Mischa Folger

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Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

September 2012 Kommentar zu
Eigenmietwert bestraft Rentner
Herr Egloff hat in seinem Artikel vorallem die vielen RentnerInnen angesprochen, welche nicht per se reich sind. Das sind weit mehr als es uns die politische Allianz der Gegner zu dieser Abstimmung "verheimlichen". Herr Egloff ich ersuche Sie in Ihren Statements und Argumenten noch eine weitere wesentliche Komponente heraus zustreichen. Es ist der Zugang der Pensionierten zu Hypotheken in unserer Volkswirtschaft. Pensionierte müssen um überhaupt als "kreditwürdig" eingestuft zu werden, Sicherheiten in Form von zusätzlichem Vermögen wie Kapital oder Wertschriften "dagegen" stellen - d.h die auf null amortisierte Liegenschaft reicht nicht aus als Sicherheit für eine Hypothek;
Das ist für mich einer der Hauptgründe, warum bei unseren Rentnern keine Freude aufkommen kann, wenn Sie sich, wie es ja alle Bürger in unserer Gesellschaft machen dürfen, steueroptimierend verhalten wollen. Das ist für mich die resp. eine weitere grosse Ungerechtigkeit - zum so oder so unlogischen Eigenmietwert in der Besteuerung von selbstgenutztem Wohneigentum in unserer Volkswirtschaft.
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February 2012 Kommentar zu
Wer profitiert von der Bausparinitiative?
Frau Ingold's Statement und auch die Stellungnahme von Herrn Walser sind aufgrund meiner Erfahrungen einseitig und entsprechen nur zum Teil der Realität.

Zu Frau Mangold:
Das Bausparen ist eine sinnvolle Ergänzung zur bereits bestehenden Möglichkeit des BVG-Vorbezugs im Rahmen der WEF. Warum? In den ersten Jahren der Berufsausübung ist der Spar-Anteil, deklariert in den jährlichen PK-Leistungsübersicht​en eher bescheiden und wenn zwei "jüngere" Singles sich zum "Sparen" auf ein gemeinsames Eigenheim in dieser Zeit entscheiden, dies auf Kosten anderen Konsumgewohnheiten in unserer Gesellschaft, ist das Bausparen eine echte und sinnvolle Ergänzung.

Zu Herrn Walser

Ihre Rechnung kann in den Regionen, in welchen Stockwerkeigentum noch zu CHF 300'000.00 gekauft werden können und in der jetzigen Tiefzinsphase für Hypotheken IM MOMENT aufgehen.

Die meisten (Miet-)Wohnungen welche allenfalls zu Stockwerkeigentumswoh​nungen umgewandelt werden könnten befinden sich in den Agglomeration-gürteln​ und städt.Zentren. In diesen Regionen - wird von älteren Personen gesucht und bevorzugt - bekommt diese Zielgruppe kein Wohneigentum (in ZH) unter CHF 6'000.00 pro m2 Wohnfläche. Für mich ist das in unserer Volkswirtschaft unser Hauptproblem - die Immobilien-Preise werden (vorläufig noch)steigen - und dann brauchen die Personen, welche sich (ja nur) das (Eigenkapital) für Ihr Wohneigentum ersparen wollen immer mehr Eigenkapital. Vergessen dürfen wir die Erhöhung der Hypothekarzinsen auf keinen Fall. Wir hatten in den 90igern schon Zinsen für Neuhypotheken von über 8%p.a.

Ein gutes Beispiel (seit 7 Jahren) für das (Preis-)Problem ist der Erwerb von WOHNEIGENTUM AUF ZEIT - (z. B für 30 Jahre) Effekt ist: weniger Eigenkapital, tiefere Wohnkosten und kein Eigenmietwert.

Dem Problem der Leistungseinschränkun​gen nach dem Berufsleben im Falle eines Vorbezuges kann mit der entsprechenden Amortisation während der Berufsphase gut entgegen gewirkt werden. Das BSV prüft zusammen mit BVG-Experten entsprechende Möglichkeiten.

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November 2011 Kommentar zu
Älter werden in den eigenen vier Wänden
Der Ansatz von Frau Christine Egerszegi-Obrist geht in die richtige Richtung. Der kritische Kommentar von Herrn Werner Nabulon ist (leider) in seiner realistischen Beurteilung korrekt und zeigt auch auf wo der Hebel angesetzt werden muss. Frau Christine Egerszegi ist ja - und so hoffen wir doch zum Glück für die Lösung des eben noch nicht gelösten Problems - wieder neu in den Ständerat gewählt worden. Die Politik hat die Aufgabe, gesellschaftliche Probleme - und "Wohnen im Alter mit Dienstleitungen" ist ein Problem - nicht zu lösen sondern mit den notwendigen volkswirtschaftlichen​ Rahmenbedingungen (und das müssen in den wenigsten Fällen neue Gesetze sein) die Basis zu schaffen, dass Lösungen auf privatwirtschaftliche​r Initiative unterstützung finden. In diesem Sinne geht der Ansatz von Frau Christine Egerszegi in die richtige Richtung!!

Es gibt in unserer Gesellschaft praktische Beispiele, in und mit welchen aufgezeigt wird, dass das selbstständige Wohnen mit Dienstleistungen auf einem ganz anderen Kosten-niveau möglich ist. Tiefere Wohnkosten im Vergleich zur Miete, erlauben aufgrund des höheren verfügbaren Haushalteinkommen's,​ die Bezahlung der Dienstleistungen, welche im "Baukastensystem" (es wird das beansprucht was notwendig ist und auch nur das ist zu bezahlen) benutzt werden können.

Es wurde bis jetzt viel zuwenig betreffend der(Ohn)macht den Banken gegenüber (Pensionäre erhalten für den Stockwerkeigentumserw​erb nur mit unnötig vielen Sicherheiten überhaupt eine Hypothek) sowie der in unserer Gesellschaft einmaligen "Steuergeisel" - der Eigenmietwertbesteuer​ung des selbst genutzten
Eigenheims, unternommen - geredet darüber hat man schon mehr als genug - ist ja auch nichts neues.

Es heisst immer die ältere Generation hat viel Vermögen und ist gut "aufgestellt" betreffend der Rente(n)einkommen. Es macht aber überhaupt keinen Sinn - sowohl für die ältere Generation wie auch für unsere Volkswirtsachaft wenn diese Generation zu einem Erwerb von Wohneigentum gedrängt wird - diese fast zu 100% mit Eigenkapital finanzieren muss und dann noch mit der Eigenmietwertbesteuer​ung belastet wird. Warum muss diese Generation (15-20 Jahre) in "unnötige Überkapazitäten" (Backsteine/beton haben eine Lebensdauer von über 100 Jahren) investieren? Das alles nur, weil sich eigentlich niemand das aktuelle Preis-/Leistungsverhä​ltnis im Angebot der Residenzen, der Alters- und Pflegeheime leisten kann/will!!
Die Wohnkosten zu reduzieren undzwar so, dass dadurch das verfügbare Haushalteinkommen erhöht wird und damit die (bezahlbaren) Dienstleitungen von dieser älteren Generation bezahlt werden kann und auch wird sowie die unnötigen Steuergeiseln - Eigenmietwert- und die (mögliche Erbschaftssteuer - die hoffentlich mit überwältigendem Nein von unseren Stimmberechtigten "abgestraft" wird) eleminiert werden - das muss das Ziel und die Fortsetzung der Bemühungen unserer Politik und unsere Gesellschaft sein.

Sämtliche Dienstleistungen müssen bezahlbar sein. In diesem Fall hat Herr Nabulan effektiv den (Ischias-)Nerv getroffen. Wenn unser heutiges Spitex-Leistungsangeb​ot nicht effizienter und vorallem transparenter wird, ist es eine Frage der Zeit, welche zum Teil schon gekommen ist, das private Organisationen (mit ausländischen Pflegepersonal) diese Leistungen "günstiger" anbieten.

Wir haben noch sehr viel zu tun - packen wir's an - und nicht "fangt schon mal an"

Herzliche Grüsse und uns allen viel Erfolg bei der Lösung dieser Herausforderung!

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