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Portrait: SD – Schweizer Demokraten Zürich

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Allgemeine Ausrichtung

Die Schweizer Demokraten wollen eine freie, neutrale und unabhängige Schweiz, in der das Volk in den Gemeinden, Kantonen und dem Bund ein bedeutendes Mitspracherecht hat. Sie möchten einen gesunden, stabilen und sozialen Lebensraum für das Schweizervolk, übermässiges Wirtschaftswachstum vermeiden und die Einwanderung massiv reduzieren.

Positionen zu wichtigen politischen Fragen

Die SD haben bisher keine Stellung bezogen, wie sie die Kantonsfinanzen im Gleichgewicht halten möchten.

Die Schweizer Demokraten möchten die Wettbewerbsfähigkeit des Kantons Zürich nicht weiter fördern. Er darf keinesfalls noch wettbewerbsfähiger werden, weil er sonst nur noch stärker übervölkert wird. Deshalb wollen die SD eine strikte Beschränkung des Siedlungsgebietes, um so die wachsende Bevölkerungsdichte des Kantons Zürich zu bremsen und die Lebensqualität im Kanton Zürich hoch zu halten.

Um das stetig steigende Verkehrsvolumen zu bewältigen, wollen die SD das Gesamtverkehrsvolumen reduzieren, indem die Bevölkerungszunahme gestoppt und ein langsamer Rückgang der Bevölkerungsdichte angestrebt wird. Weiter soll der Autoverkehr sämtliche Kosten tragen, die er verursacht (z.B. Strassenbau, Lärmbekämpfung etc.).

Im Bereich der Umweltpolitik setzen sich die SD für den Schutz der Landschaft gegenüber den Ansprüchen der Wirtschaft ein. Wirtschaftliche Interessen müssen dem Umwelt- und Naturschutz untergeordnet werden. Dazu muss aber auch die einheimische Landwirtschaft unterstützt werden.

Um die Energieversorgung in der Schweiz in Zukunft sicherzustellen, wollen die SD durch moderne Technologien den Energieverbrauch verringern. Ein weiterer Anstieg des Energiebedarfs soll verhindert werden. Ausserdem befürworten die SD einen mittelfristigen Ausstieg aus der Atomenergie-Technik, sowie eine vermehrte Nutzung von erneuerbaren Energien.

Um die öffentliche Sicherheit zu erhöhen, wollen die SD eine energische und kompromisslose Bekämpfung von Kriminalität. Sie sprechen sich ganz klar für die Verwahrungs- und Ausschaffungsinitiative, besonders von untherapierbaren Gewaltverbrechern, Vergewaltigern, Kinderschändern und Polizistenmördern aus.

In der Ausländerpolitik wollen die SD die Einwanderung stoppen. Sie sehen das Hauptproblem in der Wirtschaftsmigration, die Spekulanten dazu dient, die Wirtschaft über die Grösse unseres Volkskörpers hinaus immer weiter aufzublähen, mehr Land zu überbauen und anderseits die Mieten in die Höhe zu treiben. Deshalb setzen sich die SD für die Kündigung des Personenfreizügigkeitsabkommens mit der EU ein und fordern einen sofortigen Zuwanderungsstopp.

Die SD wollen das Bildungssystem verbessern, indem zuerst die Grundfertigkeiten solide vermittelt werden. Zudem sollen die Schulen auf Leistung und Vermittlung der einheimischen Kultur ausgerichtet sein. Sie will das dauernde Herumexperimentieren an der Schule stoppen und Ruhe einkehren lassen.

Um der Kostenexplosion im Gesundheitswesen entgegenzuwirken, fordern die SD eine bewusste Erziehung zu einem gesunden Lebensstil und setzen so auf die Eigenverantwortung jedes Einzelnen.

Um die soziale Gerechtigkeit zu gewährleisten, setzen sich die SD dafür ein, dass die sozialen Unterschiede nicht zu gross werden. Dazu soll der Wirtschaftsfaktor Kapital nicht mehr zählen als Arbeit.


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Zahlen & Fakten

Wähleranteil Kan­tons­rats­wah­len (07):1.3%
Regierungsrat(2010):0 (7)*
Kantonsrat(2010):0 (180)*


Kandidaten in fol­gen­den Wahl­krei­sen: Sadt Zü­rich Kreis 1&2, 3&9, 4&5, 6&10, 7&8, 11&12, Die­ti­kon, Af­fol­tern, Us­ter, Stadt Winterthur.


Homepage:www.schweizer-demokraten.ch/kantone/zueri.shtml
Wahlportal:-
Jungpartei:Junge Schwei­zer Demokraten


Positionierung:



Quelle: so­to­mo, Uni­ver­si­tät Zürich

Erklärung zur Positionierungs­grafik:

Auf der ho­ri­zon­ta­len Achse be­deu­tet eine Po­si­tion links eine auf So­zia­les aus­ge­rich­tete Po­li­tik (mehr Umverteilung) und eine Po­si­tion rechts eine wirt­schafts­ori­en­tierte Hal­tung (we­ni­ger Umverteilung).

Auf der ver­ti­ka­len Achse be­deu­tet eine Po­si­tion in der obe­ren Hälfte eine Wert­hal­tung der Mo­der­ni­sie­rung und Öff­nung, eine Po­si­tion in der un­te­ren Hälfte eine Wert­hal­tung der Be­wah­rung und Ab­schot­tung (Ab­gren­zung ge­gen­über Fremden).

Die Po­si­tio­nie­rung ba­siert auf den Ab­stim­mun­gen der Jahre 2005/2006 und stellt keine Pro­gnose über die der­zei­tige und zu­künf­tige Po­si­tio­nie­rung dar.


* in der Klam­mer steht je­weils die ge­samte Anzahl

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