Joachim Eder , Ständerat

Joachim Eder
Joachim Eder
Wohnort: Unterägeri
Beruf: a. Regierungsrat
Jahrgang: 1951


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Was ist mit Ständerat Thomas Minder los?
In der heutigen NZZ wird der parteilose Neo-Ständerat und Vater der Abzocker-Initiative wie folgt zitiert: Der Ständerat sei „ein Kindergarten", „ein Streichelzoo". Liberales Gedankengut
Der Bund soll seine Fehler selber berappen!
Unbestritten ist, dass in unserem Land die Krankenkassenprämien für zahlreiche Familien eine grosse finanzielle Belastung sind. Leider steigen diese jährlich deutlich an, sehr oft mehr als die
Günstige Bücher sind die beste Leseförderung
Gestern wurden die Ergebnisse der ersten SRG-Umfrage über die Abstimmungen vom 11. März veröffentlicht. Die Buchpreisbindung wird kontrovers diskutiert und viele Stimmbürgerinnen und Stimmbürger
Nein zu weiterer Verstaatlichung des Gesundheitswesens
Nun steht sie also vor der Türe, die Initiative betreffend Einheitskrankenkasse.​ Jedenfalls frohlockten heute einige der Verantwortlichen bereits vielversprechend. Verständlicherweise, denn die
Meine erste Sessionswoche als Ständerat
Meine erste Sessionswoche war geprägt von unvergesslichen, stark emotionalen Erlebnissen (ökumenischer Eröffnungsgottesdiens​t, Vereidigung, Schweigeminute für den früheren Zuger Ständerat Mark

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Kandidaturen

Kandidatur:

Wahlkreis:
Liste:
Listenplatz:
Bisheriger Sitz:
Wahltermin: 23.10.2011
Ergebnis:


Ich möchte den Schwung der Zuger Politik und meine jahrzehntelange politische Erfahrung (19 Jahre Kantonsrat, 10 Jahre Regierungsrat) in den Ständerat einbringen - für unseren Kanton und die Schweiz.

Wichtig ist mir

• volksnahe und ehrliche Politik
• Vertrauen in das Erfolgsmodell Schweiz ‒ heute und in Zukunft
• Eigenverantwortung wo möglich, Schutz wo nötig

Meine Motivation, für den Ständerat zu kandidieren:

• Es ist faszinierend, die Zukunft unseres Landes an vorderster Front mitgestalten zu können. Es liegt mir sehr am Herzen, mit nachhaltigen Entscheiden die richtigen Weichen zu stellen und unseren künftigen Generationen ein positives und lebenswertes Erbe zu hinterlassen.

• Mich reizt die Aufgabe, die Interessen und Anliegen unserer Zuger Bevölkerung und unseres Kantons im Ständerat vertreten zu können, als Stimme jenes Kantons, der für das Gedeihen unseres Landes bereits heute einen wesentlichen Beitrag leistet.

• Ich werde mich bemühen, auch in Zukunft ein zuverlässiger, berechenbarer und glaubwürdiger Volksvertreter zu sein.

Mehr Infos erhalten Sie auf meiner Website www.jeder.ch



Als Zuger Gesundheitsdirektor habe ich Nägel mit Köpfen machen können. Ich erwähne stichwortartig sieben mir wichtig erscheinende Punkte:

1. Bau und Bezug des neuen Zuger Kantonsspitals in Baar. Mit diesem grössten Hochbauprojekt aller Zeiten konnte die jahrzehntelange Strukturbereinigung in der Zuger Spitalplanung abgeschlossen werden.

2. In der Langzeitpflege, wegen der vermehrten Pflegebedürftigkeit unserer älteren Mitmenschen die grösste Herausforderung der Zukunft, haben wir zusammen mit den Gemeinden die Weichen für die Zukunft gestellt.

3. Die Gesundheitsversorgung im Kanton Zug ist auf einem hohen Stand. Die Bevölkerung ist gesamthaft gesehen ausgesprochen zufrieden, das hat eine re-präsentative Befragung zeigt.

4. Die Krankenkassenprämien sind für viele eine schmerzhafte Belastung des Haushaltsbudgets und bilden einen wesentlichen Teil der Lebenshaltungskosten. Bei uns sind sie nach wie vor gesamtschweizerisch sehr tief, jedenfalls deutlich unter dem gesamtschweizerischen Durchschnitt.

5. Die beiden nationalen Grossprojekte 'neue Pflegefinanzierung' und 'Spitalfi-nanzierung' sind auf einem guten Weg. Die Vorlagen fanden breite Akzeptanz.

6. In der Gesundheitsförderung und Prävention haben wir - so auch die Rückmeldungen aus anderen Kantonen - Zeichen gesetzt, und zwar nachhaltige. Unser Erfolgsrezept: Leistungsaufträge an bestehende private Organisationen, Vereine und Verbände, mehrjährige Strategien mit klaren Zielen und Massnahmen, an denen wir uns auch messen lassen. Wir betreiben vor allem keine Indoktrination und Bevormundung der Bevölkerung! Ich erwähne als jüngste Musterbeispiele die Krebsstrategie und das Konzept psychische Gesundheit. Beide sind erstmalig in unserem Land und werden, was mich freut, jetzt an anderen Orten übernommen.

7. Wir haben in unserem Kanton über 4000 Beschäftigte im Gesundheitswesen, haben also nicht nur Kosten, sondern generieren auch einen beachtlichen Mehrwert. Dies zu erwähnen ist für mich wichtig, gerade wenn wir an die Forderung 'mehr Arbeitsplätze' denken. Leider geht dieser Punkt bei vielen Diskussionen häufig vergessen.



Meine politischen Ämter und Engagements


1983-2001 Kantonsrat
1998-2001 Fraktionschef der FDP-Kantonsratsfraktion
1987-1995 Parteipräsident FDP Unterägeri
2001-2012 Regierungsrat
2011- Ständerat


Journalismus (Redaktor von Kluborganen, Zeitschriften; Autor von Jubiläumsschriften). Sport allgemein - früher Handball (Spieler - Trainer - Schiedsrichter und Handballförderer im Schulsport).



Meine neusten Kommentare

April 2012 Kommentar zu
Was ist mit Ständerat Thomas Minder los?
Sehr geehrter Herr Jorns

Ich habe gar keine Mühe, mit Herrn Minder zu sprechen. Ich sehe ihn ja an Kommissionssitzungen und auch während den Sessionen immer. Wer aber derart starke Worte braucht und auf Nachfrage des verdutzten Journalisten noch betont, es mache ihm nichts aus, wenn dies veröffentlicht werde, der provoziert natürlich bewusst Reaktionen. Alles muss man sich ja nicht gefallen lassen, oder?

Beste Grüsse - ich wünsche Ihnen einen guten Sonntag!
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Dezember 2011 Kommentar zu
Nein zu weiterer Verstaatlichung des Gesundheitswesens
Sehr geehrter Herr Meier

Im Kanton Zug haben wir von ehemals vier Spitälern deren zwei geschlossen und die Akutbettenzahl von 546 auf 230 reduziert. Kein Regierungsmitglied wurde deshalb abgewählt. Unsere Bevölkerung war sehr weitsichtig und hat am 30.11.2003 an der Urne mit deutlichem Mehr sogar dem Neubau eines Kantonsspitals in Baar zugestimmt.

Dank dieser Spitalplanungspolitik​ haben wir im ganzen Land die tiefste Bettendichte und auch verhältnismässig tiefe Krankenkassenprämien.​ Ich schreibe Ihnen dies, um aufzuzeigen, dass heute Spitalschliessungen durchaus noch möglich sind.
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Dezember 2011 Kommentar zu
Nein zu weiterer Verstaatlichung des Gesundheitswesens
Sehr geehrte Herren Rainer Selk, Roland Steiner, Alex Schneider, Michel Ebinger, Hans Meier, Heinz Mahler und Peter P. Bauer

Kurz vor dem Jahresende danke ich Ihnen allen ganz herzlich für Ihre Rückmeldungen zu meinem Blog. Der intensive Meinungsaustausch ist grundsätzlich erfreulich. Die Vielfalt Ihrer Ansichten zeigt aber auch ganz eindeutig, dass uns noch grosse Diskussionen bevorstehen, bis dann die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger an der Urne über die Einheitskrankenkasse abzustimmen haben. Ich bin guten Mutes, dass die Mehrheit der Bevölkerung die damit verbundene Verstaatlichung des Gesundheitswesens ablehnt. Dazu braucht es aber immer noch deutliche Verbesserungen in der Spitalpolitik der Kantone, deutliche Zeichen bei den Krankenkassen selber und schliesslich auch ein eidgenössisches Parlament, welches endlich wegkommt vom jahrelangen Treten an Ort.
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Dezember 2011 Kommentar zu
Nicht zwei Herren dienen!
Selbstverständlich, sehr geehrter Herr Oberholzer, nehme ich auch zu Ihrem Kommentar Stellung. Entschuldigen Sie, dass es ein wenig länger gegangen ist als sonst üblich.

Für mich ist klar, dass ich dem Volk zu dienen habe. Ich mache dies übrigens schon 29 Jahre, zuerst als Kantonsrat, die letzten 10 Jahre als Zuger Gesundheitsdirektor und Regierungsrat. Mit Prinzen, Fürsten oder Königen habe ich nichts am Hut - schliesslich leben wir nicht in einer Monarchie, auch nicht in einer Oligarchie, sondern in einer Demokratie, um die uns viele Länder und Völker auf der Welt beneiden.

Am 5. Dezember wurde ich übrigens als erste Amtshandlung im Ständerat vereidigt. Ich schwor dabei vor Gott, die Verfassung und die Gesetze zu beachten und die Pflichten meines Amtes gewissenhaft zu erfüllen.
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Dezember 2011 Kommentar zu
Nicht zwei Herren dienen!
Danke, sehr geehrter Herr Villiger, für Ihre Unterstützung, die mich freut. Ihr Kommentar ist deutlich genug - er braucht keine Ergänzung!
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Dezember 2011 Kommentar zu
Meine erste Sessionswoche als Ständerat
Danke, lieber Philip, für Deine Rückmeldung und den mehrheitlich positiven Kommentar. Bezüglich Prävention werden wir uns wohl nie einig. Du weisst aber, dass mein Einsatz in diesem Bereich verhältnismässig und vernünftig ist. Wir haben mit der Zuger Gesundheitsdirektion verschiedentlich erfolgreiche Aktivitäten umgesetzt, die ein positives gesamtschweizerisches​ Echo und auch entsprechende Nachahmer fanden. Ich denke dabei an das Bündnis gegen Depression, das Konzept psychische Gesundheit, die Strategie zur Suizidprävention, die Krebsstrategie, um nur einige wenige zu nennen. Was soll daran so falsch sein? Wir haben mehrjährige Strategien, legen Wert auf Nachhaltigkeit, legen Ziele und entsprechende Massnahmen fest. Zudem lassen wir uns auch überprüfen und messen. Wo gibt es das sonst? Wollen wir tatsächlich im Gesundheitswesen alles Geld in die reparative Medizin stecken? Mittlerweile hat auch die Wirtschaft gespürt, wie wichtig Prävention ist. Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass auch Du eines Tages zu dieser Überzeugung kommen wirst.
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Dezember 2011 Kommentar zu
Nicht zwei Herren dienen!
Danke, sehr geehrter Herr Bühler, für Ihre Tipps. Als PR- und Mediaberater werden Sie von mir allerdings keinen Auftrag erhalten. Ich stehe zu meinem Outfit. Es scheint - zusammen mit der breiten Scheitel - gemäss Rückmeldungen von Leuten, die mich gut kennen, ein äusseres Markenzeichen von mir zu sein. Ich bitte Sie, dies zur Kenntnis zu nehmen.
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Dezember 2011 Kommentar zu
Nicht zwei Herren dienen!
Lieber Philip
Besten Dank für Dein Echo auf meinen Blog. Dein offensichtliches Bedauern über mein Ausscheiden aus der Zuger Regierung nehme ich Dir ab. Dass Du reizend direkt bist, wie Du selber schreibst, gefällt mir. Bei Dir weiss man jedenfalls, woran man ist.

Was Deine "Würdigung" des neuen Zuger Gesundheitsgesetzes anbelangt, liegst Du allerdings leider ziemlich daneben. So etatistisch kann es gar nicht sein, haben ihm doch in der Schlussabstimmung am 30.10.2008 immerhin 67 Zuger Kantonsrätinnen und Kantonsräte zugestimmt. Wie Du weisst, gab es keine einzige Gegenstimme, also auch nicht von der SVP!! Und das von Dir angeprangerte Hygienesystem (die Lebensmittelkontrolle​ gibt den Betrieben eine Qualitätsbescheinigun​g zur freien Verwendung ab) kann nicht so schlecht sein, wenn sogar die SVP-Kommissionspräsid​entin Silvia Künzli im Kantonsrat sagte: "Die Guten werden freiwillig belohnt." Es geht hier nämlich, lieber Philip, um Transparenz, Freiwilligkeit und Selbstbestimmung, alles liberale Grundwerte. Unser Gesundheitsgesetz ist denn auch verhältnismässig, pragmatisch und fortschrittlich. Es dient vielen anderen Kantonen als Vorbild. Es ist deshalb gut - und nicht etwa schade, wie Du schreibst - dass es meine Handschrift trägt!
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Dezember 2011 Kommentar zu
Nicht zwei Herren dienen!
Danke, sehr geehrter Herr Mahler, für Ihre Rückmeldung und die guten Wünsche, die mich gefreut haben. Auch als Ständerat bin ich Interessenvertreter, und zwar des Kantons Zug und dessen Bevölkerung. Ein Doppelmandat ist aufgrund der zeitlichen Belastung schlicht nicht mehr möglich. Ich mache lieber etwas richtig als zwei Sachen halbbatzig!
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November 2011 Kommentar zu
Nicht zwei Herren dienen!
Danke, sehr geehrter Herr Selk, für Ihre guten Wünsche. Es ging mir keineswegs darum, meine Person in den Mittelpunkt zu stellen. Ich erfülle letztlich einen Auftrag, den mir die Zuger Bevölkerung gegeben hat. Ich mache dies mit Freude, entsprechendem Einsatz und bin froh über die Unterstützung durch meine Mitarbeitenden und die politischen Organe. Mir ging es im Blog darum, aufzuzeigen, dass heute eine Ämterkumulation nicht richtig ist. Das sehen leider längst nicht alle so.
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