Leo Arnold

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Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

August 2012 Kommentar zu
Kampf gegen Windmühlen
Schreiben sie doch bitte keinen solcher Blödsinn. Die energetische Amortisationszeit der PV-Paneels beträgt je nach Solar-Exposition 2 bis 4 Jahre und keine 40 Jahre. Bei den Kollektoren sind es sogar weniger als 2 Jahre.
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August 2012 Kommentar zu
Kampf gegen Windmühlen
Herr Nabulon, es ist doch immer dasselbe - dieselben Wortgebilde, dieselben beleidigenden Beschimpfungen der angeblich ungebildeten Klinmawissenschafter und dieselbe Verdammung der von der einschlägigen Presse postulierten Untergangsszenarien, die von der Wissenschaft in dieser Form nie gegeben wurden. Die Wissenschaft geht und ging immer von der "if-then-Betrachtung​" aus und schloss daraus auf Szenarien. Aber eben, Hauptsache man findet genügend Nachplapperer, die von der Sache keine Ahnung haben. Ich gehe als Ausgang auf die Waldsterbenslüge ein, die wohl von sich aus die grösste Lüge ist - falls man das verstehen will. Ich fasse zusammen aus meinen Erfahrungen und aus den Fakten des letzten Drittels des vergangenen Jahrhundserts, sowie auch der erfolgreichen Massnahmen.

Freier​ Querschnitt aus diversen Artikeln:

Die Luftbelastungen der Siebziger- und Achzigerjahre aus den Heizungen, Prozesswärmezentralen​ in den Industriebetrieben und Abfallverbrennungen uam.

Das Bewusstsein des Zustandes der dazumaligen Verhältnisse in unserer Luft begann sich erst zu bilden, als entsprechend gesundheitliche Probleme auftraten, die eindeutig auf Einwirkungen der Schastoffe aus der Luft basierten – insbesonders die Stickoxide NOx aus den Feuerungen und dem Verkehr als Vorläufer der bodennahen Ozonkonzentration. Dies führten seinerzeit bei zu hohen Konzentrationen dazu, dass für Kinder und älteren Menschen empfohlen wurde, sich wenig im Freien aufzuhalte und die Fenster geschlossen zu lassen.

Ohne Bedenken um die Auswirkungen der gasförmigen Emissionssubstanzen wurden dannzumal die öffentliche Kehrichtverbrennungsa​nlagen gebaut. Einzige lufthygienische Anforderungen galten den Feststoffemissionen – sprich Staubemissionen. Solche "Kehrichtverbrennung​en" wurden auch in eizelnen Güterveteilzentren der grossen Lebensmittel- und Haushaltgüter-Verteil​er, wie COOP, MIGROS, MAUS-FRERES (Monor, Vilan u. andere) gebaut. Eine der Ersten bei Migros in Zürich Herderen Ende Sechziger-Jahre. Dort wurden alle brennbaren Verpackungs- und brennbaren Lebensmittelreste durch die Kamine abgelassen- auch die PVC (Poly-Vinil-Chloride)​ und alle anderen giftigen Kunsstoffe. Dazu kamen dazumal noch die Tausende, um die Uhr brennenden und stinkenden Kehrichtdeponien im Freien

Die Industrie-Prozess- und Heizwärmezentralen wurde beinahe ausnahmslos mit mittelschwerem und schwerem Heizöl betrieben, deren Schwefelgehalt in der Regel bei 2% und darüber lagen. Diese anfänglich ohne irgendwelche Filteranlagen für Russ und schädlichen Abgasen, wie sehr hohe NOx- und SO2-Emissionen.

Di​e leichten Heizöle und der Dieseltreibstoffe wiesen ebenfalls Schwefelgehalte bis über 1% auf. Aus der Verbrennung, deren Güte in sehr hohen Verbrennungstemperatu​ren zur Erreichung vollständiger Verbrennungwerte mit nur wenig Russemisssionen gemessen wurde, resultierten seht hohe NOx-Emissionen. Dazumal kannte man noch keine Low-Nox-Brenner.

A​ls man dieser Problematik Gewahr wurde und erforsche was man damit anstellt, wurde in Zusammenarbeit mit BUWAL und der Feuerungsindustrie die Feuerungen in Richtung NOx-Reduktion entwickelt. Gleichzeitig aber begann das Erdgas seine rasante Einführung in alle Bereiche der Verbrennung. Erdgas ist schwefelfrei und seine NOx-Emissionen waren um einiges geringer als bei den Oelfeuerungen.

Auf​grund der Fortschritte in den Entwicklungen NOx-armer Feuerungen wurden die Luftreinhalte-Verordn​ung erlassen mit streng kontrollierten Sanierungs-Terminen. Die schweren Heizöle verschwanden nach viel zu aufwendigen Sanierungsanstrengung​en aus den Fabriken. Die Leichten Heizöle und Dieseltreibstoffe wurden bis zur Bedenkenlosigkeit entschwefelt. Die SO2-Problematik ist heute keine Thema mehr. In den Kehrichtverbrennungen​, wie auch in den privaten Verbrennungsanlagen wurden klare Vorschriften erlassen, was noch verbrannt werden darf und wie die Abgase zu reinigen sind. Alle problematischen Abfälle konnten nur noch in speziellen Verbrennungseinrichtu​ngen Entsorgt werden, wo keine gefährlichen Abgase mehr emittiert werden konnten.

Unbestritten ist die Erkenntnis: Die Mitte der achtziger Jahre in aller Eile ergriffenen Massnahmen haben entscheidend dazu beigetragen, dass sich der Zustand des Waldes nicht weiter verschlechtert hat. «Die Reduktion von Schwefeldioxid im Heizöl und das Katalysator-Obligator​ium für Autos waren wichtige Schritte zur Verbesserung der Luftqualität und damit der Gesundheit des Waldes», sagt ETH-Waldökologe Harald Bugmann. In der Tat brachten die Massnahmen schnelle und nachhaltige Erfolge. Beim Schwefeldioxid etwa sanken die gemessenen Werte in städtischen Gebieten von 34 Mikrogramm pro Kubikmeter im Jahr 1988 auf sechs Mikrogramm im Jahr 2007.

Doch es gab weiter grosse, wenn auch dazumal noch nicht als problematisch erkannte Aktivitäten im Bereiche der Emissionen von Schadstoffen, die die Atemluft belasteten. Dieses Nichterkennen der Problematik ist auch darauf zurück zu führen, dass man einerseits um die chemischen Zusammensetzungen der Ausgangsstoffe wenig bis nichts wusste und andererseits die Messmethoden erst in Entwicklung bis überhaupt noch nicht vorhanden waren. Doch auch hier stieg die Chemie in ihre "Siebenmeilestiefel​" und trieb diese Entwicklungen angesichts der Tragweite, die bereits erkennbar war, voran. So wurden auch hier Grenzwerte erlassen, für die noch keine Messmethoden allgemein publik, jedoch in erfolgreicher Erprobung waren. Doch der Druck seitens des Gesetzgebers führte relativ schnell zu entsprechenden und sicheren Methoden. Doch was wurde denn noch so alles gesündigt?

Einiges​ habe ich vogehend beschrieben, wie die Verbrennung des Kehrichts und anderer Rückstandsprodukte wie auch die Wärmeproduktion für die Prozesswärme in der Industrie und in der Heizungsbranche. Tja aber da gab es noch einiges, das es heute nicht mehr gibt....

1. AMAG baute in den Siebziger- und Achziger-Jahre über die Schweiz verteilt so genannte Typengaragen. Wie es noch zur dazumaligen Zeit üblich war, musste alle ca. 2'000 km das Motorenöl gewechselt werden, was zu einem sehr grossen Altöl-Anfall führte. Die Ölfeurungsbranche baute dazumal so genannte Altölverbrennungsalag​en. Das Altöl wurde so filtriert und über Setzkammern dekantiert, dass es in den Heizungen als Heizöl verbrannt werden konnte. Dies ungeachtet der unterschiedlichsten chemischen Additive. In gewissen Gegenden wurden die Altöle gesammelt und in Gewerbebetrieben, vor allem in der Maschinenindustrie zusammen mit den eigenen zu verschiedensten Zwecken eingesetzten unterschiedlichsten Abfallölen als Heizöle verbrannt.

2. In SBB-Werkstätten wurde auf dieselbe Weise Transformatorenöle als Heizmedium eingesetzt und so entsorgt, wie daselbst in geeigneten Heizkesseln auch kontaminierte hölzerne Paletten und Eisenbahnschwellen – ohne chemische Filtrierung.

3. Al​le diese Verbrennungsarten und "Brennstoffe" wurde dann schnell über die Luftreinhalteverordnu​ng wieder untersagt. Sie durften nur noch in eigens gebauten Spezialverbrennungsan​lagen entsorgt werden, was auch heute noch der Fgall ist.

Was machte der Gesetzgeber? Als erstes durften ab 1.1.1986 nur noch bezinbetriebene Fahrzeuge mit Katalysatoren importiert werden. Die Luft-Reinhalte-Verord​nung LRV wurde am 16. Dezember 1985 erlassen und am 1. März 1986 in Kraft gesetzt. Hauptzielrichtung dieser Verordnung waren die Minimierung aller Emissionskomponenten,​ die unsere Atemluft in damals sehr hohem Ausmass belasteten. Der Bund setzte sich auch Ziele im so genannten Luftreinhalte-Konzept​, die wohl sehr schnell in Bezug auf die SO2-Emissionen erreicht wurden – bis heute aber noch nicht in den Stickoxid-Emissionen NOx.
Es wurden aber auch die meisten anderen Schadstoffe drastisch reduziert, weil eben nicht mehr jeder Dreck Verbrannt und dessen Abgase ungefiltert in die Atemluft gelangen konnte.

In dieser schnelle Reaktion der Behörden liegen denn auch die Gründe, dass unsere Wälder und - last but not least – auch unsere Gesundheit nicht weiter irreparabel geschädigt wurden und sich erholen konnten.




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August 2012 Kommentar zu
Kampf gegen Windmühlen
Tja Herr Nabulon, was Sie als Repülik zu meinem Betrag schreiben, ist schlicht Unsinn und stimmt in keiner Art und Weise. Auch ich habe das letzte Drittel des vergangenen Jahrhunderts erlebt und zwar berufliich (Energie und Umwelt) als Fachjournalist und Fachingenieur hautnah. Was sie schreiben, sind nichts anderes als hohle Sätze aus der Segertschen "SVP-kiss-Kiste" - keep it simple, stupid.

Was Sie allerdings nachher schreiben - bravo, da kann ich den Grossteil unterschreiben. Nicht oft wird ein solch bteites Spektrum von Möglichkeiten und auch Schlüssen ausgebreitet, die wirklich Sinn machen und auch viel Zukunftfähigkeit beinhalten.
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August 2012 Kommentar zu
Kampf gegen Windmühlen
Na Herr Nabulon, dann beschreiben sie uns, wie Sie die Schweiz unabhängig machen wollen, wenn sie statt des Stromes aus Frankreich oder wo auch sonst, die Uranbrennstäbe nicht mehr kriegen können. Das Uran wird uns ausgehen wie die fossilen Eneregieträger - was dann, Herr Nabulon?

Es ist immer dasselbe Spiel, wie es auch bisher gespielt wurde - man macht dem Volke vor, dass die Schweiz unabhängig/er werde, wenn man den Strom in eigenen AKW's produzieren würde, dabei jedoch bewusst unterschlägt, dass die AKW's zu 100% auslandabhängig sind und dies auch bleiben werden.
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Juni 2012 Kommentar zu
Ökologische Steuerreform statt Gaskraftwerke!
Absolut richtig Herr Gerber und das Interssante dabei wäre, dass damit nicht nur Strom, bzw. Abwärme produziert würde, sondern über Wärmepumpen entsprechend geeignete Elektroheizungen ersetzt werden könnten, was zu erheblichn Stromeinsparungen führen würde. Strom muss ja nicht dort konsumiert werden, wo er produziert wird, wohl aber die Abwärme.

Was die wasserstoffbetriebene​n Aggregate betrifft habe ich schon meine Bedenken bezüglich der Herkunft des Wasserstoffes. Es gibt ihn in der freien Natur schlicht und ergriffen nirgends ausser verbraucht im Wasser. Er müsste mit dem Einsatz einer externen Primärenergie hergestellt werden und zwar in Mengen, für die es noch keine vernünftigen Systeme gibt. Auch wenn schon einige Vorschläge im Raume stehen - ich sehe noch keine konkreten Anwendungsmöglichkeit​en.

Was die Standorte betrifft, gebe ich ihnen auch recht. So halte ich beispielsweise Chavalon im Wallis für einen schlechten Standort, da die Wärme komplett in Gottes freie Natur verpufft wird.
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Juni 2012 Kommentar zu
Ökologische Steuerreform statt Gaskraftwerke!
Das ist doch nichts Neues. Solche Anlagen sind in der Schweiz schon seit den Achzigerjahren eingeführt und in Betrieb. Nur haben sie leider nicht allzustark reüssiert. Man erinnere sich nur an die Entwicklung der Ingenieuschule Biel, die dannzumal das TOTEM entwickelten, das genau das ist, was Sie hier als neuseten Neuheit beschreiben. Das eingeführte Energiemodul, das mit Diesel oder Gast als Antriebsenergie auf den Markt gebracht wurde trug die Bezeichnung TOTEM, was soviel heisst wie "ToTal Energie Modul". Auch wurden solche Anlagen in verschiedenen Grössenordnungen bis hin zu sogenannten Grossanlagen verbrauchsspezifisch entwickelt und gebaut. Es gab aber auch weitere Lieferanten solcher Module, wo diverse Gasverteiler mit weiteren Motorwerken zusammenarbeiteten.

Der Wirkungsgrad mit 94% ist wohl eher ein Ausnahmefall wenn alle Parameter der Energiewandlungsarten​ und Abnahme - besonders der Abwärmenutzung - ideal übereinstimmten.
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