Harald Buchmann
Meine politischen Ämter und Engagements
Meine neusten Kommentare
März 2013 Kommentar zu
Geld
Eine ganz andere Sicht auf das Geld bietet z.B. der europäische Ökonom Gunnar Heinsohn (Debitismus) oder hundert Jahre zuvor Silvio Gesell (Freiwirtschaftsleher): Es gibt historisch keinen einzigen Beleg, wonach Geld aus einem Tauschgeschäft erwachsen wäre. Vielmehr war Geld immer ein Schuld-Titel. Geld wurde also nicht erfunden, um Tausch zu vereinfachen, sondern um Schulden festzuhalten. Da jeder Mensch zum Überleben gewisse Ausgaben hat, wird auch jeder automatisch verschuldet, solange er kein Einkommen hat. Diese Grundvoraussetzung ist Antrieb alles Wirtschaftswachstums, denn Schuld bringt immer Zinslast mit sich. Was ich also leihe, muss ich mit Zins zurückzahlen, was ich kaufe hat einen Anteil an Zinskosten auf dem Preis. Da nun jeder zwecks Zinszahlung stets Mehrwert erarbeiten muss, ist eine gesamtgesellschaftliche Ausbeutung der Natur und gleichzeitige Konzentration des Gesamtvermögens in den Händen weniger (das sog. 1%) eine direkte Folge des Geldsystems.
Man kann jeden Ansatz kritisieren, aber da die orthodoxe Wirtschaftslehre so kollosal gescheitert ist (sowohl in allen Experimenten des IWF in Entwicklungsländern, als nun auch zunehmend in der wirtschaftlichen Steuerung der westlichen Länder selber), sollte man zumindest offen sein, für die Suche nach alternativen Erklärungsmodellen, wie die Wirtschaft funktioniert.
Geld
Eine ganz andere Sicht auf das Geld bietet z.B. der europäische Ökonom Gunnar Heinsohn (Debitismus) oder hundert Jahre zuvor Silvio Gesell (Freiwirtschaftsleher): Es gibt historisch keinen einzigen Beleg, wonach Geld aus einem Tauschgeschäft erwachsen wäre. Vielmehr war Geld immer ein Schuld-Titel. Geld wurde also nicht erfunden, um Tausch zu vereinfachen, sondern um Schulden festzuhalten. Da jeder Mensch zum Überleben gewisse Ausgaben hat, wird auch jeder automatisch verschuldet, solange er kein Einkommen hat. Diese Grundvoraussetzung ist Antrieb alles Wirtschaftswachstums, denn Schuld bringt immer Zinslast mit sich. Was ich also leihe, muss ich mit Zins zurückzahlen, was ich kaufe hat einen Anteil an Zinskosten auf dem Preis. Da nun jeder zwecks Zinszahlung stets Mehrwert erarbeiten muss, ist eine gesamtgesellschaftliche Ausbeutung der Natur und gleichzeitige Konzentration des Gesamtvermögens in den Händen weniger (das sog. 1%) eine direkte Folge des Geldsystems.
Man kann jeden Ansatz kritisieren, aber da die orthodoxe Wirtschaftslehre so kollosal gescheitert ist (sowohl in allen Experimenten des IWF in Entwicklungsländern, als nun auch zunehmend in der wirtschaftlichen Steuerung der westlichen Länder selber), sollte man zumindest offen sein, für die Suche nach alternativen Erklärungsmodellen, wie die Wirtschaft funktioniert.

März 2013 Kommentar zu
Bundesbudget 2013 und Entwicklungshilfe
Was auch noch interessant wäre, ist ein Vergleich vom aktuellen Budget, mit den TATSÄCHLICHEN AUSGABEN des letzten Jahres. Budgets nützen wenig, wenn die tatsächlichen Ausgaben (z.B. wegen "Sonderausgaben") völlig anders ausfallen. In einer Kasse liegt letztlich der reale Cash-Flow, nicht der budgetierte.
Das der Bund keine Bilanz führt ist ein weiteres Thema, das die Schweizer endlich angehen sollten. Hier werden Ausgaben und Investitionen munter in einen Topf geworfen, wie es für ein Unternehmen niemals erlaubt wäre. Somit wissen wir auch nicht, wie hoch die Vermögenswerte des Bundes sind, bzw. wie das Verhältnis von Anlagevermögen zu langfristigen Schulden tatsächlich ist. Falls Vimentis dazu Unterlagen fände, ergäbe sich daraus ein spannendes Dossier, welches auch die traditionellen Medien interessieren dürfte.
Bundesbudget 2013 und Entwicklungshilfe
Was auch noch interessant wäre, ist ein Vergleich vom aktuellen Budget, mit den TATSÄCHLICHEN AUSGABEN des letzten Jahres. Budgets nützen wenig, wenn die tatsächlichen Ausgaben (z.B. wegen "Sonderausgaben") völlig anders ausfallen. In einer Kasse liegt letztlich der reale Cash-Flow, nicht der budgetierte.
Das der Bund keine Bilanz führt ist ein weiteres Thema, das die Schweizer endlich angehen sollten. Hier werden Ausgaben und Investitionen munter in einen Topf geworfen, wie es für ein Unternehmen niemals erlaubt wäre. Somit wissen wir auch nicht, wie hoch die Vermögenswerte des Bundes sind, bzw. wie das Verhältnis von Anlagevermögen zu langfristigen Schulden tatsächlich ist. Falls Vimentis dazu Unterlagen fände, ergäbe sich daraus ein spannendes Dossier, welches auch die traditionellen Medien interessieren dürfte.

März 2013 Kommentar zu
Neue Wahlkreise für den Ständerat!
Hier stimme ich Ihnen zu, Herr Selk. Wie sehen Sie das aber, dass in Zürich über 800'000 Leute offenbar gut eingebunden sind als Stimmbürger, während 5-6 Mini-Kantone (GL, AI, UR, OW etc.) zusammen nicht mal auf so viele Leute kommen.
Ich bin sehr für Föderalismus, aber nach der inneren Migration der Schweiz entsprechen die Kantonsgrenzen nicht mehr der Realität. Vor 150 Jahren waren Zürich und Genf z.B. viel kleiner, es lebten verhältnismässig viel mehr Leute in den Bergkantonen. Heute macht es wirtschaftlich und ökologisch Sinn, gewisse Bergregionen der Natur zu überlassen. Das geht aber mit unseren kleinst-räumigen Strukturen im Moment schlecht.
Neue Wahlkreise für den Ständerat!
Hier stimme ich Ihnen zu, Herr Selk. Wie sehen Sie das aber, dass in Zürich über 800'000 Leute offenbar gut eingebunden sind als Stimmbürger, während 5-6 Mini-Kantone (GL, AI, UR, OW etc.) zusammen nicht mal auf so viele Leute kommen.
Ich bin sehr für Föderalismus, aber nach der inneren Migration der Schweiz entsprechen die Kantonsgrenzen nicht mehr der Realität. Vor 150 Jahren waren Zürich und Genf z.B. viel kleiner, es lebten verhältnismässig viel mehr Leute in den Bergkantonen. Heute macht es wirtschaftlich und ökologisch Sinn, gewisse Bergregionen der Natur zu überlassen. Das geht aber mit unseren kleinst-räumigen Strukturen im Moment schlecht.

März 2013 Kommentar zu
Neue Wahlkreise für den Ständerat!
Nicht nur die Wahlkreise, überhaupt sollte man die Verwaltungsgebiete neu einteilen. Kantone haben heute keine reale Bedeutung mehr, niemand sieht Kantone als "verbündete Staaten", da sie in der heutigen Zeit viel zu klein sind. Auch aus technischen Gründen ist heute Kommunikation über viel grössere Flächen mit viel mehr Menschen möglich und normal. Die Welt ändert sich, da müssen sich auch Institutionen ändern.
Neue Wahlkreise für den Ständerat!
Nicht nur die Wahlkreise, überhaupt sollte man die Verwaltungsgebiete neu einteilen. Kantone haben heute keine reale Bedeutung mehr, niemand sieht Kantone als "verbündete Staaten", da sie in der heutigen Zeit viel zu klein sind. Auch aus technischen Gründen ist heute Kommunikation über viel grössere Flächen mit viel mehr Menschen möglich und normal. Die Welt ändert sich, da müssen sich auch Institutionen ändern.

März 2013 Kommentar zu
Der Untergang des Abendlands ist nah!
Schön gesagt. Wobei, dieser Untergang wird alle paar Jahre beschworen. Kampf der Kulturen gegen den Islam, jetzt sind die Chinesen die angebliche Bedrohung... Schon immer hat die Wirtschaftselite die einfachen Leute in Kriege gehetzt, sobald die einfachen Leute realisierten, wer die wahren Abzocker sind.
Der Untergang des Abendlands ist nah!
Schön gesagt. Wobei, dieser Untergang wird alle paar Jahre beschworen. Kampf der Kulturen gegen den Islam, jetzt sind die Chinesen die angebliche Bedrohung... Schon immer hat die Wirtschaftselite die einfachen Leute in Kriege gehetzt, sobald die einfachen Leute realisierten, wer die wahren Abzocker sind.

Februar 2013 Kommentar zu
Am 3. März 3xNein
Der Preisueberwacher gibt es nur dank den Linken. Wenn Sie also gegen Postabzocke sind, sollten Sie den Linken danken gibt es einen Preisueberwacher.
Am 3. März 3xNein
Der Preisueberwacher gibt es nur dank den Linken. Wenn Sie also gegen Postabzocke sind, sollten Sie den Linken danken gibt es einen Preisueberwacher.

Februar 2013 Kommentar zu
Am 3. März 3xNein
Also, eine Platte bin ich definitiv nicht. Nicht alle Steuerausgaben, also linke Doppelverdiener zahlt man ja schliesslich weit mehr Steuern, denn (rechte?) Einzelverdiener.
1. Steuererleichterungen für Unternehmen, da stimme ich Ihnen zu.
Die Verantwortung bleibt bei den Eltern, auch wenn die Kosten von der Allgemeinheit getragen wird, inklusive jenen, welche selber keine Kinder haben. In der Situation, wo Eltern aus finanziellen Gründen nicht verantwortungsvoll entscheiden können, da habe ich aber ein Problem damit. Lieber ein Kind in einer Krippe, als vor dem Fernseher.
Am 3. März 3xNein
Also, eine Platte bin ich definitiv nicht. Nicht alle Steuerausgaben, also linke Doppelverdiener zahlt man ja schliesslich weit mehr Steuern, denn (rechte?) Einzelverdiener.
1. Steuererleichterungen für Unternehmen, da stimme ich Ihnen zu.
Die Verantwortung bleibt bei den Eltern, auch wenn die Kosten von der Allgemeinheit getragen wird, inklusive jenen, welche selber keine Kinder haben. In der Situation, wo Eltern aus finanziellen Gründen nicht verantwortungsvoll entscheiden können, da habe ich aber ein Problem damit. Lieber ein Kind in einer Krippe, als vor dem Fernseher.

Februar 2013 Kommentar zu
Am 3. März 3xNein
Herr Andenmatten: Steuererleichterungen nützen immer nur jenen, die auch viel Steuern zahlen. Die können sich die Krippe aber auch leisten. Das Problem sind jene, die zuwenig Geld haben. Die gewinnen durch Steuergeschenke nichts, weil sie ohnehin kaum Steuern zahlen. Deren Kinder sind auch die am meisten vernachlässigten, weil z.B. eine alleinerziehende Mutter schlicht nicht gleichzeitig arbeiten und ihr Kind betreuen kann. Sie brauchen also die Krippe am meisten.
Welches Volk ist nicht bereit, in seine Zukunft, die Kinder, zu investieren? Bloss weil es das Kind meines Nachbars ist und nicht mein eigenes, ist es dennoch ein Kind mit dem Bedürfniss nach Betreuung.
Am 3. März 3xNein
Herr Andenmatten: Steuererleichterungen nützen immer nur jenen, die auch viel Steuern zahlen. Die können sich die Krippe aber auch leisten. Das Problem sind jene, die zuwenig Geld haben. Die gewinnen durch Steuergeschenke nichts, weil sie ohnehin kaum Steuern zahlen. Deren Kinder sind auch die am meisten vernachlässigten, weil z.B. eine alleinerziehende Mutter schlicht nicht gleichzeitig arbeiten und ihr Kind betreuen kann. Sie brauchen also die Krippe am meisten.
Welches Volk ist nicht bereit, in seine Zukunft, die Kinder, zu investieren? Bloss weil es das Kind meines Nachbars ist und nicht mein eigenes, ist es dennoch ein Kind mit dem Bedürfniss nach Betreuung.

Dezember 2012 Kommentar zu
Ausländerkriminalität in der Schweiz
Sie verstehen noch immer nicht. Es geht nicht um gut oder böse, sonder um die Frage "WER ist kriminell?" Eben: Männer mit tiefer Bildung, die schlecht integriert sind. Ob der Grund "Einwanderung, Asyl, Drogen, schlechte Erziehung, kaputtes Elternhaus" ist, interessiert mich gar nicht.
Natürlich muss man straffällige ausschaffen, das hat das Volk in der letzten Abstimmung ja angenommen, ist ja gar keine Diskussion. Dies nützt aber nichts, um die 50% der von Schweizern begannenen Kriminalität zu bekämpfen. Sie sind vielleicht mit 50% zufrieden, ich bin es nicht. Härtere Strafen, von mir aus, aber auch für Schweizer Kriminelle. Hören Sie doch auf die Schweizer immer in Schutz zu nehmen. Nur weil unsere Vorfahren angeblich mal anständig waren, sind wir das noch lange nicht automatisch. Schauen Sie nur, wie die offiziellen Schweizer ausländischen Steuerhinterziehern helfen. Das ist Beihilfe zu Kriminalität, begangen und hoch offiziell gefordert - von Schweizern.
Ausländerkriminalität in der Schweiz
Sie verstehen noch immer nicht. Es geht nicht um gut oder böse, sonder um die Frage "WER ist kriminell?" Eben: Männer mit tiefer Bildung, die schlecht integriert sind. Ob der Grund "Einwanderung, Asyl, Drogen, schlechte Erziehung, kaputtes Elternhaus" ist, interessiert mich gar nicht.
Natürlich muss man straffällige ausschaffen, das hat das Volk in der letzten Abstimmung ja angenommen, ist ja gar keine Diskussion. Dies nützt aber nichts, um die 50% der von Schweizern begannenen Kriminalität zu bekämpfen. Sie sind vielleicht mit 50% zufrieden, ich bin es nicht. Härtere Strafen, von mir aus, aber auch für Schweizer Kriminelle. Hören Sie doch auf die Schweizer immer in Schutz zu nehmen. Nur weil unsere Vorfahren angeblich mal anständig waren, sind wir das noch lange nicht automatisch. Schauen Sie nur, wie die offiziellen Schweizer ausländischen Steuerhinterziehern helfen. Das ist Beihilfe zu Kriminalität, begangen und hoch offiziell gefordert - von Schweizern.

