.

1943 wurde die letzte grosse deutsche Angriffsplanung nicht ausgelöst, um die Schweiz zu erobern, sondern ausschliesslich, um zu verhindern, dass wir freiwillig oder gezwungenermassen auf Seiten der Alliierten in den Krieg eintreten, dass unser Territorium und der Luftraum den Feinden Deutschlands zur Verfügung stünde. Deutschland sah das als beunruhigendes mögliches Problem. Per Saldo kam die Planung doch zu einem für uns gesamthaft positiven Schluss, weil es angesichts der strikten Neutraliät undenkbar sei, dass wir von uns aus in den Krieg eintreten würde. So etwas sei mit der Schweizer Mentalität völlig unvereinbar. Und zweitens, weil wir eine sehr starke Armee hätten. Sie haben das folgende Zitat aus dieser Angriffsplanung vielleicht schon bei mir gelesen: „Die Bezwingung der sich erbittert verteidigenden Truppen im Hochalpenreduit wird eine schwer zu lösende Aufgabe darstellen.“ Müsste nicht jeder Schweizer auf eine solche Beurteilung durch die „besten Soldaten“ der Welt (laut Schlussbericht des US Senates über den 2. WK) stolz sein und dafür sorgen, dass wir auch in Zukunft so gesehen werden und damit einen Krieg vom Land fernhalten können? Nur dann können wir auch weiterhin als einziges Volk der Welt sogar über Kampfflugzeuge abstimmen.

Mit freundlichen Grüssen Gotthard Frick, Bottmingen
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April 2014 Kommentar zu
"Nicht den Hauch einer Chance"?
Sehr geehrte Frau Schlatter, dies ist meine letzte Antwort. Nicht, wegen Missachtung Ihrer Meinung, sondern weil ich eine grössere Aufgabe übernommen habe, die mich voll beansprucht.

Sie schrieben:

Denn, wer "nicht verletzbar" ist, beziehungsweise gut ausgerüstet ist, hat weniger Hemmungen , Aggressionen und Tabubrüche zu begehen. Wer verwundbar ist, wird sich weniger offensiv verhalten und vielleicht eher den Konsens suchen".

Ich fordere keine Aufrüstung der Welt, sondern wieder eine starke Schweizer Armee, da wir nur so einen Krieg vom Land fernhalten können. Wir haben uns 200 Jahre lang NICHT OFFENSIF verhalten, eine starke Armee gehabt und wurden nie in einen Krieg gerissen. DARUM MÜSSEN WIR WEITERHIN STRITKT NEUTRAL BLEIBEN. Wir dürfen nicht der SPS folgen, die fordert, die Armee abzuschaffen und bis es soweit ist eine kleine Interventionsstreitma​cht aufrechterhalten, deren Aufgabe gemäss SPS nicht die VERTEIDIGUNG DER SCHWEIZ wäre, sondern in anderen Ländern für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Als Ziele solcher Einsätze von Schweizer Truppen werden ausdrücklich die arabischen Ländern genannt.

Weil auch potentielle Angreifer verwundbar sind, haben sie viel grössere Hemmungen, ein kleines Land anzugreifen, das miltiärisch stark, als wenn es unverteidigt ist. Ich zitiere hier nochmals was ich schon sagte. Als der deutsche Generalstab 1939 zum Schluss kam, ein Angriff auf Frankreich durch die Schweiz lohne sich wegen der starken Schweizer Armee und dem schwierigen Gelände nicht, fügte der deutsche Generalstabschef die Notiz in sein Kriegstagebuch ein, "Eine Umgehung (der französischen Front, GF) durch eine unverteidigte Schweiz wäre eine verlockende Möglichkeit. In eine für jedermann verständliche Sprache übersetzt heisst das, die Wehrmacht hätte die Maginotlinie durch die Schweiz umgangen und wir wären in den 2. Weltkrieg gerissen worden. Ein kleines Land wird übrigens auch von niemandem als Bedrohung empfunden.

Ihre Argumentation erinnert mich an das Mitglied der SPS (ich habe es schon einmal erwähnt), das am Parteitag 1935, während Hitlers Höhenflug, in etwa sagte, wir wollen uns nicht wehren. Denn sollten die braunen Horden in unser Land kommen, werden sie durch unsere Friedfertigkeit so beeindruckt, dass sie uns achten werden.

Haben die 6 Millionen vergaster Mensch Deutschland bedroht. Waren sie nicht extrem friedfertig? Hat es die braunen Horden irgendwie beeindruckt, dass sie sich nicht wehrten, bzw gar nicht wehren konnten, weil sie dazu nicht vorbereitet waren. Waren sie trotz ihrer Wehrlosigkeit zu wenig zum Konsens bereit?. Haben die in Nanjing bestialisch umgebrachter 350'000 Kinder, Alte, Frauen und Männer Japan irgendwie bedroht? Waren sie trotz ihrer Wehrlosigkeit nicht zum Konsens bereit?

Hat irgend eines dieser vergasten oder sonst wie umgebrachten Opfer während der vorhergehenden Friedenszeit erwartet, dass so etwas möglich sei, das ihm oder ihr das passieren werde? Haben die 20'000 jungen Frauen in Nanjing erwartet, dass sie von rasenden Soldaten tagelang vergewaltigt und dann umgebracht würden, indem man ihnen Pfähle oder zerbrochene Flaschen durch die Vagina in den Unterleib stiess?
Wie ich auch schon sagte, weil das kollektive Bewusstsein der Chinesen durch die wiederholt von Europa, Japan und den USA ausgelösten Kriege, Besetzungen und Abspaltungen riesiger Gebiete und das damit verbundene unermessliche Elend und Leiden bis in die Tiefe verletzt wurde, unterstützt heute dieses Volk die massive Aufrüstung Chinas. Auch unter den vielen mir bekannten ChinesenInnen, die gegen das Regime sind, habe ich keine getroffen, die gegen die massive Aufrüstung wären.

Im Gegensatz zu so vielen anderen MitbürgernInnen in unserem Land, die das alles nur vom Hören und Sagen kennen und glauben, es könne nie wieder Krieg geben. Das meinten auch 90% der Europäer bis 1913 und dann wieder bis 1933.

Weil wir den höchsten Lebensstandard der Geschichte des Planeten Erde erreicht haben und alle im Land lebenden Menschen nur diese Goldenen Zeiten kennen, sind wir nicht mehr in der Lage, zu erkennen, dass auch schlechte Zeiten, sogar katastrophale Zeiten zur Geschichte gehören. Als Mitglieder einer direkten Demokratie entscheiden wir, auch Sie, liebe Frau Schlatter, darüber, ob wir die nötigen persönlichen und finanziellen Opfer bringen wollen, um falls nötig das Schlimmste vom Land abhalten zu können oder nicht und werden je nach unserem Entscheid die Konsequenzen tragen.

Mit freundlichen Grüssen Gotthard Frick, Bottmingen
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April 2014 Kommentar zu
"Nicht den Hauch einer Chance"?
Zum Gripen:

Sehr geehrte Frau Schlatter: Ich habe leider keine Zeit, gut formuliert zu antworten. Aber kurz stichwortartig:

Der Aufbau und der Unterhalt einer Luftwaffe ist eine langfristige Angelegenheit.
Flugzeuge müssen gewartet werden. Je intensiver sie in der Luft sind, desto rascher nützen sie sich ab (besonders die Zelle). Falls Sie ein Auto haben verstehen Sie das. Je intensiver sie es benützen, desto rascher muss es ersetzt werden. Wenn die F-18 nicht durch zusätzliche Flugzeuge ergänzt werden, erreichen sie schon 2025 das Ende ihrer Einsatzfähigkeit, statt wie erwartet erst viel später. Besonders, da wir unbedingt wieder eine 24-Luftraumüberwachun​g sicherstellen müssen. Wissen Sie, dass immer ungefähr ein Drittel aller Flugzeuge in Wartung ist, also gar nicht eingesetzt werden kann?

Wenn wir nicht jetzt neue Flugzeuge für die Zukunft anschaffen, dann haben wir später gar keine Piloten und Flugzeuge mehr.
Haben Sie meinen Bericht auf vimentis.ch über das weltweite Gespött über unser Land und seine Luftwaffe gelesen, weil französische Kampfflugzeuge das entführte äthiopische Flugzeug über der Schweiz begleiten mussten? Sehen Sie nicht ein, dass das sicherheitspolitisch eine Katastrophe ist und dass es besonders in Kriegs- oder Spannungszeigen von grösster Wichtigkeit ist, dass die Menschen übrzeugt sind, wir seien bereit und hätten die Mittel, uns zu verteidigen?. Und wenn ich weltweit sage meine ich weltweit. Nicht nur z.B. in Deutschland sondern auch in entfernten Ländern wie China, Indien, Sri Lanka, Australien, den USA, haben fast alle Medien über die Schweiz gespottet. Alle habe auch auf die Absicht, von Bundesrat und Parlement hingewiesen, die erkannten Lücken mit dem Gripen zu schliessen, aber auch gesagt, das er wahrscheinlich in der Volksabstimmung durchfallen wird. Sie können sich vorstellen, wie die internationalen Medien darauf reagieren werden, dass das reichste Volk der Welt kein Geld mehr für seine Landesverteidigung ausgeben will, falls in der Abstimmung die Kapitulierer und Armeeabschaffer gewinne sollten.

Wenn wir eine starke Armee haben, werden wir nicht in eine Krieg gerissen, weil es sich dann für einen Angreifer nicht lohnt, wie während der letzten 200 Jahre. Das will ich. Ich will nicht, dass hundertausende von Schweizer Frauen, Kindern, Alten auf bestialische Art und Weise umgebracht werden, wie das in jedem Land passiert, dass in den Krieg gerissen wird. Deshalb müssen wir eine starke Armee und Luftwaffe haben und strikt neutral bleiben.

Wir können nicht wieder den ganzen, jahrelangen Evaluationsprozess und Beschaffungsprozess durchmachen, falls der Gripen abgelehtn wird Bis dann ist die Luftwaffe zerstört (was die Armeeabschaffer ja wollen).

Haben Sie mitbekommen, dass Schweden jetzt massiv aufrüsten will, und mehr Flugzeuge (Gripen!!) und U-Boote kaufen will, weil es realisiert hat, dass sich die internationale Lage rasch verschlechtert hat, dass russische Kampfflugzeuge und U-Boote die schwedische Verteidigung immer wieder testen, indem sie bis an dessen territoriale Grenze vorstossen ? Haben Sie mitbekommen, dass in diesen Tagen wieder russische Atombomber in die internationalen Gewässer bis an die englische Küste geflogen sind, und sofort englische Kampfflugzeuge aufgestiegen sind, um sie zu kontrollieren und einer der Piloten sagte: "So sichern wir die Souveränität in unserem Luftraum“. Die Fotos, die die englischen Piloten von den Bombern machten, können Sie heute im Internet auf BBC News sehen.

Wissen Sie, dass das internationale Neutralitätsrecht neutrale Länder verpflichtet, den Kriegsparteien die Benützung des Luftraumes und des Territoriums zu verwehren? Kennen sie die drei Aufgaben der Luftwaffe:

1. Im Frieden die Überwachung des Luftraumes (NATO Kriegsflugzeuge wollen immer wieder mal über die Schweiz. Private Piloten verirren sich manchmal und werden dann von der Luftwaffe identifiziert und auf einen Flugplatz geleitet (passiert einmal im Monat!!. Einer meiner Cousins verirrte sich mal im Smog von Los Angeles, rief die US Airforce um Hillfe, die ihn fand und auf einen Flugplatz führte). Auch unbekannte grössere Flugzeuge kommen manchmal unfreiwillig in unseren Luftraum und müssen identifiziert und begleitet werden.

2. Im Neutralitätsfall den Kriegsparteien die Benützung unseres Luftraumes nötigenfalls gewaltsam zu verwehren. (Sind Sie über die Luftkämpfe unseres Luftwaffe vom Juni 1940 mit der deutschen Luftwaffe über der Ajoie informiert (Die Deutschen verloren 11, wir 3 Maschinen)?. Wissen Sie das in Dübendorf nach Kriegsende weit über 100 amerikanische Bomber standen, die unsere Luftwaffe dort zur Landen gezwungen, oder wenn beschädigt, dorthin begleitet hatte, weil sie unseren Luftraum verletzt haben? Wissen Sie, dass Schaffhausen am 1. April 1944 durch einem irrtümlichen Angriff eines amerikanischen Bombergeschwaders der 8.Luftflotte zerstört wurde? Gottseidank hatten wir damals Luftschutzkeller und einen guten Luftschutz (was wir heute nicht mehr haben, denn uns verwöhntes Volk meint, der ewige Friede sei ausgebrochen), sonst wäre es nicht bei „nur“ 40 Toten und 271 zum Teil Schwerverletzten geblieben.

3. Im Kriegsfall muss unsere Luftwaffe kämpfen. Dabei hat sie dank der Kavernen auf den Kriegsflugplätzen in den Alpen bessere Chancen als die Luftwaffen anderer Länder, Angriffe auf die Flugplätze zu überstehen.

Der von der Schweiz zu kaufende Gripen ist länger und kann mehr Treibstoff fassen, als das vor einigen Jahren evaluierte Modell. Trotzdem verwenden die Gegner immer noch die nicht mehr gültigen Testergebnisse von damals. Andere rechnen die Kosten über zehn Jahre auf. Haben sie schon mal über ein Schulhaus, Spital, Altersheim, Universität, neue Brücke oder Strasse etc. abgestimmt, in dem die ganzen zukünftigen Betriebskosten aufgerechnet wurden? Nur beim Gripen machen das die Armeeabschaffer und Kapitulierer. Jedes Mittel ist ihnen offensichtlich gut genug.

Mit freundlichen Grüssen Gotthard Frick
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February 2014 Kommentar zu
Film und Forschung kennen keine Grenzen
Beijing, 21.02.2014

Sehr geehrter Herr Schneider, Die Welt ist heute im Umbruch und die Globalisierung hat auch den Bereich von Krieg und Frieden erreicht.

Herr Jean-Claude Junker, bis vor kurzem Präsident der EURO-Gruppe, hält einen Krieg in Europa wieder für möglich. Herr Egon Bahr, prominenter SPD Politiker, Vater der deutschen Ostpolitik, meinte am 4. Dezember 2013 an einem Vortrag vor Gymnasiasten in Heidelberg, wir befänden uns wieder in einer Vorkriegssituation und Demokratie und Menschenrechte spielten in der Internationalen Politik keine Rolle, nur die Interessen der Staaten zählten. Das SIPRI Friedensforschungsins​titut in Stockholm soll laut Zeitungsberichten die heutige Situation mit der Lage kurz vor Ausbruch des ersten Weltkrieges vergleichbar halten. Es genüge ein Funke, um einen Brand in Gang zu setzen. Das entspricht meiner Einschätzung. Seit kurzem halte ich einen militärischen Konflikt in Europa schon viel früher für möglich, als ich das bis vor kurzem selber dachte. Sie werden wohl nicht bestreiten, dass die oben genannten Leute bzw. das SIPRI keine im "Reduit einbetonierten, ewiggestrigen Militärköpfe" sind, wie man die Befürworter einer glaubwürdigen Landesverteidigung bei uns ja nennt.

Sollte das passieren, dann werden die USA, NATO und unsere Nachbarn als NATO-Mitglieder, als Hilfe unter „Freunden“ getarnt, ziemlich sicher gleich den "Schutz" unseres Luftraumes, vielleicht auch der Flugplätze und der Alpentransversalen übernehmen, wegen ihrer militärischen Interessen und der strategischen Bedeutung der Schweiz und weil wir unsere internationale Verpflichtung als neutrales Land, allen Kriegsparteien den Einbezug unserer Luftraumes und Territoriums in ihre Operationen zu verwehren, nicht mehr selber gewährleisten können. Das wir keine Armee mehr haben, dürfte schon allen Generalstäben bekannt sein. Passiert das, sind wir schon Mitglied einer Kriegspartei, mit allem, was das bedeutet.

Ich sehe auch die wachsenden Spannungen hier in Asien sehr klar. Die Welt wird täglich gefährlicher.

Die langen Jahre des weltweit höchsten Lebensstandards seit der Entstehung des Planeten Erde haben unser Volk übersatt gemacht. Es glaubt, das sei alles für alle Zeiten gottgegeben und wir bräuchten keine starke Armee. Es sieht die Realität der Welt nicht mehr und will die Opfer für eine glaubwürdige Landesverteidigung nicht mehr erbringen. Sollte es einen Krieg in Europa geben, werden wir mit grösster Wahrscheinlichkeit und möglicherweise laut obigem Szenario mit einbezogen. Ich hoffe, alle heutigen Armeegegner werden dann die katastrophalen Folgen und das unendliche Leiden ohne Jammern ertragen und die Verantwortung für diese von ihnen herbeigeführte Entwicklung übernehmen.

Falls Sie mehr zu meiner Meinung zum Thema Schweizer Armee erfahren möchten, können Sie auf meinem Vimentis-Bürgerblog meinen Artikel:“ Welche Armee brauchen wir?“ und auch meine anderen Beiträge zu Armeefragen lesen.

Mit freundlichen Grüssen Gotthard Frick
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February 2014 Kommentar zu
Film und Forschung kennen keine Grenzen
Zur Zeit Beijing, 21.02.2014

Ich will mich zum Inhalt des Artikels von Herrn Aebischer nicht äussern. Aber zur Diskussionskultur folgendes sagen: Ein giftiger, hässiger Ton und persönliche Beleidigungen, die nichts mit dem Thema zu tun haben, sind bei uns (und weltweit, auch hier in China, wenn es z.B. um Japan geht) in Diskussionen um verschiedene Meinungen leider die Norm.

Herr Aebischer hat sehr sachlich argumentiert, ohne nach irgend einer Seite Dreck zu schleudern und deshalb für mich einen beispeilhaften Diskussions-beitrag geleistet. Das möchte ich hier würdigen (Als lebenslanges, unbedeutendes SP Mitglied und guter Kenner der Welt habe ich nach reiflicher Überlegung JA zur Masseneinwanderungsin​itiative gestimmt und halte diesen Enscheid auch noch heute für richtig.)

Noch eine Fussnote zur negativen Haltung der SP zur Armee: Ich nehme an, dass weltweit Millionen von Lesern die ersten erstaunten bzw. sehr abschätzigen Bemerkungen über die Schweiz gesehen haben, wo mitgeteilt wurde, dass unser Land selbst im Frieden den eigenen Luftraum nicht mehr schützen könne. Am sarkastischsten war der Kommentar von BLOOMBERG. Dort wurde gesagt, wenn man die Schweiz besetzen wolle, solle man das vor 0800 Uhr morgens oder nach Büroschluss um 1700 Uhr machen. In der chineischen Presse wurde nur sachlich berichtet, französische Kampfflugzeuge hätten das entführte äthiopische Flugzeug über den Schweizer Luftraum bis zum Flughafen Genf begleitet. Bisher war die Schweiz weltweit wegen ihre absolute Friedfertigkeit und Neutralität bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung einer starken Armee weltweit hoch angesehen. Das wir heute keine Armee mehr haben, die einen Krieg vom Lande fernhalten könnte, dafür bei der NATO (Partnerschaft für den Frieden) mitmachen, könnten wir noch sehr teuer bezahlen. Diese Thema gehört in den grösseren Zusammenhang der Abstimmung um die Stellung der Schweiz in Europa und der Welt.

Mit freundlichen Grüssen aus dem schwer feinstaubbelasteten Beijing

Gotthard Frick, Bottmingen
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October 2013 Kommentar zu
Neue Kampfjets sind ein unnötiger und teurer Luxus
Beijing, 16.10.2013

Herr Knall,
Das tue ich ganz sicher nicht. Bei der Gelegenheit: Danke für Ihre anerkennenden Worte, auch früher schon.
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October 2013 Kommentar zu
Neue Kampfjets sind ein unnötiger und teurer Luxus
BEIJING, 15.10.2013


Ein paar grundsätzliche Worte zum Artikel von Frau Evi Allemann. Zur Landesverteidigung habe ich hier auf meinem vimentis-Bürger-Blog meine Meinung schon mehrfach geäussert. Wer interessiert ist, kann sie hier finden.

1.Es gibt keine Speckgürtel von Freunden. Wie der bedeutende Staatsmann Lord Palmerstone schon vor mehr als 150 Jahren mit Bezug auf England sagte, und es General de Gaulle verkürzt und auf Frankreich bezogen während des Zweiten Weltkrieges wiederholte:

STAAT​EN HABEN KEINE FREUNDE UND KEINE FEINDE. SIE HABEN NUR INTERESSEN!

Nur eine Schweiz, deren Armee stark genug ist, einen Krieg vom Land fernzuhalten, kann hoffen, in einem neuerlichen Krieg davon verschont zu bleiben. "Freunde" würden, wie zur Zeit der napoleonischen Kriege, uns nur dann zu "Hilfe" eilen, wenn das ihren Interessen entspräche, bzw. wenn sie ihren Feind auf unserem Territorium bekämpfen müssten, weil wir nicht mehr selber verhindern könnten, dass er bei uns eindringt, oder um unseren Luftraum, unsere Alpentransversalen, unser Industrie für sich in Besitz zu nehmen.

2. Auf meinem Blog hier kann man unter dem Titel "VON CHINA LERNEN" sehen, dass der neue chinesische Präsident der Volksbefreiungsarmee kürzlich einen sehr klaren Auftrag erteilt hat (wörtlich): „Jeden möglichen Krieg siegreich zu beenden!“ Obschon die Chinesen wie wir Schweizer mehrere Jahrzehnte schönen Wetters hinter sich haben, haben sie ihre Geschichte, besonders die 150 Jahre Ausbeutung, Krieg, Besetzung, Kolonialisierung, Demütigungen durch Europa, Japan und die USA nicht vergessen. Kein Chinese will das Risiko in Kauf nehmen, dass sich so etwas je wieder wiederholt und alle unterstützen deshalb den im Gang befindlichen Aufbau einer starken Streitmacht - ungeachtet ihrer Stellung zum Regime. Kaufkraftmässig ist das chinesische Militärbudget bereits höher als das der USA. Was ein Kontrast zur reichen, satten Schweiz, die glaubt, das schöne Wetter seit gottgegeben auf alle Zeiten gesichert, aus der Geschichte könnten wir keine Lehren mehr ziehen und bräuchten deshalb selber keine Opfer und Anstrengungen für die zukünftige Sicherheit unseres Land mehr zu erbringen.

3. Vor ca. drei Jahren, bei einem Gespräch auf dem Zentralsekretariat der SPS über die Landesverteidigung wurde ich darüber informiert, dass sich die Natur der Menschen in den letzten fünfzig Jahren völlig verändert habe, deshalb sei auch ein neuerlicher Krieg in Europa unmöglich. Ich gestatte mir auf Grund eines Überblicks über 5000 Jahre Geschichte und einer guten Kenntnis der Welt immer noch der Meinung zu sein, dass die menschliche Natur das ganze Potenzial vom Schöpferischen, Kreativen, Menschlichen, bis zum Zerstörerischen, Tierischen, Bestialischen enthält. Je nach den Lebensumständen der Menschen, setzt sich die eine oder andere Seite mehr oder weniger stark durch. In jedem Konflikt der letzten 80 Jahre, einschliesslich des Konfliktes um den Kosovo, also vor nicht sehr langer Zeit in Europa, und der gegenwärtigen Konflikte im Mittleren Osten, wurde und wird uns vorgeführt, zu welchen Bestialitäten die Menschen in rasender Wut, in blindem Hass und auf Grund eigener Leiden fähig sind. Wie werden die Menschen Europas reagieren, falls sie ihre Einkommen und Ersparnisse und Stellen verlieren sollten, weil zum Beispiel der gigantischen Schuldenberg zusammenbricht oder eine Hyperinflation das Geld auf den Wert des Papiers reduziert, auf dem es gedruckt ist?
Wir alle hoffen, das werde nicht passieren, aber wer kann es ausschliessen? Wäre es vielleicht nötig, hier nochmals in Erinnerung zu rufen, was Krieg konkret bedeutet, was hunderten von Millionen Menschen in der kurzen geschichtlichen Zeitspanne der letzten 80 Jahre von anderen Menschen alles angetan wurde?

Frau Allemann, wie unendlich viel billiger erschienen in einem solchen Fall rückwirkend die Kosten einer ernstzunehmenden Armee im Vergleich zu den Kosten, in einen Krieg einbezogen zu werden? Vom menschlichen Leiden gar nicht zu reden. Diese Rechnung müssen wir an erster Stelle machen.

4.Weltweit​ wurde unser Land wegen seiner bewaffneten Neutralität als das friedliebendste, aber auch das wehrhafteste wahrgenommen, sogar von Durchschnittsmenschen​ hier in China. Als ich einem ca. 50-jährigen, mir unbekannten Architekten, der mich in der U-Bahn Beijings ansprach, auf seine Frage, woher ich sei, sagte, ich sei Schweizer, rief er laut aus, „Ah!“, die Schweizer seien das friedliebendste Volk der Welt, aber jeder Mann und jede Frau sei in der Armee, bereit Freiheit und Unabhängigkeit zu verteidigen. Das sei die beste Landesverteidigung überhaupt. Der Mann war noch nie im Ausland und kannte Frau Evi Allemann natürlich nicht. Als ich vor wenigen Monaten mit einer chinesischen Direktorin einer grossen IT-Firma ein Gespräch führte und wir auf den Territorialkonflikt mit Japan zu sprechen kamen, platzte sie plötzlich aus dem Blauen mit dem Ausruf heraus: "Ihr Schweizer habt ja die bester Armee der Welt". Leider ist das heute nicht mehr so.

Das muss in der gegenwärtigen Weltlage unsere Sicherheitspoltik sein: strikt neutral und eine glaubwürdige Landesverteidigung aufrechterhalten.

​Gotthard Frick, SP Bottmingen, z.Zt. Beijing, China
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September 2013 Kommentar zu
Bundesbudget 2013 und Entwicklungshilfe
Einige Fragen zur Entwicklungshilfe generell (nicht nur zur Schweizerischen):

​1.Welche Entwicklungshinlfe hat z.B. die Schweiz, Deutschland und die USA entwickelt? Welche Entwicklungshilfe entwickelt sehr erfolgreich die Volksrepublik China seit dem Ende der 1970er Jahre?
2. Die internationale Entwicklungshilfe hat seit mehr als 50 Jahren weltweit schon viele hundert MILLIARDEN Franken ausgegeben. Wie lange muss sie noch gesteigert und weitergeführt werden.

3. Eine Frage zur Schweiz: Warum unterstützte die Schweiz allein in den letzten drei Jahren (Zahlen für die neue Periode liegen noch nicht vor) die ATOMWAFFENMÄCHTE INDIEN, PAKISTAN UND NORDKOREA mit mehr als 100 Millionen Franken? Die begünstigten Atommächte können so mehr in ihre atomare Aufrüstung stecken. Dafür haben unsere Politiker kein Geld mehr, für die Schweizer Landesverteidigung.



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July 2013 Kommentar zu
Snowden und das neue Nachrichtendienstgese​tz
Das einzig Überraschende am Fall Snowden ist, dass es anscheinend so viele naive Menschen gibt, die nicht schon seit Jahren wussten, was im Bereich IT alles so abläuft.
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