Maja Ingold EVP , Nationalrätin

Maja Ingold
Maja Ingold EVP
Wohnort: Winterthur
Beruf: Politikerin/Nationalrätin
Jahrgang: 1948

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Hat "das Volk" immer recht?
Hat "das Volk" immer recht? Es hat seine Souveränität unterwandert, wenn es Gesetzgebungen beschliesst die mit andern eigenen Beschlüssen nicht mehr übereinstimmen. Das Volksrecht ist zu hinterfragen
Ist der Sozialstaat gescheitert?
Der Sozialstaat Schweiz sei gescheitert.Einspruch​: der Sozialstaat Schweiz ist ein Erfolgsmodell!

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Kandidaturen

Kandidatur:

Wahlkreis: Kanton Zürich
Liste: EVP EVP
Listenplatz: 1
Bisheriger Sitz: Ja
Wahltermin: 23.10.2011
Ergebnis: Gewählt


Dafür setze ich mich ein

Jedem einen Platz im Arbeitsmarkt! Leistungsschwache, Ausgesteuerte und Menschen mit Behinderung, die arbeitsfähig sind, dürfen nicht vom Arbeitsmarkt ausgegrenzt werden.
Beim Energieumbau dürfen Klimaziele und Landschafts- und Naturschutz nicht über Bord geworfen werden.
Tatbeweis statt Lippenbekenntnisse!Energiewende heisst: mehr Effizienz, aber auch mehr Suffizienz dh. degressive Verbrauchszahlen.
E für evangelisch heisst auch ethisch! Für die Wirtschaft: Verpflichtung zu Fair Trade und Geschäftspartnern, die die Menschenrechte respektieren. Für die Gesellschaft: ethische Fragen nicht ausblenden sondern anpacken.



Das habe ich erreicht

In einem einzigen Jahr Nationalrat habe ich es im Rating der Sonntagszeitung zum Einfluss als Parlamentarierin auf den Platz 111 geschafft. Meine Leistungsbilanz umfasst 20 eingereichte Motionen, Postulate, Interpellationen und Fragen im Nationalrat. Sie markieren die folgenden Schwerpunkte: Sozial- und Gesundheitspolitik, Energie und Naturschutz, Wertepolitik und Ethik. Die Vorstösse sind zu finden unter www.parlament.ch, dort Nationalrat/Mitglieder von A-Z, Maja Ingold oder auf meiner Website.



Meine politischen Ämter und Engagements


99-2002 ev. reformierte Kirchensynode
86-97 Kirchenpflege Oberwinterthur
97-2002 Grosser Gemeinderat
2000-2002 Verfassungsrat
2002-2010 Stadträtin Winterthur


Hobbies / Interessen

Musik und Natur, dh. Kammermusik machen mit Freunden und das Musikkollegium Winterthur präsidieren mit seinem Orchester und seinem Konservatorium. Natur: dh. Outdoorsport, Klettern,Laufen im Wald, Bergsteigen.



Meine neusten Kommentare

April 2014 Kommentar zu
Stimmen Sie der Vorlage "Weniger Steuern fürs Gewerbe (Kirchensteuer-Initiative)" zu?
das riesige Freiwilligennetzwerk der Kirchen trägt zum solidarischen Zusammenhalt der Gesellschaft bei. Mit dem Steuereinbruch, den die Volksinitiative verlangt, kann das Netz nicht mehr genug unterhalten werden.
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September 2011 Kommentar zu
Ist der Sozialstaat gescheitert?
"AHV neu finanzieren statt Rentenalter erhöhen!"
Herr Alex Schneider hat dazu einen wirklich sozialpolitisch differenzierten Beitrag geschrieben. Dass die Stimmbevölkerung heute einer Erhöhung des Rentenalters nicht zustimmt heisst nicht dass nicht die Einsicht wachsen wird, dass wir Babyboomer-Generation​-Jungsenioren eine so lange Lebenserwartung haben, dass man den Ruhestand später zutreten gewillt ist oder es sogar normal wird. Es ist ja volkswirtschaftlich auch ein Verschleiss von Kompetenzen, wenn qualifizierte Fachleute (die ja extrem fehlen und aus der EU geholt werden müssen)so "jung" im Verhältnis zu ihrer verbleibenden Lebenszeit weggehen aus dem Arbeitsprozess. Die Flexibilisierung muss zum tauglichen Modell werden, vielleicht mit Branchenlösungen. Doch die zukünftige Deckungslücke wird trotzdem zu decken sein, weil nicht alle Arbeitnehmer/innen genügende Renten haben und zusätzliche Ausgleiche benötigen werden. Dazu hat die Evangelische Volkspartei mit andern zusammen eine Volksinitiative lanciert, die Erbschaftsvermögen über 2Mio.besteuert. Daraus kann man Abfederungen für früher Pensionierte mit wenig Rente finanzieren. Das ist eine sozialpolitisch geschickte Lösung für einen AHV-Beitrag. Jedenfalls ein konstruktiver Vorschlag, statt sich beim Rentenalter quer zu stellen und zur AHV-Sanierung keine Idee zu haben.
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August 2011 Kommentar zu
Hat "das Volk" immer recht?
Sehr geehrter Herr Mohler,
in 2Punkten gebe ich Ihnen recht, in einem habe ich schon einem andern Diskussionsteilnehmer​ bestätigt, dass auch für mich die Abstimmungsergebnisse​ gültig und nicht anzuzweifeln sind in ihrer demokratischen Legitimität, unabhängig von Abstimmungsquote. Ich kenne aber eine Partei, die auf dieser Tatsache besonders besteht, nun aber im Kt. ZH genau einen Volksentscheid (nämlich für den Bau eines Polizei- und Justizzentrums) nicht respektiert hat. Hier scheint die Praxis hüben wie drüben opportunistisch.
Punkt 2 das Versagen des Parlamentes: stimme ich Ihnen völlig zu und habe gegen die nochmalige Fristerstreckung für einen Gegenvorschlag zur Minderinitiative gestimmt, weil man das Volk nicht endlos warten lassen kann und sich total unglaubwürdig macht. Leider hat genau Ihre Partei das gestützt.
Zum Souveränitätskonflikt​: wir werden sehen, was die Lösung zur Verfassungsgerichtsba​rkeit sein wird. Die Rechtskommission hat sie vorläufig unterstützt. Zwar stimmt es, dass früher die meisten Volksinitiativen scheiterten. Die Kollisionen mit übergeordneten Rechten sind ein neues Phänomen, das gelöst werden.
Zum Schluss die Schweiz als verlässlicher Partner in der Staatengemeinschaft. Wenn andere das nicht sind, ist das noch kein Grund den Anspruch auch aufzugeben. Und letztlich schadet sich die Schweiz wirtschaftlich massiv, wenn sie diese Stärke aufgibt, in der globalen Wirtschaft zählt das.
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July 2011 Kommentar zu
Hat "das Volk" immer recht?
Hier muss ich Ihnen recht geben Herr Nabulon, wer nicht stimmen geht verhindert zwar, dass das Volksmehr von einer grossen Bevölkerung getragen ist, repräsentativ ist es gleichwohl und als gültiger Volksentscheid zu werten.
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July 2011 Kommentar zu
Hat "das Volk" immer recht?
Die "unerträgliche Kriminalität" können Sie nicht mehr ertragen? Auch ich möchte mich nicht berauben lassen, aber glauben Sie im Ernst, wenn die paar Hundert kriminellen Ausländer ausgeschafft sind, gäbe es in der Schweiz keine Kriminalität mehr? Glauben Sie im Ernst, die Schweizer Bevölkerung sei so viel besser? Und vielleicht sollten Sie sich mal mit den Krimialitätsraten (inklusiv Ihre gefährlichen Ausländer) der Schweiz und des Auslandes befassen.
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July 2011 Kommentar zu
Hat "das Volk" immer recht?
Frau Keller, ich habe Ihren Link geöffnet und teile Ihre Meinung, nur Ihre Folgerung nicht, die Verteidigung mit Klauen und Zähnen, das ist mir zu archaisch und zu einfach. Es gibt nicht nur schwarz und weiss.
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July 2011 Kommentar zu
Hat "das Volk" immer recht?
"Frau Ingold will also die Diktatur einführen" - ich kann Ihnen versichern, das wäre das letzte was ich wollte. Wenn ich die arabischen Revolutionen verfolge oder auch nur in unsere Nachbarländer hineinhöre, bin ich froh um unsere direkte Demokratie, die mir teuer ist. Also keine Rede von Diktatur und keine Rede von neuen übergeordneten "gesetzlichen Schranken", von "fremden Richtern und Führern". Wir selbst bestimmen und haben dafür bestimmte Massstäbe und Wertvorstellungen. Über diese kann man sich auch in unserem Land ein paar Fragen stellen. Wir haben eine Bundesverfassung beschlossen, die Personenfreizügigkeit​, den Beitritt der Schweiz zur Menschenrechtskonvent​ion. Wenn das nicht alles zusammenpasst, heisst es nicht dass etwas anderes aufgezwungen wird, sondern man muss die widersprüchlichen Volksmehrheiten zu vernünftigen Kompromissen bringen, die den Volkswillen am besten abbilden.
Ich will auch nicht als "Volksvertreterin" "recht" haben, ich habe keine Mühe mit Volksentscheiden, aber damit, dass das gleiche Volk Entscheide getroffen hat, zu denen es anscheinend nicht mehr steht. Für mich ist die Menschenrechtskonvent​ion eine wichtige Übereinkunft und kein "Märchen".
Eine übergeordnete Wertehierarchie, auf die ich hingewiesen habe,ist nicht ein neuer Codex, sondern es sind unsere christlich-humanistis​chen Grundwerte, aus denen die Präambel unserer Bundesverfassung schöpft. Und diese hohen Werte sind nicht eine "Entmündigung des Volkes", sondern die ernsthafte Wahrnehmung einer Ethik, die auch Gültigkeit hat, wenn das Volk sie ignoriert. Herr Nünlist sagt richtig, dass das Volk nicht immer recht hat, es "spricht Recht", auch wenn es einen Fehler beschliesst. Gibt es ein System, das immer recht hat? Nein, aber es gibt eine Ethik, es gibt christliche Leitplanken, die mich persönlich dazu veranlassen, möglichst keine schwerwiegenden Fehler zu entscheiden. Im "Club" sagte ein Teilnehmer provokativ: wenn das Volk einen Genozid beschlösse, wäre das rechtens. Es muss also übergeordnete Leitplanken geben, die schwere Fehler verhindern. Eben zum Beispiel die Menschenrechtskonvent​ion. Ob wir für beabsichtigte Verfassungsänderungen​ oder Zusätze eine Prüfung der Vereinbarkeit brauchen, wird die Zukunft bald zeigen. In der nächsten Zeit wird über die Verfassungsgerichtsba​rkeit debattiert werden, die gegnerischen Meinungen dazu sind bereits auf hohen Touren. Zum Schluss möchte ich mich für die interessante Diskussion bedanken mit vielen Impulsen von Autoren, die ich noch verarbeiten werde.
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July 2011 Kommentar zu
Ist der Sozialstaat gescheitert?
Was ist für die demokratischen Grundwerte wesentlich?
Unsere sozialstaatlichen Sicherungssysteme wie Arbeitslosenversicher​ung, IV, Sozialhilfe, AHV, Krankenversicherung sind die Antwort auf das, was wir Schweizerinnen und Schweize mit der Bundesverfassung beschlossen haben. Ich habe wieder einmal darin geblättert. Es sind die Grundrechte wie die Gleichheit aller Menschen vor dem Gesetz, die persönlichen Freiheitsrechte wie auch die Wirtschaftsfreiheit und die Grundsätze rechtssstaatlichen Handelns. Wenn man die Verdrängung der inländischen Arbeitskräfte beklagt und den Sozialstaat dafür verantwortlich macht, scheint mir das eine falsche Verknüpfung. Und schon gar nicht hat die Nichtanstellung oder Bevorzugung von einheimischen Arbeitskräften etwas mit den demokratischen Grundrechten zu tun. Natürlich sollte verhindert werden, dass 55-Jährige ihre Stelle verlieren, weil sie das Sozialsystem stark belasten werden, aber die Konkurrenz der gut ausgebildeten Jungen gerade im IT-Zeitalter kann man auch ohne eingewanderte Berufsleute nicht verhindern. Das ist eben die Wirtschaftsfreiheit und man kann nur an die ethische Verantwortung der Arbeitgeber appellieren, sich nicht zulasten der Sozialwerke zu guten Renditen zu verhelfen und solche älteren Berufsleute nicht auf die Strasse zu stellen. Das Ausmass ist aber im verkraftbaren Rahmen, sonst hätten wir eine höhere Arbeitslosenquote. Auch eine "Einwanderungskontin​gentierung" hilft diesen Notlagen und Schicksalen nicht. Ganz abgesehen davon, dass dieser Wunsch, die Zuwanderung derart zu begrenzen, dass diejenigen Leute kommen, die wir wünschen (im Spital, in der Spitex und in den Pflegezentren sind sie ja unverzichtbar, und ohne sie wären wir komplett hilflos!)und die anderen wegbleiben, ist völlig unrealistisch und auch egoistisch. So liest man auch in der Bundesverfassung bei den Grundsätzen rechtsstaatlichen Handelns, dass Bund und Kantone das Völkerrecht beachten. Das verbietet die Rosinenpickerei, und überhaupt geht es um Menschenrechte, auch diejenigen in anderen Nationen und Kontinenten.
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June 2011 Kommentar zu
Ist der Sozialstaat gescheitert?
Sehr geehrter Herr Burgermeister,

Sie haben recht, es wird anspruchsvoll sein, das schweizerische Vorsorgesystem auf eine "ergrauende Zukunft" auszurichten. Der neue Aufbruch kann in meinen Augen tatsächlich heissen länger erwerbstätig sein, es bleiben uns immer noch viel mehr Rentnerjahre als vor 30 Jahren. Es wird noch viel diskutiert werden müssen, aber die jüngsten Revisionen an unseren Sozialwerken (IV, Arbeitslosenversicher​ung) zeigen aber doch, dass die Politik das Umbauszenario anpackt. Ich werde mich als EVP-Nationalrätin voll engagieren in diesen Fragen, weil ich 8Jahre lang ein Sozialdepartement geleitet habe und weiss, dass unser System der sozialen Sicherung ständigen Reformbedarf hat.
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