Nicole Lauener CVP
Der Familienartikel ist das längst fällige Bekenntnis zu ein
Familien werden zwar in verschiedenen Artikeln unserer Bundesverfassung angesprochen, es fehlt aber ein eigener ausgewiesener Arti
Familien werden zwar in verschiedenen Artikeln unserer Bundesverfassung angesprochen, es fehlt aber ein eigener ausgewiesener Arti
Ist Endlos-Shopping nötig?
Die Forderung nach der Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten ist einmal mehr ein Beispiel dafür, wie Partikularinteressen von einigen Wenigen unsere ganze Gesellschaft auf Trab halten, egal zu
Die Forderung nach der Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten ist einmal mehr ein Beispiel dafür, wie Partikularinteressen von einigen Wenigen unsere ganze Gesellschaft auf Trab halten, egal zu
DER AUSLÄNDERSTATUS SAGT NICHTS ÜBER DIE INTEGRATIONSWILLIGK
Am 11. März 2012 stimmen wir über eine durch den Kantonsrat erarbeitete Verschärfung der Einbürgerungspraxis und einen Gegenvorschlag der SVP ab. Schon während der Debatte des Kantonsrates konnte ich den Argumenten einer Verschärfung nicht folgen. Denn: D
Am 11. März 2012 stimmen wir über eine durch den Kantonsrat erarbeitete Verschärfung der Einbürgerungspraxis und einen Gegenvorschlag der SVP ab. Schon während der Debatte des Kantonsrates konnte ich den Argumenten einer Verschärfung nicht folgen. Denn: D
S’OSCHTERHÄSLI GUMPT AUCH OHNE MUNDARTINITIATIVE
Im Kindergarten soll weiterhin das kulturelle Erbe der Mundart gepflegt und gleichzeitig die Verständigung in der Standardsprache geübt werden dürfen. Die Initiative "ja zur Mundart” will
Im Kindergarten soll weiterhin das kulturelle Erbe der Mundart gepflegt und gleichzeitig die Verständigung in der Standardsprache geübt werden dürfen. Die Initiative "ja zur Mundart” will
DIE “FAMILIEN”-INITIATIVE DER SVP IST NICHT FAMILIENFREUNDLI
Es tönt verheissungsvoll und verlockend: Ein steuerlicher Freibetrag soll im Giesskannenprinzip über alle Familien in der Schweiz ausgeschüttet werden. Stutzig machen müsste einem jedoch, dass es
Es tönt verheissungsvoll und verlockend: Ein steuerlicher Freibetrag soll im Giesskannenprinzip über alle Familien in der Schweiz ausgeschüttet werden. Stutzig machen müsste einem jedoch, dass es
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Dafür setze ich mich ein
Der Bezirk Meilen ist meine Heimat, Erlenbach mein Zuhause. Ich gebe mittelständischen Familien in unserer Region eine Stimme.„familienfreundlich und generationenbewusst ins Wahljahr 2011“
Ich will die Kernzelle unserer Gesellschaft stärken und eine umfassende Generationenpolitik mitgestalten.
Meine wichtigsten Anliegen sind:
Schaffung und Erhalt von zahlbarem Wohnraum für Familien und ältere Personen
Ausbau der familienergänzenden Betreuung und Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Stärkung der Volksschule: Weniger Bürokratie und Reformitis, die Attraktivität des Lehrerberufs soll gesteigert werden, der Unterricht muss zeitgemäss sein
Meine politischen Ämter und Engagements
| 2008 | - | Präsidentin CVP Bezirk Meilen | |
| 2010 | - | Gemeinderätin (Exekutive) | |
| 2007 | - | Vorstand CVP-Frauen Kanton Zürich | |
| 2011 | - | [Kandidatur] Kantonsrätin |
Hobbies / Interessen
Pferde- und Hundeliebhaberin, Tierfreundin, Fledermausfan Leseratte, am liebsten Fachliteratur über Erziehung und Psychologie Belletristik, im speziellen Familienromane und Krimis Bücher über das Wohnen und die Architektur, sowie Reiseliteratur ….und natürlich die Pflege meiner Freundschaften, die mich zum Teil schon mein halbes Leben begleiten. Ich versuche, immer ein offenes Haus und Ohren für ihre Anliegen zu haben, freue mich über gemeinsame Treffen und auch über ihr ehrliches Feedback bei meinen Tätigkeiten.Meine neusten Kommentare
April 2013 Kommentar zu
Ja zu Steuerabzüge für alle Familien
Was mich nach ihren Ausführungen besonders ärgert ist, dass die CVP auf dieser emotionalen Klaviatur der sogenannt nicht wertgeschätzten traditionellen Familie munter mitspielt, mit dem Giesskannenprinzip in erster Linie Besserverdienende begünstigt und dann noch mit der Forderung argumentiert, dass nun die SVP die beiden CVP-Volksinitativen auch bitteschön unterstützen solle.
Sieht so ihre CVP-Familienpolitik aus? Gegenschäfte und Schnellschüsse anstatt ruhig und gelassen eine nachhaltige Familienpolitik zu erarbeiten.
Und noch etwas zur fehlenden Wertschätzung: Wertschätzung gegenüber der Wichtigkeit und Komplexität der Erziehung von Kindern würde ja auch bedeuten, dass die dadurch erlangten Kompetenzen (Menschenführung, Empathie, Management, Umgang in Stresssituationen, etc. etc.) bei einem späteren beruflichen Wiedereinstieg respektiert bzw. beachtet werden. Fragen Sie doch mal die Mütter und Väter, welche nach der Kinderpause wieder beruflich einsteigen wollen, ob künftige Arbeitgeber diese Kompetenzen schätzen??? Da hört dann die Wertschätzung plötzlich auf, stattdessen werden WiedereinsteigerInnen nicht eingestellt, weil sie ja "nur" zuhause bei den Kindern waren. Und das sind zufälligerweise dieselben Kreise, welche jetzt den Müttern und Vätern (in der Mehrheit sind es immer noch Mütter) ein Goodie vor die Füsse werfen.
Das ist doch einfach scheinheilig. Ich bin unglaublich entäuscht und werde mich mit aller Kraft gegen diese absurde Initiative einsetzen.
Ja zu Steuerabzüge für alle Familien
Was mich nach ihren Ausführungen besonders ärgert ist, dass die CVP auf dieser emotionalen Klaviatur der sogenannt nicht wertgeschätzten traditionellen Familie munter mitspielt, mit dem Giesskannenprinzip in erster Linie Besserverdienende begünstigt und dann noch mit der Forderung argumentiert, dass nun die SVP die beiden CVP-Volksinitativen auch bitteschön unterstützen solle.
Sieht so ihre CVP-Familienpolitik aus? Gegenschäfte und Schnellschüsse anstatt ruhig und gelassen eine nachhaltige Familienpolitik zu erarbeiten.
Und noch etwas zur fehlenden Wertschätzung: Wertschätzung gegenüber der Wichtigkeit und Komplexität der Erziehung von Kindern würde ja auch bedeuten, dass die dadurch erlangten Kompetenzen (Menschenführung, Empathie, Management, Umgang in Stresssituationen, etc. etc.) bei einem späteren beruflichen Wiedereinstieg respektiert bzw. beachtet werden. Fragen Sie doch mal die Mütter und Väter, welche nach der Kinderpause wieder beruflich einsteigen wollen, ob künftige Arbeitgeber diese Kompetenzen schätzen??? Da hört dann die Wertschätzung plötzlich auf, stattdessen werden WiedereinsteigerInnen nicht eingestellt, weil sie ja "nur" zuhause bei den Kindern waren. Und das sind zufälligerweise dieselben Kreise, welche jetzt den Müttern und Vätern (in der Mehrheit sind es immer noch Mütter) ein Goodie vor die Füsse werfen.
Das ist doch einfach scheinheilig. Ich bin unglaublich entäuscht und werde mich mit aller Kraft gegen diese absurde Initiative einsetzen.

Oktober 2012 Kommentar zu
Frauenquote. Selber schuld, wenn wir sie verpassen.
Frau Binder, Ihre Argumentation ist mir zu einfach und greift zu kurz. Als aktive Exekutivpolitikerin stelle ich leider fest, dass das Interesse der Bevölkerung an der Politik grundsätzlich gesunken ist. Es fehlen nicht nur engagierte Frauen, sondern auch Männer. Unser Milizsystem setzt auch in der Politik ein hohes Mass an Freiwilligenarbeit voraus. Insbesondere auf Gemeindeebene ist ein Behördenamt sehr zeitaufwändig und wird vielerorts nur geringfügig entschädigt. Während dieses Engagement früher gerade für die mehrheitlich nicht erwerbstätigen Frauen auch ein Sprungbrett in einen beruflichen Wiedereinstieg bedeutete, sind die heutigen, gut ausgebildeten und im Arbeitsprozess integrierten Frauen nicht bereit, ihre Erwerbsarbeit zugunsten eines politischen Engagements aufzugeben oder aber gerade Familien können sich einen Ausfall der Teilzeiterwerbstätigkeit der Frauen zugunsten der Politik finanziell nicht mehr leisten. Eine Dreifachbelastung –Familie, Beruf, Politik – ist für viele Frauen zeitlich oft nicht machbar, denn der „Backup“ sprich die Hausarbeit – das zeigen nämlich die letzten Erhebungen diesbezüglich durch die Zürcher Frauenzentrale – bleibt immer noch mehrheitlich bei den Frauen hängen. Ich gebe Ihnen recht, in der Politik ist die Quote alleine vermutlich nicht zielführend. Da benötigen wir Motivationsprogramme wie bspw. das Mentorinnen-Programm der Zürcher Frauenzentrale oder weibliche Vorbilder, die andere Frauen anregen, ihnen zu folgen.
In der Wirtschaft sieht es aber anders aus: Unser Bildungssystem entlässt jedes Jahr mehr bestausgebildete Frauen in die Wirtschaft. Zu Beginn des Arbeitsprozesses werden diese Frauen gefördert und die berufliche Karriere liegt ihnen scheinbar zu Füssen. Schwierig wird’s dann beim Durchstarten in verantwortungsvollere Positionen: Es gilt heute immer noch die Ansicht, dass Kaderpositionen nur durch Vollerwerbstätigkeit ausgefüllt werden können. Mütter in beruflich verantwortungsvollen Positionen kämpfen nicht nur mit einem logistisch herausfordernden Alltag zwischen Familie und Beruf, sondern mit jeder Menge Vorurteilen beider Geschlechter. Karrierebewusste Frauen benötigen Unterstützung und Förderung von ihren Vorgesetzten. Diese sind in der Mehrzahl immer noch männlich und vertrauen oft lieber auf männliche Bewerber, deren Handlungsweise für sie nachvollziehbarer und vertrauter sind. Frauen bergen für viele Entscheidungsträger in der Wirtschaft immer noch mehr Risiken als Chancen. Sie wollen diese weder tragen noch gegenüber Dritten vertreten. In Aufsichtsräten entscheidet man sich für denjenigen, den man schon aus anderen Gremien kennt und bleibt unter sich – das wäre dann das Problem der „Old-Boys-Netzwerke“. All diese Punkte sind seit Jahren erkannt und Entscheidungsträger in der Wirtschaft wurden aufgefordert, endlich diesem Missstand zu begegnen. Argumente für mehr weibliche Führungskräfte bezüglich Entwicklung unserer Volkswirtschaft, Chancen der Diversity in Führungsgremien und wirtschaftlichem Erfolg für die Unternehmungen wurden mehrfach von „unverdächtigen“ Stellen wie bspw. McKinsey Unternehmensberatung publiziert. Es blieb bei wagen Zielvorgaben und unverbindlichen Zusagen. Die Zahlen sprechen für sich: die substantielle Veränderung blieb aus. Nach all diesen freiwilligen Motivationsversuchen benötigen wir nun für eine gewisse Zeit einen verbindlichen Anschub und Druck in Form einer Verpflichtung, damit sich endlich etwas ändert. Im Gegensatz zur Politik gibt es genügend Frauen die wollen. Und auch best qualifiziert sind. Es ist an der Zeit, dass unsere Gesellschaft dafür sorgt, dass sie auch können.
Frauenquote. Selber schuld, wenn wir sie verpassen.
Frau Binder, Ihre Argumentation ist mir zu einfach und greift zu kurz. Als aktive Exekutivpolitikerin stelle ich leider fest, dass das Interesse der Bevölkerung an der Politik grundsätzlich gesunken ist. Es fehlen nicht nur engagierte Frauen, sondern auch Männer. Unser Milizsystem setzt auch in der Politik ein hohes Mass an Freiwilligenarbeit voraus. Insbesondere auf Gemeindeebene ist ein Behördenamt sehr zeitaufwändig und wird vielerorts nur geringfügig entschädigt. Während dieses Engagement früher gerade für die mehrheitlich nicht erwerbstätigen Frauen auch ein Sprungbrett in einen beruflichen Wiedereinstieg bedeutete, sind die heutigen, gut ausgebildeten und im Arbeitsprozess integrierten Frauen nicht bereit, ihre Erwerbsarbeit zugunsten eines politischen Engagements aufzugeben oder aber gerade Familien können sich einen Ausfall der Teilzeiterwerbstätigkeit der Frauen zugunsten der Politik finanziell nicht mehr leisten. Eine Dreifachbelastung –Familie, Beruf, Politik – ist für viele Frauen zeitlich oft nicht machbar, denn der „Backup“ sprich die Hausarbeit – das zeigen nämlich die letzten Erhebungen diesbezüglich durch die Zürcher Frauenzentrale – bleibt immer noch mehrheitlich bei den Frauen hängen. Ich gebe Ihnen recht, in der Politik ist die Quote alleine vermutlich nicht zielführend. Da benötigen wir Motivationsprogramme wie bspw. das Mentorinnen-Programm der Zürcher Frauenzentrale oder weibliche Vorbilder, die andere Frauen anregen, ihnen zu folgen.
In der Wirtschaft sieht es aber anders aus: Unser Bildungssystem entlässt jedes Jahr mehr bestausgebildete Frauen in die Wirtschaft. Zu Beginn des Arbeitsprozesses werden diese Frauen gefördert und die berufliche Karriere liegt ihnen scheinbar zu Füssen. Schwierig wird’s dann beim Durchstarten in verantwortungsvollere Positionen: Es gilt heute immer noch die Ansicht, dass Kaderpositionen nur durch Vollerwerbstätigkeit ausgefüllt werden können. Mütter in beruflich verantwortungsvollen Positionen kämpfen nicht nur mit einem logistisch herausfordernden Alltag zwischen Familie und Beruf, sondern mit jeder Menge Vorurteilen beider Geschlechter. Karrierebewusste Frauen benötigen Unterstützung und Förderung von ihren Vorgesetzten. Diese sind in der Mehrzahl immer noch männlich und vertrauen oft lieber auf männliche Bewerber, deren Handlungsweise für sie nachvollziehbarer und vertrauter sind. Frauen bergen für viele Entscheidungsträger in der Wirtschaft immer noch mehr Risiken als Chancen. Sie wollen diese weder tragen noch gegenüber Dritten vertreten. In Aufsichtsräten entscheidet man sich für denjenigen, den man schon aus anderen Gremien kennt und bleibt unter sich – das wäre dann das Problem der „Old-Boys-Netzwerke“. All diese Punkte sind seit Jahren erkannt und Entscheidungsträger in der Wirtschaft wurden aufgefordert, endlich diesem Missstand zu begegnen. Argumente für mehr weibliche Führungskräfte bezüglich Entwicklung unserer Volkswirtschaft, Chancen der Diversity in Führungsgremien und wirtschaftlichem Erfolg für die Unternehmungen wurden mehrfach von „unverdächtigen“ Stellen wie bspw. McKinsey Unternehmensberatung publiziert. Es blieb bei wagen Zielvorgaben und unverbindlichen Zusagen. Die Zahlen sprechen für sich: die substantielle Veränderung blieb aus. Nach all diesen freiwilligen Motivationsversuchen benötigen wir nun für eine gewisse Zeit einen verbindlichen Anschub und Druck in Form einer Verpflichtung, damit sich endlich etwas ändert. Im Gegensatz zur Politik gibt es genügend Frauen die wollen. Und auch best qualifiziert sind. Es ist an der Zeit, dass unsere Gesellschaft dafür sorgt, dass sie auch können.

Mai 2012 Kommentar zu
Ist Endlos-Shopping nötig?
Grüezi Herr Steffen
Ihre Frage nach meinem Wohnort impliziert die Feststellung, dass ich wohl mindestens auf dem Mond zuhause sein müsste, wo die Regeln des freien Marktes (noch) nicht angekommen sind und ich dementsprechend ahnungslos vor mich hinlebe.
Ich kann sie beruhigen: ich wohne in der unmittelbaren Umgebung der grössten Schweizer Stadt, in der sogenannten Greater Zurich Area. Der Grossverteiler in unserem Ort nutzt unter der Woche die bereits vorhandene Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten und dementsprechend versorgen sich Einwohner aus dem Ort selber oder der weiteren Umgebung unter der Woche ausreichend mit Lebensmitteln. Das heisst unter der Woche bis 20.00 Uhr, am Samstag bis 17.00 Uhr.
Letztes Jahr startete eben dieser Grossverteiler einen Versuchsballon und nutzte einen weit verbreiteten Feiertag als zusätzliche Einnahmequelle. Selbstverständlich wurde im voraus dementsprechend auf das Angebot aufmerksam gemacht. Ich war neugierig und wollte erfahren, wie gross das Interesse denn wirklich war. Ich habe gähnende Leere, gelangweilte Verkäuferinnen und vereinzelt besetzte Parkplätze angetroffen.
Die Umfrage bezüglich Erweiterung der bereits bewilligten Sonntagsverkäufe in den Zürcher Gemeinden stammt nicht von mir, sondern wurde von der Zürcher Regierung in Auftrag gegeben.
Der Preis für eine ultimative Konsumgesellschaft ist mir persönlich einfach zu hoch: Es muss und soll doch einfach noch Zeiten geben, wo anderes als Shoppen im Zentrum unseres Lebens steht. Unsere Gemeinschaft existiert nicht durch den Konsum und den freien Markt alleine. Und wie schon beschrieben: für all jene, die wirklich nicht ohne sein können, gibts das Internet, Tankstellen oder - wie Sie ja selber beschrieben haben - die grossen Bahnhöfe in Ballungszentren.
Ist Endlos-Shopping nötig?
Grüezi Herr Steffen
Ihre Frage nach meinem Wohnort impliziert die Feststellung, dass ich wohl mindestens auf dem Mond zuhause sein müsste, wo die Regeln des freien Marktes (noch) nicht angekommen sind und ich dementsprechend ahnungslos vor mich hinlebe.
Ich kann sie beruhigen: ich wohne in der unmittelbaren Umgebung der grössten Schweizer Stadt, in der sogenannten Greater Zurich Area. Der Grossverteiler in unserem Ort nutzt unter der Woche die bereits vorhandene Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten und dementsprechend versorgen sich Einwohner aus dem Ort selber oder der weiteren Umgebung unter der Woche ausreichend mit Lebensmitteln. Das heisst unter der Woche bis 20.00 Uhr, am Samstag bis 17.00 Uhr.
Letztes Jahr startete eben dieser Grossverteiler einen Versuchsballon und nutzte einen weit verbreiteten Feiertag als zusätzliche Einnahmequelle. Selbstverständlich wurde im voraus dementsprechend auf das Angebot aufmerksam gemacht. Ich war neugierig und wollte erfahren, wie gross das Interesse denn wirklich war. Ich habe gähnende Leere, gelangweilte Verkäuferinnen und vereinzelt besetzte Parkplätze angetroffen.
Die Umfrage bezüglich Erweiterung der bereits bewilligten Sonntagsverkäufe in den Zürcher Gemeinden stammt nicht von mir, sondern wurde von der Zürcher Regierung in Auftrag gegeben.
Der Preis für eine ultimative Konsumgesellschaft ist mir persönlich einfach zu hoch: Es muss und soll doch einfach noch Zeiten geben, wo anderes als Shoppen im Zentrum unseres Lebens steht. Unsere Gemeinschaft existiert nicht durch den Konsum und den freien Markt alleine. Und wie schon beschrieben: für all jene, die wirklich nicht ohne sein können, gibts das Internet, Tankstellen oder - wie Sie ja selber beschrieben haben - die grossen Bahnhöfe in Ballungszentren.

April 2011 Kommentar zu
S’OSCHTERHÄSLI GUMPT AUCH OHNE MUNDARTINITIATIVE
ach, wissen sie herr frei, die wahlen im kanton zürich sind bereits vorbei - insofern ist ihre drohung schon wirklichkeit geworden. aber wie sie ja so schön mit ihrem logo dokumentieren: wer von seiner meinung überzeugt ist, lässt sich nicht einfach so leicht unterkriegen. also lasse ich mich ebenfalls nicht knechten - auch nicht von sogenannt aufrechten schweizern, die aus unserem land am liebsten ein grosses ballenberg-museum machen wollen. denn: die welt dreht sich nicht um die schweiz, sondern sie dreht dann einfach weiter. als mutter ist es mir wichtig, dass meine kinder mit dieser welt kommunizieren und sich darin bewegen können, ohne ihre identität zu verlieren aber mit der erkenntnis, dass wissen und das teilen von erfahrungen aus anderen kulturen eine bereicherung sind.
S’OSCHTERHÄSLI GUMPT AUCH OHNE MUNDARTINITIATIVE
ach, wissen sie herr frei, die wahlen im kanton zürich sind bereits vorbei - insofern ist ihre drohung schon wirklichkeit geworden. aber wie sie ja so schön mit ihrem logo dokumentieren: wer von seiner meinung überzeugt ist, lässt sich nicht einfach so leicht unterkriegen. also lasse ich mich ebenfalls nicht knechten - auch nicht von sogenannt aufrechten schweizern, die aus unserem land am liebsten ein grosses ballenberg-museum machen wollen. denn: die welt dreht sich nicht um die schweiz, sondern sie dreht dann einfach weiter. als mutter ist es mir wichtig, dass meine kinder mit dieser welt kommunizieren und sich darin bewegen können, ohne ihre identität zu verlieren aber mit der erkenntnis, dass wissen und das teilen von erfahrungen aus anderen kulturen eine bereicherung sind.

März 2011 Kommentar zu
S’OSCHTERHÄSLI GUMPT AUCH OHNE MUNDARTINITIATIVE
Auch ohne Mundart-Initative darf, kann und soll im Kindergarten weiterhin Mundart gesprochen werden - aber die Kinder werden auch spielerisch mit der Standartsprache in Berührung kommen. Dies fällt mit dem Deutsch-Verbot im Kindergarten weg. Wer hat sich hier genau wem anzupassen? Müssen also alle Eltern einer politischen Gesinnung folgen, die sich vorwiegend durch Einigelung und Abgrenzung auszeichnet?
S’OSCHTERHÄSLI GUMPT AUCH OHNE MUNDARTINITIATIVE
Auch ohne Mundart-Initative darf, kann und soll im Kindergarten weiterhin Mundart gesprochen werden - aber die Kinder werden auch spielerisch mit der Standartsprache in Berührung kommen. Dies fällt mit dem Deutsch-Verbot im Kindergarten weg. Wer hat sich hier genau wem anzupassen? Müssen also alle Eltern einer politischen Gesinnung folgen, die sich vorwiegend durch Einigelung und Abgrenzung auszeichnet?

Februar 2011 Kommentar zu
DIE “FAMILIEN”-INITIATIVE DER SVP IST NICHT FAMILIENFREUNDLI
Lieber Herr Gassmann
Die Familienpartei CVP setzt sich für die Wahlfreiheit der Eltern ein. Eltern sollen die Möglichkeit haben, selber zu entscheiden, welches Familienmodell sie leben wollen. In der Schweiz ist es aber immer noch so, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die fiskalischen Tatsachen die Wahlfreiheit der Familien, wer sich wann und wie um den Nachwuchs kümmern soll, massiv einschränken. Das ist in vielfältiger Weise stossend. Es gibt nämlich auch immer mehr Männer, die mehr Familienzeit mit ihren Kindern verbringen wollen und eine Reduktion ihres 100%-Pensums anstreben. Und zudem: In Zukunft werden aufgrund des Geburtenrückgangs in den europäischen Ländern tausende best und gutausgebildete Fachkräfte fehlen. Es ist ein volkswirtschaftlicher Blödsinn, wenn die Wirtschaft auf bestens qualifizierte Frauen verzichten muss, weil die Politik es nicht fertig bringt, angemessene Rahmenbedingungen für eine moderne Familienpolitik zu schaffen.
Wir sollten aufhören, aus eigenen Gesinnungsgründen die verschiedenen Familienformen gegeneinander auszuspielen und auf- bzw. abzuwerten, sondern endlich dafür sorgen, dass Rahmenbedingungen geschaffen werden, die allen Möglichkeiten gerecht werden.
Ich persönlich habe mich zusammen mit meinem Mann übrigens für das traditionelles Modell - abgesehen von meinen politischen Engagements in Behörde und Partei - entschieden.
Und noch ein kleines Wort zur Abgrenzung der CVP zur SVP: Als CVP-Mitglied des Kantons Zürich und somit zugehörend zum liberal-sozialen Flügel der Partei stört mich der Rechtskurs der CVP-Stammlande ungemein. Aber das gehört halt einfach zu einer Mittepartei, die aus ganz verschiedenen Flügeln besteht.
DIE “FAMILIEN”-INITIATIVE DER SVP IST NICHT FAMILIENFREUNDLI
Lieber Herr Gassmann
Die Familienpartei CVP setzt sich für die Wahlfreiheit der Eltern ein. Eltern sollen die Möglichkeit haben, selber zu entscheiden, welches Familienmodell sie leben wollen. In der Schweiz ist es aber immer noch so, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die fiskalischen Tatsachen die Wahlfreiheit der Familien, wer sich wann und wie um den Nachwuchs kümmern soll, massiv einschränken. Das ist in vielfältiger Weise stossend. Es gibt nämlich auch immer mehr Männer, die mehr Familienzeit mit ihren Kindern verbringen wollen und eine Reduktion ihres 100%-Pensums anstreben. Und zudem: In Zukunft werden aufgrund des Geburtenrückgangs in den europäischen Ländern tausende best und gutausgebildete Fachkräfte fehlen. Es ist ein volkswirtschaftlicher Blödsinn, wenn die Wirtschaft auf bestens qualifizierte Frauen verzichten muss, weil die Politik es nicht fertig bringt, angemessene Rahmenbedingungen für eine moderne Familienpolitik zu schaffen.
Wir sollten aufhören, aus eigenen Gesinnungsgründen die verschiedenen Familienformen gegeneinander auszuspielen und auf- bzw. abzuwerten, sondern endlich dafür sorgen, dass Rahmenbedingungen geschaffen werden, die allen Möglichkeiten gerecht werden.
Ich persönlich habe mich zusammen mit meinem Mann übrigens für das traditionelles Modell - abgesehen von meinen politischen Engagements in Behörde und Partei - entschieden.
Und noch ein kleines Wort zur Abgrenzung der CVP zur SVP: Als CVP-Mitglied des Kantons Zürich und somit zugehörend zum liberal-sozialen Flügel der Partei stört mich der Rechtskurs der CVP-Stammlande ungemein. Aber das gehört halt einfach zu einer Mittepartei, die aus ganz verschiedenen Flügeln besteht.

