Paulsen Jens
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Vor 18 Tagen Kommentar zu
Die Volkswahl des Bundesrates
Wenn der Bunedsrat durch das Volk gewählt würde, dann hätten fleissige Hintergrundarbeiter, denen die Sache wichtiger ist als persönliche Medienpräsenz, keine Chance.
Die fremden Mächte sind meiner Ansicht nach vor allem die Finanzmärkte und Grosskonzerne, die die verschiedenen Staaten zum Zwecke der Steuervermeidung und Renditeoptimierung gegeneinander ausspielen. Diese kann man am ehesten durch grenzübergreifende Kooperation in die Schranken weisen, und dafür braucht es dossiersichere Führungskräfte, nicht markige Populisten.
Die Volkswahl des Bundesrates
Wenn der Bunedsrat durch das Volk gewählt würde, dann hätten fleissige Hintergrundarbeiter, denen die Sache wichtiger ist als persönliche Medienpräsenz, keine Chance.
Die fremden Mächte sind meiner Ansicht nach vor allem die Finanzmärkte und Grosskonzerne, die die verschiedenen Staaten zum Zwecke der Steuervermeidung und Renditeoptimierung gegeneinander ausspielen. Diese kann man am ehesten durch grenzübergreifende Kooperation in die Schranken weisen, und dafür braucht es dossiersichere Führungskräfte, nicht markige Populisten.

April 2013 Kommentar zu
Ja zu Steuerabzüge für alle Familien
Ja, Kinder bedeuten Einkommensverlust. Was kann man nicht alles mit Geld messen ...
Es gibt doch schon einen Pauschalabzug pro Kind. Zusätzliche Kosten der Erziehung (Zahnarzt, Schulkosten z.B. für Internat, Fahrtkosten zur Schule usw. und eben auch Krippenkosten) können gegen Beleg zusätzlich abgezogen werden. Mit der Abzugsmöglichkeit für externe Betreuung soll entgegengewirkt werden, dass Frauen berufliche Zwangspause einlegen müssen oder deshalb gar keine Kinder bekommen wollen, weil sie ihre Kinder hüten müssen. Fortschrittliche Firmen haben das schon gemerkt und bieten firmeneigene Kinderkrippen an.
Reine Hausfrauen sind gegenüber berufstätigen Frauen mit kleinen Kindern nicht minderwertig und nicht mehrwertig, nur ist das eben nicht steuerrelevant.
Warum ich Abzüge für gezielte Förderung von Familien mit Kleinkindern grundsätzlich für wenig zielführend halte, habe ich oben schon erklärt.
Ja zu Steuerabzüge für alle Familien
Ja, Kinder bedeuten Einkommensverlust. Was kann man nicht alles mit Geld messen ...
Es gibt doch schon einen Pauschalabzug pro Kind. Zusätzliche Kosten der Erziehung (Zahnarzt, Schulkosten z.B. für Internat, Fahrtkosten zur Schule usw. und eben auch Krippenkosten) können gegen Beleg zusätzlich abgezogen werden. Mit der Abzugsmöglichkeit für externe Betreuung soll entgegengewirkt werden, dass Frauen berufliche Zwangspause einlegen müssen oder deshalb gar keine Kinder bekommen wollen, weil sie ihre Kinder hüten müssen. Fortschrittliche Firmen haben das schon gemerkt und bieten firmeneigene Kinderkrippen an.
Reine Hausfrauen sind gegenüber berufstätigen Frauen mit kleinen Kindern nicht minderwertig und nicht mehrwertig, nur ist das eben nicht steuerrelevant.
Warum ich Abzüge für gezielte Förderung von Familien mit Kleinkindern grundsätzlich für wenig zielführend halte, habe ich oben schon erklärt.

April 2013 Kommentar zu
Ja zu Steuerabzüge für alle Familien
Wer wirklich Familienförderung machen will, was immer man darunter versteht, der soll nicht Steuerabzüge gewähren, sondern diejenigen Dienstleistungen verbilligen, die Familien wirklich helfen.
Duch Steuerabzüge fördert man die mehr, die viel Steuern zahlen, und das sind die, denen auch viel übrig bleibt.
(Wegen der Progression zahlt jemand mit gleich viel Kindern, aber doppeltem Einkommen mehr als doppelt so viel Steuern. Der würde dann auch wesentlich mehr durch erhöhten Abzüge begünstigt. Ist das der Sinn der Sache?)
Also lieber hoch subventionierte Krippen (und später Stipendien), die im Alltag flexibel sind, statt hohe Abzüge für teure Krippen.
Ob eine Familie fremdbetreuen lässt oder nicht, ist Privatsache. Ausserdem widerspricht es unserem Steuersystem, dass man Kosten geltend machen will, die gar nicht anfallen, weil man sie durch Eigenleistung vermeidet. (Wenn ich mit dem Velo zur Arbeit gehe, will ich mindestens so viel Arbeitswegkosten abziehen können wie wenn ich dies mit dem Auto täte. Ebenso, wenn ich mir ein Brot mitnehme statt in der Kantine zu essen).
Die Personalfachleute würde ich bitten, Babypausen nicht als "unproduktive Zeit" aufzufassen, die sich negativ auf die Stellensuche auswirken.
Ja zu Steuerabzüge für alle Familien
Wer wirklich Familienförderung machen will, was immer man darunter versteht, der soll nicht Steuerabzüge gewähren, sondern diejenigen Dienstleistungen verbilligen, die Familien wirklich helfen.
Duch Steuerabzüge fördert man die mehr, die viel Steuern zahlen, und das sind die, denen auch viel übrig bleibt.
(Wegen der Progression zahlt jemand mit gleich viel Kindern, aber doppeltem Einkommen mehr als doppelt so viel Steuern. Der würde dann auch wesentlich mehr durch erhöhten Abzüge begünstigt. Ist das der Sinn der Sache?)
Also lieber hoch subventionierte Krippen (und später Stipendien), die im Alltag flexibel sind, statt hohe Abzüge für teure Krippen.
Ob eine Familie fremdbetreuen lässt oder nicht, ist Privatsache. Ausserdem widerspricht es unserem Steuersystem, dass man Kosten geltend machen will, die gar nicht anfallen, weil man sie durch Eigenleistung vermeidet. (Wenn ich mit dem Velo zur Arbeit gehe, will ich mindestens so viel Arbeitswegkosten abziehen können wie wenn ich dies mit dem Auto täte. Ebenso, wenn ich mir ein Brot mitnehme statt in der Kantine zu essen).
Die Personalfachleute würde ich bitten, Babypausen nicht als "unproduktive Zeit" aufzufassen, die sich negativ auf die Stellensuche auswirken.

April 2013 Kommentar zu
Zypern und Europa
Es wäre hier Bunderat Willi Ritschard zu zitieren:
Nur die Reichen können sich einen armen Staat leisten.
Zypern und Europa
Es wäre hier Bunderat Willi Ritschard zu zitieren:
Nur die Reichen können sich einen armen Staat leisten.

März 2013 Kommentar zu
Milchkuh Initiative ( MKI )
Hmmm ...
"Ein Autofahrer der nie den ÖV benutzt hat ja nichts davon obwohl er bezahlt."
Hat er nicht? Man stelle sich vor, all die Pendlerströme und die zusätzlichen Lastwagen für die Güter, die jetzt per Bahn transportiert werden, wären auch noch auf den Strassen. Verkehrsinfarkt ...
Nur Leute, die eine Sache nicht zu Ende denken, spielen Strasse (warum das immer noch Individualverkehr heisst ist mir schleierhaft) gegen Schiene aus.
Milchkuh Initiative ( MKI )
Hmmm ...
"Ein Autofahrer der nie den ÖV benutzt hat ja nichts davon obwohl er bezahlt."
Hat er nicht? Man stelle sich vor, all die Pendlerströme und die zusätzlichen Lastwagen für die Güter, die jetzt per Bahn transportiert werden, wären auch noch auf den Strassen. Verkehrsinfarkt ...
Nur Leute, die eine Sache nicht zu Ende denken, spielen Strasse (warum das immer noch Individualverkehr heisst ist mir schleierhaft) gegen Schiene aus.

Februar 2013 Kommentar zu
Lieber Thomas Minder...
"heute hat die SP ihr wahres Gesicht gezeigt" - kurz vorher hat dies Herr Vasella getan! Das ist dem Beitragsersteller keine Zeile wert, mindestens distanziert er sich nicht persönlich davon.
Wie das Bürgerliche Parlament die Zweitwohnungsinititative umgesetzt hat, nachdem diese vom Volk angenommen war, war schlicht elend und es ist nichts als zynisch, nun der SP "Aufweichung von Verfassungsbestimmungen" vorzuwerfen. Dass man politische Ziele zu verwirklichen sucht und diese auch ankündigt, ist legitim. Wem sie nicht passen, der muss halt anders wählen.
Sie sollten zudem nicht das Kind mit dem Bade ausschütten. Der Kapitalismus hat Misstände wie jedes System, die Abzockerei ist einer davon und wenn man hier Gegensteuer geben will, ist das nicht falsch, sondern nötig.
Ich halte eine Besteuerung von Boni für Manager, wenn gleichzeitig Leute entlassen werden, für zulässig, denn hier werden Existenzen und Lebensläufe ruiniert auf Kosten der Allgemeinheit und zugunsten weniger. So gesehen ist eine solche Abgabe nur ein geringer Schadenersatz für das, was hemmungsloser Egoismus anrichtet.
Ausserdem bitte ich, sozial und sozialistisch zu unterscheiden. Sozial verhält sich zu sozialistisch etwa so wie kommunal zu kommunistisch.
Was der Vorwurf des "Ruinierens des Werkplatzes Schweiz" an die SP angeht, so haben Leute wie Vasella oder die UBS das nachhaltiger geschafft als die SP es je tun wird.
Lieber Thomas Minder...
"heute hat die SP ihr wahres Gesicht gezeigt" - kurz vorher hat dies Herr Vasella getan! Das ist dem Beitragsersteller keine Zeile wert, mindestens distanziert er sich nicht persönlich davon.
Wie das Bürgerliche Parlament die Zweitwohnungsinititative umgesetzt hat, nachdem diese vom Volk angenommen war, war schlicht elend und es ist nichts als zynisch, nun der SP "Aufweichung von Verfassungsbestimmungen" vorzuwerfen. Dass man politische Ziele zu verwirklichen sucht und diese auch ankündigt, ist legitim. Wem sie nicht passen, der muss halt anders wählen.
Sie sollten zudem nicht das Kind mit dem Bade ausschütten. Der Kapitalismus hat Misstände wie jedes System, die Abzockerei ist einer davon und wenn man hier Gegensteuer geben will, ist das nicht falsch, sondern nötig.
Ich halte eine Besteuerung von Boni für Manager, wenn gleichzeitig Leute entlassen werden, für zulässig, denn hier werden Existenzen und Lebensläufe ruiniert auf Kosten der Allgemeinheit und zugunsten weniger. So gesehen ist eine solche Abgabe nur ein geringer Schadenersatz für das, was hemmungsloser Egoismus anrichtet.
Ausserdem bitte ich, sozial und sozialistisch zu unterscheiden. Sozial verhält sich zu sozialistisch etwa so wie kommunal zu kommunistisch.
Was der Vorwurf des "Ruinierens des Werkplatzes Schweiz" an die SP angeht, so haben Leute wie Vasella oder die UBS das nachhaltiger geschafft als die SP es je tun wird.

Februar 2013 Kommentar zu
Graubünden 2022 – einmalige Chance!
Es stellt sich die grundlegende Frage, ob sich solche Grossanlässe wirtschaftlich längerfristig überhaupt lohnen oder ob die knappen öffentlichen Mittel nicht anderweitig wirkungsvoller eingesetzt werden könnten. Das sehe nicht nur ich so:
http://www.fuw.ch/article/olympische-spiele-lohnen-sich-kaum/
Häufig bleiben, nach den immer gleichen Versprechen der Organisatoren, die Gemeinden auf Schulden, Umweltschäden und den Unterhaltskosten von überrissenen Infrastrukturen und Sportanlagen sitzen. Mit Landeigentümern, die die Idee nicht so toll finden und ihre Rechte juristisch wahrnehmen, wird angesichts des Termindruckes gewöhnlich auch nicht gerade zimperlich umgesprungen.
Ob eine Destination wie St-Moritz eine zusätzliche Föderung überhaupt noch verträgt, wäre auch eine Untersuchung wert.
Um das Defizitproblem zu verharmlosen, hat der OK-Präsident Schild kürzlich im Radio DRS einfach das Budget geteilt und alles, was viel kostet und möglicherweise unnötig ist, einfach als Sowieso-Kosten abgetan, für welche die öffentliche Hand irgendwann mal ohnehin aufkommen müsste. Und Herr Maurer hat noch einfacher beschlossen, dass es kein Defizit geben werde.
Das Internationale Olympische Komitee (IOK) verlangt von allen Bewerbern die Beibringung einer staatlichen Garantie, mit der das IOK von allen Kostenfolgen befreit wird, die die Austragung Olympischer Spiele mit sich bringen. Warum wohl?
"Eine wissenschaftliche Studie hat zudem gezeigt, dass die Schweiz dank Spielen mit 30‘000 neuen Vollzeitstellen, einer zusätzlichen Bruttowertschöpfung von 4,1 Mrd. und zusätzlichen Steuereinnahmen von bis zu CHF 440 Mio. rechnen kann." Herr Candinas, das liest sich doch wie warme Luft - jede Woche gibts irgendwelche wissenschaftlichen Konjunkturprognosen unbelegter Quelle und die sind eigentlich immer falsch. Was machen denn all diese 30'000 Vollzeitbeschäftigten, wenn der Spuk vorbei ist? Stellen, die es ohne Olympia nicht gäbe?
Graubünden 2022 – einmalige Chance!
Es stellt sich die grundlegende Frage, ob sich solche Grossanlässe wirtschaftlich längerfristig überhaupt lohnen oder ob die knappen öffentlichen Mittel nicht anderweitig wirkungsvoller eingesetzt werden könnten. Das sehe nicht nur ich so:
http://www.fuw.ch/article/olympische-spiele-lohnen-sich-kaum/
Häufig bleiben, nach den immer gleichen Versprechen der Organisatoren, die Gemeinden auf Schulden, Umweltschäden und den Unterhaltskosten von überrissenen Infrastrukturen und Sportanlagen sitzen. Mit Landeigentümern, die die Idee nicht so toll finden und ihre Rechte juristisch wahrnehmen, wird angesichts des Termindruckes gewöhnlich auch nicht gerade zimperlich umgesprungen.
Ob eine Destination wie St-Moritz eine zusätzliche Föderung überhaupt noch verträgt, wäre auch eine Untersuchung wert.
Um das Defizitproblem zu verharmlosen, hat der OK-Präsident Schild kürzlich im Radio DRS einfach das Budget geteilt und alles, was viel kostet und möglicherweise unnötig ist, einfach als Sowieso-Kosten abgetan, für welche die öffentliche Hand irgendwann mal ohnehin aufkommen müsste. Und Herr Maurer hat noch einfacher beschlossen, dass es kein Defizit geben werde.
Das Internationale Olympische Komitee (IOK) verlangt von allen Bewerbern die Beibringung einer staatlichen Garantie, mit der das IOK von allen Kostenfolgen befreit wird, die die Austragung Olympischer Spiele mit sich bringen. Warum wohl?
"Eine wissenschaftliche Studie hat zudem gezeigt, dass die Schweiz dank Spielen mit 30‘000 neuen Vollzeitstellen, einer zusätzlichen Bruttowertschöpfung von 4,1 Mrd. und zusätzlichen Steuereinnahmen von bis zu CHF 440 Mio. rechnen kann." Herr Candinas, das liest sich doch wie warme Luft - jede Woche gibts irgendwelche wissenschaftlichen Konjunkturprognosen unbelegter Quelle und die sind eigentlich immer falsch. Was machen denn all diese 30'000 Vollzeitbeschäftigten, wenn der Spuk vorbei ist? Stellen, die es ohne Olympia nicht gäbe?

Februar 2013 Kommentar zu
Warum ich gegen die Abzocker-Initiative bin
Leider oder bezeichnenderweise sind die Banken mit ihren Abstimmungsempfehlungen immer ein recht guter Indikator gewesen, wie man nicht stimmen soll. Die UBS beschert dem Land mit schöner Regelmässigkeit jedes Jahr mehrere Skandale, welche den Werkplatz Schweiz wesentlich mehr gefährden als dies die etwas kleinere unternehmerische Freiheit beim Ausschütten von Boni ganz oben nach Annahme einer Initiative tun könnte.
Economysuisse behauptet dauernd, mehr Wachstum und Freiheit brauche das Land, sorgt aber dafür, dass vom vermehrten Wohlstand wenig bis nichts dort ankommt, wo tatsächlich gearbeitet wird.
Wenn also Banken und Economysuisse die Ablehnung einer Initiative ampfehlen, ist das schon ein ganz guter Grund, dafür zu sein.
Die beiden Verbände sollen einfach mal zuerst vor ihrer eigenen Türe sauber machen, bevor sie dem unwissenden Stimmvolk einmal mehr erzählen, was "für uns alle" (für wen genau?) gut ist und was nicht.
Warum ich gegen die Abzocker-Initiative bin
Leider oder bezeichnenderweise sind die Banken mit ihren Abstimmungsempfehlungen immer ein recht guter Indikator gewesen, wie man nicht stimmen soll. Die UBS beschert dem Land mit schöner Regelmässigkeit jedes Jahr mehrere Skandale, welche den Werkplatz Schweiz wesentlich mehr gefährden als dies die etwas kleinere unternehmerische Freiheit beim Ausschütten von Boni ganz oben nach Annahme einer Initiative tun könnte.
Economysuisse behauptet dauernd, mehr Wachstum und Freiheit brauche das Land, sorgt aber dafür, dass vom vermehrten Wohlstand wenig bis nichts dort ankommt, wo tatsächlich gearbeitet wird.
Wenn also Banken und Economysuisse die Ablehnung einer Initiative ampfehlen, ist das schon ein ganz guter Grund, dafür zu sein.
Die beiden Verbände sollen einfach mal zuerst vor ihrer eigenen Türe sauber machen, bevor sie dem unwissenden Stimmvolk einmal mehr erzählen, was "für uns alle" (für wen genau?) gut ist und was nicht.

Februar 2013 Kommentar zu
Vasella beweist: Abzockerei sofort bekämpfen!
Hmmm...
Der Herr Minder hat den Stein ins Rollen gebracht und eine Initiative im Alleingang lanciert, die genau solche Misstände bekämpft, und weil man dafür ist, soll man nun dagegen sein?
Sowohl nach der Volksinitiative wie als auch nach dem gesetzlichen Gegenvorschlag sind Abgangs- und Antrittsentschädigungen ausgeschlossen. Beim Gegenvorschlag kann mit qualifiziertem Mehr in der Generalversammlung eine Ausnahme beschlossen werden.
Wo ist das Schlupfloch, und wer sieht es vor?
Ubrigens kann nach wie vor jede Firma ihrem Manager den Hintern vergolden, wie sie will, nur muss sie die Gelder zuerst als Gewinn versteuern, statt sie als Lohn vorher abführen zu können, und die Aktionäre müssen einverstanden sein. Das schmerzt natürlich.
Vasella beweist: Abzockerei sofort bekämpfen!
Hmmm...
Der Herr Minder hat den Stein ins Rollen gebracht und eine Initiative im Alleingang lanciert, die genau solche Misstände bekämpft, und weil man dafür ist, soll man nun dagegen sein?
Sowohl nach der Volksinitiative wie als auch nach dem gesetzlichen Gegenvorschlag sind Abgangs- und Antrittsentschädigungen ausgeschlossen. Beim Gegenvorschlag kann mit qualifiziertem Mehr in der Generalversammlung eine Ausnahme beschlossen werden.
Wo ist das Schlupfloch, und wer sieht es vor?
Ubrigens kann nach wie vor jede Firma ihrem Manager den Hintern vergolden, wie sie will, nur muss sie die Gelder zuerst als Gewinn versteuern, statt sie als Lohn vorher abführen zu können, und die Aktionäre müssen einverstanden sein. Das schmerzt natürlich.

Februar 2013 Kommentar zu
Aus Sicht der MieterInnen: JA zum neuen Raumplanungsgesetz
Ich beziehe mich immer noch auf Ihre etwas absurde Aussage, dass Wohngenossenschaften asozial seien, weil sie die Wohnungen für andere verteuern.
Wenn die Wiki gemäss Ihrem Link asozial als "eigennütziges und gesellschaftsschädigendes Verhalten" definiert, dann sind Wohnbaugenossenschaften äusserst sozial. Deshalb werden sie auch in vielen Städten zu Recht gefördert. Da man eine Wohnung nur einmal vergeben kann, ist die Tatasche, dass jemand aufgrund der Tatsache, dass er wohnt, einen anderen daran hindert, in der gleichen Wohnung das selbe zu tun, wohl noch nicht an sich als asozial zu werten.
Zweitwohnungen: z.B. die Stadt Zürich, Bestand ungefähr 15'500 (http://design.nzzdomizil.ch/immobilien/infos/dossier_moebel/immobilienwirtschaft/viele_zweitwohnungen_auch_in_staedten_1.14829070.html) Das sind rund 5%, Tendenz stark zunehmend. Wie Sie treffend schreiben, Besetzen von mehr als einem Platz.
Zum Schwarzfahren passt wohl besser Steuerhinterziehung. Ich habe Ihre Logik in der Tat nicht vertanden.
Aus Sicht der MieterInnen: JA zum neuen Raumplanungsgesetz
Ich beziehe mich immer noch auf Ihre etwas absurde Aussage, dass Wohngenossenschaften asozial seien, weil sie die Wohnungen für andere verteuern.
Wenn die Wiki gemäss Ihrem Link asozial als "eigennütziges und gesellschaftsschädigendes Verhalten" definiert, dann sind Wohnbaugenossenschaften äusserst sozial. Deshalb werden sie auch in vielen Städten zu Recht gefördert. Da man eine Wohnung nur einmal vergeben kann, ist die Tatasche, dass jemand aufgrund der Tatsache, dass er wohnt, einen anderen daran hindert, in der gleichen Wohnung das selbe zu tun, wohl noch nicht an sich als asozial zu werten.
Zweitwohnungen: z.B. die Stadt Zürich, Bestand ungefähr 15'500 (http://design.nzzdomizil.ch/immobilien/infos/dossier_moebel/immobilienwirtschaft/viele_zweitwohnungen_auch_in_staedten_1.14829070.html) Das sind rund 5%, Tendenz stark zunehmend. Wie Sie treffend schreiben, Besetzen von mehr als einem Platz.
Zum Schwarzfahren passt wohl besser Steuerhinterziehung. Ich habe Ihre Logik in der Tat nicht vertanden.

