Lexikon: Wettbewerbsmarkt Weitergeleitet von "Wettbewerb"

Ein Wettbewerbsmarkt - auch Konkurrenzmarkt genannt - ist ein Markt mit sehr vielen Nachfragern und Anbietern, die als Einzelne keinen Einfluss auf den Marktpreis haben. D.h. der Preis wird vom Markt bestimmt und die Anbieter und Konsumenten müssen ihn so übernehmen. Sie sind sogenannte Preisnehmer.
Im Gegensatz dazu stehen Märkte mit nur wenigen Anbietern oder Nachfragern. Bei denen kann die eine Seite dank der Verhandlungsmacht den Preis beeinflussen.

Beispiel aus dem Alltag
Ein Brotverkäufer kann den Brotpreis fast nicht beeinflussen, da es auf dem Markt viele andere Brotverkäufer gibt, die das gleiche Gut anbieten und der Käufer jederzeit zu einem anderen Brotverkäufer gehen kann.

Ein Wettbewerbsmarkt liegt vor, wenn:
  • Eine genügend Grosse Anzahl Nachfrager und Anbieter im Markt vorhanden sind
  • Das Produkt homogen ist, das heisst alle Anbieter das selbe Gut ohne Unterschiede anbieten.
  • Kein Anbieter oder Nachfrager genügend Macht hat, den Marktpreis zu beeinflussen (Verhandlungsmacht)
  • Der Markt transparent ist. Das heisst, jeder Anbieter weiss von ausreichend Nachfragern und jeder Nachfrager weiss von ausreichend Anbietern und beide kennen den auf dem Markt gehandelten Preis.

 

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Artikel wurde am 30.12.2011 zuletzt aktualisiert

 

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