Markus Schnelli

Markus  Schnelli
Markus Schnelli
Wohnort: Ennetbürgen
Beruf:
Jahrgang: 1945









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März 2012 Kommentar zu
Besonnenheit auch in der Energiepolitik
Markus Schnelli

Sehr geehrter Herr Fluri

Zum Glück gibt es noch Parlamentarier, die sich gegen den überhasteten Ausstiegsentscheid wehren. Herzlichen Dank für Ihr Engagement.

Natürlich wäre es gut, wenn wir ohne Risiko Strom in Hülle und Fülle produzieren könnten, sodass schlussendlich die ganze (immer noch wachsende) Menschheit Energie im westlichen Stil verschleudern könnte.... Leider ist dem nicht so, denn jede Produktionsart birgt enorme Risiken. Seien es Abhängigkeitsrisiken (Erdöl, Gas, Kohle, Uran, Wasser, Sonne, Wind u.a.) oder Katastrophenrisiken (Bruch einer Staumauer, Einsturz einer Kohlegrube, Gasexplosion, Atomunfall, Explosion einer Oelplattform, Lärmschädigungen durch Rotoren u.a.).

Und weil dem so ist, macht es wirklich keinen Sinn auf die so wichtige Energiequelle leichtfertig zu verzichten. Ich bin überzeugt, dass die Kernkraftwerke der nächsten Generation nochmals viel sicherer werden und vor allem auch, dass es in Zukunft eine Lösung geben wird, welche das Atommüllproblem entschärft, indem ein wesenlicher Teil des bestehenden Mülls verarbeitet bzw. wieder aufbereitet wird.

Andererseits bin ich überzeugt, dass der ganze Westen (nicht nur die Schweiz) umgehend anfangen sollte, Energie vernünftig zu verbrauchen. Und weil dies leider nicht freiwillig geschieht, bedarf es wohl einer markanten Energiepreis-Erhöhung​. Die entsprechenden Mehrerträge könnten dann für Sanierungsmassnahmen v.a. an privaten Gebäuden eingesetzt werden.

Herr Fluri, kämpfen Sie bitte weiter. Ich bin überzeugt, dass die Windfähnchen im Parlament sich gelegentlich wieder in Ihre Richtung drehen werden.
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