Nicole Lauener CVP

Nicole Lauener
Nicole Lauener CVP
Wohnort: Erlenbach
Beruf: Eltern- und Erwachsenenbildnerin, Kommunikationsfachfrau (SAWI)
Jahrgang: 1970

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Der Familienartikel ist das längst fällige Bekenntnis zu ein
Fa­mi­lien wer­den zwar in ver­schie­de­nen Ar­ti­keln un­se­rer Bun­des­ver­fas­sung an­ge­spro­chen, es fehlt aber ein ei­ge­ner aus­ge­wie­se­ner Ar­ti­
Ist Endlos-Shopping nötig?
Die Forderung nach der Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten ist einmal mehr ein Beispiel dafür, wie Partikularinteressen von einigen Wenigen unsere ganze Gesellschaft auf Trab halten, egal zu
DER AUSLÄNDERSTATUS SAGT NICHTS ÜBER DIE INTEGRATIONSWILLIGK
Am 11. März 2012 stimmen wir über eine durch den Kantonsrat erarbeitete Verschärfung der Einbürgerungspraxis und einen Gegenvorschlag der SVP ab. Schon während der Debatte des Kantonsrates konnte ich den Argumenten einer Verschärfung nicht folgen. D
S’OSCHTERHÄSLI GUMPT AUCH OHNE MUNDARTINITIATIVE
Im Kindergarten soll weiterhin das kulturelle Erbe der Mundart gepflegt und gleichzeitig die Verständigung in der Standardsprache geübt werden dürfen. Die Initiative "ja zur Mundart” will
DIE “FAMILIEN”-INITIATIVE​ DER SVP IST NICHT FAMILIENFREUNDLI
Es tönt verheissungsvoll und verlockend: Ein steuerlicher Freibetrag soll im Giesskannenprinzip über alle Familien in der Schweiz ausgeschüttet werden. Stutzig machen müsste einem jedoch, dass es

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Erklärung der Grafik und Dimensionen

Politische Position im Detail


Wahl:

Frage Antwort Wichtigkeit
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen Ihre Antwort
1
Um den interkantonalen Steuerwettbewerb zu dämpfen, sollen Mindest- und Maximalsteuersätze für die Kantone eingeführt werden. 
 
2
Personen mit einem Vermögen grösser 1 Mio. CHF sollen höhere Steuersätze bezahlen als heute, dafür sollen die Vermögenssteuersätze für Personen mit tieferem Vermögen reduziert werden (Erhöhung der Steuerprogression). 
 
3
Sollen in der Schweiz 
Parallelimporte
Ohne Parallelimport dürfen Güter aus dem Ausland nur über die vom Hersteller autorisierten Vertriebswege importiert werden. Dadurch kann er pro Land eine unterschiedliche Preispolitik verfolgen. Werden Parallelimporte erlaubt, dürfen die Güter im Ausland gekauft werden und in der Schweiz verkauft werden. Dadurch gleicht sich der Preis in der Schweiz dem im Ausland an (Preis im Ausland in Euro umgerechnet in Schweizer Franken zum aktuellen Wechselkurs plus Transport- und Lagerkosten und Kosten, die beim Verkauf anfallen, bspw. für Verkaufspersonal, Verkaufsfläche, etc.
von Medikamenten zugelassen werden? 
 
4
Die Staatsgarantie der Zürcher Kantonalbank (ZKB) soll nur noch für 
Gläubiger
Ein Gläubiger der ZKB ist bspw. insbesondere eine Privatperson, die Spareinlagen bei der ZKB deponiert hat.
im Kanton Zürich gelten. 
 
5
Der Kanton Zürich fördert die Fusion von Gemeinden. 
 
6
Die Geschäftsöffnungszeiten im Kanton Zürich werden vollständig liberalisiert (alle Geschäfte können ihre Öffnungszeiten selbst wählen). 
 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem Ihre Antwort
7
Die öffentliche Präsenz der Polizei wird durch einen Ausbau des Polizeicorps im Kanton erhöht. 
 
8
Bei Genehmigung durch das Bundesverwaltungsgericht darf der Nachrichtendienst des Bundes den Post-, Telefon- und Emailverkehr überwachen. 
 
9
Bei Kriminaldelikten sollen vermehrt kurzzeitiger Freiheitsentzug anstelle von gemeinnütziger Arbeit und Geldstrafen gesprochen werden. 
 
10
Der Cannabiskonsum soll nach Vollendung des 18. Lebensjahres legal werden. 
 
11
Gleichgeschlechtliche Partner mit eingetragener Partnerschaft dürfen Kinder adoptieren. 
 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem Ihre Antwort
12
Der Kanton Zürich soll aus der 
Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (Skos)
Die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) gibt für die teilnehmenden Kantone verbindliche Vorgaben für die Pauschale für den Grundbedarf vor. Die SKOS setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern von Gemeinden, Kantonen, vom Bund sowie von privaten Organisationen des Sozialbereichs zusammen.
austreten und die gültige Pauschale für den Grundbedarf für den Lebensunterhalt für eine alleinstehende Person von 986 Franken auf 900 Franken reduzieren. 
 
13
Der Kanton Zürich soll zur Schaffung von günstigem Wohnraum den 
genossenschaftlichen Wohnungsbau
Dabei handelt es sich um kooperative Wohnungsunternehmen, die meistens Wohnraum günstiger zur Verfügung stellen oder den Wohnraum nur an Bewerber vergeben, die gewisse Kriterien erfüllen (bspw. 3-Zimmer-Wohnung nur an Paare mit Kindern, Personen ohne Auto, Personen, die eine maximale Einkommensschwelle nicht erreichen, etc.).
fördern. 
 
14
Das ordentliche Rentenalter wird abhängig von der Tätigkeit. Personen mit belastenden Tätigkeiten erhalten die Rente früher als solche mit weniger belastenden. 
 
15
Die Krankenkassenprämien sollen zukünftig einkommensabhängig ausgestaltet sein, das heisst Personen mit höherem Einkommen sollen höhere Krankenkassenprämien bezahlen. 
 
16
Das Kantonsspital Winterthur soll verselbständigt werden. 
 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik Ihre Antwort
17
Im Kanton Zürich werden flächendeckend Tagesschulen mit einem Betreuungsangebot von 07:30 - 18:00 eingeführt. Sollen die Eltern, die das Angebot nutzen, weniger als die Hälfte der Kosten selber tragen? 
 
18
Der Staat soll im Kanton Zürich externe Kinderbetreuungsplätze subventionieren. 
 
19
Die Obergrenze der 
abzugsfähigen Kosten für Fremdbetreuung
Wenn Eltern wegen Erwerbstätigkeit oder Invalidität ihre Kinder durch Drittpersonen betreuen lassen, können sie im Kanton Zürich die Kosten schon seit 1999 bei den Steuern abziehen. Gegenwärtig gilt in ZH ein Maximalwert von 10'100 Franken, gewisse Parteien schätzen jedoch die externen Kinderbetreuungskosten höher, wenn ein Kind 5-Tage die Woche betreut werden muss.
soll im Kanton Zürich von 10100 auf 24000 Franken erhöht werden. 
 
20
Fremdsprachige Kinder sollen zu Beginn in separaten Deutschklassen unterrichtet und erst bei genügenden Deutschkenntnissen in die Regelklasse aufgenommen werden. 
 
21
Die Schüler im Kanton ZH sollen als erste Fremdsprache wieder Französisch lernen. 
 
Fragen zu Umwelt & Energie Ihre Antwort
22
Der Kanton Zürich soll kein Atomstrom mehr beziehen. 
 
23
Im Kanton Zürich sollen verbindliche Energiestandards für Gebäude eingeführt werden. 
 
24
Soll sich der Kanton Zürich dafür einsetzen, dass das Zürcher Weinland nicht als Standort für ein Atomendlager gewählt wird? 
 
25
Der CO2-Ausstoss wird mit einer 
Lenkungsabgabe
Eine Lenkungsabgabe (auch Lenkungssteuer genannt) ist eine staatliche Steuer mit dem Ziel, das Verhalten der Besteuerten in eine bestimmte Richtung zu lenken. Die Lenkungsabgabe erzielt ihre Wirkung dadurch, dass durch die Steuer der Preis eines Gutes (z.B. Benzin oder Alkohl) verteuert wird. Durch den höheren Preis geht dann die konsumierte Menge des Gutes zurück.
besteuert (CO2-Abgabe). Die Einnahmen werden zur Förderung von Energieeffizienzmassnahmen in Gebäude- und Mobilitätstechnik investiert. 
 
26
Die Mehrwertsteuer wird durch eine Energiesteuer ersetzt. 
 
Fragen zu Verkehr Ihre Antwort
27
Die Start- und Landepisten im Zürcher Flughafen sollen verlängert werden. 
 
28
Die Gemeinden bauen kommunale Hauptverkehrsachsen weiter aus, um der steigenden motorisierten Nachfrage gerecht zu werden. 
 
29
Der Kanton Zürich erhebt pro zurückgelegtem Kilometer auf Strasse oder Schiene 1.7 Rappen ( 
Mobility Pricing
Mobility Pricing hat zum Ziel, jegliche Ausprägung von Mobilität, also sowohl den motorisierten Individualverkehr als auch den öffentlichen Nah- und Fernverkehr, nach einheitlichen Grundsätzen nutzungsabhängig zu bepreisen. Für jede Fahrt soll unabhängig vom Verkehrsträger nach Anzahl der Kilometer eine Abgabe bezahlt werden.
), dies würde dem Kanton Zürich Einnahmen von rund 400 Millionen Franken pro Jahr geben. Mit diesen Zusatzeinnahmen könnten alle Ausbauwünsche im Verkehr der Kantone und Gemeinden im Raum Zürich für die nächsten 50 Jahre finanziert werden.
 
30
Analog der Bundessteuer soll eine Beschränkung des Pendlerabzugs auf 3000 Franken erfolgen, wodurch der Kanton Zürich und die Gemeinden einen Mehrertrag von rund 100 Mio. Franken einnehmen würden. 
 
31
Um den Kapazitätsausbau im Schienenverkehr zu finanzieren, werden zusätzlich Abgaben im Strassenverkehr (Bsp.: Mineralölsteuer) erhoben. 
 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer Ihre Antwort
32
Bevorzugen Sie die Aufgabe der 
Bilateralen Verträge
Die Bilateralen Verträge I umfassen die folgenden 7 Dossiers: 
- Landverkehr (schrittweise Öffnung der Märkte für Strassen- und Schienenverkehr) 
- Luftverkehr (schrittweise Gewährung von Zugangsrechten zu den gegenseitigen Luftverkehrsmärkten für Fluggesellschaften) 
- Personenfreizügigkeit (schrittweise Öffnung der Arbeitsmärkte) 
- Landwirtschaft (Vereinfachung des Handels mit Agrarprodukten durch Zollabbau und gegenseitiger Anerkennung der Gleichwertigkeit der Vorschriften) 
- Technische Handelshemmnisse (Vereinfachung der Produktezulassung) 
- Öffentliches Beschaffungswesen (Ausweitung der Ausschreibungspflicht für Beschaffungen oder Bauten des Staates und öffentlicher Unternehmen) 
- Forschung (Beteiligungsmöglichkeit für Schweizer Forschende an EU-Forschungsprogrammen 
 
Die Bilateralen Verträge II umfassen Vertragspakete zu folgenden Themen: 
- Zusammenarbeit bei Polizei und Justiz, Asyl und Migration (Schengen/Dublin) 
- Zinsbesteuerung 
- Betrugsbekämpfung 
- Verarbeitete Landwirtschaftsprodukte 
- Weitere
zu Gunsten von Einwanderungskontingenten für EU-Bürger und Inländervorrang? 
 
33
Die Schweiz soll der EU beitreten. 
 
34
Die Schweiz führt mit der EU den 
automatischen Informationsaustausch (AIA)
Der Automatische Informationsaustausch (AIA) ist ein Verfahren, das regelt, wie die Steuerbehörden der teilnehmenden Länder untereinander Daten über Bankkonten und Wertschriftendepots von Steuerpflichtigen austauschen. Ziel ist es, Steuerhinterziehung zu verunmöglichen. Der AIA ist ein internationaler Standard. Die Mitgliedsländer der G20, der OECD und weitere wichtige Finanzplätze haben sich zur Anwendung des AIA verpflichtet.
über Bankdaten ausländischer Staatsangehöriger ein, die nicht in der Schweiz wohnen. 
 
35
Bei der Einbürgerung im Kanton Zürich muss zwingend ein Nachweis ausreichender Sprachkenntnisse der Deutschen Sprache abgelegt werden. 
 
36
Ausländer, die seit 10 Jahren im Kanton Zürich leben, erhalten das aktive Wahl- und Stimmrecht auf kommunaler Ebene (Gemeinden). 
 



Legende:
Bin dafür
Bin eher dafür
Neutral/weiss nicht
Bin eher dagegen
Bin dagegen

Kandidaturen

Kandidatur:

Wahlkreis: Bezirk Meilen
Partei: CVP
Liste: CVP
Listenplatz: 2
Bisheriger Sitz: Nein
Wahltermin: 12.04.2015
Ergebnis: Nicht gewählt


Dafür setze ich mich ein

Der Bezirk Meilen ist meine Heimat, Erlenbach mein Zuhause. Ich gebe mittelständischen Familien in unserer Region eine Stimme. Ich will die Familie als Kernzelle unserer Gesellschaft stärken und setze mich für eine umfassende Generationenpolitik ein.

„familienfreundlich und generationenbewusst ins Wahljahr 2015“



Das habe ich erreicht

Als Gemeinderätin in Erlenbach leite ich seit 2010 das Ressort Liegenschaften.



Meine politischen Ämter und Engagements


2011-[Kandidatur] Kantonsrätin
2010- Gemeinderätin (Exekutive)
2008- Präsidentin CVP Bezirk Meilen
2007- Vorstand CVP-Frauen Kanton Zürich


Hobbies / Interessen

Pferde- und Hundeliebhaberin, Tierfreundin, Fledermausfan Leseratte, am liebsten Fachliteratur über Erziehung und Psychologie Belletristik, im speziellen Familienromane und Krimis Bücher über das Wohnen und die Architektur, sowie Reiseliteratur ….und natürlich die Pflege meiner Freundschaften, die mich zum Teil schon mein halbes Leben begleiten. Ich versuche, immer ein offenes Haus und Ohren für ihre Anliegen zu haben, freue mich über gemeinsame Treffen und auch über ihr ehrliches Feedback bei meinen Tätigkeiten.



Meine neusten Kommentare

November 2013 Kommentar zu
Warum die Familieninitiative nicht durchdacht ist
Liebe Frau Bally - Daumen hoch für Ihre absolut sachliche Argumentation, der nichts mehr hinzuzufügen ist.
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November 2013 Kommentar zu
Warum die Familieninitiative ihren Namen nicht verdient
Herr Selk, aufgrund unseres steuerbaren Einkommens haben wir damals unsere Krippenplätze immer voll bezahlt und mit unseren Steuern unterstützen wir aktuell auch die subventionierten Plätze.
Volkswirtschaftlich​ ist das eine gute Investition.
Pro investiertem Franken kommen rund CHF 1.70 retour. Weil nämlich rund 80% aller Eltern, die ihre Kinder fremdbetreuen lassen den Vollbetrag zahlen. Und all diese Eltern zahlen auch Steuern.

Der überwiegend grösste Teil der fremdbetreuten Kinder wird durchschnittlich 2 Tage fremdbetreut, wobei "fremdbetreuen" nicht heisst, die Eltern wüssten nicht, wer sich um sie kümmert (wie Sie ja suggerieren). Ich jedenfalls hatte immer ein ausgezeichnetes Verhältnis zu den BetreuerInnen unserer Kinder.
Und einfach noch etwas zur Klarstellung: Ich kämpfe gegen die SVP-Initiative, weil sie die Wahlfreiheit einschränkt und das traditionelle Modell bevorzugt - und das, obwohl ich -inzwischen als Vollzeitmutter und Politikerin im Nebenamt- profitieren würde. Aber manchmal lohnt es sich einfach genau hinzuschauen, bevor man die hohle Hand macht. In diesem Fall würden ein paar Wenige profitieren, während alle anderen mehr bezahlen müssten. Und das kann's ja nun wirklich nicht sein, oder?
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November 2013 Kommentar zu
Warum die Familieninitiative ihren Namen nicht verdient
Frau Habegger, unter Wahlfreiheit verstehe ich als zweifache Mutter und Frau, dass ich meinen Lebens- und Familienentwurf gemeinsam mit meinem Mann gestalten und entscheiden kann. Mit Ihren Zeilen entlarven sie sich selber: Sie wollen mit allen Mitteln ein einziges Familienmodell bevorzugen, weil Sie es für richtig halten und werten alle anderen Familienmodelle ab.
Selbstverständlich stehe ich Ihnen überhaupt nicht im Weg, wenn Sie weiterhin HINTER ihrem Mann stehen und die von Frauen und Müttern gewünschte finanzielle Eigenverantwortung als Karrieresucht verdammen und ablehnen. Aber ich erwarte eine Akzeptanz gegenüber anderen Lebensmodellen. Und das tun sie nicht, wie es auch die Initiative nicht tut.
Vordergründig gehts um Wertschätzung und Anerkennung von Eltern, die ihre Kinder selber betreuen. Effektiv steht eine einzige Gesinnung - das traditionelle Familienbild - im Vordergrund. Dass mit der Initiative auch ein Angriff auf die Krippenplätze gestartet wird, gibt die SVP gar freimütig zu und zudem es ist eine Steueroptimierungsges​chichte für all jene Einzelverdienerfamili​en, welche zumindest aus ökonomischen Gründen schon lange die Wahlfreiheit haben.
Ob jene Mütter - in Ihren Augen ja diejenigen, die es angehnt - auch wirklich die Kinder selber erziehen, wissen weder Sie noch ich. Oder gehen Sie an jeder Tür klingeln und schauen nach, ob die Mutter oder das Nanny die Türe öffnet?
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October 2013 Kommentar zu
Nach den Staatskindern die Herdprämie...
Grüezi Frau Binder
Die NZZ am Sonntag hat die SVP-Initiative in einem ausführlichen Artikel endlich entlarvt. Hier gehts nicht um Wertschätzung und Anerkennung derjenigen Eltern, die ihre Kinder ohne Fremdbetreuung erziehen wollen. Es tönt super: Endlich etwas Anerkennung für alle Vollzeitmütter, da kann noch niemand dagegen sein. Da wird auf der Klaviatur der Emotionen rauf und runter gespielt. Dass die Mehrheit davon nicht in den Genuss des finanziellen Geldregens im Giesskannenprinzip kommt, weil sie aus steuerlichen Gründen keine Abzüge machen kann, wird tunlichst ausgeblendet. Einmal mehr mobilisiert die Volkspartei, um für Wenige fianzielle Vorteile zu erreichen. Das ist Rattenfängerei und reine Polemik auf dem Rücken all jener Teilzeiterwerbenden, die ihn Zukunft den endlich erhöhten Fremdbetreuungsabzug nicht mehr im gleichen Ausmass machen können, weil die steuerlichen Ausfälle beim Bund und dem Kanton dann definitiv zu gross wären. Und somit hat die SVP dann die meist weiblichen Teilzeiterwerbstätige​n wieder dort, wo sie sie ja eigentlich haben will: schön zuhause, weil es sich definitiv nicht mehr rechnet, ein zusätzliches Auskommen zu generieren. Zudem kommen all diejenigen, welche wirtschaftlich auf ein Zweiteinkommen angewiesen sind, finanziell massiv unter Druck. Aber es gibt ein "Zückerli" für alle Besserverdienenden: Sie können dann mit einem Zustupf vom Staat für die Tennisstunden der Kinder oder fürs Nanny rechnen. Was das mit Anerkennung der Erziehungsarbeit zuhause oder der Möglichkeit, das Familienmodell selber zu wählen zu tun hat, ist mir schleierhaft. Zum Glück sehen das die CVP-Frauen Schweiz auch so. Effektive Wahlfreiheit des Familienmodells sieht definitiv anders aus!
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April 2013 Kommentar zu
Ja zu Steuerabzüge für alle Familien
Was mich nach ihren Ausführungen besonders ärgert ist, dass die CVP auf dieser emotionalen Klaviatur der sogenannt nicht wertgeschätzten traditionellen Familie munter mitspielt, mit dem Giesskannenprinzip in erster Linie Besserverdienende begünstigt und dann noch mit der Forderung argumentiert, dass nun die SVP die beiden CVP-Volksinitativen auch bitteschön unterstützen solle.
Sieht so ihre CVP-Familienpolitik aus? Gegenschäfte und Schnellschüsse anstatt ruhig und gelassen eine nachhaltige Familienpolitik zu erarbeiten.
Und noch etwas zur fehlenden Wertschätzung: Wertschätzung gegenüber der Wichtigkeit und Komplexität der Erziehung von Kindern würde ja auch bedeuten, dass die dadurch erlangten Kompetenzen (Menschenführung, Empathie, Management, Umgang in Stresssituationen, etc. etc.) bei einem späteren beruflichen Wiedereinstieg respektiert bzw. beachtet werden. Fragen Sie doch mal die Mütter und Väter, welche nach der Kinderpause wieder beruflich einsteigen wollen, ob künftige Arbeitgeber diese Kompetenzen schätzen??? Da hört dann die Wertschätzung plötzlich auf, stattdessen werden WiedereinsteigerInnen​ nicht eingestellt, weil sie ja "nur" zuhause bei den Kindern waren. Und das sind zufälligerweise dieselben Kreise, welche jetzt den Müttern und Vätern (in der Mehrheit sind es immer noch Mütter) ein Goodie vor die Füsse werfen.
Das ist doch einfach scheinheilig. Ich bin unglaublich entäuscht und werde mich mit aller Kraft gegen diese absurde Initiative einsetzen.
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October 2012 Kommentar zu
Frauenquote. Selber schuld, wenn wir sie verpassen.
Frau Binder, Ihre Argumentation ist mir zu einfach und greift zu kurz. Als aktive Exekutivpolitikerin stelle ich leider fest, dass das Interesse der Bevölkerung an der Politik grundsätzlich gesunken ist. Es fehlen nicht nur engagierte Frauen, sondern auch Männer. Unser Milizsystem setzt auch in der Politik ein hohes Mass an Freiwilligenarbeit voraus. Insbesondere auf Gemeindeebene ist ein Behördenamt sehr zeitaufwändig und wird vielerorts nur geringfügig entschädigt. Während dieses Engagement früher gerade für die mehrheitlich nicht erwerbstätigen Frauen auch ein Sprungbrett in einen beruflichen Wiedereinstieg bedeutete, sind die heutigen, gut ausgebildeten und im Arbeitsprozess integrierten Frauen nicht bereit, ihre Erwerbsarbeit zugunsten eines politischen Engagements aufzugeben oder aber gerade Familien können sich einen Ausfall der Teilzeiterwerbstätigk​eit der Frauen zugunsten der Politik finanziell nicht mehr leisten. Eine Dreifachbelastung –Familie, Beruf, Politik – ist für viele Frauen zeitlich oft nicht machbar, denn der „Backup“ sprich die Hausarbeit – das zeigen nämlich die letzten Erhebungen diesbezüglich durch die Zürcher Frauenzentrale – bleibt immer noch mehrheitlich bei den Frauen hängen. Ich gebe Ihnen recht, in der Politik ist die Quote alleine vermutlich nicht zielführend. Da benötigen wir Motivationsprogramme wie bspw. das Mentorinnen-Programm der Zürcher Frauenzentrale oder weibliche Vorbilder, die andere Frauen anregen, ihnen zu folgen.
In der Wirtschaft sieht es aber anders aus: Unser Bildungssystem entlässt jedes Jahr mehr bestausgebildete Frauen in die Wirtschaft. Zu Beginn des Arbeitsprozesses werden diese Frauen gefördert und die berufliche Karriere liegt ihnen scheinbar zu Füssen. Schwierig wird’s dann beim Durchstarten in verantwortungsvollere​ Positionen: Es gilt heute immer noch die Ansicht, dass Kaderpositionen nur durch Vollerwerbstätigkeit ausgefüllt werden können. Mütter in beruflich verantwortungsvollen Positionen kämpfen nicht nur mit einem logistisch herausfordernden Alltag zwischen Familie und Beruf, sondern mit jeder Menge Vorurteilen beider Geschlechter. Karrierebewusste Frauen benötigen Unterstützung und Förderung von ihren Vorgesetzten. Diese sind in der Mehrzahl immer noch männlich und vertrauen oft lieber auf männliche Bewerber, deren Handlungsweise für sie nachvollziehbarer und vertrauter sind. Frauen bergen für viele Entscheidungsträger in der Wirtschaft immer noch mehr Risiken als Chancen. Sie wollen diese weder tragen noch gegenüber Dritten vertreten. In Aufsichtsräten entscheidet man sich für denjenigen, den man schon aus anderen Gremien kennt und bleibt unter sich – das wäre dann das Problem der „Old-Boys-Netzwerke“.​ All diese Punkte sind seit Jahren erkannt und Entscheidungsträger in der Wirtschaft wurden aufgefordert, endlich diesem Missstand zu begegnen. Argumente für mehr weibliche Führungskräfte bezüglich Entwicklung unserer Volkswirtschaft, Chancen der Diversity in Führungsgremien und wirtschaftlichem Erfolg für die Unternehmungen wurden mehrfach von „unverdächtigen“ Stellen wie bspw. McKinsey Unternehmensberatung publiziert. Es blieb bei wagen Zielvorgaben und unverbindlichen Zusagen. Die Zahlen sprechen für sich: die substantielle Veränderung blieb aus. Nach all diesen freiwilligen Motivationsversuchen benötigen wir nun für eine gewisse Zeit einen verbindlichen Anschub und Druck in Form einer Verpflichtung, damit sich endlich etwas ändert. Im Gegensatz zur Politik gibt es genügend Frauen die wollen. Und auch best qualifiziert sind. Es ist an der Zeit, dass unsere Gesellschaft dafür sorgt, dass sie auch können.
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May 2012 Kommentar zu
Ist Endlos-Shopping nötig?
Grüezi Herr Steffen
Ihre Frage nach meinem Wohnort impliziert die Feststellung, dass ich wohl mindestens auf dem Mond zuhause sein müsste, wo die Regeln des freien Marktes (noch) nicht angekommen sind und ich dementsprechend ahnungslos vor mich hinlebe.
Ich kann sie beruhigen: ich wohne in der unmittelbaren Umgebung der grössten Schweizer Stadt, in der sogenannten Greater Zurich Area. Der Grossverteiler in unserem Ort nutzt unter der Woche die bereits vorhandene Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten und dementsprechend versorgen sich Einwohner aus dem Ort selber oder der weiteren Umgebung unter der Woche ausreichend mit Lebensmitteln. Das heisst unter der Woche bis 20.00 Uhr, am Samstag bis 17.00 Uhr.

Letztes Jahr startete eben dieser Grossverteiler einen Versuchsballon und nutzte einen weit verbreiteten Feiertag als zusätzliche Einnahmequelle. Selbstverständlich wurde im voraus dementsprechend auf das Angebot aufmerksam gemacht. Ich war neugierig und wollte erfahren, wie gross das Interesse denn wirklich war. Ich habe gähnende Leere, gelangweilte Verkäuferinnen und vereinzelt besetzte Parkplätze angetroffen.

Die Umfrage bezüglich Erweiterung der bereits bewilligten Sonntagsverkäufe in den Zürcher Gemeinden stammt nicht von mir, sondern wurde von der Zürcher Regierung in Auftrag gegeben.

Der Preis für eine ultimative Konsumgesellschaft ist mir persönlich einfach zu hoch: Es muss und soll doch einfach noch Zeiten geben, wo anderes als Shoppen im Zentrum unseres Lebens steht. Unsere Gemeinschaft existiert nicht durch den Konsum und den freien Markt alleine. Und wie schon beschrieben: für all jene, die wirklich nicht ohne sein können, gibts das Internet, Tankstellen oder - wie Sie ja selber beschrieben haben - die grossen Bahnhöfe in Ballungszentren.
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April 2011 Kommentar zu
S’OSCHTERHÄSLI GUMPT AUCH OHNE MUNDARTINITIATIVE
ach, wissen sie herr frei, die wahlen im kanton zürich sind bereits vorbei - insofern ist ihre drohung schon wirklichkeit geworden. aber wie sie ja so schön mit ihrem logo dokumentieren: wer von seiner meinung überzeugt ist, lässt sich nicht einfach so leicht unterkriegen. also lasse ich mich ebenfalls nicht knechten - auch nicht von sogenannt aufrechten schweizern, die aus unserem land am liebsten ein grosses ballenberg-museum machen wollen. denn: die welt dreht sich nicht um die schweiz, sondern sie dreht dann einfach weiter. als mutter ist es mir wichtig, dass meine kinder mit dieser welt kommunizieren und sich darin bewegen können, ohne ihre identität zu verlieren aber mit der erkenntnis, dass wissen und das teilen von erfahrungen aus anderen kulturen eine bereicherung sind.
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February 2011 Kommentar zu
DIE “FAMILIEN”-INITIATIVE​ DER SVP IST NICHT FAMILIENFREUNDLI
Lieber Herr Gassmann
Die Familienpartei CVP setzt sich für die Wahlfreiheit der Eltern ein. Eltern sollen die Möglichkeit haben, selber zu entscheiden, welches Familienmodell sie leben wollen. In der Schweiz ist es aber immer noch so, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die fiskalischen Tatsachen die Wahlfreiheit der Familien, wer sich wann und wie um den Nachwuchs kümmern soll, massiv einschränken. Das ist in vielfältiger Weise stossend. Es gibt nämlich auch immer mehr Männer, die mehr Familienzeit mit ihren Kindern verbringen wollen und eine Reduktion ihres 100%-Pensums anstreben. Und zudem: In Zukunft werden aufgrund des Geburtenrückgangs in den europäischen Ländern tausende best und gutausgebildete Fachkräfte fehlen. Es ist ein volkswirtschaftlicher​ Blödsinn, wenn die Wirtschaft auf bestens qualifizierte Frauen verzichten muss, weil die Politik es nicht fertig bringt, angemessene Rahmenbedingungen für eine moderne Familienpolitik zu schaffen.
Wir sollten aufhören, aus eigenen Gesinnungsgründen die verschiedenen Familienformen gegeneinander auszuspielen und auf- bzw. abzuwerten, sondern endlich dafür sorgen, dass Rahmenbedingungen geschaffen werden, die allen Möglichkeiten gerecht werden.

Ich persönlich habe mich zusammen mit meinem Mann übrigens für das traditionelles Modell - abgesehen von meinen politischen Engagements in Behörde und Partei - entschieden.
Und noch ein kleines Wort zur Abgrenzung der CVP zur SVP: Als CVP-Mitglied des Kantons Zürich und somit zugehörend zum liberal-sozialen Flügel der Partei stört mich der Rechtskurs der CVP-Stammlande ungemein. Aber das gehört halt einfach zu einer Mittepartei, die aus ganz verschiedenen Flügeln besteht.
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