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Der Umgang mit dem Islam in der Schweiz

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Seit einigen Jahren hat sich die Wahrnehmung von Muslimen weltweit und in der Schweiz verändert. Der Umgang mit Muslimen beschäftigt die Bevölkerung. In der Schweiz gibt es hierzu zwei aktuelle Beispiele: die kantonale Volksinitiative zur Einführung eines Verhüllungsverbotes im Kanton Tessin, das schliesslich Musliminnen das Tragen von Burka und Niqab verbietet. Vergleichsweise hohe Wellen hat 2009 auch die Anti-Minarett-Initiative geworfen. Die am heftigsten diskutierten Themen im Zusammenhang mit dem Islam werden im Folgenden kurz vorgestellt und erläutert.

Muslime in der Schweiz

Der Islam ist nach dem Christentum die zweitgrösste Religion weltweit. In der Schweiz stellen Muslime die viertgrösste Glaubensgemeinschaft dar: nach den aktuellsten Zahlen von 2011 sind dies 320'958 Musliminnen und Muslime. Diese Zahl ist seit der Erhebung von 2000 praktisch konstant geblieben. Während den grossen Einwanderungswellen ab den 1970er sowie 1990er Jahren sind viele Flüchtlinge und Arbeitskräfte aus muslimischen Ländern in die Schweiz gekommen. Etwa 90% der hier lebenden Muslime stammen somit ursprünglich aus dem Balkan und der Türkei. Insofern überwiegt in der Schweiz ein europäisch geprägter Islam. An der Gesamtbevölkerung bemessen machen Muslime nach den Berechnungen des Bundes heute rund 4.5% der ständigen Wohnbevölkerung aus. Die Mehrheit lebt in den Städten, rund ein Drittel besitzt den Schweizer Pass und etwa die Hälfte spricht eine Landessprache als ihre Hauptsprache.



Abb. 1: Anzahl Muslime in der Schweiz

Es ist wichtig zu betonen, dass die Muslime in der Schweiz weder ethnisch und kulturell noch hinsichtlich ihrer Einwanderungsgründe eine einheitliche Gruppe bilden. Die Bandbreite der Auffassungen ihres Glaubens reicht von weltlichen und modernen bis hin zu streng traditionellen Ansichten.

Nach Schätzungen praktizieren nur 10 bis 15% der Muslime ihren Glauben tatsächlich. Dies liegt in der Grössenordnung der anderen grossen Religionsgemeinschaften in der Schweiz. Die grosse Mehrheit der in der Schweiz lebenden Muslime sind also rein „nominelle“, da sie ihren Glauben nicht praktizieren. Dies heisst allerdings nicht, dass sie nicht gläubig sind.



Abb. 2: Religionszugehörigkeit in der Schweiz 2011

Erwartungshaltungen

Grundlage für die Diskussion über den Umgang mit dem Islam in der Schweiz sind die gegenseitigen Erwartungshaltungen von Muslimen und Nicht-Muslimen. Viele Schweizer Nicht-Muslime erwarten von Muslimen grundsätzlich eine gewisse Anpassung an die lokalen Gegebenheiten, Gesetze und grundlegenden Normen. Umgekehrt erwarten Muslime, dass sie ihre Religion frei ausüben können. Unbestritten ist, dass sich Muslime wie alle anderen Bürger an die hier geltenden Gesetze halten müssen. Dazu gehört auch, dass sie die Demokratie und den Rechtsstaat respektieren und die Trennung von Religion und Staat akzeptieren. Gleichzeitig garantiert die Verfassung die Religionsfreiheit und verbietet die Diskriminierung Andersgläubiger. Wie stark Muslime darüber hinaus schweizerische Verhaltensweisen und gesellschaftliche Normen übernehmen sollen, ist weniger klar. Einigen Schweizer Nicht-Muslimen genügt es, wenn Muslime Rechtsstaat und Demokratie akzeptieren. Andere fordern, dass Muslime vor allem im öffentlichen Leben schweizerische Lebensformen übernehmen, das heisst beispielsweise kein Kopftuch tragen. Umgekehrt genügt es einigen Muslimen, wenn der Islam als Religion in der Schweiz grundsätzlich akzeptiert wird. Andere wollen wiederum, dass sie hier fast genauso leben können wie in ihrem Heimatland.

Diese unterschiedlichen Auffassungen führen zu öffentlich geführten Diskussionen. Am meisten diskutiert werden: die Kopfbedeckung, die Integration der Kinder in der Schule, und Moscheen.

Kopftuch, Burka, Nikab

Das Kopftuch und die Verhüllung des Gesichtes ist in der Schweiz das wahrscheinlich am stärksten diskutierte Thema im Zusammenhang mit dem Islam. Diese Debatte ist im Herbst 2013 in eine neue Runde gegangen: Im Kanton Tessin wurde mit deutlicher Mehrheit eine kantonale Initiative angenommen, die ein Vermummungsverbot im öffentlichen Raum vorsieht, im Endeffekt aber auf das Verbot der Verschleierung muslimischer Frauen abzielt. Das Bundesparlament muss die Initiative noch auf Vereinbarkeit mit der Verfassung überprüfen und absegnen. Die Auswirkungen der Initiative sind unklar, da der Anteil von Burka tragenden Frauen von in der Schweiz lebenden Musliminnen sehr gering ist, es aber einen Einfluss auf den Tourismus im Hinblick auf Besucher und Geschäftsleute aus arabischen Ländern haben könnte.

Das Tragen des Kopftuches bzw. die vollständige Verhüllung ist in der Schweiz zusätzlich umstritten, weil man es als mangelnde Integrationsbereitschaft oder als Zeichen der Unterdrückung der Frau auffasst. Solange sich die Frau freiwillig für das Tragen eines Kopftuches bzw. Ganzkörperverschleierung entscheidet, seien ihre Grundrechte nicht verletzt. Das ist die Meinung des Bundesrates. Dies gilt mit Einschränkung: gesichtsverhüllende Kleidungsstücke müssen laut Gesetz im Verkehr mit Behörden und in öffentlich-rechtlichen Institutionen und auch von privaten Arbeitgebern nicht geduldet werden. So können Amtsstellen für ihre Bereiche vorschreiben, dass sie ihre Leistungen nur gegenüber Personen erbringen, deren Gesicht unverhüllt ist. Schulen können die Gesichtsverhüllung bei Mädchen untersagen und Unternehmen sind nicht verpflichtet, Personen mit verhülltem Gesicht einzustellen oder weiter zu beschäftigen. Grundsätzlich wird in der Schweiz das Kopftuch als religiöses Symbol betrachtet und die Religionsneutralität des Staates verbannt religiöse Symbole aller Art aus öffentlichen Gebäuden.

Warum ein Kopftuch tragen?

Die Gründe, warum sich eine Muslimin entscheidet, Teile ihres Kopfes und Gesichtes zu bedecken, sind vielfältig. Konservative Muslime verweisen auf drei Suren im Koran, die ihrer Ansicht nach Musliminnen das Tragen einer Kopfbedeckung vorschreiben. Unter islamischen Gelehrten ist aber umstritten, ob das Tragen eines Kopftuches zwingende religiöse Pflicht oder lediglich eine kulturelle Ausprägung ist. Dementsprechend sind die regionalen Unterschiede sehr ausgeprägt. Während Frauen in der Türkei Kopftücher tragen, die das Gesicht freilassen, verschleiern sich Frauen in Afghanistan und teilweise auch in Pakistan und Indien mit Burkas praktisch vollständig. Im Balkan hingegen tragen meist nur noch die älteren und traditionell eingestellten Frauen ein Kopftuch. Wie bereits erwähnt stammt der Grossteil der Schweizer Muslime ursprünglich aus dem Balkan und der Türkei. Vor allem auf dem Balkan spielt die Religion im Vergleich zu anderen muslimischen Ländern eine weniger dominante Rolle. In der Schweiz tragen nur wenige Musliminnen ein Kopftuch und vollständig verhüllte Frauen sind selten anzutreffen. Ein Kopftuch kann einerseits als modisches Kleidungsstück betrachtet werden, andererseits aber auch dem klaren Bekenntnis zum Islam dienen. Aus diesem Grund fordern auch gewisse Kreise in der Schweiz unterschiedlich weitgehende Kopftuch- und Verhüllungsverbote. Das Bedürfnis dahinter steckt in der gesellschaftlichen Konvention, dass das Gesicht in der Öffentlichkeit erkennbar sein muss, um Vertrauen zu schaffen. So wird auch von Motorradhelmträgern gesellschaftlich erwartet, dass sie beispielsweise an der Tankstelle während des Bezahlens ihren Helm ausziehen. Grundsätzlich wären allgemeine Kleidervorschriften kaum mit der Verfassung vereinbar. Für ein generelles Verbot des Kopftuchs im öffentlichen Raum (z.B. im öffentlichen Verkehr oder beim Einkaufen) gibt es in der Schweiz dazu auch keine rechtliche Grundlage.

Dispensationen vom Schulunterricht

Anlass zur Diskussion geben auch Schuldispensationen von Muslimen. In den meisten Fällen betreffen solche Gesuche religiöse Feiertage des Islams. In einigen Fällen fordern Eltern aus religiösen Gründen aber auch die Dispensation ihrer Töchter von Schwimmunterricht und Klassenlagern sowie Teilen des Biologieunterrichts.

Für die Gegner von solchen Gesuchen sind sie unnötige Sonderbehandlungen und grenzen die betroffenen Kinder aus. Umstritten sind dabei vor allem die Dispensationen vom Schwimmunterricht und von Teilen des Biologieunterrichts, da sie zum obligatorischen Schulplan gehören. Hier kritisiert man die Missachtung des Gleichstellungsgebots. Mädchen würden gegenüber den Jungen benachteiligt.

Auf der anderen Seite fordern Muslime Toleranz gegenüber religiösen und kulturellen Eigenheiten. Eltern muslimischer Schüler möchten als Erziehungsberechtigte bei der Bildung und Erziehung ihrer Kinder in der Schule mitbestimmen. Dispensationen fallen in den Regelungsbereich der Kantone und werden daher unterschiedlich gehandhabt. Grundsätzlich sind Freistellungen für hohe religiöse Feiertage in allen Kantonen möglich, Dispensationen vom Schwimm- oder Biologieunterricht hingegen grundsätzlich nicht. 2012 bekräftigte das Bundesgericht seine Ansicht, dass die Chancengleichheit der Kinder, die Gleichstellung von Mann und Frau sowie die Angewöhnung und Einbindung von Kindern in die hiesige Kultur und Sitten wichtiger sind als der individuelle Anspruch auf Religionsfreiheit.

Moscheen

Für Muslime ist die Moschee ein Ort des Gebets und der Wertvermittlung für den Lebensalltag. Gläubige Muslime sind für die Ausübung ihrer Religion auf den Besuch einer Moschee angewiesen. Sie erwarten deshalb, dass es ihnen in der Schweiz ermöglicht wird, Moscheen zu bauen. Minarette sehen die meisten Muslime zwar lediglich als Symbol islamischer Tradition und als Orientierungshilfe, aber grundsätzlich als Bestandteil einer Moschee.

Einige Nicht-Muslime lehnen den Bau von neuen Moscheen und insbesondere von Minaretten ab, da sie den Machtanspruch und die zunehmende Ausbreitung des Islams repräsentieren würden. Solange sich Moscheen an die geltenden Bauvorschriften halten, wird ihr Bau in der Schweiz nicht weiter eingeschränkt. Allerdings darf man in der Schweiz seit 2009 keine neuen Minarette mehr bauen.

Die meisten Moscheen in der Schweiz sind lediglich schlichte, umgestaltete Gebetsräume in Industriegebieten und Hinterhöfen. Einige Nicht-Muslime wollen diesen Zustand so beibehalten, da ihrer Meinung nach klassische Moscheen weder ins Stadtbild noch in die Kultur hineinpassen. Andere hingegen sind der Meinung, dass sichtbare, transparente Moscheen eher beaufsichtigt werden können. Dies würde es extremistisch denkenden Muslimen verunmöglichen, ihr Gedankengut zu verbreiten. Dass den Schweizer Muslimen genügend Moscheen zur Verfügung stehen, ist ihnen aber wichtiger, als dass diese als solche klar erkennbar sind. Trotzdem würden sie sich wünschen, dass man die Moscheen auch als solche erkennen kann.

Fazit

Muslime bilden in der Schweiz keine einheitliche Gruppe; insbesondere kann nur ein kleiner Teil der Muslime als sehr religiös bezeichnet werden.

Gemäss Verfassung dürfen Muslime in der Schweiz ihre Religion frei ausüben und müssen sich dabei wie alle anderen in der Schweiz lebenden Personen an die geltenden Gesetze halten. In der Frage, wie weit sich der Islam im öffentlichen Leben zeigen darf bzw. wie weit sich Muslime an die schweizerische Kultur anpassen sollen, gehen die Meinungen allerdings auseinander.

Während die meisten Muslime erwarten, dass sie ihre Religion in den Grenzen des Gesetzes frei ausüben können, fordert ein Teil der Schweizer Nicht-Muslime eine weitergehende Anpassung an Schweizer Werte. Die Unterschiede zwischen den Kulturen und den Glaubensgemeinschaften treten in vielen Bereichen zutage. Solange diese Unterschiede bestehen, wird auch immer über den Islam diskutiert werden.


Literaturverzeichnis [ ein-/ausblenden ]


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Zusammenfassung

Gemäss Schät­zun­gen sind rund 4.5% der Schwei­zer Be­völ­ke­rung Mus­li­me. Die meis­ten von ihnen stam­men aus dem Bal­kan und der Tür­kei. Trotz des ge­mein­sa­men Glau­bens bil­den die Mus­lime in der Schweiz keine ein­heit­li­che Gruppe und nur ein klei­ner Teil der Mus­lime kann als sehr re­li­giös be­zeich­net werden.

Zwischen Mus­li­men und Nicht-Mus­li­men exis­tie­ren un­ter­schied­li­che Er­war­tungs­hal­tun­gen. Un­be­strit­ten ist, dass Mus­lime in der Schweiz ihre Re­li­gion frei aus­üben dür­fen und sich dabei wie alle an­de­ren in der Schweiz le­ben­den Per­so­nen an die gel­ten­den Ge­setze hal­ten müs­sen. In der Fra­ge, wie weit sich der Islam im öf­fent­li­chen Leben zei­gen darf bzw. wie weit sich Mus­lime an die schwei­ze­ri­sche Kul­tur an­pas­sen sol­len, gehen die Mei­nun­gen al­ler­dings aus­ein­an­der. Wäh­rend die meis­ten Mus­lime er­war­ten, dass sie ihre Re­li­gion in den Gren­zen des Ge­set­zes frei aus­üben kön­nen, for­dert ein Teil der Schwei­zer Nicht-Mus­lime eine An­pas­sung an schwei­ze­ri­sche Tra­di­tio­nen und Werte.

Einfach erklärt

Begriffe im Islam und Definitionen

Islam Die Be­zeich­nung für die Re­li­gi­on. Als Muslim oder Moslem wird ein An­hän­ger des Islam be­zeich­net. Im Islam gibt es zwei Haupt­strö­me: Sunniten sind die­je­ni­gen Mus­li­me, wel­che die Aus­sprü­che und Taten des Pro­phe­ten Mo­ham­med als ver­bind­lich an­se­hen, Für die Schiiten sind zu­sätz­lich die Aus­sprü­che und An­sich­ten von Mo­ham­meds Schwie­ger­sohn Ali mass­ge­blich, den sie als den po­li­ti­schen und geis­ti­gen Nach­fol­ger des Pro­phe­ten ansehen.

Die Grund­säu­len des Islam

Der Islam ba­siert auf fünf Säu­len, aus denen sich für die Mus­lime Pflich­ten er­ge­ben: das Glau­bens­be­kennt­nis, das Ge­bet, das Fas­ten, die Ar­men­steuer und die Wall­fahrt nach Mekka.

Islamischer Fundamentalismus, meis­tens auch ein­fach als Islamismus be­zeich­net, ist eine Ideo­lo­gie mit dem Ziel, einen Staat zu er­rich­ten, der kom­pa­ti­bel zur Scha­ria ist und dies auch mit Zwang und Ge­walt durch­zu­set­zen be­reit ist.

Scharia

Die Scha­ria ist die is­la­mi­sche Rechts­ord­nung, die alle Be­lange des Men­schen so­wohl im öf­fent­li­chen als auch im pri­va­ten Be­reich regelt.

Niqab (auch: Nikab)

In Tei­len der ara­bi­schen Welt und Per­si­ens von Mus­li­min­nen ge­tra­ge­ner Schlei­er, der das ganze Ge­sicht, nicht aber die Augen be­deckt. Je klei­ner das Feld sicht­ba­rer Haut um die Au­gen, desto mehr äh­nelt der Niqab der Burka.

Burka

Die Burka ist ein Klei­dungs­stück, das der voll­stän­di­gen Ver­schleie­rung des Kör­pers dient und auch die Augen mit einem Netz bedeckt.

Kommentare von Lesern zum Artikel

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50%
(2 Stimmen)
cristiano safado sagte Vor 9 Tagen

Wir haben heute Grund, eine Champagnerflasche zu öffnen http://bazonline.ch/a​usland/asien-und-ozea​nien/Russischer-Bin-L​aden-wurde-neutralisi​ert/story/22564331 Der Schwarze aus den USA schwatzt, Putin reagiert.


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75%
(4 Stimmen)
cristiano safado sagte Vor 15 Tagen

Herr Willibald von Wildenstein, Herr Lohmann

Und was sagt Ihr zu dem? http://www.pi-news.ne​​t/2009/11/islamische​r​-dschihad-auch-in-d​er​-schweiz/



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83%
(6 Stimmen)
cristiano safado sagte Vor 18 Tagen

Allein im Kanton St. Gallen leben nach Schätzungen der Polizei derzeit rund 150 radikale Muslime, die sich streng an der Frühzeit des Islam orientieren, darunter auch eine grössere Gruppe von Salafisten aus Albanien und Mazedonien.
http://www.blick.ch​/news/schweiz/die-sch​attenwelt-der-schweiz​er-gotteskrieger-id27​62540.html#

Wer will denn da noch weiter glaubwürdig behaupten, Muslime aus Ex-Jugoslawie und Albanien seien nicht radikal?


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67%
(6 Stimmen)
Frank Jones sagte März 2014

Diese Statistiken von 2011 sind nicht korrekt, weil die nur personenueber 15 Jahren erfassen, im gegensatz zu den Volkszaehlungen von 2000 und frueher. Gem. Statistiken aus Deutschalnd ist der Moslem-anteil von unter 15 jaehrigen ca. 25%, d.h. deren gesamtanteil liegt bei ca. 7.5%, was meiner ansicht nach zunehmend problematisch ist, auch im Hinsicht auf die massiv hoehere Fertilitaetsrate. Ih halte es fuer sicher, dass wir hier in der Zukunft religioese Konflikte und Kriege haben werden wie im Nahen Osten. Es gibt kein einziges islamisches Land, in dem es keine solchen Konflikte gibt und nicht-Muslime nicht unterdueckt oder angegriffen werden, auch wenn Muslime in der Minderheit sind.


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25%
(4 Stimmen)
cristiano safado sagte März 2014

Mehr Islam zu Lasten unserer christlichen Kultur?

[url=http:​//www.tagesanzeiger.c​h/schweiz/standard/Nu​n-geben-auch-christli​che-Symbole-politisch​-zu-reden/story/15910​357]http://www.tagesa​nzeiger.ch/schweiz/st​andard/Nun-geben-auch​-christlich e-Symbole-politisch-z​u-reden/story/1591035​7[/url]


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67%
(6 Stimmen)
cristiano safado sagte Februar 2014

Etwa 90% der hier lebenden Muslime stammen somit ursprünglich aus dem Balkan und der Türkei. Insofern überwiegt in der Schweiz ein europäisch geprägter Islam.

Das ist schon richtig. Allerdings müssen wir auch sehen, dass sich zum Teil Muslime radikalisieren und dass die Geburtenrate höher ist als bei Schweizern. Diese Leute werden irgendwann mal den Schweizer-Pass erhalten und als Stimmbürger die Einführung der Scharia verlangen. Solche Begehren wurden ja bereits verlangt, zum Beispiel von UNI-Professor Christian Giordano in TANGRAM22/2008 (TANGRAM ist das Bulletin der Eidg. Kommission gegen Rassismus). Und wie schnell das unter Umständen gehen kann, haben der Iran und jetzt auch Syrien gezeigt. Wollen wir das? http://daily.bhaskar.​com/article/WOR-syria​n-girl-stoned-to-deat​h-for-using-facebook-​account-4521918-NOR.h​tml


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57%
(7 Stimmen)
Manuela Schneeberger sagte Februar 2014

Islam ist nicht gleich Islam! Man sollte unbedingt zwischen fundamentalistischem,​fanatischem gelebten "Islam" und dem herkömmlichen unterscheiden! Es ist unhaltbar und rassistisch, wenn man sämtliche Muslime in ein und denselben Topf wirft. Selber habe ich den Koran zweimal gelesen (u.a Zwecks Studium), nirgends im Koran konnte ich eine Stelle finden die besagt, dass sich die Frauen verhüllen müssten. (Kein Zwang, da im Islam der Zwang zur religiösen Handlungen eigentlich verboten ist). Es wird lediglich empfohlen, dass sich die Frau aber auch der Mann so kleiden soll, dass man das andere Geschlecht nicht reizt. Aber eben, die Interpretation, da gehen die Meinungen extrem auseinander! Der Koran ist für die Muslime ein Leitfaden oder ein Kompendium. Klar gibt es da die unhaltbaren Fundamentalisten, die aber von den meisten Muslimen zu Recht nicht akzeptiert werden. Auch ein Unterschied ist es, aus welchem islamischen Land die Menschen stammen, Bildung und Erziehung spielen u.a auch eine wichtige Rolle! Meine Reisen durch die Türkei oder den Libanon haben mir einen sehr aufgeschlossenen, "modernen" Islam gezeigt (auch wenn es ein paar wenige Fundamentalisten gab), unwohler war es mir als Frau in Saudi Arabien oder den Emiraten, weil diese einfach den Islam anders praktizieren und Auslegen (u.a Scharia etc.)und mit diesen "Gepflogenheiten" habe ich also auch Mühe! Es sind aber nur sehr wenige Menschen, die aus dieser Gegend bei uns Einwandern, diese sind lediglich bei uns als Feriengäste. Die Ausbildung der Imame an der Universität Fribourg wäre von dem her genial, sinnvoll und sehr wichtig, da es dann wirklich wissenschaftlich vermittelt wird und somit fällt dann auch die Auslegung dementsprechend aus!


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37%
(19 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte Januar 2014

Ich danke Vimentis, dass man endlich die falschen, überhöhten Zahlen zum Anteil Muslime in der Schweiz korrigiert hat.

Die neusten Zahlen belegen eben klar, dass der Anteil in den letzten zehn Jahren stabil geblieben ist. Das Märchen der "schleichenden Islamisierung" wäre damit einmal mehr widerlegt!!!


Stu​dien zeigen zudem, dass die grosse Mehrheit der Muslime sehr gut integriert ist und alles andere als streng gläubig ist!

Zudem stammt die Mehrzahl der Muslime eben aus Staaten, die im Gegensatz zur Schweiz eine klare Trennung von Kirche und Staat haben.


Allerding​s ist bei der Erstellung von Abb. 2 wohl so einiges schief gelaufen. Die Aufteilung der Bevölkerung in 4 Gruppen (Katholiken, Protestanten, andere Christen und Muslime) ist falsch und unsinnig!!! Es fehlen zahlreiche andere Religionsgruppen und vor allem die Religionslosen!!!


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50%
(16 Stimmen)
Alex Müller sagte Januar 2014

Wir sollte den modernen, gemässigten Muslimen in der Schweiz eine Stimme geben und ihnen ermöglichen, an einer Universität einen Lehrstuhl für die Ausbildung von Imamen einzurichten. Die Muslime der Schweiz könnten einen Verein gründen. Somit kann die Schweiz auf hier ausgebildete Prediger pochen und automatisch alle sogenannten "islamistisch geprägten Hassprediger" jegliche Lehr- und Predigertätigkeit untersagen.
Beim Islam gibt es kein "Weltoberhaupt" wie bei den Katholiken der Papst eines ist.
Für ein demokratisches Land wie die Schweiz wäre aktives Vorgehen im Sinne von fortschrittlicher Auslegung des Koran für der hier lebenden Muslime viel beser für die Inegration und auch für das Zusammenleben der Religionen.
Und - das wäre ja auch nicht das erste mal, wo die Schweiz extremen religieusen Positionen einen Riegel geschoben hat. Ich meine das langjährige Jesuitenverbot in der Schweiz , das Ende vom letzten Jahrhundert aber aufgehoben werden konnte.
Genauso kann die Schweiz mit extremer islamischer Lehrer umgehen. ( z.B. der selbsternannte "Islamische Zentralrat" gegründet vom Schweizer Konvertit Illi, postuliert extreme islamistische Positionen und ist bei den gemässigten Schweizer Muslimen überhaupt nicht anerkannt).


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79%
(39 Stimmen)
Michael M. Clay sagte Dezember 2013

Es gibt noch viele Lohmanns, welche diese grosse Problematik verniedlichen, beschönigen und Schönen möchten. Auch mehrere linke Politiker versuchen unser Volk permanent zu belügen und Sand in die Augen zu streuen. Aber vermutlich erleben wir in 50 Jahren die erste legale Steinigung in Zürich, oder Schulklassen wo die noch wenigen Schweizer Kinder aus Solidarität zur Mehrheit ebenfalls Kopftücher zu tragen haben. Werter Herr Lohmann ich bleibe bekennender "Ungläubiger" und bin gemäss Koran zum Abschuss freigegeben.


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54%
(39 Stimmen)
Sägesser Barbara sagte September 2013

Nachweislich haben das Christentum und der Islam denselben Ursprung http://www.google.ch/​url?sa=t&rct=j&q=&esr​c=s&frm=1&source=web&​cd=30&ved=0CGQQFjAJOB​Q&url=http%3A%2F%2Fww​w.help-interkulturell​.ch%2Fdms%2F20110411-​Handout3-def%2F201104​11%2520Handout3%2520d​ef.pdf&ei=ZoBAUtjYIuP​17AbHq4CgAQ&usg=AFQjC​NEXojHjQ_k7NQvEh4FpJm​RW1htsjg . Nachweislich steht auch in der Bibel (Korinther) über das Haupt bedeckt halten. http://basseera.de/ni​cht-muslime/christent​um/die-bibel/217-die-​pflicht-das-kopftuch-​zu-tragen-und-den-koe​rper-zu-bedecken.html​ . Nun hat die Tessiner Bevölkerung für das Burkaverbot ausgesprochen. http://m.focus.de/pol​itik/ausland/65-proze​nt-zustimmung-schweiz​er-kanton-stimmt-fuer​-burka-verbot_aid_110​8991.html . Dies gilt es zu respektieren. Doch wie ist es mit den Nonnen, den Diakonissen, jenen welche sich gegen Sonne oder auch Kälte mit einem Kopftuch schützen und sonst noch entsprechend „verhüllt“ sind? Mir geht es hier um die Auslegung des Gesetzestextes – im Hinblick auch auf weitere Initiativen, Gleichstellung und dass es nicht mit anderen Gesetzen kollidiert, zu welchen wir auch unsere Meinung gesagt haben. Zudem kann dies – ist das Tragen einer Burka wirklich freiwillig – als Einschränkung des Tragens von Kleidung angesehen werden. Dies sind einige Gedanken dazu.


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38%
(39 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte Mai 2013

Zum Thema Umgang mit dem Islam in der Schweiz, Islamophobie und Islamfeindlichkeit empfehle ich folgenden Artikel:

http://ww​w.vimentis.ch/d/dialo​g/readarticle/islamop​hobie-und-islamfeindl​ichkeit/

Weitere interessante Artikel finden Sie hier:

http://schle​mihlsblog.wordpress.c​om/tag/islam/


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29%
(80 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte Mai 2013

Heute wurde ein Bericht über die Muslime in der Schweiz veröffentlicht, der von verschiedenen Stellen von Bund und Kantonen und anderen Experten erarbeitet wurde.

Diese Experten schätzen die Zahl der Muslime auf 350'000 bis 400'000. Davon praktizieren aber nur 12-15% ihren Glauben.

Mit anderen Worten der Anteil der Muslime in der Schweiz (inkl. alle die ihre Religion nicht ausleben) beträgt gerade mal zwischen 4,45 und 4,97%. Das deckt sich mit den Angaben des BFS, das für 2010 auf 4,5% kommt.

Der Anteil der praktizierenden Muslime macht gar nur 0,5-0,7% der Gesamtbevölkerung aus!

Trotz diesen klaren Fakten hält Vimentis weiterhin an ihren falschen, masslos überhöhten Zahlen fest!

Weiter wird endgültig klar, dass der Anteil der Muslime in der Schweiz seit 2000 stabil ist.

Also hört doch endlich mit dem Märchen der "Islamisierung" auf.




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33%
(123 Stimmen)
K-maestro Limani sagte September 2012

Islam, Islam, Islam Ihr Politiker seid doch so gescheit, warum besorgt Ihr euch nicht einen KURAN und liest es sorgfältig durch, dann wisst Ihr was Sache ist statt hier immer den Islam schlecht zu machen. Man sieht und hört in den Medien, Nachrichten e.t.c über nicht Islamisten, Frau hat Geschlechtsverkehr mit Ihrem Sohn, Vater vergewaltigt die eigene Tochter, Sohn heiratet die eigene Mutter u.s.w

Wir alle sind Menschen aus Fleisch und Blut. Wir alle sind Geschöpfe von Jesus und Maria. Warum können wir nicht alle gut zusammen leben ohne Beleidigungen und Vorwürfe, ohne Kompromisse? Ist das so schwer? Das einzige was uns unterscheidet ist die Hautfarbe und die Sprache.


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79%
(102 Stimmen)
Christian Langner sagte September 2012

Sehr geehrter Herr Bachmann,
als aller Erstes möchte ich einmal klarstellen, daß ich absolut antirassistisch und antifaschistisch bin (muß man ja heute leider immer öfter vorher sagen) und das es Diktatur nie wieder geben darf. Egal wo!
Ich lebe im Moment mit einer Muslima aus Indonesien und einem Muslim aus Bosnien zusammen. Meine Freundin ist kurdische Asylantin aus der Türkei. Sie musste ihr Land aus politischen Gründen verlassen...soviel zur Türkei. Von ihr allein konnte ich schon sehr viel über diese Region lernen. Sie ist Atheistin und gibt mir in allen Punkten recht! Was mich bestätigt. Wäre schön, wenn das immer so funktionieren würde, tut es aber nicht. Alle 3 sind herzensgute Menschen, darum geht es auch gar nicht. Ich habe feststellen müssen, daß viele der freiheitlichen Muslime über ihre eigene Geschichte und Religion wenig bescheid wissen. Warum auch? Das Verhindern von Aufklärung und Bildung ist elementar im Großteil der islamischen Welt. Weil es die Gefahr vom Abfall der Religion darstellt. Ich begrüße ja auch sehr, daß die Integration in der Schweiz noch am besten funktioniert. Durch eine gesundte Durchmischung von muslimischen Zuwanderen aus Ex-Jugoslavien und christlichen aus Südeuropa.
Aber schauen wir doch einmal genauer auf den Rest der westlichen Länder wo die meisten muslimischen Zuwanderer arabischstämmig sind, die Zuwanderung ungebremst/unkontroll​iert und 'Getthoisierung' und 'Parallelgesellschaf​ten'-bildung herrschen und weiter zunehmen...: Besorgnisserregend ist zum Beispiel auch, die zahlreiche Bildung von 'Sharia4...'Bewegun​gen von USA über Europa bis nach Australien, nur allein in den letzten paar Jahren. Die Zahl der Anhänger steigt rasant! (vor lauter 'pollitischer Korrektheit' tut niemand was dagegen) Und dessen Nachwuchs wird das Gleiche in den Koranschulen weiter gelehrt und weitervermittelt.
Di​e ganze Aufklärungsarbeit ist völlig sinnlos, solange in Europa der Bau von nicht kontrollierten Koranschulen und Moscheen weiter zugelassen wird.
Und die nächste Frage ist, welche arabischen Staaten an dieser Fehlentwicklung in Europa mitwirken und das Ganze auch noch finziell unterstützen.
Ich verstehe nicht, wie Menschen wie 'Anjem Choudary' in den öffentlichen Medien von US und UK immer noch unbehelligt auftreten dürfen...? Dieser Mann gehört hinter Gitter!
Das Gute ist: er ist wenigstens ehrlich und er erklärt die Ziele des 'wahren Islam'.
Das Problem ist: er ist kein einzelner extremistischer Spinner!
Glaubt nicht, daß sich das Ganze nicht auch irgendwann auf die Schweiz auswirkt.
Hört auf die Warnung vom koptischen Bischof 'Anba Damian' an den Westen.
Der 'ShariaIslam' ist nichts weiter als eine Eroberungsideologie und der gefährlichste Faschismus der Welt!
Aufwachen!
PS​: Was ist überhaupt der Grund dafür, warum wir über dieses Thema diskutieren und warum Kritik mittlerweile lebensgefährlich ist....?
Schöne Grüße und hoffentlich zahlreiche konstruktive Antworten...



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