Mirosch Gerber Parteilos
Dafür setze ich mich ein
Vernünftiges Gesundheitswesen, attraktive Wirtschaft, starke Bürgerrechte, Selbstverantwortung als Lebensprinzip.Meine politischen Ämter und Engagements
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Oktober 2012 Kommentar zu
Atomausstieg: Geben wir Gas!
Das mit den Pumpwerken ist noch lange nicht gestorben. Die "Vergoldung" findet jetzt halt zeitlich verschoben eher im Winterhalbjahr. statt. In den Sommermonaten haben wir ideale Bedingungen für Windkraft (bei Tiefdruckwetter) oder Photovoltatik (bei Hochdruckwetter). Somit ergänzen sich die beiden. Im Winter ist es aber vorbei mit der Brüderlichkeit. Die Sonne fällt als Lieferant praktisch weg, zudem ein höherer Energieverbrauch durch jahreszeitliche Bedingungen resultiert. Hier kommen nun die "Wasserbatterien" ins Spiel. Diese können helfen die Ausfälle der Photovoltatik zu decken und aus den hohen unregelmässigen Spitzen des Windstromes planbaren Spitzenstrom bei Bedarf zu produzieren. Die heutigen Energieversorger müssen sich halt auf diese Veränderungen einstellen. Daran führt nichts vorbei... deshalb aber abschreiben, eher nein
ich finde es übrigens völlig daneben wenn solche Grossinvestitionen wie Pumpspeicheranlagen auf der kurzen Bank abgeschrieben werden nur um so verzerrte Rentabilitätsziele zu erreichen. Schliesslich ist so ein Bauwerk auf 200 Jahre ausgelegt (ist bei Talsperren so). Dementsprechend müssten die Investitionen ja auch auf diese Zeit ausgelegt werden. Das macht aber kein halbwegs normaler Planer. Das Ganze muss noch beim eigenen Ableben rentieren, also möglichst auf 20 Jahre. Hätten das unsere Grossväter auch so gemacht wären heute Bauwerke wie die Grande Dixence, Grimsel, Verzasca usw alle nie gebaut worden...
aber damals hatte man eben noch den Weitblick, und machte mal, und diskutierte es nicht zu Tode, hätte man das Drama um die Grimselmauererhöhung schon damals gewusst, hätte man die Mauer gross genug gebaut, so würde man heute (seit fast 20Jahren) nicht um ein Wäldchen schtürmen, das es ohne den Stausee gar nie gegeben hätte....
naja Schweiz halt...
Atomausstieg: Geben wir Gas!
Das mit den Pumpwerken ist noch lange nicht gestorben. Die "Vergoldung" findet jetzt halt zeitlich verschoben eher im Winterhalbjahr. statt. In den Sommermonaten haben wir ideale Bedingungen für Windkraft (bei Tiefdruckwetter) oder Photovoltatik (bei Hochdruckwetter). Somit ergänzen sich die beiden. Im Winter ist es aber vorbei mit der Brüderlichkeit. Die Sonne fällt als Lieferant praktisch weg, zudem ein höherer Energieverbrauch durch jahreszeitliche Bedingungen resultiert. Hier kommen nun die "Wasserbatterien" ins Spiel. Diese können helfen die Ausfälle der Photovoltatik zu decken und aus den hohen unregelmässigen Spitzen des Windstromes planbaren Spitzenstrom bei Bedarf zu produzieren. Die heutigen Energieversorger müssen sich halt auf diese Veränderungen einstellen. Daran führt nichts vorbei... deshalb aber abschreiben, eher nein
ich finde es übrigens völlig daneben wenn solche Grossinvestitionen wie Pumpspeicheranlagen auf der kurzen Bank abgeschrieben werden nur um so verzerrte Rentabilitätsziele zu erreichen. Schliesslich ist so ein Bauwerk auf 200 Jahre ausgelegt (ist bei Talsperren so). Dementsprechend müssten die Investitionen ja auch auf diese Zeit ausgelegt werden. Das macht aber kein halbwegs normaler Planer. Das Ganze muss noch beim eigenen Ableben rentieren, also möglichst auf 20 Jahre. Hätten das unsere Grossväter auch so gemacht wären heute Bauwerke wie die Grande Dixence, Grimsel, Verzasca usw alle nie gebaut worden...
aber damals hatte man eben noch den Weitblick, und machte mal, und diskutierte es nicht zu Tode, hätte man das Drama um die Grimselmauererhöhung schon damals gewusst, hätte man die Mauer gross genug gebaut, so würde man heute (seit fast 20Jahren) nicht um ein Wäldchen schtürmen, das es ohne den Stausee gar nie gegeben hätte....
naja Schweiz halt...

Oktober 2012 Kommentar zu
Fehlanreize im Gesundheitssystem
gut recherchiert, viel Text, viele Zahlen aber kaum konkrete Beispiele.
Die kann ich ihnen gerne liefern:
Nehmen wir den ersten Satz:
"Ein Grund für die relativ hohen Kosten ist die Qualität des Gesundheitswesens"
Das ist falsch, wir nehmen an das durch (völlig überteuerte) Massnahmen, die Qualität gesteigert werden kann.
Ich bin durch einen Unfall auf medizinisches Material angewiesen. Eigentlich könnte man das Material 100x wieder verwenden ohne nennenswerte Einbussen. Das darf ich aber nicht. Die Ärzte, Hersteller und Versicherung verlangen dass ich neues Material nehme, da Komplikationen drohen könnten.(das tun sie aber auch sonst, wenn ich neues Material nehme). Die Konsequenz ist das ich für über 10'000 Franken Material im Jahr verbrauchen muss, wo es auch für 100.- ginge....
Das nenne ich Verschwendung, und das hat nichts mehr mit Qualität zu tun.
Das Problem ist nun: es hat ausser den Prämienzahlern niemand Interesse dass es besser wird. Wieso auch, die Zulieferindustrie verdient Geld, die Ärzte, Apotheken auch und die Versicherungen am Schluss auch, denn sie geben die Kosten nur weiter natürlich mit Gewinn und Verwaltungsaufschlag.
Beispiel Gewinn Berechnung eine Versicherung: Was tönt besser?
A Versicherung Jahreskosten 2500 Franken, Verwaltungkosten 10%
B Versicherung Jahreskosten 1000.- Franken, Verwaltungskosten 20%
Doch die Versicherung A oder? sind ja nur 10% Verwaltungskosten. In absoluten Zahlen macht die Versicherung mit den halben Verwaltungskostenansätzen im Fall A 50 Franken mehr Verwaltungs-Umsatz als bei Fall B
So haben auch die Versicherer gar kein Interesse daran dass die Kosten sinken, sie können so reduzierte Verwaltungsansätze perfekt verstecken...
Ich könnte noch X solche selbst erlebten Beispiele aufzählen..
Das Ganze ist ein Drama, und es braucht wohl irgendwann einen grossen Chlapf der das ganze irrgelaufene System wieder in den Bereich des gesunden Menschenverstandes rückt. Auf die Dauer werden wir das nicht mehr bezahlen können....
Es hat in diesem Land offenbar niemand den Mut um das heisse Eisen anzufassen und aufzuräumen. Hoffentlich wird das heisse Eisen nicht so heiss, dass die Hütte drum rum auch noch abbrennt... (in Anlehnung der sozialen Unruhen die drohen wenn die Medizin in 2 Klassengesellschaften mutiert..)
Fehlanreize im Gesundheitssystem
gut recherchiert, viel Text, viele Zahlen aber kaum konkrete Beispiele.
Die kann ich ihnen gerne liefern:
Nehmen wir den ersten Satz:
"Ein Grund für die relativ hohen Kosten ist die Qualität des Gesundheitswesens"
Das ist falsch, wir nehmen an das durch (völlig überteuerte) Massnahmen, die Qualität gesteigert werden kann.
Ich bin durch einen Unfall auf medizinisches Material angewiesen. Eigentlich könnte man das Material 100x wieder verwenden ohne nennenswerte Einbussen. Das darf ich aber nicht. Die Ärzte, Hersteller und Versicherung verlangen dass ich neues Material nehme, da Komplikationen drohen könnten.(das tun sie aber auch sonst, wenn ich neues Material nehme). Die Konsequenz ist das ich für über 10'000 Franken Material im Jahr verbrauchen muss, wo es auch für 100.- ginge....
Das nenne ich Verschwendung, und das hat nichts mehr mit Qualität zu tun.
Das Problem ist nun: es hat ausser den Prämienzahlern niemand Interesse dass es besser wird. Wieso auch, die Zulieferindustrie verdient Geld, die Ärzte, Apotheken auch und die Versicherungen am Schluss auch, denn sie geben die Kosten nur weiter natürlich mit Gewinn und Verwaltungsaufschlag.
Beispiel Gewinn Berechnung eine Versicherung: Was tönt besser?
A Versicherung Jahreskosten 2500 Franken, Verwaltungkosten 10%
B Versicherung Jahreskosten 1000.- Franken, Verwaltungskosten 20%
Doch die Versicherung A oder? sind ja nur 10% Verwaltungskosten. In absoluten Zahlen macht die Versicherung mit den halben Verwaltungskostenansätzen im Fall A 50 Franken mehr Verwaltungs-Umsatz als bei Fall B
So haben auch die Versicherer gar kein Interesse daran dass die Kosten sinken, sie können so reduzierte Verwaltungsansätze perfekt verstecken...
Ich könnte noch X solche selbst erlebten Beispiele aufzählen..
Das Ganze ist ein Drama, und es braucht wohl irgendwann einen grossen Chlapf der das ganze irrgelaufene System wieder in den Bereich des gesunden Menschenverstandes rückt. Auf die Dauer werden wir das nicht mehr bezahlen können....
Es hat in diesem Land offenbar niemand den Mut um das heisse Eisen anzufassen und aufzuräumen. Hoffentlich wird das heisse Eisen nicht so heiss, dass die Hütte drum rum auch noch abbrennt... (in Anlehnung der sozialen Unruhen die drohen wenn die Medizin in 2 Klassengesellschaften mutiert..)

Oktober 2012 Kommentar zu
Atomausstieg: Geben wir Gas!
Ich finde diesen Ansatz auch prüfenswert. In der Theorie müsste es klappen, ob es in der Praxis für grossindustrielle Dimensionen klappt, wäre zu testen.
Was es aber nicht löst ist die Grundfrage der Primärenergiegewinnung. Für die Gasgewinnung braucht man Energie, da kommt man nicht drum rum. Somit resultieren hier nur Vorteile in der Speicherung und dem Transport. Da die europäischen Pumpspeicherkapaziäten (vor allem die der Alpen) limitiert sind, (sie können zb Stromspitzen von Windtagen nicht genügend auffangen) und die Stromproduktion schlusssendlich eine europäische Sache ist, könnte es für das Ausland tatsächlich ein Option sein. Hingegen für die Schweiz als Wasserschloss und heutiger Selbstversorger wäre es nicht sinnvoll. Für grosse Gasspeicher die einen Vorrat von 4-6 Monaten aufweisen, fehlt hier der Platz und wohl auch die Akzeptanz.
Nun ja viele Wege führen nach Rom, möglicherweise wäre es eine Ergänzung. Das Hauptproblem, den Wegfall von über 40% der Primärenergie der Kernkraftwerke wird es nicht lösen, denn die wegfallenden Anteile werden entweder im Land eingespart werden müssen, durch neue Energiequellen ersetzt werden oder sie müssen eben importiert werden. Falls ein Import nicht auf dem politischen Plan steht (ist heute kaum durchsetzbar) bleiben also nur sparen, und versuchen in einen Energiemix überzugehen, der eine mittel-langfristige Reduktion der Kernenergie beinhaltet. Ob das Wegfallen von 40% durch die Massnahmen aufgefangen werden können, wird sich zeigen. Ich bin da pessimistisch. Das Bevölkerungswachstum, die zunehmende Digitalisierung der Haushalte und die Elektromobilisierung sprechen dagegen.
Nach all dem Geschrei um die alten Meiler von Mühleberg und Beznau müsste man sich konsequenterweise Fragen ob es nicht sinnvoller wäre, die 3 antiken mit Urantabletten befeuerten Dampfkessel abzuschalten und halt als Übergangslösung DOCH ein neues Ersatz KKW anzuschaffen. Heutige KKW haben eine Leistung um 1.6GW, die alten Meiler haben zusammen gut 1GW. Sollte man die später Gösgen vom Netz nehmen, können so 4 Reaktoren vom Netz genommen werden im Austausch von einem neuen, und hat immer noch genügend Kapazität. Mit den laufend freiwerdenden Kapazitäten durch Effizienzsteigerung und erneuerbaren Kapazitäten könnte dann auch Leibstadt und am Ende möglicherweise auch das Neue vom Netz genommen werden.
Mit dem voreiligen überhasteten Ausstieg hat sich der Bundesrat in die Ecke gedrängt, aus der er nicht mehr rauskommt.
Was jetzt folgt ist ein unsägliches Volksanlügen, mit verfehlten Zielen, unsäglichen Marktverzerrungen, Aufrechterhaltung von Ogliopolen, usw.
Keine Guten Aussichten...
Atomausstieg: Geben wir Gas!
Ich finde diesen Ansatz auch prüfenswert. In der Theorie müsste es klappen, ob es in der Praxis für grossindustrielle Dimensionen klappt, wäre zu testen.
Was es aber nicht löst ist die Grundfrage der Primärenergiegewinnung. Für die Gasgewinnung braucht man Energie, da kommt man nicht drum rum. Somit resultieren hier nur Vorteile in der Speicherung und dem Transport. Da die europäischen Pumpspeicherkapaziäten (vor allem die der Alpen) limitiert sind, (sie können zb Stromspitzen von Windtagen nicht genügend auffangen) und die Stromproduktion schlusssendlich eine europäische Sache ist, könnte es für das Ausland tatsächlich ein Option sein. Hingegen für die Schweiz als Wasserschloss und heutiger Selbstversorger wäre es nicht sinnvoll. Für grosse Gasspeicher die einen Vorrat von 4-6 Monaten aufweisen, fehlt hier der Platz und wohl auch die Akzeptanz.
Nun ja viele Wege führen nach Rom, möglicherweise wäre es eine Ergänzung. Das Hauptproblem, den Wegfall von über 40% der Primärenergie der Kernkraftwerke wird es nicht lösen, denn die wegfallenden Anteile werden entweder im Land eingespart werden müssen, durch neue Energiequellen ersetzt werden oder sie müssen eben importiert werden. Falls ein Import nicht auf dem politischen Plan steht (ist heute kaum durchsetzbar) bleiben also nur sparen, und versuchen in einen Energiemix überzugehen, der eine mittel-langfristige Reduktion der Kernenergie beinhaltet. Ob das Wegfallen von 40% durch die Massnahmen aufgefangen werden können, wird sich zeigen. Ich bin da pessimistisch. Das Bevölkerungswachstum, die zunehmende Digitalisierung der Haushalte und die Elektromobilisierung sprechen dagegen.
Nach all dem Geschrei um die alten Meiler von Mühleberg und Beznau müsste man sich konsequenterweise Fragen ob es nicht sinnvoller wäre, die 3 antiken mit Urantabletten befeuerten Dampfkessel abzuschalten und halt als Übergangslösung DOCH ein neues Ersatz KKW anzuschaffen. Heutige KKW haben eine Leistung um 1.6GW, die alten Meiler haben zusammen gut 1GW. Sollte man die später Gösgen vom Netz nehmen, können so 4 Reaktoren vom Netz genommen werden im Austausch von einem neuen, und hat immer noch genügend Kapazität. Mit den laufend freiwerdenden Kapazitäten durch Effizienzsteigerung und erneuerbaren Kapazitäten könnte dann auch Leibstadt und am Ende möglicherweise auch das Neue vom Netz genommen werden.
Mit dem voreiligen überhasteten Ausstieg hat sich der Bundesrat in die Ecke gedrängt, aus der er nicht mehr rauskommt.
Was jetzt folgt ist ein unsägliches Volksanlügen, mit verfehlten Zielen, unsäglichen Marktverzerrungen, Aufrechterhaltung von Ogliopolen, usw.
Keine Guten Aussichten...

Oktober 2012 Kommentar zu
Der Preis der Autobahnvignette muss erhöht werden
Man gebe mir einen guten Grund für den Aufpreis von 150%!!
Gemäss dem statistischen Amt beträgt die Teuerung zwischen 1995 und 2012 (mit Basis 1 von 1995) 14.23%!!
http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/05/02/blank/key/jahresdurchschnitte.html
Sie verlangen also faktisch einen 10fachen Aufschlag der Teuerung. Da würde mich schon interessieren weshalb sie auf solche exorbitante Planzahlen kommen. Als ich 1995 40 Franken für eine Vignette bezahlt habe, konnte ich meistens staufrei von Bern nach Zürich Flughafen fahren. Da ich damals aus beruflichen Gründen fast 60K Jahreskilometer fahren musste, kann ich die damaligen Zustände gut überblicken. Wenn ich heute für 100 Franken dieselbe Strecke fahren muss, gerate ich zuerst im Ostring Bern, dann in Kirchberg, Wangenstutz, Härkingen-Rothrist, vor dem Gubrist, und möglicherweise noch in Kloten in permanente Roll Stop Staus, und zwar mittlerweile zu jeder Tageszeit ausser in der tiefen Nacht.
Sie wollen mir also weismachen, dass ich 150% mehr bezahlen sollte, für eine "Staats-Dienstleistung" für die, ich mit dem heute gebotenen, eigentlich noch fast raus erhalten sollte?
Ihr Denkmuster, geht nicht auf Herr Bieri. Wenn Sie mir klar Aufzeigen wie sie die oben genannten Stauzentren entschärft wollen (und zwar mit bewilligten Streckenabschnittssanierungen), die A1 und 2 endlich nicht mehr meine Stossdämpfer ruinieren, können wir über eine Erhöhung diskutieren.
Aber vorher machen Sie zuerst IHRE Hausaufgaben bevor Sie uns mit solchen Forderungen konfrontieren.
Und wenn schon:
machen Sie es nachvollziehbar, und nicht mit solchen Schein-Argumenten der Teuerung die sich mit einfachsten Google Recherchen widerlegen lassen...
Der Preis der Autobahnvignette muss erhöht werden
Man gebe mir einen guten Grund für den Aufpreis von 150%!!
Gemäss dem statistischen Amt beträgt die Teuerung zwischen 1995 und 2012 (mit Basis 1 von 1995) 14.23%!!
http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/05/02/blank/key/jahresdurchschnitte.html
Sie verlangen also faktisch einen 10fachen Aufschlag der Teuerung. Da würde mich schon interessieren weshalb sie auf solche exorbitante Planzahlen kommen. Als ich 1995 40 Franken für eine Vignette bezahlt habe, konnte ich meistens staufrei von Bern nach Zürich Flughafen fahren. Da ich damals aus beruflichen Gründen fast 60K Jahreskilometer fahren musste, kann ich die damaligen Zustände gut überblicken. Wenn ich heute für 100 Franken dieselbe Strecke fahren muss, gerate ich zuerst im Ostring Bern, dann in Kirchberg, Wangenstutz, Härkingen-Rothrist, vor dem Gubrist, und möglicherweise noch in Kloten in permanente Roll Stop Staus, und zwar mittlerweile zu jeder Tageszeit ausser in der tiefen Nacht.
Sie wollen mir also weismachen, dass ich 150% mehr bezahlen sollte, für eine "Staats-Dienstleistung" für die, ich mit dem heute gebotenen, eigentlich noch fast raus erhalten sollte?
Ihr Denkmuster, geht nicht auf Herr Bieri. Wenn Sie mir klar Aufzeigen wie sie die oben genannten Stauzentren entschärft wollen (und zwar mit bewilligten Streckenabschnittssanierungen), die A1 und 2 endlich nicht mehr meine Stossdämpfer ruinieren, können wir über eine Erhöhung diskutieren.
Aber vorher machen Sie zuerst IHRE Hausaufgaben bevor Sie uns mit solchen Forderungen konfrontieren.
Und wenn schon:
machen Sie es nachvollziehbar, und nicht mit solchen Schein-Argumenten der Teuerung die sich mit einfachsten Google Recherchen widerlegen lassen...

