Sacha Rufer
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September 2010 Kommentar zu
Legalisiert die Freiheit!
Geehrter Herr Reimann
Sie werfen da zwei Dinge zusammen, die einander zwar nah, aber nicht identisch sind: Überwachung des Bürgers und Verbote zur Aufrechterhaltung einer öffentlichen Ordnung.
Bezüglich ihrer Ablehnung einer Überwachung des Bürgers kann ich Ihnen nicht wirklich böse sein, aber ich möchte Sie bitten, einmal Ihr Parteiprogramm auf Vorstösse in dieser Richtung zu prüfen. Ich habe dort schon das ein oder andere entdeckt, das recht vehement in diese Richtung geht. Aber es freut mich natürlich, dass Sie an diesem Punkt mit Ihrer Partei nicht übereinstimmen.
Bezüglich der Verbote... Nun, es ist tatsächlich so, dass die dummen und schwachen Bürger manchmal geschützt werden müssen. Wir sind alle zwischendurch mal dumm und schwach. Wenn ich das richtig überschaue, war das unter anderem ein Grund, weshalb wir in Gruppen zusammenleben. Natürlich kann man sich fragen, wer genau bei der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung diese "öffentliche Ordnung" definiert. Die Antwort darauf ist interessant.
Mit der lieben Freiheit hingegen ist es so eine Sache. Darüber wurden schon viele kluge Bücher geschrieben. Es besteht ein Paradox zwischen Freiheit und Gleichheit, das sich scheinbar nur mit Ge- und Verboten bezähmen lässt. Schade eigentlich, aber manchmal sind wir eben nicht nur dumm und schwach, sondern auch immens egozentrisch, und dann sind wir recht froh, im Stadion nicht von fliegenden Bierflaschen getroffen zu werden. Oder dass unser Nachbar auch während unserer Abwesenheit davon abgehalten wird, seinen Grill in unserem gemeinsamen Hauseingang anzufachen.
Wie Sie sehen, bin ich kein "Liberaler". Ich bin ein "Unliberaler". Aber das tönt nicht schön...
Legalisiert die Freiheit!
Geehrter Herr Reimann
Sie werfen da zwei Dinge zusammen, die einander zwar nah, aber nicht identisch sind: Überwachung des Bürgers und Verbote zur Aufrechterhaltung einer öffentlichen Ordnung.
Bezüglich ihrer Ablehnung einer Überwachung des Bürgers kann ich Ihnen nicht wirklich böse sein, aber ich möchte Sie bitten, einmal Ihr Parteiprogramm auf Vorstösse in dieser Richtung zu prüfen. Ich habe dort schon das ein oder andere entdeckt, das recht vehement in diese Richtung geht. Aber es freut mich natürlich, dass Sie an diesem Punkt mit Ihrer Partei nicht übereinstimmen.
Bezüglich der Verbote... Nun, es ist tatsächlich so, dass die dummen und schwachen Bürger manchmal geschützt werden müssen. Wir sind alle zwischendurch mal dumm und schwach. Wenn ich das richtig überschaue, war das unter anderem ein Grund, weshalb wir in Gruppen zusammenleben. Natürlich kann man sich fragen, wer genau bei der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung diese "öffentliche Ordnung" definiert. Die Antwort darauf ist interessant.
Mit der lieben Freiheit hingegen ist es so eine Sache. Darüber wurden schon viele kluge Bücher geschrieben. Es besteht ein Paradox zwischen Freiheit und Gleichheit, das sich scheinbar nur mit Ge- und Verboten bezähmen lässt. Schade eigentlich, aber manchmal sind wir eben nicht nur dumm und schwach, sondern auch immens egozentrisch, und dann sind wir recht froh, im Stadion nicht von fliegenden Bierflaschen getroffen zu werden. Oder dass unser Nachbar auch während unserer Abwesenheit davon abgehalten wird, seinen Grill in unserem gemeinsamen Hauseingang anzufachen.
Wie Sie sehen, bin ich kein "Liberaler". Ich bin ein "Unliberaler". Aber das tönt nicht schön...

