Ursula Zybach

Ursula Zybach
Ursula Zybach
Wohnort: Spiez
Beruf: dipl. Lebensmitteling. ETH, Geschäftsleitung Krebsliga Schweiz
Jahrgang: 1967


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JA zum Epidemiengesetz
Mit dem neuen Epi­de­mien­ge­setz wird die Be­völ­ke­rung bes­ser vor ge­fähr­li­chen In­fek­ti­ons­krank­h​ei­ten ge­schützt als dies mit dem heu­ti­gen, ver­al&
1. Mai Rede
Sind nur reiche Schweizer, gute Schweizer?Seit Anfang 2012 bin ich Vorsteherin Finanzen- und Steuerwesen von Spiez und deshalb werde ich heute über das liebe Geld sprechen. Zuerst drehe ich aber
Notwendige Reformen im Gesundheitssystem
Unser Gesundheitssystem benötigt zwei Neugestaltungen - einerseits im Bereich der Finanzierung und anderseits bei der wirksamen Umsetzung der Gesundheitsversorgung​.
Lieber Sonnenkollektoren als Kernschmelzen
Schon lange ist klar, dass die Herstellung von Atomstrom technisch unzählige Risiken birgt. Risiken, die viel zu hoch sind und Risiken, für die niemand die Verantwortung übernehmen kann!. Die Liste
Gegen Krankenkassenprämien,​ die uns krank machen
Jedes Jahr höhere Prämien. Diejenigen mit einem hohen Einkommen stört diese Kopfprämie kaum, doch für Familien oder Alleinerziehende werden die Prämien jedes Jahr zu einem grösseren Problem.

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siehe www.zyba.ch / www.krebsliga.ch / www.public-health.ch / www.allianzgesundeschweiz.ch / www.stiftungstillen.ch



siehe www.zyba.ch / www.krebsliga.ch / www.public-health.ch / www.allianzgesundeschweiz.ch / www.stiftungstillen.ch



Meine politischen Ämter und Engagements


2012- Gemeinderat Spiez, Vorsteherin Finanzen
2005- Grosser Gemeinderat Spiez
2009-2009 Präsidentin GGR Spiez
- Nationalrat


Carven, Schwimmen, Rosen blühen lassen



Meine neusten Kommentare

September 2013 Kommentar zu
JA zum Epidemiengesetz
Wohl kaum, sonst hätte man das schon lange gemacht und swissnoso würde nicht von hochgerechnet 2000 Todesfällen pro Jahr ausgehen.
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September 2013 Kommentar zu
JA zum Epidemiengesetz
Die Expertengruppe Swissnoso (www.swissnoso.ch) geht davon aus, dass rund 30% der Spitalinfektionen mit konsequenter Prävention
verhinder​t werden können. Dank dem revidierten Epidemiengesetz wird es möglich, das Risiko, in der Schweiz an
einer Spitalinfektion zu erkranken oder gar zu sterben, weiter zu senken und koordinierte Massnahmen gegen die
Verbreitung resistenter Erreger in der Schweiz zu treffen.

JA zum Epidemiengesetz:
_ Zum Schutz der Patienteninnen und Patienten vor Ansteckungen im Spital;
_ Für Massnahmen gegen die bedrohliche Ausbreitung von Antibiotikaresistenze​n;
_ Zur frühzeitigen Erkennung und wirksamen Bekämpfung von neuen ansteckenden Krankheiten.
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October 2011 Kommentar zu
Gegen Krankenkassenprämien,​ die uns krank machen
Lieber Herr Grimm

Nun verstehe ich einen Teil Ihres letzten Kommentars.
Gleichzeitig mit der Krankenversicherungso​bligatorium wurde auch die Prämienverbilligung geschaffen und so wie Sie Ihre finanzielle Situation beschreiben, gehören Sie zu dem Drittel der Bevölkerung, die Anrecht auf diese Verbilligung hat. Zudem ist je nach Alter ein hoher Selbstbehalt nicht mehr sinnvoll. In einem Ihrer früheren Kommentare erwähnten Sie, dass Sie bereits einen erwachsenen Sohn haben – somit wäre bei Ihnen der tiefste Selbstbehalt wohl sinnvoller.

Damit Sie sich ein Bild machen können über Kosten, die entstehen, wenn man einmal richtig krank ist und zum Arzt gehen MUSS: Schauen Sie mal den Bericht des Medical Boards zu Positronenemissions- und Computertomographie (PET/CT) bei Diagnostik und Staging der Lungentumoren an (www.medical-board.ch​ ) – da kostet die Diagnose bereits Fr. 2400.- Wie wollen Sie das dann ohne Krankenversicherung bezahlen?

Mit freundlichen Grüssen
Ursula Zybach
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October 2011 Kommentar zu
Notwendige Reformen im Gesundheitssystem
Liebe Frau Roosa-Riedener

Sie​ listen einige Problemfelder auf – und diese könnte man noch um unzählige Beispiele verlängern. Das Gesundheitssystem in der Schweiz hat Ähnlichkeiten mit einem Selbstwahlbuffet in einem all inclusive Hotel – einfach dass die Gäste kein Sättigungsgefühl entwickeln. Diejenigen, die eigenverantwortlich wenig auf den Teller schöpfen sehen zu wie die anderen die Teller überfüllen bis das Buffet leer gefegt ist. Schliesslich muss die Hoteldirektion die Preise für alle Hotelgäste anheben, da das Geld fürs Buffet nicht mehr ausreicht. Und die Geprellten sind einmal mehr die Eigenverantwortlichen​, Sparsamen…

Und die Mehrklassenmedizin haben wir in der Schweiz schon länger und alle schauen wir zu.

Mit freundlichen Grüssen
Ursula Zybach
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October 2011 Kommentar zu
Notwendige Reformen im Gesundheitssystem
Lieeb Frau Keller

Ihr Kommentar freut mich, weil ich sehe, dass Sie im Thema ebenso engagiert sind wie ich: Dass Sie mir recht geben, dass man bei den Krankenversicherungen​ ansetzen müsste und dass nur Therapien eingesetzt werden sollen, deren Nutzen erwiesen ist freut mich zusätzlich.
Zu Ihrem Kern-Statement „..dann müssen wir den Mut haben sie dort zurückzubinden wo sie effektiv entstehen. Bindet die Pharma und die Kassen zurück.“ Möchte ich Ihnen zu bedenken geben, dass beide Akteure nach den Prinzipien des liberalen Marktes agieren, sprich nach Nachfrage. Haben Sie sich hierbei schon überlegt, wer denn dieses wichtige „Zurückbinden“ auf nachhaltige Weise bewerkstelligen soll?
Genau hier setzen meine Reformvorschläge an…

Zudem: Medikamente sind ein wichtiger Teil der Kosten, der Anteil der Medikamente an den gesamten Gesundheitskosten in der Schweiz liegt bei 10.1%. In der öffentlichen und veröffentlichten Auseindandersetzung wird der Anteil der Pharmabranche meist überschätzt.

Mit freundlichen Grüssen
Ursula Zybach
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October 2011 Kommentar zu
Gegen Krankenkassenprämien,​ die uns krank machen
Sehr geehrter Herr Grimm
Der Zusammenhang zwischen obligatorischer Krankenversicherung udn bezahlbaren Prämien und Ihrer Replik scheint mir doch etwas abwegig zu sein.
Mit freundlichen Grüssen
Ursula Zybach
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September 2011 Kommentar zu
Lieber Sonnenkollektoren als Kernschmelzen
Sehr geehrter Herr Jorns

Vielen Dank für Ihre geschätzte Rückmeldung zu meinem Beitrag. Ihrem Punkt, dass der Atomausstieg gut geplant sein muss, stimme ich vollkommen zu! Und es wäre natürlich Augenwischerei, wenn wir unsere Atomkraftwerke abstellen, um Atomstrom zu importieren. Deshalb ist es so wichtig, dass wir das scheinbar Unmögliche möglich machen.

Gerne mache ich Sie auf die Dokumentation des Energiegesprächs - Thesen zur Energiezukunft der Schweiz aus Sicht der Wissenschaft vom 2. Sept. 2011 an der ETH Zürich aufmerksam. Unter folgendem Link http://www.cces.ethz.​ch/energiegespraech/E​TH-Energiegesprach_20​11_Thesen.pdf
sind die spannenden Thesen und Vorträge zu finden.
Diese zeigen ganz klar auf, dass der vom Bundesrat beschlossene und nun vom National- und Ständerat bestätigte schrittweise Ausstieg aus der Kernenergie unter bestimmten Bedingungen realisierbar ist und dass eine Energiestrategie ohne Kernkraft bedeutende Chancen namentlich in Forschung und Innovation verspricht.
Somit keine SP Flausen sondern wissenschaftlich fundierte Überlegungen.

Mit freundlichen Grüssen
Ursula Zybach
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September 2011 Kommentar zu
Gegen Krankenkassenprämien,​ die uns krank machen
Sehr geehrter Herr Steiner

Herzlichen​ Dank für Ihre Replik. Im internationalen Vergleich stellt die Schweiz mit ihren 26 Kantonen und den rund 2‘600 Gemeinden ein äusserst kleinräumig organisiertes Gebilde dar. Seit langem wird über die Vor- und Nachteile dieses föderalistischen Systems gestritten.
Das Schweizer Gesundheitswesen gestaltet sich innerhalb dieses Systems wenig überschaubar: Parallele und geteilte Kompetenzen führen zu einer Unübersichtlichkeit, die es nicht nur der Hauptanspruchsgruppe,​ der Bevölkerung, sondern bisweilen auch Fachleuten erschwert, sich im Gesundheitssystem zurechtzufinden.
Das​ Vollzugssystem, in welchem eine staatspolitisch tiefere Ebene autonom Entscheide der höheren Ebene umsetzt, führt zu 26 kantonalen Gesundheitssystemen. Wo Kompetenzen zudem auf Ebene der Gemeinden verankert sind, finden sich noch zahlreichere Ausprägungen. So kann es sein, dass Regelungen nicht nur zwischen den Kantonen unterschiedlich sind, sondern auch innerhalb eines Kantons von Gemeinde zu Gemeinde.
Die Patientinnen und Patienten müssen sich überdies innerhalb einer grossen Auswahl an öffentlichen, privatisierten öffentlichen und privaten Leistungserbringern zurechtfinden. Die Leistungserbringer sind teilweise profitorientiert ausgerichtet, andere arbeiten gemeinnützig.
Doch – der Förderalismus wird weiterhin bestehen bleiben und somit stellt sich die Frage, wie man das System trotzdem optimieren kann.

Aus meiner Sicht sind folgende zentralen Schritte nötig:
1) Schluss mit dem Pseudo-Markt der unnötig Millionen verschlingt. Ja zu Einheitskasse! http://www.oeffentlic​he-krankenkasse.ch/

2) Wiederherstellung einer Grundversicherung, die den Namen wieder verdient.

3) Weitsichtige kantonsübergreifende Spitalplanung mit flankierenden Massnahmen, damit die Behandlungsqualität für alle gross bleibt.

4) Lenkungsmassnahmen für neue Behandlungsmethoden und Medikamente wie z.B. die Übernahme der Empfehlungen des Medical Board

Und dann braucht es wohl auch noch die schmerzhafte
5) Lancierung einer Debatte zum Thema wie viel soll unsere Gesundheit und insbesondere unsere letzten Lebensmonate kosten?

Mit freundlichen Grüssen
Ursula Zybach
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September 2011 Kommentar zu
Gegen Krankenkassenprämien,​ die uns krank machen
Sehr geehrter Herr Grimm

Ganz im Sinne von lieber schön, reich und gesund, als arm, krank und nicht versichert!
Ich fürchte Ihre Idee ist keine gute Idee…

Mit freundlichen Grüssen
Ursula Zybach
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August 2011 Kommentar zu
1. August 2011- Ein Freudenfest für alle statt für wenige!
Ich wünsche Ihrem Sohn gesundheitlich alles Gute!
Gewalt hat in unserer Gesellschaft nichts zu suchen und muss unabhängig von der Nationalität der Täter rechtlich geahndet werden. Der Regierungschef Stoltenberg hat letzte Woche eine eindrückliche Antwort auf die unfassbare Gewalt in Norwegen gegeben: „Noch mehr Demokratie, noch mehr Offenheit, aber niemals Naivität.“ Ich bin überzeugt, dass dieser Weg der richtige ist.
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